Zitat
Gaby, in diesem Beispiel sehe ich keine Entmündigung.
Man kann selbst freiwillig entscheiden: Mache ich eine Prüfung oder nicht.
Macht man sie und besteht sie, bekommt man halt 1 Jahr die Hundesteuer erlassen.
Entscheidet man sich gegen die Prüfung, auch okay, muss man halt die Steuer bezahlen.
Wo genau siehst du dich da entmündigt?
So lange das freiwillig ist, kann es gern jeder ablegen, der will, aber über die unwillkürliche Anhebung von Steuern, kann man da durchaus Druck machen und da für Niedersachsen z.B. die Zahl 200€ allein für die Prüfung veröffentlicht wurde, hätten die Städte durchaus Interesse daran, die Halter zu den Prüfungen zu "drängen". Gaby ging es - glaube ich - um den Satz:
Zitat
Irgendwo (weiß die Stadt nicht mehr) ist es so, dass jemand, der éinen test mit seinem Hund ablegt, die Hundesteuer für 1 Jahr erlassen bekommt.... und dann muss das ganze wiederholt werden.... So in etwa stelle ich es mir vor. Dann arbeiten die Leute nämlich vermehrt mit Ihren Tieren. Und dass das nach den Möglichkeiten des Tieres geschehen muss, hab ich ja gesagt.
__________________________________________________________________________________________
Generell kann ich den Schrei nach Überregulierung nicht verstehen und schließe mich da Nightstalkers Bemerkung mit der Diktatur an. Ich würde gern unabhängige statistische Erhebungen sehen, die die gesteigerte Notwendigkeit nach noch mehr Regeln rechtfertigen. Zumal dem Gesetzgeber reichlich egal ist, ob Leute ihre Kleinsthunde in Taschen rumtragen. Ein Test, der allgemeingültig sein soll hätte null Sinn - es würde ja nicht mal berücksichtigt, welche rassespezifischen Eigenheiten ein Hund so haben kann. Daneben finde ich die Idee einer jährlichen Wiederholung absolut daneben. Wozu soll man mit seinen Hunden ständig Dinge üben, die andere Menschen wichtig finden? Wir haben genügend Gesetze, die das Halten von Hunden regeln und auch genügend Gesetze, die Regelungen treffen, wenn durch den Hund ein Schaden entsteht. Welche Lücke gibt es denn bitte, die auch Omi noch zur Hundeschule / auf die Schulbank zwingt, weil sie sich nach dem Tod ihres Mannes mit 68 Jahren ein Tierheimdackelchen anschaffen möchte?
Mein Gott, ich sehe auch jeden Tag idiotische Dinge auf der Arbeit, aber ich bin mir der Tatsache bewusst, dass das ein sehr beschränkter Ausschnitt aus der Realität ist und durchaus verzerrt. Wenn ich bei einem Tierarzt arbeite, sehe ich natürlich mehr kranke und auch schlecht gehaltene Tiere u.s.w.