Beiträge von Nocte

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    Welche Aussies hier in der Runde springen "als Trick" in den Arm? Gibt es in der Kategorie 23 Kilo einen, der das kann?

    Ich bin gerade dabei Samson das beizubringen, aber puhhh, 23 Kilo heben ist für einen Schwächling wie mich total schwer :D

    Mich würde zudem interessieren, wie packt ihr Eure Aussies dann am besten? Vielleicht hab ich da ja nen Fehler?

    Also ich nehme Samson vorne zwischen den beinen (von vorne nach hinten) und dann hinten so am Popo. Versteht man was ich meine? :lol:

    Ach ja, falls ihr Tipps habt, denkt dran, der Samson ist sehr lang :D

    Shadow liebt den Trick, aber er wiegt nur 18 kg. Der springt so hoch, dass ich die Arme hinter seinem Po schließen kann - er steht dann auf mir, d.h. die Vorderbeine auf meinen Schultern und hinten steht er auf meinem Bauch, so dass ich nur dafür sorge, dass er stabilisiert wird. Er trägt sich selbst.

    Luna macht das nur noch selten, das liegt aber daran, dass sie in ihren Bewegungen einfach durch die HD vorsichtiger ist. Wenn sie allerdings mit genügend Schwung hochspringt, dass sie bis auf meinen Arm kommt, ist das ein Balanceakt und das Greifen ist schwierig, weil ich nicht groß bin. Ich gehe bei ihr ein Stück in die Knie, so dass sie meine Oberschenkel für den Absprung mit benutzen kann.

    Jetzt hab ich mir das Video bzw. diesen Minischnipsel doch noch angeschaut. Sabine und Michael scheinen im Schutzdienst mit ihren Hunden gut klar zu kommen. Ihre Aussies werden mit unterschiedlichen Beschäftigungen beschäftigt - auch Kick-Bike-Fahren, Obedience, Fährten und Hüten sind dabei. Ihre Zuchthunde haben die für Schweden üblichen Mental Health-Tests und Schussfestigkeitstests. Die beiden wissen genau, was für Hunde sie haben.

    Ich hab das Video nicht angeschaut. Das vorweg, aber ich bin trotzdem zweigeteilter Meinung zum Schutzdienst. Ich kenne Aussie und Halter-Gespanne, die im Schutzdienst gut klar kommen. Daheim benehmen sich die Hunde wie alle anderen Aussies auch.

    Ich kenne aber auch Aussies, bei denen das Schutzdiensttraining gewaltig nach hinten los gegangen ist. Das wird sicher in erster Linie am Training und den Haltern liegen, aber ich sehe bei vielen Aussies mehr Potential für einen negativen Ausgang eines solchen Trainings, als z.B. bei einem Pudel. Andererseits muss man natürlich sagen, dass man das bei vielen Rassen und vielen Beschäftigungen sagen muss.

    Ich persönlich würde mit Shadow keinen Schutzdienst machen, weil das für ihn nicht das Richtige ist. Aber ich will ihn ja auch fürs Hüten und habe keine Ambitionen am Schutzdiensttraining teilzunehmen, obwohl wir die Gelegenheit dazu hätten.

    Zitat

    (...) Wenn Aussies mit 21 kg Wuchtbrummen sind (...) was sind dann die ab 22 kg und mehr wiegenden Aussies :???: ?
    (...)

    Groß :-)


    oder fett, oder beides.

    Ich denke, es kommt auf die Linie an. Barney hatte auch 30kg und war dünn dabei - er hatte aber auch 60cm Schulterhöhe und Showplüsch.

    Shadow ist eher die Leichtbauvariante mit seiner eher zarten Statur, den 52 cm und immerhin jetzt doch knapp 18kg. Der wog ewig unter 16kg, obwohl er da schon lange das Höhenwachstum abgeschlossen hatte. Das Endgewicht kam erst im dritten JAhr, zusammen mit der Breite und dem mitlerweile nicht ganz unbeträchtlichem Fell.

    Wie süß. Meine kommen erst zu Ostern. Es ist jedes Malschön anzusehen, wenn die Kleinen auf die Beine kommen uns sich dann ihres Lebens freuen.

    Meine verrückte, süße, herzallerliebste Maus <3

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    5 Jahre ist es jetzt her, dass ich Luna aus der Klinik abgeholt habe. Sie hat ihre gelegentlichen Zipperlein, aber es geht ihr gut und sie ist schmerzfrei und das, obwohl die Spondylose nicht mehr zu übersehen ist. Die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit fällt im Alltag gar nicht auf - sie rennt, sie springt, sie dreht sich im Kreis, sie kletter, sie tobt und macht alles, was Hunde vor lauter Spaß an der Freude so treiben.

    Die Physio haben wir beibehalten und an der Allergiefront unsere ganz eigenen Lösungen gefunden. Zu Weihnachten hat Luna einen Dörrautomaten bekommen, damit sie allergenfreie Leckerchen bekommen kann. Das Ding hat sich bislang sehr bewährt. Luna ist absolut medikamentenfrei!

