Beiträge von Nocte

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    Es kann doch nicht sein das ein Mali SO zugerichtet wurde und die Hündin nur eine kleine Verletzung am Ohr hat?! Wahrscheinlich hatte der arme nen Maulkorb oder so auf und hatte null Chance sich zu wehren :(

    Ich hoffe das die Frau die Pension dicht machen muss/kann..

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    Wenn ich mich recht entsinne, stand im ersten Artikel, dass der Mali schon älter war. Eventuell war er ja nicht mehr so fit und schnell. Auf den Fotos sieht es auch nicht aus, als wäre er "unterernährt".

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    ich finde es traurig, dass für alle Vorfälle hier gleich der Wolf als Übeltäter abgestempelt ist. Wenn man es als Pensionsbetreiber oder auch als Halter von Schafen/Ziegen usw. nicht auf die Reihe bekommt, seine Tiere sicher unterzubringen....dann hat man eben Pech.

    Hoffe mal auf der Bild-Titelseite steht auch wieder eine Schalgzeile á la Wolf hat Hund doch nicht getötet...aber darauf kann man lange warten!

    Aber ganz ehrlich - wie soll denn der durchschnittliche Schafhalter seine Tiere in Deutschland sichern? Es leben nicht alle auf Standweiden und bei der Bevölkerungsdichte und den Gesetzen möchte ich auch keinen Wachhund dazu setzen. Die ganze Zeit bei den Tieren verbringen, dürfte für die wenigsten Leute möglich sein.

    Ich sehe es nicht so, dass das eben Pech ist. Ich mag den Wolf gern wieder in Deutschland haben, aber ich denke, dass es ohne die finanzielle Entschädigung bei einem Wolfsschaden nur noch schwieriger würde, Akzeptanz für die Anwesenheit der Wölfe zu schaffen.

    Hühnerbücher .... gibt gefühlte 1000. Wenn es nicht ganz so teuer sein soll:

    Ansonsten könntest Du deiner Nachbarin empfehlen, bei den örtlichen Geflügelvereinen vorbei zu schauen. Allerdings merke ich gleich an, dass in einigen Vereinen, die Tiere in Parzellen gehalten werden oder daheim auch "nur" Gehege zur Verfügung haben, die überdacht werden können. Schützt zwar vor Verlusten, ist für mich aber auch nur suboptimal für die Hühner. Und dann würde ich sie fragen, ob sie einen Hahn halten will. Das kommt in der Nachbarschaft ja nicht immer gut an. Falls nicht, soll sie sich für eine Rasse entscheiden, die nicht zu den Brütwahnsinnigen zählt.

    Oder sie schaut hier im Thread vorbei und fragt selbst ;-)

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    Nein die Garantie gibt es Nie. Ich hätte auch ein Hütetalentfreies Objekt erwischen können. Mit dem Risiko lässt man sich aber ein, wenn man einen Hund aus einer Zucht nimmt und sich gewisse Eigenschaften erhofft. Ich schätze die Threadstellerin aber als soweit aufgeklärt ein, dass ihr dies bewusst ist. Mit Ihrem Sheltie hätte das auch passieren können. Und mit dem Labrador aus der Zucht von neben an kann man auch einen Fehlschuss landen...

    Zudem sucht die Threadtstellerin ja nicht nach einem Labrador in Aussie Pelz...

    Die Hunde über die ich rede sind üprigens aus alter Arbeitslinie. Kenne mich bei den Aussies nicht aus. Vielleicht ist das ausschlaggebend? Keine Ahnung....

    Kommt auf die Linie an - es gibt Linien, die schon sehr entspannt mit Fremden sein können. Es gibt aber auch bei den ALs Linien, die selbst von Liebhabern als "nicht ohne" bezeichnet werden. Bei einer auf Leistung gezogenen AL sollte der Hütetrieb natürlich auch ausgeprägt sein und das wird sich sicher im Verhalten bemerkbar machen. Nicht alles Verhalten, dass man bei Aussies als anstrengend im Umgang mit Menschen empfinden kann, hat nur mit Wach- und Schutztrieb zu tun. Ich denke da auch an Bewegungsreize.

