Beiträge von Tucker

    hi, ich häng mich mal mit ner Frage noch an.
    Folgendes:
    Eine HuSchu (kein Verein, selbstständiger Trainer) verlangt vor Aufnahme in einen x- beliebigen Kurs eine Erstanamnese, diese dauert dauert 2- 2,5 Stunden (es wird nicht auf die Uhr geguckt, die Zeit ist ein Durchschnitt) und der Trainer guckt sich Hund und Halter in ihrer gewohnten Umgebung an, man geht ein Stück spazieren, es werden Fragen beantwortet, Tipps gegeben etc.pp.
    Frage 1: findet ihr es schlimm oder gar schockierend wenn ein Trainer sowas zur Voraussetzung macht? Euch zuhause besucht?

    Weiter:
    wird im Anschluß an die Erstanamnese ein Kurs gebucht, ist diese kostenlos!! Wenn nicht werden 30€ Unkosten verrechnet.
    Frage 2: Findet ihr das irgendwie nicht in Ordnung das dann zu verrechnen (ist ja immerhin Aufwand)?

    Freue mich auf eure Antworten.

    lg Susanne

    Mmn kannst du das vergessen, der Versicherungsschutz ansich beginnt erst am 1. Mai, d.h. selbst Unfälle werden erst ab dann bezahlt.
    Und das ist kein Unfall, der Hund har freiwillig gespielt, das Risiko wurde eingegangen usw. Ein Unfall ist ein Verkehrsunfall etc.
    Es geht darum, dass du nicht den Hund versicherst, der ohnehin operiert werden müsste. als Unfall zählt nur das, wozu es einen offiziellen Unfallbericht gibt z.B. von Polizei, Bergrettung etc.
    Bei euch greift aber soar dieser Schutz erst ab o1.o5.
    Daher: selber zahlen, dumm gelaufen.

    lg susanne

    Ich würde auch bei Lupovet bleiben!
    Allein schon das Geflügelmehl (nichtmal Fleischmehl), dann gleich Weizen und der Knaller an dritter Stelle LIGNOZELLULOSE... das sind verholzte Pflanzenreste usw. (böse Zungen würden sagen: Sägespäne ;) ).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lignocellulose

    neee, nie im Leben käme mir das in den Hund rein.

    Ich würde, genau wie Rike, im Zweifel eher zu mehr Bewegung und Sport tendieren.

    lg susanne

    Zitat

    Aber das ist bei Mischlingen einfach nicht der Fall und daher ist es für mich nicht diskutabel.

    Leela, ich will nicht infrage stellen, dass dies bei den MEISTEN Mischlingswürfen sicher so ist. Aber es gibt jene, wenngleich geringe, Anzahl, von Mischlingen, wo man eben doch genausoviel nachvollziehen kann, wie bei einem Rassehund auch.
    Das setzt natürlich voraus, dass die Elterntiere reinrassig sind. Mein Hund ist nicht mehr oder weniger nachvollziehbar, als jeder Aussie bzw. ACD...
    Seine Eltern sind auf alle Erbkrankheiten untersucht, haben sportliche Erfolge usw. Er war komplett geimpft, entwurmt und gechipt- kerngesund und topfit. Er kann jederzeit dorthin in Urlaubs- Krankenbetreuung und würde dort auch weiter gearbeitet. Wäre es irgendwie wie mit den Kindern nicht gegangen oder ich müßte ihn, aus welchen Gründen auch immer abgeben, dann würde er nur dorthin zurück dürfen (Vertrag). Er wurde mir erst mit 11 Monaten abgegeben, bis dahin gab es keine Interessenten die als passend erachtet wurden. Zweifellos wurde hier draufgezahlt, sicherlich kein müder Cent verdient. Der Hund ist aber oberklasse!
    Also ganz genauso wie es bei einem seriösen Züchter auch sein soll- und auch nicht immer ist (meine Ma hat nen Labbi aus VDH Leistungszucht von den Besitzern übernommen, weil sie nicht klarkamen- der Hund war zur Zeit erst 16 Wochen!- der Züchter hat den Hund nicht retour genommen).
    Wie gesagt, mir ist sehr wohl bewußt, dass es so bei Mischlingen nicht üblich ist, leider ist es aber auch in sogenannten seriösen VDH Zuchten nicht immer die Regel. Es ist und bleibt ein Ideal, unter solchen Bedingungen einen Hund zu bekommen, egal wo.
    Deshalb sollte man weder das eine, noch das andere irgendwie pauschal beurteilen, weder positiv noch negativ.
    Alles was hilft ist, die Wesentlichen Dinge erfragen, Wichtiges belegen lassen (Gesundheit) und ganz genau hinsehen. Auch wie es mit Rücknahme aussieht etc.
    Ich habe sowohl mit Rassehunden (FCI) und Mischlingen gute wie schlechte Erfahrungen gemacht, beides kann ins Auge gehen, wenn man einfach an irgendwas glaubt, seien es die tollen Papiere oder die liebevolle Aufzucht... man kann einfach niemandem vertrauen der einem etwas verkaufen will, traurig aber wahr.

