Beiträge von Nocte

    Da du es jetzt wahrscheinlich eh immer im Hinterkopf hast, würde ich röntgen lassen, aber mit Froschaufnahme und in Narkose. Ich selbst habe meinen Hund zweimal röntgen lassen, weil die erste Aufnahme qualitativ nicht so prall war (Hund versackt) und die Froschaufnahme vergessen wurde. Darüber hinaus konnte sie nicht offiziell ausgewertet werden, weil alle Kenndaten fehlten. Die erste Aufnahme und die zweite weisen deutliche Unterschiede auf, wirklich beruhigt hat mich letztendlich aber nur die Froschaufnahme, weil da zu sehen war, dass die Femurköpfe fest in der Pfanne sitzen. Die endgültige Pfannenform kann dir ein frühes Vorröntgen nicht verraten, wohl aber, ob alles fest sitzt (Froschaufnahme). Du musst dann selbst entscheiden, ob Du später eine weitere Röntgenaufnahme fürs offizielle Auswerten brauchst oder Du die vom Vorröntgen zu einem vorläufigen Gutachten nutzt.

    Vor einer fachmännisch richtigen angefertigten HD-Röntgenaufnahme würde ich nicht mehr unbedingt davon ausgehen, dass die HD vorhanden ist.

    Mach dich nicht fertig! Das wird schon. Meine HD-Maus ist seit drei Jahren operiert (FKR beidseitig) und fühlt sich wohl. Sie ist nicht uneingeschränkt für die Arbeit einsetzbar, aber kann alles machen, was ihr Spaß macht und muss nicht groß geschont werden, lediglich ein paar Kleinigkeiten sind zu beachten (z.B. Longieren nur auf bestimmten Böden und wirklich weiten Zirkeln ... darauf achten, was ihr Körper sagt.)

    Ich kann dich verstehen, Jenny, aber der Asphalt ist ja nicht nur für die Ballen schlecht, sondern auch die Gelenke. Anders, als bei uns Zweibeinern, gibt es keine guten Laufschuhe für Hunde, die da Abhilfe schaffen. Den Ballen schadet es nicht, Schuhe drüberzuziehen, zumal gerade unsere Knalltüten nicht von sich aus stoppen, wenn die Ballen ramponiert sind. Das würde ich also mindestens machen. Einen guten Schuh vorausgesetzt - Walker kann man da vergessen. Kann Bela wenigstens neben dem Asphalt am Rand laufen? Oder muss er wirklich die ganze Zeit übers "Pflaster" rennen? In dem Fall würde ich darauf verzichten, das regelmäßig zu machen.

    Wieso Wunder, rein zahlenmäßig mag die Wahrscheinlichkeit ja gering sein, aber möglich ist es und bei Keen waren doch weiter keine Bis dabei. Da sind ja noch nichtmal die Zahlen auffällig. Letzten Endes ist es ja egal, gerade heutzutage, wo die DNA getestet wird, aber rein genetisch geht das schon.

    Nu bin ich verwirrt :-) Hab beim ersten mal ein Wort überlesen, glaub ich ...

    Hab es jetzt nochmal gelesen und wenn ich den Text aus dem oberen Link richtig lese, geht es auch nach dem, also zwei Träger können Kupfer hervorbringen, weil das Merkmal sowohl dominant, als auch rezessiv weitergegeben wird. Zwei Träger der rezessiven Information können also Nachkommen mit Kupfer im Phänotyp hervorbringen.

    Bist du da sicher, soweit ich mich erinnere, können bi-colours sehr wohl Träger für kupferfarbene Abzeichen sein, ohne selbst Kupfer zu haben. Bei Anny und Keen müsste P dann 3/4 zu 1/4 sein und das passt ja ziemlich gut zu den Welpen. Es müssen aber beide Träger sein, in diesem Fall.

