Ach ja, @ nocte, nein wir meinten nicht Blue sondern den Black Tri Rueden der bei dem Welpen dabei war, den Shadow mal kurz gekugelt hat. Der war auch geschoren und den hat Jenny gemeint. Aber du hast Recht, Blue war auch geschoren, bei der habe ich das aber ganz klar aufs Alter geschoben. Im Alter ist so viel Fell einfach teilweise eine Belastung.
Lg Gammur
Stimmt, da meinte Sandra noch, ob das jetzt Mode würde. Wobei der gar nicht so wahnsinnig kurz geschoren war. Die machen das aber auch jedes Jahr, wenn ich mich recht entsinne.
Stimmt, Jenny hat recht. Den geschorenen Aussie beim hueten damals habe ich auch gesehen. Der war soviel ich weiss, schon 7-8 Jahre alt. Wir haben den Hund aber nur einmal getroffen und ich kann nichts darueber sagen, ob und wie sich das scheren ausgewirkt hat.
LG Gammur
Ihr meint aber nicht Omi Blue? Die ist im März 99 geboren, also schon ein paar Tage älter als 7 oder 8 und darf ihr Leben genießen, ohne anstrengende Arbeiten. Ihr tut es aber sehr gut, sagt ihre Besitzerin.
Hach ja, unseren Blauen mussten wir ja scheren lassen - er war wie ausgewechselt, unter den Tonnen von Fell steckte tatsächlich ein agiler und sportlicher Hund .... wie es nachgewachsen wäre ... hätte ich gern gewusst.
Ich persönlich finde es ja keine Schande, einen Hund scheren zu lassen, eher Hunde bewusst so zu züchten, dass man ernsthaft drüber nachdenken muss. Eine bekannte lässt dieses Jahr vom Hundefriseur die komplette Unterwolle rausholen, mal sehen, ob es was bringt und eine andere Bekannte lässt ihren Fellmonstern die Bäuche scheren und Ralleystreifen an der Seite - soll auch helfen.
Ich bin mir relativ sicher, das aus einer Merle x Merle Verpaarung auch solits (also tris und Bis) fallen koennen. Sagen wir ein Welpe hat folgende Eltern: der Papa ist Blue Merle, er hat ein Merle gen, das seine eigentlich schwarze Grundfarbe aufbricht, haette er zwei Merlegene, waere er reinerbig Merle und haette a) einen hohen Weissanteil und b) warscheinlich gesundheitliche Probleme. So die Mutter des Welpen ist Red Merle, sie hat ein Merle gen, dass das Red bzw. Braun aufbricht, haette sie zwei Merlegene, siehe bei dem Vater. Was ich damit sagen will ist folgendes, nicht reinerbige Merlehunde tragen einmal das Gen fuer solit (also schwarz oder Braun Tri oder Bi) und einmal das Merlegen. Verpaart man also zwei Merles sieht die Verteilung meiner Meinung nach wie folgt aus, rein statistisch gesehen: 25% der Nachkommen sind Tris oder Bis, 25% der Nachkommen sind Traeger eines Merlegens und sind gesund und eben Blue Merle oder Red Merle und 50% dieser Nachkommen sind reinerbige Merles mit den typischen Gesundheitlichen problemen. Demzufolge koennen aus einer Merle x Merle Verpaarung durchaus gesunde Welpen herauskommen. Aber eben nur 50% der Welpen haben kein Doppeltes Merle gen. Die anderen 50% sind reinerbige Merles die eben die bekannten Schaeden aufweisen. In den USA werden Merle x Merle Verpaarung uebrigens durchaus gemacht und die betroffenen Welpen eben nach der Geburt sofort eingeschlaefert.
LG Gammur
auch wenn es jetzt nur noch ein Nachtrag ist, bei Shadows Papa ist das auch so. Die Aussieminds haben sich die Mühe gemacht ein bebildertes Pedigree einzustellen.
Ach Gammur, das wäre schön .... aber genau für so einen wurde letztens bei den Ebay-Kleinanzeigen eine Hündin gesucht. Stand sogar unverblümt drin, dass er nicht hört.
wir haben beides - lieben beides, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich den Hütehunden verfallen und hätte mein Hütehund sich seinen Terrier nicht selbst ausgesucht, dann würde hier keiner wohnen :-)
Kettenhaltung lehne ich ab, weil ich es für zu gefährlich halte und die Bewegung zu stark eingeschränkt wird - Ketten können sich um die Füße legen oder der Hund rennt doch mal rein und und und.
Beim Zwinger ist einfach die Frage wie der Zwinger beschaffen ist und wieviel Zeit der Hund drin verbringt. Als generellen Lebensort eines Hundes, finde ich persönlich einen Zwinger - und sei er noch so schön - unbrauchbar, aber wenn der Hund allein ist und dann in einem Zwinger diese Zeit verbringt, dann sehe ich das nicht als tragisch an. Die Hunde meiner Großeltern waren Diensthunde. Die wurden am Morgen mit zur Arbeit genommen und haben dort einen Teil des Tages in Zwingern verbracht - sie wurden eben nicht rund um die Uhr gebraucht und auch nicht rund um die Uhr trainiert und wären im Revier schlicht im Weg gewesen. Bewegung und Training hatten diese Hunde genug und Abends kamen sie wieder mit nach Hause, wo sie mit ihren Menschen als normale Familienhunde lebten.
Die Zwinger waren groß und hatten einen Innen- und Außenbereich. Außerdem waren sie gut ausgestattet - die Hunde mussten nicht im Kalten liegen und auch vor Sonne gab es Schutz, Wasser natürlich auch. Allein waren sie nicht im Zwinger, denn es wurden bis zu 5 Hunde in einem Zwinger "geparkt".
