Beiträge von Nocte

    Noch mal zu der "zu viel" Frage: für mich ist es dann zu viel, wenn ein Hund mit 2 oder 3 Jahren schon geschoren werden muss oder regelmäßig zum Hundefriseur, weil der Wärmehaushalt im Sommer nicht stimmt. Für mich ist es auch zu viel, wenn so viel Fell dran ist, dass es beim Laufen über der Kruppe die Haut mit nach links und rechts zieht.

    Daneben habe ich aber auch eine optische Vorliebe und die geht eindeutig in Richtung Amy, Lee, June, Raley, Shadow ... und das nicht nur vom Fell her, sondern auch der Statur. Andererseits mag ich auch Aussies, die eher kompakt sind, so wie unsere Ginny oder ihr Opa Rufus.

    Mit Minis kann ich mich anfreunden, wenn sie wirklich einfach nur aus Anpaarungen kleinerer Rassevertreter stammen. Es bleiben ja doch immer mal welche am unteren Ende des Maßes und bei den Arbeitern kümmert das eher wenig. Toy-Aussie .... geht gar nicht für mich. Aber mich stört seltener die reine Größe, als die ganze Veränderung bei den Showlinien. Dicke knubbelige Pfoten, Knochen, die auch gefühlt immer breiter werden und so viel Fell, dass man die Hunde drunter suchen muss oder / und gar im Sommer scheren, weil denen zu warm wird. Wie kann man so etwas schön finden - gerade in der Natur gilt doch am ehesten "form follows function".

    schon was angestaubt bei uns :hust:

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    Ein paar der Schafe heute fotografiert.

    Zum Beispiel waren Studiengebühren so eine Änderung oder die Straßenausbaugebühren. Ich habe kein Problem damit, dass Gesetzesentwürfe gekippt werden, aber ich habe ein Problem damit, dass es im Verlauf weniger Jahre gleich mehrfach passieren muss, denn das heißt, dass die Politiker vorher ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Ich habe auch Probleme mit der Beteiligung an Kriegen wie dem in Afghanistan und damit, dass in ihrer Funktion als Bundeskanzlerin Frau Merkel die USA zu ihrer Ermordung Bin Ladens beglückwünscht. Über standrechtliche Erschießungen sollte man im 21.Jh. in den sogenannten zivilisierten Ländern hinaus sein. Geschönte Armutsberichte, der Umgang mit dem wankenden Euro etc. runden mein Bild "dieser Demokratie" ab.

    Ob Du es so siehst, dass man sich auch ohne Geld Bildung leisten kann, ist mir egal - es ist ein Fakt, dass Kinder aus sozialen Brennpunkten im Bildungsvergleich schlechter abschneiden und auch, dass es höchst selten ist, dass jemand aus einer sozial niedrigen Schicht in höhere Bildungsschichten aufsteigt. Wenn du von dem Rundumschlag der Politiker sprichst, die die Schulreform, Inklusion etc. betreffen, gebe ich dir Recht, damit ist keinem geholfen.

    Steuerschlupschlöcher - von welchen redest Du denn, die den gemeinen Mann auf der Straße betreffen? Welcher durchschnittliche Mittelständler kann den die so viel beschrienen Steuerlöcher nutzen. Tobin-Steuer, da wäre ich für.

    Zitat

    Habe den Film nicht gesehen, nur mal kurz den Inhalt überflogen. Auch wen er anscheinend kein Meisterwerk ist, klingt er recht interessant.

