Beiträge von cereza

    Bei Hund 1 hatte das Tierheim um die Ecke gerade verschiedene Welpen. Hund 2 hatte ich von EBay Kleinanzeigen 😅 das waren Leute, die ihn angeschafft haben und dann merkten, das ein Hund eigentlich nichts für sie ist. Hund 3 ist von einem polnischen Züchter, wirkte auch alles gut und seriös und wir waren nach dem Kauf noch ein paar Monate in Kontakt- aber ich bin mir nicht sicher, ob wir da nicht doch reingefallen sind, schließlich hat der Hund zwar den goldigsten Charakter, den ein Hund haben kann, aber er ist nicht gesund. Hodenhochstand und Hüftdysplasie- bei einer guten Zucht würde ich zumindest nicht beides erwarten. Das würde ich also nicht wieder machen.

    Ich würde aber auch nicht ewig bei Verbänden herumwuseln und telefonieren. Wenn man mal im Tierheim vorbeischaut, macht man nicht viel verkehrt. Oder den Tierarzt um die Ecke fragt, ob er jemanden kennt.

    Also, wenn ein Hund charakterlich so wenig in mein Leben passt, dass ich große Einschränkungen hinnehmen müsste, würde ich ihn definitiv abgeben.

    Für kleinere Dinge finden sich Lösungen. Unsere alte Hündin hätte auch lieber eine Schafherde auf dem Dorf gehabt, hat sich aber arrangiert, und ich habe mich ihr auch so weit mir möglich angepasst. Das war okay. Ich glaube, das lässt eine enge Bindung entstehen- weil sich der Hund mit dem Mensch und andersrum intensiver beschäftigen muss.

    Unser Hund jetzt hingegen passt besser als gedacht in unser Leben. Ist ganz unkompliziert und läuft einfach mit.

    Hallo ihr, unser Rüde wurde vor 8 Monaten kastriert, brauchte keine Halskrause, ist alles wunderbar und zeitgerecht verheilt. Seit ein paar Wochen sehe ich, dass er immer mal wieder an beiden Seiten leckt, genau da, wo die Narben sind (die man eigentlich schon gar nicht mehr sieht) Die Hoden sind kurz über der Leiste steckengeblieben, die Narben sind also am „Bauch“.

    Hat da jemand Erfahrung? Er leckt nicht ständig- aber trotzdem fällt es mir auf- es wird auch nicht rot. Kann es sein, dass das juckt? Lg

    Oh 😅 naja ich hätte meinen Hund ins Nebenzimmer getan, den Großen mit Käse zu mir gelockt, dann eine Leine von uns genommen- als Hundebesitzer hat man ja eine- dem Großen um den Hals gelegt und draußen geschaut, ob der Besitzer irgendwo ist. Ist der nicht da, hätte ich den Hund in unser großes Bad gesperrt und das Tierheim angerufen.

    Hätte er meinen Hund angegriffen, hätte ich ihm einen ordentlichen Tritt verpasst, damit die beiden hoffentlich erstmal auseinander gehen, den Kleinen in Sicherheit gebracht, den Großen irgendwo eingesperrt und Polizei oder Tierheim gerufen.

    Aber der Schäferhund bei euch schien ja ganz lieb zu sein. Vielleicht war er ja auf der Suche nach einem neuen Zuhause 😄 ich meine, wenn der Hund vor Angst uriniert, scheint der Besitzer ja kein sehr netter Typ zu sein.