Beiträge von Nocte

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    Jap Zornhund.. Er wird extrem schnell zornig und kann mit seinem Zorn noch nicht so recht umgehen. Bsp.: Ihm wird die Beute vorenthalten, er wird zornig und packt sich das, was er erwischt (Beine, Hosenbeine, Jackenärmel, besonders gerne Waden und den Hintern des Menschen) =)
    So ganz langsam lernt er damit umzugehen ;)
    Da https://www.dogforum.de/spasz-im-schnee-t144753.html sind ein paar Schneefotos von ihm.

    Sicher, dass Du keinen Aussiemix hast :pfeif:
    ;)

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    Du siehst dir gar keine Filme an, in denen Hunde mitspielen? Aber warum eigentlich genau? Ist nicht bös gemeint, sondern ne ernst gemeinte Frage, weil ich das so nicht recht verstehe. Was willst damit bewirken? Boykott von Rassehunden in den Medien? Weil dann sind Filme ja nur die Spitze des Eisbergs.
    Klar, Rassebooms sind doof und die hirnlose Vermehrung einfach schrecklich, Filme tragen z.T dazu bei. ABER wie gesagt: beim Aussie ists längst soweit, er ist ein Modehund.
    Ach und heute morgen war auf Sat 1 schön Werbung für Zajac durch einen Bericht, anscheinend sind wieder neue Aussies angekommen :xface:

    Aber ich denke, die meisten Filme tragen nur einen vergleichsweise kleinen Teil zu Rassebooms bei (Aunahmen sind hier evtl Lassie und 101 Dalmatiner)

    Für mich macht es keinen Unterschied, ob ein Hund bereits Modehund ist oder nicht. Ich sehe mir solche Filme tatsächlich nicht an. Was ist daran so seltsam? Muss man hinter jeder seiner Entscheidungen ein hehres Konzept stehen haben? Das Medium Film ist heute sehr weit verbreitet und ich sehe um mich her eine relativ unreflektierte Rezeption desselben. Ich kenne mehr als einen Hund, der angeschafft wurde, weil die im Film ja sooooooooooooo toll waren und nach ein paar Monaten landeten die im Heim oder auf Pflegestellen (manchmal bei uns). Darunter Retriever, DSH, Shepherds, Collies, Möpse und Russell. Ich habe keine Lust mir diese Filme anzusehen, weil ich mich dann unwillkürlich frage, wann die erste Anfrage der Art "so einen will ich auch" kommt. Ich kann die Filme nicht genießen und freue mich eher am Buch. So lange mir niemand glaubhaft versichern kann, dass er ein berechtigtes Interesse daran hat, dass ich diese Filme kucke, lasse ich es weiterhin.

    Ich weiß auch nicht, woher einige hier den Gedankengang haben, dass die "Nicht-Befürworter" der Ansicht wären, dass das elitär ist oder wir gar andere Menschen für unfähig hielten Aussies zu halten. Das hat keiner geschrieben.
    Genauso wenig mag ich die Werbung, die auf die gerade aktuellen Rassen setzt - das ist eben der Markt. Und unser Markt basiert auf der Befriedigung von Bedürfnissen, doch Luxusbedürfnisse müssen auch erzeugt werden und dazu tragen Filme das ein oder andere Quentchen bei.

    Mit schizophren meine ich nicht solche Beispiele wie das des Chi. Ich habe den Eindruck, dass die Anforderung an Hund und Halter innerhalb der Gesamtgesellschaft unseres Landes immer höher werden und allzu oft auch wenig mit Verständnis für artgerechtes Verhalten von Hunden zu tun haben oder mit Akzeptanz der Entscheidung eines anderen Menschen, einen Hund in seinem Leben als Sozialpartner gewählt zu haben. Es scheinen sich Lager herauszubilden, in denen der Hund a) geduldet oder b) verteufelt ist. Das einfache Hinnehmen eines Hundes auf der Straße ist in manchen Landstrichen zur Seltenheit geworden. Der Hund soll niemanden belästigen - doch definieren immer mehr Menschen schon ein Verhalten als Belästigung, dass im Grunde völlig normal ist und bei nüchterner Betrachtung keiner Erwähnung wert. Extremfälle gibt es in beiden Lagern. Mir fehlt die Mitte und ich bin davon überzeugt, dass die meisten da gut aufgehoben sind, mit oder ohne Hund. Statt dessen scheint man aber heute wählen zu müssen, zu welchem Lager man gehört.
    Der Hund als "Begleiter" im täglichen Leben hat heutzutage Höchstleistungen zu vollbringen. Ob da ein Aussie, ein Mops, ein Chi oder Labbi oder ein grüngetupfter Fransennasenhund am Besten zu geeignet ist, kommt sicher auf den einzelnen Hund an, aber leicht ist ein Tag im Leben eines begleitenden Hundes sicher nicht. Zumal an den Hundehalter die Erwartung gestellt wird, dass er sich einzuschränken habe, da er ja schließlich "das Problem" verursache. Rücksichtnahme und ein Mindestmaß von Distanz werden generell immer seltener, habe ich so den Eindruck. Es gibt sie bestimmt, aber sie sind nicht mehr die Regel. Kommt nun dazu, dass in den Medien von bestimmten Rassen ein Bild kreiert wird, dem die wenigsten Rassevertreter gerecht werden, sehe ich da zwei mögliche Probleme:
    1.) der Hundekäufer stellt das fest (ich gehe ganz optimistisch davon aus, dass er sich damit arrangiert) und
    2.) Menschen ohne Hund erwarten, dass sich die Hunde auf der Straße ihrem medial geprägten Bild entsprechend verhalten
    Zu beidem kann man sich allein hier im Forum tausenderlei Threads anschauen, das brauch ich nicht ausweiten, oder?

