ZitatNocte,
Hallo, ich denke mal das man das für jeden Hund individuell entscheiden muss, ob man das Risiko einer FKR eingehen will. Wenn das nicht so funktioniert wie bei euch, dann geht nach der OP gar nichts mehr. Mir ist so was zu riskant. Und dann gleich beide Gelenke auf einmal mit FKR, was wenn das nicht funktioniert hätte?
Auch ist es eine Frage des Aufwandes, 26tage Physio am stück, das kann sich nicht jeder leisten, also nicht nur finanziell, sondern auch den Hund da stationär lassen, bei Argo hätte das nicht funktioniert, der ist total auf uns fixiert, Rotti halt![]()
Und alle 2tage zur Physio fahren ginge bei mir beruflich über Wochen auch nicht, keine Chance.
Wenn man die Möglichkeit hat, sicherlich nicht scHlecht, aber wenn das nicht alles optimal passt, was dann?Mit der GI haben wir nur einen einzigen Eingriff gehabt. Sonst nichts. Kein Risiko wie bei der FKR, wen die GI nicht funktioniert hätte, hätten wir ja. Noch alle anderen Möglichkeiten gehabt.
klar kann man nach der GI auch zur Physio, aber man muss nicht unbedingt. Besser ist es zwar für den muskelaufbau, aber ich hab nicht diesen "zwang"das machen zu müssen, weil ich ansonsten Gefahr lauf, dass das Ergebnis nicht stimmt. Das war auch ein Aspekt, weil ich eben nicht so viel Zeit hatte, und 1000 € extra sind das ja bei euch allein für die Physio dafür sicher auch nochmal gewesen?
Da hast du mich falsch verstanden - ich will dich nicht von der FKR überzeugen. Ich habe damals selber künstliche Gelenke für Luna haben wollen. Das ging nur nicht, weil sie nicht ausgewachsen war und keine Schmerzmittel halfen. Es war eine Not-OP, wir hatten nie die Wahl danach zu fragen: "Was wenn das nicht funktioniert hätte?" Bei uns stand nur zur Auswahl, dass es entweder funktioniert oder der Hund ohnehin nicht gerettet werden kann.
Mit dem Wissen, dass ich damals hatte, würde ich auch heute noch die künstliche Hüfte wählen.
Mit ging es nur um die Aussage, dass vorhandene Muskeln die Grundlage für eine FKR seien - das ist einfach nicht so. Sonst könnte die FKR generell ja nur bei Unfällen angewandt werden.
26 Tage Physio am Stück habe ich nicht geschrieben. Sie war vom 06. bis zum 20. in der Klinik - das sind 14 Tage und im Rahmen der stationären Unterbringung hatte sie Physiotherapiestunden, aber nicht täglich. Wir haben in der ersten Zeit nach der Entlassung 2x wöchentlich Physio gemacht und später 1x. Auch ich wollte sie nicht stationär da lassen - sie ist damals nichtmal mit meinem Mann vor die Tür gegangen und war nicht einfach. (Andere Geschichte, die kam erst knapp 2 Monate vorher zu uns und war körperlich und geistig nicht in einem guten Zustand). Wir hatten einfach keine Wahl.
Man kann viel selbst machen, wenn es um den Muskelaufbau geht. Uns war es nur auf Grund der Umstände zu heikel, es allein zu versuchen.
Also bitte nicht so auffassen, dass ich dich zu einer FKR überreden will. Die Behandlung muss immer zum Fall passen und da sind gute Ärzte einfach die besten Ansprechpartner. Mir ging es wirklich nur um die Sache mit den Muskeln.