In dieser Form finde ich einen Zwinger legitim und nützlich.
Ich kenne aber auch die andere Form, in der ein einzelner Hund in einem Zwinger den Tag verbrachte, bis er abends dann zur Patroullie über das Grundstück vom Wachmann geholt wurde. Zwischendrin gab es kurze Spaziergänge an der Leine. Dieser Hund war viel allein und nicht allzu sauber in der Birne. Man hat sich einfach keine Gedanken darüber gemacht und ich weiß sicher, dass der Besitzer seinen Hund sehr geliebt hat. Bei solch einer Haltung bin ich froh, dass das heute selten geworden ist.
Wahrscheinlich OT, aber wie baue ich denn beim Hund gezielt Muskeln auf?
Paco würden ein paar mehr Muskeln, vor allem an den Hinterbeinen wegen seiner PL sicher gut tun und hier wurde ja schon öfter von gezieltem Muskelaufbau geschrieben, deswegen würde mich interessieren, was wir dafür machen müssten. Bis jetzt gehen wir möglichst viel bergauf, joggen und fahren Fahrrad mehr oder weniger regelmäßig , Agility und Co. darf er ja leider nicht.
klingt vielleicht für dich merkwürdig, aber Muskeln auf der Hinterhand kannst Du durch Schritttraininng aufbauen. Die Hüfte wird nur um Schritt durchbewegt. Also täglich ein paar Minuten Leine dran und im Schritt gehen lassen. Dann geht auch noch langsamen Rückwärtslaufen - kommt drauf an, was dein Hund mit der PL kann. Schwimmen ist gut. Bodentraining, z.B. über liegende Stangen langsam laufen oder ein Wackelbrett einsetzen. Wir benutzen auch Gymnastikbälle. Babysöckchen über die hinteren Pfoten beim Laufen - die meisten Hunde versuchen die runterzustreifen und heben dabei die Beine höher. Wassertreten z.B. in niedrigen Bachlauf und wenn er das kann, Walkerschuhe an die hinteren Pfoten beim Wassertreten. Die geben Auftrieb und müssen runtergedrückt werden. Daneben gehen auch Gymnastikbänder, die man einmal um die Pfote von oben wickelt (wie eine Schlinge) und damit gerade nach oben ziehen - der Hund drückt nach unten dagegen.
Der Knackpunkt ist, dass die Übungen langsam und geziehlt sein müssen.
mit den Allergien und den gelegentlichen Schüben verhält es sich eigentlich unverändert - die Schübe verlaufen nicht mehr so schlimm, wie am Anfang, aber sie ist nach wie vor inkontinent im Schub und lagert dabei viel Wasser ein. Die Schübe hängen in meinen Augen mit irgendwelchen Substanzen zusammen, auf die sie allergisch reagiert. Wir benutzen ja nur zwei bestimmte Sorten Hundefutter als Leckerchen (z.B. bei der Physiotherapie). Neulich hat sie tatsächlich nach der Gabe einen Schub gehabt - damit hatten wir nicht gerechnet, wir drehen so wenig wie irgend möglich an ihrer Ernährung. Des Rätsels Lösung war ziemlich einfach - die Zusammensetzung des Produkts hatte sich geändert. Finde ich ohne Hinweis auf der Packung bei einem Lebensmittel für Allergiker ziemlich unschön, aber naja ....
Laufen kann sie nach wie vor gut und hat eine gute Kondition, Rennen, Springen, Spielen - alles kein Thema, auch für Stunden, nur muss man sie selber machen lassen. Sie hat immernoch eine gute und eine schlechtere Seite. Allein weiß sie am besten, wie sie laufen sollte und so weiter. Beim Hüten bricht sie immer wieder mitten in der Bewegung ab. Da sie auch nach wie vor die Vorderpfoten nach Anstrengung leckt und wir ja wissen, dass sie vorne zum Überlasten neigt, wegen der schlechten Hüften, haben wir sie nochmal in der Tierklinik dem Chirurgen unseres Vertrauens vorgestellt. Wir wollten zum einen wissen, ob man eventuell eine GA machen könnte und zum anderen, ob der Zustand der Vorderhand sich verschlechtert. Eine Verschlechterung ist G.s.D. nicht der Fall. Luna bewegt sich eben anders, als völlig gesunde Hunde und dadurch überlastet sie die Vorderhand - der Schmerzpunkt selbst ist aber nicht die Stelle, an der sie leckt, sondern es sind die Zehen. Man kann also nicht operieren (GA). Der Arzt hat uns gesagt, was wir tun können, wenn sie Schmerzen hat. Die Schmerzen sind nicht schlimm, aber doch zumindest so gelagert, dass ich das Hütetraining mit ihr eingestellt habe, denn beim Training kann sie sich nicht aussuchen, auf welcher Seite sie läuft und auch nicht, wie lange - würde ich sie also "zwingen" weiter zu hüten, wenn sie eigentlich nicht mehr will, dann verursache ich ihr Schmerzen und das muss ja nun nicht sein - so sehr liebt sie das Hüten nicht. Das Gleiche ist es beim Longieren - das machen wir zwar noch, aber sie entscheidet, wann sie aufhört und im Grunde auch, in welche Richtung sie läuft. Insgesamt ist sie gut zufrieden, hat Spaß an jeglicher Bewegung, tobt, rennt, schwimmt und treibt Schabernack :-)
So als Zwischenfazit nach ein paar Jahren:
Wir würden sie wieder operieren lassen. ES HAT SICH GELOHNT!