Beiträge von Nocte

    Zitat

    (...)
    Wir suchen einen Hund den man ausbilden kann zum Schimmelspürhund, also viel nasenarbeit, bitte jetzt nicht gleich sagen ich würde den Hund damit vergiften, Drogensuchhunde werden auch nicht abhängig gemacht. In Schweden setzt man übrigens schon seit Jahren Schimmelspürhunde erfolgreich ein und in Deutschland kommen sie auch immer mehr zum Einsatz.
    Ich habe rumgestöbert und viele Schimmelspürhunde sind boarder Collies, die sind mir aber zu "wieselig", ich weiss der Aussie ist auch ein Energiebündel, aber eben anders :rollsmile: Malinois habe ich auch ein, zwei gesehen, die kommen aber für uns nicht in Frage.
    Nun wollte ich von euch wissen ob ihr denkt dass sich ein Aussie für so eine Arbeit eignen würde, wenn ja, wieso und wenn nein auch wieso :smile:

    Herzlichen Dank fürs Roman lesen, tat gerade gut das alles mal aufzuschreiben, und herzlichen Dank für Input jeglicher Art!

    Liebe Grüsse

    Wenn der Hund dazu ausgebildet werden soll, dann würde ich mich bei Zuchten umsehen, deren Nachzuchten erfolgreich in dem Bereich eingesetzt werden.

    Der Aussie fiele mir da nicht als erstes ein. Prinzipiell bringen die Eigenschaften mit, die für diese Art ausbildung förderlich sind, aber es gibt keine Garantie dafür, dass das Gesamtpaket bei euch passt. Wenn du Pech hast, findet dein Hund Nasenarbeit blöd und bringt die Verhaltensweisen mit, die rassetypisch sind, aber gern mal für Probleme sorgen.


    Was genau ist eigentlich dein Problem? Ich hab doch genau das geschrieben: man muss sich bei Großzüchtern um Klaren darüber sein, dass es ein Kommen und Gehen ist und dann anschauen, ob einem der Züchter trotzdem zusagt.

    Was auch immer ich dir dabei unterstellt haben soll oder dramatisiert, weißt nur du. Falls du dich auf die Sätze mit ein XY ist was ganz besonderes etc. beziehst, dann lies dich quer durch diesen Thread und noch gefühlte 100 andere in diesem und anderen Foren. Die stehen da so drin. Das hieß nicht, dass die von dir kamen und so hab ich das auch nicht geschrieben. Meine Meinung dazu ist eben die, dass ich selbst kucke, welcher Züchter mir zusagt und ich will nicht bei besonders bekannten Züchtern hören, dass die besser als alle anderen sind. Ich mache mir mein Bild selbst und kann es nicht leiden, wenn ein Züchter für den Umgang mit seiner Zucht öffentlich "gesteinigt" wird, bei einem anderen das selbe Verhalten aber in Ordnung ist. Und ein Bild macht man sich automatisch, wenn man die betreffenden Hunde und Leute kennt.

    Ich hab den Eindruck, du stehst selbst nicht so recht hinter der Entscheidung. Warum beharrst du sonst so drauf, dass das niemanden was angeht. Wenn dem so ist, stell es nicht ins Internet - so einfach ist das.

    Dann probier ich mal, ob ich es heute geordneter und deutlicher hin bekomme:

    Züchter wollen Geld verdienen, wenn sie in einer Größenklasse von 2 Würfen pro Jahr züchten. Da braucht mir auch keiner erzählen, dass man da keinen Gewinn macht. Will man als Züchter aber so viele Hunde züchten, dann muss man regelmäßig aus der Zucht ausgemusterte Hunde abgeben. Das heißt, dass auch die Hunde, die ihre Würfe "voll haben" oder zu alt geworden sind, gehen müssen. Sonst haben Großzüchter irgendwann ein Riesenrudel.

    In der Hundeszene ist es aber verpönt, mit Welpen offiziell Geld zu verdienen und es ist auch verpönt, alte Hunde abzugeben und es ist erst recht verpönt, von vorn herein zu sagen, dass man einen bestimmten Hund nur für ein paar Jahre und ein - zwei Würfe haben will und der danach geht. Das wird gerade in der Aussieszene hart kritisiert und diejenigen Züchter werden durch den Kakao gezogen und es wird über sie gelästert.

    Ich finde es aber ehrlicher zu sagen, dass man das so handhabt, als rein zufällig regelmäßig ausgemusterte Hunde spontan abzugeben. So lange die Hunde in dem Haushalt, in dem sie leben, gut betreut sind, gefördert und beschäftigt werden, kann man sich die Aufregung drum sparen. Die Zucht selbst und die Zuchttiere muss man sich als Welpenkäufer trotzdem ansehen und entscheiden, ob man dahinter steht oder nicht.