    Zitat

    Eine Aussie sollte man nicht scheren. Denn das Deckhaar bildet einen natürlichen Schutz vor Nässe und UV-Strahen. MAl abgesehen davon bringt es dem Hund nicht viel. Anfangs fühlt er sich vielleicht etwas leichter, aber wie gesagt, der Schutz fehlt halt. Wenn man ihm wirklich helfen möchte, sollte man die Unterwolle rauskämmen und gut ist. MAn kann vielleicht die Hosen und an den Ohren ein bisschen kürzen. Alles andere verschandelt den Hund doch nur und hat eher einen negativen Effekt.
    Und an den Tagen wo es hier mal richtig warm ist, kann man ja ein kühles Nass aufsuchen!

    Sehe ich anders und ein kühles Nass ist wahrlich nicht immer zur Hand. Verschandeln wäre mir sch***egal, wenn es meinem Hund damit besser ginge. Scheren ist ja nun nicht gleich scheren. Wenn die Unterwolle raus ist, kann man das Deckhaar durchaus kürzen, wenn es dem Hund noch zu warm ist. Er muss ja nicht gleich zur Nacktschnecke geschoren werden. Den Blauen hätten wir unter Garantie auch nochmal geschoren.

    Zitat

    noch mal zum Scheren: ich habe wiederholt gelesen, dass es bei Hunden mit Unterwolle dazu führt, dass die Unterwolle massivst nachwächst, sogar wuchert, eben weil das Deckhaar nicht mehr als "Barriere" vorhanden ist. Das bedeutet auf lange Sicht ja, dass man 1. immer wieder scheren muss und 2. nach meiner Logik dann die Schwelle zum "Scherenmüssen" aufgrund der Außentemperatur absinkt, je mehr Unterwolle der Hund hat. Man muss dann also immer früher im Jahr mit dem Scheren anfangen. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass, wenn dem Hund so viel Unterwolle nachwächst, er irgendwann auch im Winter damit Probleme bekommt, wenn im Haus die Heizung an ist...

    Das ist jetzt nicht wissenschaftlich fundiert, aber diese Überlegungen würden mich davon abhalten, meinen Aussie zu scheren. ich hätte da Angst vor der negativen Entwicklung auf lange Sicht gesehen.

    Wenn man die Unterwolle zuerst auskämmt, sollte der Effekt nicht auftreten. Ich kann nicht sagen, dass ich schon jemals einen Hund gesehen hätte, der vom Scheren einen Unterwollepanzer bekommen hätte. Ich kann es mir vorstellen, aber wie du schon sagst, Studien oder zumindest Fallanzahlen wären nett.

    Ganz im Ernst, wenn man so einen Fellberg hat, dass der Hund drunter leidet, stellt sich doch die Frage eigentlich nicht mehr, ob scheren oder nicht. In dem Falle wäre für mich völlig klar, Unterwolle rausholen lassen, Bauch frei scheren lassen und beim Rest entscheiden, ob das schon reicht, oder eben doch noch mehr runter muss. Wenn ich da an den Blauen denke, der für viele ja ein Bild von einem Aussie war. Er war zwar verfilzt und musste darum geschoren werden, aber der Herr war danach nicht wiederzuerkennen. Unter den Fellmassen steckte ein agiler, bewegungsfreudiger Hund.

    Ich kenne einige "Plüschaussies", deren Besitzer mitlerweile scheren lassen, weil es doch über die Jahre immer offensichtlicher wurde, dass die Wärme für die Plüschis eine enorme Belastung darstellt bei dem Fell. Darunter waren aber auch noch junge Aussies. Ein Rüde, den ich locker für 7, 8 gehalten hätte, nachdem ich ihn im Sommer sah, ist doch zu dem Zeitpunkt tatsächlich erst 2 gewesen und wird nun auch geschoren. Eine andere Bekannte lässt seit diesem Jahr auch scheren und sagt, dass diese Fellmenge eigentlich Tierquälerei sei.

    Übrigens einer der Gründe für mich, warum ich den Trend zu viel Fell geradezu abartig finde. Ist doch eine recht zweifelhafte Pracht, wenn das Tier im Sommer so darunter leiden muss. Der neue ASCA-Standard ist mir da doch wesentlich lieber.