    Ein Restrisiko bei einer Auswahl eines Hundes, der nach seinen typischen Eigenschaften ausgesucht wurde, ist i.d.R. deutlich niedriger, als das Risiko bei einem Hund, der entgegen seiner Rasseeigenschaften ausgesucht wird.

    Daher schrieb ich oben schon, man sollte eben damit rechnen, dass der ausgewählte Hund nicht in ein turbulente Publikumsverkehrszone passt und das muss von vorn herein klar sein und sollte auch berücksichtigt werden. Ich finde die Annahme, alles Verhalten durch Erziehung im Welpenalter "ausschalten" zu können (wurde weiter oben im Thread geschrieben) schlichtweg falsch.

    Ich halte die Idee, nach Aussies zu suchen, die sich wie typische Labradore benehmen für falsch. Das ist kein aussietypisches Verhalten. Selbst wenn die Eltern mit Trubel und Tralala klar kommen und gern mit jedem Menschen kuscheln, gibt es keine Garantie, dass der Nachwuchs das auch tun wird. Wenn der Hund nun doch seine Rassebeschreibung gelesen hat, was dann?

    Ich halte es auch für Blödsinn, dass ein Aussie nur als Welpe lernen muss, mit Publikumsverkehr und Streß in seiner Bude klar zu kommen. Erziehung, schön und gut, aber die genetischen Anlagen so zu unterschätzen, kann böse nach hinten los gehen.

    Warum nicht einfach eine Rasse suchen, die ihrem Standard entsprechend in so ein Leben passt? Warum muss man zu einer Rasse raten, die da evtl. nie rein passt? Wenn die Besitzer nur den Wunsch haben, dass der Aussie mit zur Arbeit kommt und nicht enttäuscht sind, wenn es eben nicht so gut bei dem Vierbeiner ankommt und die Rasse trotzdem zu ihnen passt und beide Parteien glücklich sind, dann bitte, aber das sollte schon gewährleistet sein.

    Aussies sind keine Monster und unterm Strich nicht schwieriger als Husky, PRT und Co. aber diese Zuchttendenz zum "Labrador in Aussieoptik" finde ich zum kotzen und halte sie für wenig unterstützenswert. Bei einem Border rät doch auch kaum einer zu einem mit Eltern, die nie am Vieh arbeiten und meint dann, das wird schon gehen. Warum denken wir bei anderen Rassen, dass das so einfach geht?

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    :???:
    Also doch noch eine Spur "krasser" wie meine menschenfeindlichen :D Klischeespitze ;)
    Die finden fremde Menschen auch extrem überflüssig aber mitnehmen kann ich die immer und überall. Durch Menschen kann man ja extrem offensichtlich durchgucken :pfeif:

    Mit unter Menschen nehmen kann man all unsere Aussies auch, aber ein Tag unter vielen Kindern - schreienden, heulenden, quietschenden ist anstrengend für die. Mein Rüde ist für mich ein toller Anzeige, wem es wie geht, aber er ist mir lieb und teuer und den Streß will ich nicht jeden Tag für ihn. Die jüngere Hündin (lebt nicht bei mir) ist irgendwann so gestresst, dass die auch nach vorne geht, wenn man nicht darauf achtet, sie aus der Situation zu nehmen. Generell schalten die so schnell und fackeln nicht lange, dass man auf Zack sein sollte und das geht nicht, wenn man sich nebenbei noch um einen Haufen Teenies etc. kümmern muss. Da MUSS der Hund absolut verlässlich sein. Das ist in so einer Situation nur mein Rüde und der hat nach spätestens drei Tagen Streßfalten im Gesicht.

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    Der Aussie ist dann raus :D

    Das hab ich auch gedacht.