    Mich stört das in der Szene verbreitete Messen mit zweierlei Maß und mich stört das Feiern bestimmter Zuchten als das NON PLUS ULTRA, obwohl doch jeder Züchter im Prinzip ähnlich verfahren sollte - Zuchttiere sorgsam auswählen, auf Gesundheit, Anlagen und Aufzucht achten und dann auch die Welpen nach bestem Wissen und Gewissen verkaufen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es in einer Zucht einen oder 5 Würfe im Jahr gibt.

    Fakt ist nunmal, wer mit Hundezucht Geld verdient, muss regelmäßig auch erwachsene Hunde verkaufen und wahrscheinlich auch zukaufen. Ich finde, da könnte man innerhalb der Aussieszene ehrlich mit umgehen und an alle Züchter die gleichen Maßstäbe anlegen.

    Zitat

    *Daumen hoch* Ich kenn hier eine Zucht, da leben die Hündinnen 4-5 Jahre und werden dann abgegeben, weil sie nicht mehr zur Zucht gebraucht werden ;)

    Sierra ist total schön!! =) Mehr Fotos!!! :)


    ...vom Handy

    Einerseits sollen die Hunde in den Zuchten Familienanschluss haben und optimal gefördert werden und alt werden dürfen, andererseits müssen oder wollen die Züchter Geld verdienen. Es wird oft darauf beharrt, dass Züchter keinen Gewinn an den Welpen machen würden. So lang es sich um einen Einzelwurf handelt, mag das stimmen, aber wer im Jahr im 2 Würfe und mehr hat, der macht Gewinn und da darf man bei Wurfstärken von 8 - 10 Welpen ruhig auch verrechnen, welche Elterntiere wieviele Trials, Turniere, Shows etc. laufen und welches Geld da rein fließt.

    Mich nervt aber, dass bei manchen Züchtern nicht kritisch hin geschaut wird und bei anderen schon - da wird mit zweierlei Maß gemessen. Wer so ehrlich ist, zu sagen, dass er die Hunde nur für die Zucht will, sie bis dahin trainiert und danach verkauft, auf den wird direkt drauf gehauen, weil er ja nur Geld machen will. Macht das aber ein etablierter Züchter, dann gibt es dafür 1000 Ausreden.

    Man kann persönlich davon halten, was man will - ich verstehe, wenn Tiere primär dem Erwerb dienen und dann verkauft werden, aber dann soll man dazu stehen. Was ich dann persönlich davon halte, wenn ein Tier sehr oft den Besitzer wechselt und ob der mit 8 Jahren dann noch für Welpen sorgen soll und danach ganz spontan auszieht, ja das ist dann meine Sache - ich kann selber entscheiden, wie ich das finde und wo ich Hunde kaufe. Aber ich will dann auch nicht sowas hören, wie "da bekommen nur ganz besondere Menschen einen Hund her" und "diese Hunde sind was ganz besonderes" und "Zucht XY ist besser als alle anderen". Prinzipiell sollte jeder gute Züchter seine Welpen nur an "ganz besondere" Menschen verkaufen, alle die gleichen Gesundheitsuntersuchungen vornehmen lassen, alle ihre Zuchthunde gut und artgerecht halten. Aber prinzipiell ist die Welt ja auch rosarot.

    Oj he, das hatten wir neulich mit Luna - hat etwa 2 Wochen gedauert, in denen wir die Wunde täglich vom Eiter leeren mussten und Medikamente in die Wundhöhle spritzen. Schön ist was anderes, aber es geht vorbei. Meine Mutter hat ihre Katzen dran gewöhnt, dass sie bei Einbruch der Dunkelheit daheim "anzutanzen haben". Gekochte Hühnermägen machen sich als Anreiz sehr gut. Mitlerweile kommen die Mietzen seit Jahren zuverlässig abends heim. Leider ist man bei Freigängern nie vor einer Katastrophe gefeit - wir haben unsere ersten Kater an schnelle Autos in der verkehrsberuhigten Zone verloren und auch heute noch verirrt sich ab und an ein armes Mietzi zum Sterben in unsere Einfahrt. Unsäglich traurig, jedes Mal :-(

    Gute Besserung ans Peterle!

    Zitat

    Grundsätzlich ist es mir völlig wurscht, wie jemand ausschaut. Kann jeder Erwachsene ja selbst entscheiden, wie er auftreten und wirken will. Ich hab selbst genug Baustellen, um mir über die fremder Menschen Gedanken zu machen...

