Beiträge von Nocte

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    das kann man sich sparen. :D
    ich habe es mir abgewöhnt, mit anderen haltern zu diskutieren, wenn ersichtlich ist, dass ihr hund nicht abrufbar ist. kommt der halter nicht in schwung, regel ich das und mir ist es egal, ob es dem halter gefällt, oder nicht.

    aufregen bringt übrigens gar nichts, das schadet dir nur und deinem hund auch . ;)

    gruß marion

    Mitlerweile bin ich da auch entspannter oder abgestumft oder beides. Den Besitzern, denen der Hund durchbrennt und denen es peinlich ist, brauch ich nicht auch noch vors Schienenbein treten, bei den anderen hat es keinen Sinn oder man wird gar belächelt und ist noch saurer und meine Hunde bekommen meine Wut mit - davon hab ich auch nichts. Ärgern tue ich mich, wenn es immer die selben sind und da kann ich leider nicht dafür garantieren, dass mir nicht die Hutschnur hochgeht.

    Das Thema mit den Wölfen hatten wir hier doch neulich schonmal. Sich mit Tollwut auseinanderzusetzen halte ich auch momentan nicht für falsch, denn im letzten Jahr hat es doch in Deutschland mindestens 3 Tollwutfälle gegeben und auch andere Krankheiten werden hierher eingeschleppt oder schwappen über.

    Dass der Wolf in der Bevölkerung derzeit keine Akzeptanz genießt, ist sicher nicht so schnell zu ändern und selbst wenn, wage ich zu bezweifeln, dass es dann eine nennenswerte Anzahl von Herdenschutzhunden in Deutschland gäbe. Die Bevölkerungsdichte ist hoch, große Schafherden gibt es nur noch selten und längst nicht in allen Teilen Deutschlands. Einen "normalen" Hund zu halten, führt ja fast schon dazu, mit einem Bein im Gefängnis zu stehen, wer tut sich da einen HSH an? Außerdem gibt es noch andere Tiere, die einer Schafherde einen gewissen Schutz verschaffen können. Wir haben z.B. Gänse zwischen unseren Schafen, seither gab es keine weiteren Angriffe durch Hunde, auch nicht den Schäherhund des Nachbarn, der dreimal unsere Tiere verletzt hat. Alpakas sind in Deutschland keine Seltenheit mehr, auch sie Schafherden - in manchen Ländern gegen Schakale, in anderen gegen Wildhunde.

    Ich frag mich eher, ob unsere immer kleiner werdenden unverstellten Landschafen überhaupt noch in der Lage sind, sich zu regulieren. Könnten sich in ihnen überhaupt noch nennenswerte und überlebensfähige Populationen von großen Raubtieren wie Wölfen oder Bären ansiedeln? Gibt unsere noch vorhandene Restnatur das her?

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    Doch sie hat ganz unten erwähnt das sie Leinöl hat.

    Warum soll sie bei dem hund die Zähne richten lassen? Der fehlen halt ein paar Zähne,nicht so unüblich.Kenne mehrere ausländische Hunde die nicht mehr alle Zähne haben.

    Bei mir war der Eindruck entstanden, dass die Zähne nicht in Ordnung sind, denn prinzipiell kann ein Hund ja auch mit eins, zwei fehlenden Zähnen Knochen kauen.

    O.K. danke, das Öl habe ich übersehen.

    Schreib doch mal Morrigan an, sie erstellt auch BARF-Pläne und kann das besser erklären als ich, aber so, wie es in deinem Ausgangspost steht, wird die Fütterung nicht ausgewogen. Öle sehe ich auch nicht.

    Werden die Zähne eigentlich gerichtet?

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    Man muss aber unterscheiden zwischen Linienzucht, Inzucht und Inzestzucht.

    Da gebe ich dir Recht, aber die Züchter nennen es nicht Inzestzucht oder Inzucht. Ich für meinen Teil bin froh, dass man mitlerweile mehr darauf achtet bei den Aussies, aber das Problem ist nicht unerheblich - "frisches Blut" zu finden, ist nahezu unmöglich, wenn zeitgleich ein bestimmtes Zuchtziel verfolgt wird. Das ist ein weites Feld. Stichwort "popular sires"...

    Mir wäre das zu viel Streß für Hund und Mensch, aber wenn es nicht anders geht, dann im Auto getrennte Kennels verwenden. Ist teuer ... sehr teuer ... gibt es aber. Ich denke da an die Zweistöckigen, dann passen in einen kleinen PKW hinten 4 Hunde rein und vorn einer.

    Außerdem würde ich die betreffenden Hündinnen sicher nur noch mit MK miteinander laufen lassen und auch immer eine angeleint bei mir führen. Man kann ja abwechseln. Beim Warten am Pferch etc. würde ich sie anbinden, auch wenn sie sonst in der Ablage liegen bleiben. Du wirst ja kaum genau diese beiden Hunde zusammen bei der Arbeit brauchen.

    Ganz persönlich muss ich sagen, dass ich dem nicht unkritisch gegenüberstehe. Wenn Hündinnen sich hassen, dann meist bis aufs Blut und die Frage ist, ob die Löcher jedes Mal verheilen - es reicht ja auch ein Auge. Du brauchst deine Hunde für die Arbeit. Da würde mir mein Arbeitspartner vorgehen und erst Recht mein Familienmitglied.

    Da ist was dran, nennt sich Linienzucht und mitunter werden nicht nur alle paar Generationen Hunde miteinander verpaart, sondern auch mal der Vater mit der Tochter etc. Schau dir doch mal ein paar Ahnentafeln an und schau, welche Hunde oben und unten darin auftauchen. Der COI ist genau aus diesem Grund wichtig.