Nö, ich verstehe das nicht falsch und verstehe die Gedanken dahinter. Es ist in der Zucht immer ein relativ schmaler Grat, ohne "frisches Blut" geht es nicht und immer alle Hunde behalten geht auch nicht. Solange das verantwortungsvoll passiert, habe ich damit keierlei Probleme (völlig egal, wer das macht), aber das ist sicherlich auch eine subjektive Angelegenheit, was der eine für verantwortungsvoll hält, bezeichnet der andere als Ausbeute.
Blöd fände ich, wenn es in einer Zuchtstätte überhaupt gar keine Senioren gäbe, aber da würde ich -wenn mich ein Hund dort interessiert- schlicht persönlich nachfragen, auch wenn es heutzutag verpönt ist...sich im Netz darüber auslassen ist cooler.
Interessiert mich dort kein Hund, geht es mich ganz einfach nix an, auch das ist heute eher selten die Regel...weiß ich.
Im übrigen gibt es in der Zuchtstätte meines Hundes "unnütze" Senioren, auch wenn das natürlich nicht in das Bild passt, was hier gerade vermittelt werden soll.
Schräg finde ich, dass es bei Welpen nie so eine Diskussion gibt, wobei der Einschnitt teilweise sicherlich gravierender sein kann(!), sie sind sehr jung und nicht grundsätzlich alle Welpen verpacken solch einen Schnitt im Leben probemlos.
Ein erwachsener Hund ist gefestigt (sollte er im besten Fall), hat natürlich mehr Zeit in seinem Heim verbracht, was sich in dem Fall negativ auswirken kann -wie bei Deinem Hund- oder aber problemlos machbar, es kommt einfach auf den individuellen Hund an und sicherlich hat es zusätzlich was mit der Wahl des neuen Heimes zu tun.
Ein Tierheim ist z.B. auch ein "Heim", da werden die meisten Hunde wahrscheinlich lange trauern oder gar resignieren....um mal ein Extrembeispiel zu wählen.
Was denn für Ausreden? Es gibt schlicht keine, weil unnötig.
Klar kannst Du selbst entscheiden, wie Du "sowas" findest, es geht Dich lustigerweise rein gar nichts an. 
Mein Hund ist acht, keine achtzehn und scheintot...mit acht ist kein gesunder, -körperlich- trainierter Hund alt, schon garnicht solche "Zwerge" wie Aussies...Ausnahmen gibt es immer, sollte aber nicht die Regel sein. Eine Zuchtstätte, die Hunde hervorbringt, die in der Regel mit acht Jahren alt und "kaputt" sind, sollte seine Zucht mal gründlich überdenken.
Spontan und zufällig? Woher willst Du das wissen? Weil ich schrieb, dass sie seit letztem WE bei mir lebt?!
...ob und wie lange es im vorraus geplant war (oder auch nicht), wissen genau zwei Menschen und zwar die, die
es betrifft.
Was soll eigentlich dieses wilde dramatisieren? Irgendein kreativer Rundumschlag?
Was "in der Aussieszene" läuft und wer sich gegenseitig platt machen will, ist mir egal und interessiert mich genau...gar nicht!
Das es Unterschiede (egal welche Hunderasse) bei Züchtern gibt, liegt in der Natur der Sache, es legt nämlich leider nicht jeder die gleichen Maßstäbe an Gesundheit, Tauglichkeit und co.
Wäre schön, wenn Du mir nicht irgendwelche schrägen Dinge unterstellst, ich schrieb lediglich, dass es dort gute Arbeisthunde gibt, Vergleiche mit anderen Züchtern habe ich gar nicht gezogen.
Im Gegenteil, ich bezeichne das als "nicht aufregend" und "langweilig", weil es an sich nix besonderes ist.
Bei einem seriösen und verantwortungsvollen Züchter bekommt sowieso nicht "hinz und kunz" einen Hund, egal welchen Alters, was dennoch keinen Züchter davor schützt mit der Wahl des Menschen ins Klo zu packen, nach wie vor kann man noch nicht in Köpfe reingucken....sowas einem Züchter anzulasten ist völliger Blödsinn, hellsehen kann auch der beste Züchter nicht.
Das ich von der Zucht, bei der ich meinen Hund kaufe, überzeugt bin, liegt in der Natur der Sache...sonst würde ich dort nicht kaufen, simple Angelegenheit.