    lg Susanne

    Ob Rassehund oder Mix, es lässt sich doch ganz einfach feststellen was gemacht wurde, wie es mit den Elterntieren und deren Gesundheit aussieht, wer die elterntiere regelmäßig auf (rassetypische) Krankheiten untersuchen lässt, Impfungen etc. pp. durchführen lässt, die Hunde erfolgreich im Sport führt usw., der kann das alles mit entsprechenden Papieren belegen. Da gibts TA- Befunde, Eintragungen und und und...
    Und jemand der seine Sache seriös macht, wird diese Unterlagen vorlegen können. Kann er das nicht, weiß ich Bescheid.
    Beim impfen findet teilweise ein umdenken statt, manche Hunde sind nicht mehr auf alles geimpft oder sollen später geimpft werden (z.B. T erst nach dem Zahnwechsel, oder SHP usw. erst mit 12 Wochen) sollte das so sein, wird der Hundeverkäufer dies gut begründen und erklären können. Hierfür muss man sich aber als zukünftiger Halter auch vorher hinreichend informieren um abschätzen zu können ob das alles so stimmt.
    Die Sozialisierung kann man auch gut überprüfen, gut umsehen, viel fragen, Probespaziergang machen, öfter besuchen gehen usw...

    Da muss niemand in einem Verband sein, mir irgendwelche Papiere in die Hand drücken oder sonstwas. Da lege ich klare Kriterien an, das und das will ich sehen/wissen/überprüfen und gut.
    Denn auch bei einer VDH Zucht kann man irre übern Tisch gezogen werden und sollte nicht einfach auf das hübsche Papierchen vertrauen, dass einem weismacht "dass das ja nur gut sein kann".

    Selber informieren, gucken, sich nicht von süßen Welpen beeindrucken lassen, sondern erstmal belegbare Fakten vorlegen lassen.
    Dann kann man sehen, ob der Welpe seinen Preis wert ist- völlig egal was für ein Welpe das ist.

    lg Susanne

    Zitat

    Hast Du oder irgendjemand eine Idee, wie ich seine Aufmerksamkeit mehr auf mich als auf andere Hunde lenken kann?

    Naja, es ist so: Wenn er die anderen Hunde sieht und aufdreht, ist es zu spät, dann kommst du nicht mehr durch.
    Praktisch heißt das, du musst deine Umgebung absolut im Auge haben. Wenn du die allermeisten Hunde (es klappt nie zu 100%, ich kenn das ;) ) vor ihm siehst, dann kannst du das Interesse noch auf dich umlenken, am besten mit dem Rücken zum anderen Hund und mit einer Superbelohnung Übungen verlangen. Kurz bevor der Hund da ist, und wenn gespielt werden darf, nochmal kurz absitzen lassen und freigeben.
    Am besten ist es, wenn du dich mit anderen HH absprechen kannst, diese in die Problematik einweihst. Wichtig ist dabei, dass dein Hund nach erfolgter Übung auch meist mit Spiel belohnt werden kann, damit er weiß, dass die Übungen davor nicht zwangsläufig bedeuten, er darf nicht spielen. Inszeniere die Lernsituation zu euren Gunsten, Hauptsache das Wesentliche verfestigt sich dabei.
    Natürlich geht das nicht immer, auch mit Frustration diesbezgl. muss er lernen umzugehen. Es ist am Anfang aber sinnvoll, wenn er im Verhältnis öfter zur Belohnung spielen darf, als wenn nicht.
    Ziel ist die Verknüpfung: Wenn ich brav bin, darf ich spielen- wahlweise wenn spielen unmöglich hat Frauchen ne tolle Belohnung (Spiel mit dir oder Superklasse Leckerchen).