    Wenn ich von der BRD ausgehe, dann war das Bewusstsein für eigenverantwortliches Handeln früher geringer ausgeprägt. Gerade in der Bildung wird heute viel mehr Wert auf selbstorganisiertes Lernen gelegt. Ich wüsste auch nicht, wo mir der Staat etwas abnimmt, was er früher nicht getan hat. Außerdem gehören dazu immer zwei Seiten: Der eine der etwas abnimmt und der andere, der sich etwas abnehmen lässt. ;)

    Ich sprech es aus - ich halte die BRD schon lange nicht mehr für eine Demokratie. Wo haben wir denn noch Rechtssicherheit? Gesetze werden rückwirkend erlassen. Der Staat macht sich selbst zum Heeler, um Straftaten aufzudecken. Es wurden in den letzten Jahren immer wieder Gesetzesentwürfe vorm BVerfG gekippt, weil die zuständigen Politiker ihren Job noch bestenfalls besch*** erledigen. Reihenweise werden Politiker für Unfähigkeit oder Vergehen aus dem Amt entfernt, gegen satte Pensionen versteht sich. Unter dem Deckmantel Menschenrechtsverstöße zu beheben wird eine mehr als abstruse Bildungsreform auf den Weg gebracht. Bildung kann sich ohnehin nur noch jemand leisten, der Geld hat und das hat mit Eigenverantwortung nichts zu tun. Die Zahlungsmoral öffentlicher Stellen der Privatwirtschaft gegenüber ist noch ein Aufregerthema und und und.
    Warum soll man in einer solchen Diskussion nicht Themen, wie einen Hundefüherschein anbringen? Das erschließt sich mir nicht.

    Und zum Thema, abnehmen und abnehmen lassen .... ich wäre für eine anständige Revolution.


    Oh doch, eins fällt mir noch ein, der Staat nimmt uns mehr ab als früher, sogar viel mehr - mehr Steuergeld und Gelder für Abgaben (selbst da, wo es die Gemeinden nicht wollen).

    Zitat

    Och Leute. Ich weiß es doch auch nicht, ich kann da auch nicht mehr sagen...
    Der Hund ist längst angezeigt, mehr kann ich einfach im Moment nicht sagen... :(

    Sehe ich das richtig, dass ihr in Niedersachsen lebt? Der Wesenstest wird hier angeordnet und bei einem bereits eingestuften Hund ggf. wiederholt. Den kann der Halter nicht von sich aus wünschen und wer würde das bei den Kosten schon, aber davor findet ein Vorgespräch und mindestens eine Begutachtung des Hundes statt, im Normalfall durch einen Trainer, mit dem das OA zusammen arbeitet. Die meisten OAs haben eine eigene Stelle für als gefährlich geltende Hunde. Ein "Nicht-Zulassen" ist u.U. gar kein schlechtes Zeichen, zumal es für den Sachverhalt, der zu den Auflagen geführt hat, erstmal hinfällig ist. Habt ihr euch mal mit einem Anwalt, der auf Tierrecht spezialisiert ist beraten?

    Zitat

    Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen,dass das OA offensichtlich grundlos jemandem Maulipflicht erteilt ohne es sich angeschaut zu haben.

    Ich hatte es schon fast vergessen, weil es Jahre her ist ... bei uns ist es zu einem Verfahren gekommen, nachdem eine ältere Dame in stark alkoholisiertem Zustand angeblich von einem schwarzen Schäferhund umgerissen wurde. Natürlich passte die Beschreibung auf Luna, die hatte aber ein selten gutes, wenn auch trauriges, Alibi - lag nämlich wegen ihrer kaputten Hüften nahezu bewegungsunfähig auf Station in der Klinik. dann traf das unsere Nachbarn und ging bis vor Gericht. Anhand einer Stechuhr und durch Zeugenaussagen ließ sich beweisen, dass auch deren Hund nicht in der Nähe war. Wäre das nicht geglückt ... prost Mahlzeit. Es geht doch manchmal schneller, als einem lieb ist. Wir haben unseren Ruf weg, weil wir die Hunde nicht unbeaufsichtigt durch die Stadt stromern lassen, der nächste, weil der Hund einen Bollerkopf hat und so weiter - es kann der Brävste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt. Ich denke, es ist ein Problem der allgemeinen Unzufriedenheit. Die letzten Generationen sind Kinder einer enger werdenden Ellenbogengesellschaft mit absurden Wertvorstellungen. Da ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis man auf Menschen trifft, die das genau spiegeln.