    Bei dem Labbi (hier eher der Goldie) bin ich ganz bei dir, aber da halte ich es für mich mit dem spanischen Sprichwort:
    Man tröstet den, der keine Schuhe hat, mit dem, der keine Füße hat.

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    Ich bin auch der Meinung, dass noch mehr Modehund nicht geht... Jeder will doch grade Merle-Aussies haben. Und nach ziemlich jedem Auftritt von Amy und mir (nach der EM, nach Trickdog-Shows, etc.) werde ich gefragt, welche Rasse Amy ist, von welchem Züchter sie kommt,... Einfach, weil sie jeder süß findet. Allerdings sage ich auch immer gleich dazu, dass das ein Hütehund ist und ich sie nur haben kann, weil sie mit meiner Mama mit Arbeiten kann. (Meine Mama arbeitet im Sommer draußen auf der Wiese, weil sie Gärtnerin ist)

    Und ganz ehrlich?! Stellt euch vor, dass ein Aussie aus dem Forum hier (z.B. Bela oder keine Ahnung) den Timmy spielen würde. Würdet ihr euch dann nicht auch auf den Film freuen?! Oder würdet ihr sie dann hier fertig machen, weil sie das Angebot angenommen hat?! Ich denke mal nicht...

    Ich kenne Nadine, Coffey und Cujo schon länger. Die 3 sind einfach ein wahnsinnig tolles Trickdog-Team. Ich weiß, wie viel harte Arbeit dahinter steckt! Coffey war anscheinend mit Abstand der beste Bewerber für den Film.
    Ehrlich gesagt finde ich es richtig unverschämt, dass die Leistung nur wegen der Rasse nicht anerkannt wird. Wäre Coffey ein Mischling fändet ihr ihn toll?!

    Sorry, wenn ich mich da jetzt vielleicht reinsteigere und manche Sachen auch übertrieben sehe (bezieht sich auch nicht alles auf euch), aber ich finde einfach das Coffey ein richtig, richtig toller Hund ist, der viel drauf hat und sein Frauchen mit Grund auf ihn stolz sein kann.

    Und jetzt habe ich mich hier wahrscheinlich noch unbeliebter gemacht :roll: :hust: Aber das musste einfach mal raus...

    Das ist ein Kinderfilm, der schnell Begehrlichkeíten weckt. Bei einem Mischling wäre es auch nichts anderes in Bezug auf die Leitstung, aber einen Mischling kann man nunmal nicht in Massen produzieren - da gibt es keine Züchter, die diese Hunde verkaufen. Dalmatiner, Goldies, Border Collies und auch Russells sind alle in der Medienlandschaft in Filmen unterwegs gewesen und gut getan hat es keiner dieser Rassen. Von daher sehe ich Rassehunde in Filmen wirklich kritisch und ich sehe mir solche Filme nicht an - das hat aber rein gar nichts damit zu tun, dass ich die Leistung hinter dem Filmauftritt nicht zu würdigen wüsste. Auch bei mir bekannten Forenhunden würde ich mir den Film nicht ansehen, egal ob Aussie, Mops oder Chihuahua. Das hat nichts mit der Rasse selbst zu tun und auch nicht mit irgendwelchen elitären Clübchen, sonderm dem generellen Verlust von Achtung vor Lebewesen in unserer Gesellschaft. Zu welcher Zeit war Hundehaltung denn so schizophren, wie heutzutage? Gleichzeitig gehen viele Menschen unreflektiert mit Medien um. Coffey wird nicht besser durch den Film - der Hund ist auch ohne Film toll, nur wollen eben viele Leute nach Filmen nicht exakt diesen einen Hund, der ja auch nicht zur Disposition stünde, sondern 'so einen' Hund, fertig und funktionierend. Wieviele Hunde kennt ihr, die 'ferig' ausgeliefert werden?

    Ich bleibe dabei, ich finde es schrecklich.

    Hier leben ein Pflegestellenversager, ein aus dem Tierschutz übernommener Hund einer anderen Orga und ein Zuchthund. Tierschutzhunde werden wir bestimmt wieder haben, wenn es um reine Familienhunde geht oder sie kleben bleiben. Zuchthunde werde ich sicher auch wieder haben, wenn es um bestimmte Einsatzzwecke geht und weil ich einfach konkrete Vorstellungen von "meinem" Hund habe und die finde ich beim Züchter meines Vertrauens. Absolut ausgeschlossen ist für mich aber die Übernahme eines Auslandstierschutzhundes.

    Ich hab nur eine vage Ahnung, es hängt wohl damit zusammen, dass die Chips beim digitalen Röntgen kleiner sind, als der abzubildende Bereich und deshalb ein schlechteres Signal-Rausch-Verhältnis haben. Die Kalibrierung der Aufnahme erfolgt durch mehrere verschiedene Bilder, die miteinander verrechnet werden - ist die Kalibrierung nicht richtig geglückt, dann kann zu viel von dem Rauschen bleiben. Angeblich kann man das auch durch bessere Kühlung der Chips in den Griff bekommen, aber ich muss gestehen, dass ich beim Nachbearbeiten von Bildern auch durch einen zu hohen Kontrast schon ähnliche Strukturen gesehen habe.