    Ansonsten finde ich es super, dass du auch eure Erfolge siehst, das ist der richtige Weg! Ihr habt jetzt viel gelernt, das muss verfestigt werden, aber es klappt- dann wird der Rest auch noch werden.

    lg Susanne

    Erstmal: Ja, das ist normal :D , aber: du wirst nicht übermorgen über nacht nen ganz braven Hund haben...
    Viele Hunde schalten in der Pubertät auf Durchzug bzw. sehen und hören plötzlich zeitweise nur das "Objekt der Begierde", in deinem Fall einen anderen Hund.
    Es geht aber vorbei, wenn du konsequent weiter arbeitest und stets korrigierst, es dauert halt ein Weilchen.

    Was weiterführende Arbeit/Kurse betrifft:
    Mach dir zunächst einmal klar, dass dein Hund momentan ständig arbeitet, sobald ihr Reizen begegnet. Dass er sich schwer konzentrieren kann und leicht abgelenkt ist, sind für mich eindeutige Indikatoren, dass ihn das alles sehr fordert (du arbeitest ja kontinuierlich daran wenn ich das richtig verstehe).
    Ein "Spaß- Mix" Kurs ist für den Hund nicht unbedingt Spaß, vor allem nicht dann, wenn er sich mit Grundlagen noch schwer tut und sich ohnehin nur schwer konzentrieren kann.
    Ich würde allerdings auch von einem Aufbaukurs abraten- jetzt.
    Versuche doch nun, zuerst einmal das zu festigen, was ihr bisher gelernt habt. Solange das nicht klappt, sehe ich keine Veranlassung für weitere Kurse, die ja immer auf das aufbauen, was bereits gemacht und gekonnt wird. Nicht zu vergessen: auf einem gewöhnlichen Hundeplatz, kommt der Hund nicht mit sovielen Außenreizen in Kontakt, wie im "echten" Leben, das dort erlernte muss er erstmal umsetzen können inmitten der Reizflut.
    Wenn es an der Konzentration hapert, dann arbeite lieber in sehr kleinen Einheiten bzw. dann wenn die situation es erfordert (ihr begegnet anderen Hunden, kurz absitzen lassen, dann aber auch freigeben, wenn möglich). Verlange nicht zuviel, der Hund sollte das Verlangte immer erreichen können. sobald die Konzentration sinkt, auflösen wenn es irgendwie geht und etwas später nochmals kurz üben. Also lieber viele kleine Trainings und einzelne Übungen, als eine ganze Reihe Dinge am Stück.
    Kleine Tricks wie Beinslalom, give five, tot oder rolle können eine nette Abwechslung darstellen und fördern die Konzentration weiter- auch hier gilt: weniger ist manchmal mehr.

    und nicht vergessen: irgendwann im nächsten halben Jahr wird es sicher besser werden, wenn ihr schön fleißig seid ;) .

    lg susanne

    Da dir sein Verhalten so fremd vorkommt und du es überhaupt nicht zuordnen kannst bzw. eine Ursache erkennst würde ich persönlich, meinen Hund beim TA bzw. in einer Klinik vorstellen und komplett durchchecken lassen inkl. großes Blutbild und Sono.

    Die Beschreibung ist derart vage und vermehrtes Hecheln kann soviele Gründe haben, Herz/Kreislauf, Lunge/ Atmungsapparat aber auch einfach Stress und vieles andere mehr, mal mehr, mal weniger harmlos...
    Nur eine gründliche Untersuchung wird Aufschluß geben können, ob deine Bedenken gerechtfertigt sind.

    lg susanne