    Aber bei jemandem, der einen wahren Kreuzzug im TV und anderen Medien gegen Fettleibigkeit und Fastfood führt,finde ich es einfach schräg. Wenn derjenige darauf angesprochen SO reagiert, um so mehr.
    Das ist dann für mich jemand, dem die Glaubwürdigkeit irgendwie abhanden gekommen ist. (Das war mit dem "Wasser-/Wein-Beispiel" weiter vorn beschrieben). Irgendwie scheine ich aber nicht vermitteln zu können, was ich damit meine.

    Das wäre in etwa so, als würde ein Hundeetrainer absolute Gewaltfreiheit im Training propagieren, aber dann offen mit 'nem Tacker arbeiten. So besser verständlich?

    LG von Julie

    Jamie Oliver hat dem ungesunden Essen in Schulkantinen den Kampf angesagt und genau wie unsere Hunde, haben unsere Kinder (oder die der Briten) nicht die Wahl, was sie in den Kantinen angeboten bekommen. Ein Schulessen in England hat als ich das letzte mal da war im Einkauf 23 Pence gekostet. Oliver wollte klar machen, dass trotzdem mehr Qualität drin ist und man trotz dieses irrwitzig geringen Einkaufspreises mehr Gesundheit auf die Teller der Kinder bekommen kann.

    Ich sehe nicht, was das damit zu tun hat, dass der Mann selbst dicker ist. Schon als jungem Mann war ihm anzusehen, dass der nicht von allein dünn bleiben wird. Wieso kann jemand dickeres sich nicht trotzdem für eine gesunde Ernährung seiner Mitmenschen einsetzen? Er geht doch nicht zu den Leuten nach Hause und nimmt denen den Kühlschrank auseinander - was ja im deutschen Fernsehen tatsächlich vorkommt. Kinder machen sich selten Gedanken darüber, ob das, was sie essen gesund ist. Nimmt man die Schichtzugehörigkeit unter die Lupe, dann ist es in bildungsfernen Schichten noch schlimmer. Für Kinder sind wir Erwachsenen zuständig. Wenn sie als Erwachsene die Wahl treffen, sich von Junk Food zu ernähren, dann bitte, aber beim Kind werden die Grundsteine gelegt. I.d.R. bis zum dritten Lebensjahr. JEDER, der sich aktiv dafür einsetzt, unsere Kinder zu einer kritischen Einstellung unserer Lebensmittelindustrie mit ihren ach so gesunden Kinderprodukten gegenüber zu erziehen, hat meine Hochachtung - egal, ob dick oder dünn.

    Im übrigen ist das Wort "bitch" im Englischen weit weniger stark, als das Wort Schlampe es noch bei uns ist.

    Zitat

    ...ich helf ihr....

    ...und komm mit der Schermaschine ohne Aufsätze.....Für den Notfall tut´s auch ne Tube Enthaarungscreme.... :lachtot:

    Da bin ich noch nicht weiter, als ihr - wobei mein Terriertier auch Haare jederzeit in Unmengen überall "materialisieren" kann :-)

    Aber obwohl ich aus der Halblabbine immer was rausbürsten kann, sieht sie doch nicht schon beim bloßen ansehen aus, als ob man lieber erst einen staubsauger dranhalten sollte. Das Fell ist einheitlich und glänzt. Davon ab, stinken eure Hunde doch sicher auch nicht so sehr, dass man grün wird, wenn man daneben steht.

    Zitat

    Zum Thema: Ich mag ausrasierte Gesichter nicht. Ich hab einen Hund, der hat Fell und zwar überall, außer es ist ein Nackthund. Warum muss ich das Gesicht da nackig machen?
    Like bekommt also ein Like für ihre Hundis.

    Und zum Thema Retriever: Ne, dass deren Fell mitunter riecht liegt nicht an mangelnder Pflege oder schlechtem Futter, sondern daran, dass es Wasserarbeitshunde sind und deren Fell eine natürliche Talg- und Fettschicht hat, die es wasserabweisend macht. Denen hat man nämlich nicht einfach den Pobbes kahlrasiert, damit sie nicht untergehen...

    Das glaube ich nicht oder wir reden von unterschiedlichen Gerüchen. Der normale Retrievergeruch hat nichts mit dem Gestank zu tun, den ich so manches Mal bei anderen Retrievern bemerke. Gut, meine ist nur zur Hälfte Retriever, aber ich kenne reinrassige Retriever, die auch nicht stinken. Die stinkenden Exemplare, die ich kenne, haben zumeist jede Menge toter Wolle im Pelz, so dass man schon beim Streicheln eine Hand voll Haare in der Hand hat. Die bekommen auch durchgängig das Discounterfutter vom A***. Der normale Retriever stinkt nicht so, dass man selbst als Hundehalter in ihrer Nähe lieber durch den Mund atmet.