    Mein Aussie darf auch mit zur Arbeit - ähnlich wie bei dir angedacht - , aber ich mache das bewusst selten, weil es extrem stressig für ihn ist. Auf Kontakt im Sinne von anfassen kann er getrost verzichten. Da steht ihm das sprichwörtliche P in den Augen, auch wenn er nicht zubeißt. Dafür hat er auch die oben beschriebene Art á la: "Dir geht es nicht gut, geh mal bei Seite, ich regel das (und ja, auch im Sinne von ich fress das)". Er ist sehr sehr sehr feinfühlig und sensibel. Als ich krank war (also mit Krankenhaus und Co., nicht nur Grippe) hat ihn das so mitgenommen, dass er begann sich wund zu lecken und alles um mich rum regeln zu wollen. Unsere Familien-Aussies sind sehr unterschiedlich, aber Fans von dem Motto: "Mein Haus, mein Garten, MEIN Mensch .... ganz alleine mein Mensch". Das hat anfänglich zu der Diskussion geführt, ob es ein adäquates Verhalten ist, die Türdurchgänge zu bewachen. Prinzipiell ist keiner von unseren ein stumpfer Befehlsempfänger und das wirklich nie und in keiner Situation. Die wollen selber denken, sind andererseits aber auch absolute Teamspieler und wollen gefallen. Es ist viel mit Erziehung regelbar und auch jeden Tag mit in die Menschenmenge der Arbeit ginge, aber wirklich zumutbar fände ich das nicht. Ich mag diesen Typ Hund und liebe alle Aussies in unserer Familie und auch alle im Freundeskreis (gut ... die meisten sind mit unseren verwand), aber für meinen Partner ist der Hund nur anstrengend, obwohl er auf seinen Wunsch hin einzog.

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    Wir haben bis jetzt kein Probleme gehabt. Bei der Anmeldung in der Gemeinde Haftpflicht und Sachkundenachweis vorgelegt und im besagten Zentralregister angemeldet.
    Was ist denn daran so schlimm? Würde unser Hauptwohnsitz in Hamburg sein, hätten wir Maya gar nicht erst vom Tierheim bekommen.

    Ich finde die Regelungen in Niedersachsen nicht so gut, dass man das vorbildlich nennen dürfte. Das Zentralregister geht für mich in keiner Weise in Ordnung. Die teilweise horrenden Steuern + Hundeführerschein finde ich auch daneben (zumal der Führerschein sehr unterschiedlich und bisweilen sinnfrei geregelt ist), den Wesenstest für auffällig gewordene Hunde regelmäßig zu wiederholen, obwohl dadurch keine Leinen- oder Maulkorbbefreiiung erreicht werden kann, erscheint mir auch nicht sinnvoll, besonders weil der Wesenstest nicht vor Ort durchgeführt wird und extrem teuer ist. Unabhängig von irgendeiner Rasse kann mir auch keiner erklären, warum Brut- und Setzzeit in manchen Städten dazu führt, dass man in der Innenstadt in dieser Zeit Leinenzwang hat. Die Zeiten sind ohnehin sehr willkürlich gewählt. In Hessen hört sie auf, wenn sie hier grad angefangen hat und da es von Jahr zu Jahr schlimmer wird mit den sinnfreien Regelungen, erwarte ich, dass sie im dritten Anlauf dann irgendwann 20/40 durchsetzen. Dann sind alle ohne Miniaturhund gearscht.

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    Niedersachen hat gar keine Liste, ein glorreiches Bundesland. Alle Hunde sind erstmal gleich. Ein absoluter Traum. :wolke7:

    Nix glorreich dran. Dagegen haben wir Hundebesitzer uns damals noch gewehrt - die stricken schon lange an einer Rasseliste, wenn es sein muss, durch die Hintertür. Dafür haben wir das bekloppte Zentralregister, den Hundeführerschein, 4 Monate Brut- und Setzzeit und sehr merkwürdige Regelungen für auffällige Hunde und alle Jahre wieder wird 20/40 diskutiert.