Beiträge von Nocte

    Nicht bei allen Rassen werden Hunde mit B oder C-Hüfte aus der Zucht genommen und je nach Rasse ist z.B. eine B-Hüfte auch absolut vertretbar.

    Meine Hunde werden geröntgt, aber ich würde heutzutage nicht mehr nur die Standardaufnahme machen lassen (also eine Aufnahme, gestreckt), sondern unbedingt auch eine Stressaufnahme, allermindestens aber einen Ortholani-Test, denn eine Hüfte kann dem röntgenologischen Befund nach eine A-Hüfte sein und trotzdem entwickelt der Hund HD, weil die Bänder locker sind und zu viel Spiel im Gelenk ist. Gerade beim Labbi würde ich darauf bestehen. Hier

    http://www.rsv2000.de/export/sites/d…rlaeuterung.pdf

    sind ein paar Infos inkl. Kennzeichnung der Morganlinie zu finden.

    Mir ist es wichtig, zu wissen, wie es um die Gelenke bestellt ist - nicht nur die Hüfte - damit ich weiß, wie belastbar die Hunde sind, worauf ich ggf. Rücksicht nehmen muss und auch damit ich Gewissheit habe. Bei einem Hund vom Züchter halte ich es so, dass die Röntgenbilder an den Züchter weitergehen. Sofern der Hund nicht in die Zucht geht, kann der Züchter dann selbst entscheiden, ob er eine offizielle Auswertung möchte und anfertigen lässt oder ihm die Bilder reichen.

    Zitat

    Hallo!

    .ipd ist doch gar keine Bilddatei :???: Wenn du hier http://www.endungen.de/ResultList/.ipd.aspx schaust, siehst du mit welchen Programmen du das öffnen kannst, sollte es sich dann doch um ein Bildformat handeln, kannst du es immer mit dem Programm "IrfanView" versuchen. Hier zu finden http://irfanview.tuwien.ac.at/. Das öffnet so ziemlich alles was mit Bildern und Videos zu tun hat :D

    Mit freundlichem Gruß
    Tschondou

    Es ist ein Röntgenbild und es weist diese Endung auf, warum auch immer - IrfanView habe ich und es kann damit nichts anfangen.

    Zitat

    Ganz sicher nicht mit Kunstfleisch, das viele arme Länder weiterhin in die wirtschaftliche Abhängigkeit zu den großen Industrienationen zwingt.
    Ich finde es mehr als arrogant, erst auszubeuten, abzuholzen, zu entwässern, zu begradigen und dann dem quasi "ausgebluteten" Land bzw. der Bevölkerung Kunstnahrung aus dem Labor anzubieten!
    Nicht künstliche Nahrung ist die Lösung, sondern Möglichkeiten zu schaffen, das Land fruchtbar zu machen, zu bepflanzen, dafür zu sorgen, daß auch ein einfacher Hirte in Afrika seine Famiie versorgen kann, globale finanzielle Unterstützung der Industrienationen z.B. bei Dürre oder anderen Naturkatastrophen usw.

    Es gäbe viele Möglichkeiten, der Hungersnot zu trotzen(....wenn "man" denn wollte), aber Chemienahrung aus dem Labor ist für mich der Gipfel der Unverschämtheit, auch wenn es sich erstmal als Segen für die Nutztiere erweist. Es ist ein falscher Ansatz und dient einer ausbeutenden Industrielobby nur als "Alibi" und keineswegs als ernstgemeintes Hilfsangebot.
    Ja.....so sehe ich das :/

    LG

    Das sehe ich ganz genauso! Der Welthunger ist ein seltsames Problem - genau durch Hilfsleistungen etc. wird in manchen Ländern effektiv verhindert, dass dort Nahrungsmittel für den Bedarf der eigenen Bevölkerung angebaut werden. Siehe Afgahnistan. Auch gibt es in Nationen wie unserer eine Überproduktion an zahlreichen Lebensmitteln, die schlicht weggeworfen werden. Milchkontingente sind hart umkämpft. Flächenstillegungen sind ebenfalls ein florierendes Geschäft, bei dem ich ernsthaft frage, was der tiefere Sinn sein soll. Dann wieder wird auf unseren Flächen immer weniger an Nahrungsmitteln angebaut, dafür aber Biosprit, der nebenbei bemerkt nicht unbedingt biologisch ist. Noch schlimmer ist es mit dem Biosprit in 3. Welt-Ländern - E10 ist eine ökologische Katastrophe und davon haben wir viele.

    Ich will nicht abstreiten, dass es Nahrungsmittelknappheit gibt und auch Welthunger, aber das ist keine Frage der Überbevölkerung, zumindest nicht in erster Linie.

    Zitat

    Hm, ich weiß jetzt nicht genau wie das Kunstfleisch hergestellt wird und aus was, finde es aber per se nicht schlecht.

    So müssen keine Tiere leiden von Geburt an bis zum Tod.

    Auch Formfleisch und Analogkäse find ich nicht schlimm, wenn es klar deklariert ist. So kann man sich aussuchen, was der Geldbeutel hergibt.

    Vorausgesetzt natürlich es ist nicht gesundheitsschädlich.

    Der Trugschluss ist doch, dass Tiere leiden MÜSSEN, damit wir sie auf den Teller bekommen oder unser Hund in den Napf. Die Frage ist eher, wieviel sind wir bereit, für Fleisch auszugeben, damit die Tiere, die der Fleischerzeugung dienen, vernünftig gehalten werden können. Es kann nicht die Lösung sein, dass wir uns und noch weniger unsere Haustiere zu Probanden einer Art planloser Langzeitstudie machen.

    Unsere Umwelt wird immer künstlicher und stressiger, unsere Lebensmittel immer degenerierter und stärker "zerarbeitet", von verarbeitet traut man sich ja kaum zu schreiben, und was nimmt zu - Allergien. Der tolle Mons.... Mais, der genetisch modifizierte, hat Todesopfer durch Allergien nach sich gezogen. Der Sprung von diesen Produkten him zu künstlichem Fleisch ist für mich nicht allzu weit.

    Nein, dann bleib ich lieber beim Gemüse und sehe zu, dass meine Hunde vernünftiges Fleisch bekommen, auch wenn es dann teuerer ist. Wobei "teuer" ja eigentlich der falsche Begriff ist - "angemessen" trifft es eher.

    Bei allem Verständnis für die Leute, und das habe ich wirklich, weil ich mich täglich selbst darüber ärger, dass Hunde unsere Treppe markieren, aber das geht zu weit. Ich finde es zwar traurig, dass die Leute sich genötigt sehen, zu solchen Maßnahmen zu greifen, doch können die Hunde nichts dafür. Könnte man denn mit ihnen reden und ein Alternativangebot machen? Ich erinnere mich, dass hier mal ein User schrieb, er habe blaue Perlen im Beet verteilt und ein Schild mit einer Giftwarnung aufgehängt. Sowas in die Richting vielleicht.