Da sieht man mal wieder, wieviel Interpretationsspielraum da immer bleibt.
Ich habe es so verstanden, dass die Hunde der HHF auch auf dem Gelände bleiben könnten wo sie jetzt sind, sobald Frau Bokr der Kündigung nachkommt die auch nur für sie und nicht für die Hunde gilt. Dann kann man das umsetzen was das Vetamt fordert und was eigentlich zusammen mit Frau Bokr geplant war, was jene aber offenbar nicht will. Also erstmal den Bestand korrekt erfassen, sich ein Bild der Hunde und ihres Bedarfs machen, möglichst auch akut ein wenig entlasten über das eigene Netzwerk (PS, kooperierende Vereine, THs, so wie SinL jetzt auch erstmal zwei Tiere übernommen hat) und dann eben die Reduzierung binnen zwei Jahren auf die erlaubte Anzahl Tiere.
Das ergäbe für mich insoweit Sinn, dass das Grundstück denen ja eh gehört, die auch offenbar beim Vetamt einen guten Stand haben und bereits eine Vereinbarung mit denen hatten, an deren Umsetzung sie nun schlicht gehindert werden.
Die Frage ist, ob deren Stiftung auch gut genug aufgestellt ist, nötige Instandhaltungsarbeiten und Renovierungen zu finanzieren... es heißt ja, das Anwesen sei schon zuvor, unter Tom Bode eher marode gewesen. Was ich da an Fläche sah, auch wo die Pferde stehen/standen und ihr Trainingszentrum entstehen sollte, ist auch durchaus großzügig genug um mehr Raum für die vorhandenen Hunde zu schaffen, Nicht ideal, aber weit besser als es ist. Der Punkt: schon alleine eine hundesichere Bezäunung eines solchen Geländes ist eine teure Geschichte.
Rein vom Thema Platz scheint es mir aber echt naheliegend und auch fast die einzige realistische Option, es so zu machen.
Das große Problem wird werden, die Hunde übereignet zu bekommen, ich vermute sogar, dass ist einer der Gründe, warum es da geknallt hat. Ohne offizielle Beschlagnahme seh ich da absolut schwarz.