    Ich bin sehr glücklich darüber.


    Wie bunte Lampions über herbstlichen Wegen
    Schaukelst du durch meinen Sinn.
    Vergnügt und sorglos, und deinetwegen
    Ist es, wenn ich selbst noch einmal
    Vergnügt und sorglos bin. (Reinhard Mey)

    Zitat

    (...)


    Ich weiß es auch nicht, aber letztlich ist das das Problem der Schafhalter. Es gibt einige wenige große Betriebe die auch wirklich davon leben. Diese sollen gerne entschädigt werden (ebenso wie Mutterkuhbetriebe in denen Kälber gerissen werden).
    Ich denke bei größeren Tierzahlen sind Sicherungsmaßnahmen wie bestimmte Zäune und eventuell Herdenschutzhunde eher machbar und sinnvoll als bei 20 Privatschäfchen. Auch von Seiten des Tierhalters dürfte da die Kompetenz eher vorhanden sein.

    Insgesamt hat aber Schafhaltung in Deutschland so gut wie keine wirtschaftliche Bedeutung und die überwältigende Mehrheit aller Schafhalter sind reine Hobbyhalter.
    Ich kann schon verstehen, dass es für die richtig blöd ist wenn der Wolf an ihre Tiere geht. Aber als Hobbyhalter von Geflügel oder Kaninchen muss man seine Tiere auch auf eigene Kosten und eigenes Risiko gegen Wildtiere sichern, da zeigt man mir auch den Vogel wenn ich ne staatliche Beihilfe haben will um meine Taubenvoliere vor Habichten zu sichern oder mein im Auslauf vom Fuchs geholtes Kaninchen ersetzt haben möchte. Letztlich ist das mit den meisten Schafhaltern nicht anders, man ist es nur nicht gewöhnt das man Schafe sichern muss.
    (...)

    Das ist doch völlig widersinnig. Warum soll ein Hobbyhalter nicht entschädigt werden? Er zahlt genauso in alle Kassen ein, wie andere Halter auch. Desweiteren würde das heißen, dass man Massentierhaltung im Fall des Falles begünstigt, aber den Leuten, die zu reellen Kosten gesunde Tiere auf ihren Weiden halten, den Stinkefinger zeigt. Die Wirtschaftlichkeit ist da für mich gar kein Argument. Zumal ein Schafhalter nur entschädigt wird, wenn er "geeignete" Maßnahmen ergriffen hat, den Wolf abzuhalten. Dazu gehört mancherorts auch ein Untergrabschutz. Im Bereich der Landschaftspflege ist es völlig unmöglich, anders, als durch Strom zu sichern. Diese Aufgabe ist aber wichtig und umweltfreundlicher, als würden Menschen das mit Rasenmähern erledigen. Wenn diese Halter dann nicht mal die Gewissheit hätten, dass sie für entstandenen Wolfsschaden entschedigt würden, dann würden vermutlich alle Viehhalter gegen die Wiederbesiedlung der Wälder durch den Wolf sein. Die Frage ist ja nicht, ob der Wolf oder der Schafhalter "Recht" haben, oder ob ein Tier einen Nutzen für den Menschen hat und ein anderes nicht. Wir haben die Welt nur mal an allen Ecken und Enden besiedelt und zugestellt. Schafhaltung in Deutschland - überhaupt Viehhaltung - in Deutschland ist eigendlich ein Elend. Ich finde, dass JEDER, der seine Weidetiere artgerecht hält und nicht noch mehr Rinderfarmen im Regenwald oder Futterankauf aus Cash Crops oder auch nur Massentierhaltung betreibt, das gleiche Recht auf Entschädigung haben muss. Sonst kann man keine Akzeptanz für die Wölfe erreichen, auch nicht nach und nach und dann werden sie trotz Verboten bejagt werden - das wäre in meinen Augen tragisch.

    Zu deinen Tauben. Ich muss auch damit leben, wenn ein Habicht meine Hühner reißt. Trotzdem ist der Schaden finanziell deutlich geringer und ich muss auch nicht so viel Geld für die Haltung aufwenden - z.B. für Abgaben, Ohrmarken, Versicherung etc. Um jedes einzelne Tier tut es mir dabei leid. Dennoch kann ich meine Hühner nicht besser sichern, weil das hieße, ihnen ein artgerechtes Leben vorzuenthalten. Der Habicht tut nur, was er tun muss (ebenso, wie der Wolf) und ich weiß ihn sehr zu schätzen, hält er doch mit anderen Beutegreifern die Mäusepopulation etc. annähernd in Schach. Vor dem Habicht, haben Menschen aber keine Angst - dem Wolf leider schon.

    Edit: eine staatliche Beihilfe will doch gar keiner, bzw. bekommt eh keiner. Es geht um eine reine Entschädigung bei einem entstandenen Schaden durch einen Wolf am Vieh.