Beiträge von SheltiePower

    Hallo,

    den Aufruf nach der Zeugensuche lasse ich so stehen.

    Den Rest habe ich jetzt gelöscht und auch das Thema werde ich sperren.
    Ich fand, ehrlich gesagt, einige Beiträge, was man mit dem Täter machen würde, auch nicht richtig.
    Und es sollte auch nicht öffentlich in einem Forum stehen bleiben.


    Schönen Tag noch
    SheltiePower

    Hallo,

    für mich liest es sich ein wenig nach Übersprungshandlung.
    Könnte es sein, daß Dein Hund etwas unsicher ist, oder etwas zu viel an Aufregung, an "Unterrichtsstunde" war, das ihn dann zu einer Übersprungshandlung anregt?

    Zitat

    Wenn wir spazierengehen (bei der kleinen Runde nur fürs Lösen) fängt sie auf dem Rückweg bei Langeweile (wenn gerade nichts zu gucken ist) immer damit an, mir von hinten in die Unterschenkel zu zwicken.

    Ich glaube hierbei wirklich nicht, daß es sich dabei um "Langeweile" handelt.
    Möglich, daß Ihr noch ein Tick zu "lang" spazieren gegangen seid? Viele neue Eindrücke für den Hund, die er erst noch verarbeiten muß, gehabt?


    Zitat


    Das Thema hatten wir Anfang Januar schonmal, da hatte man in der JuHu-Stunde mir dazu geraten, 'Nein' zu sagen, dann direkt ein Kommando hinterherzuschicken (meistens 'Sitz') und sie dann, wenn sie sitzt mit einem kleine Leckerchen kurz belohnen und weiterzugehen... Hat auch gut geklappt. Nach ein paar Tagen waren diese Attacken vergessen.

    Wenn das NEIN sitzen sollte, dann kann man diese Aktion tatsächlich mit diesem Abbruchkommando unterbinden.

    Was würde passieren, wenn Du mal dieses "Sitz" anschließend wegläßt, sondern nur einfach losgehst, und sofort dafür belohnst, daß er nicht in Deiner Hose "hängt"?


    Zitat

    Ich hab natürlich jetzt wieder mit Nein und Sitz angefangen. Sie macht das dann brav... aaaaaaaaaaber sobald wir dann wieder losgehen, hab ich sie wieder an den Hacken hängen! Sie macht sehr gerne sitz, insofern glaube ich, dass die jetzt schon deshalb 'beißt', weil danach ein Nein kommt ('stört' sie nur mittelmäßig), sie danach 'Sitzt' machen darf und dann auch noch kurz belohnt wird. :/

    Wenn Du diesen Verdacht hast, und es könnte durchaus möglich sein, daß der Hund seine Handlungskette abruft, dann ändere etwas. Wie zum Beispiel, was ich oben geschrieben habe, normal weiter gehen und ruhiges Verhalten belohnen.

    Ich an Deiner Stelle würde am Anfang noch die Gassizeit etwas kürzen, und das dann mal beobachten, ob dieses Verhalten trotzdem noch auftritt, oder doch weniger wird.

    Zitat


    Ignorieren kann ich ihr Zwacken auch nicht, dafür ist sie dann zu groß/ stark usw.

    Mal abgesehen davon, daß es eventuell weh tun könnte, wäre hierbei das Ignorieren tatsächlich der falsche Weg. Denn Du würdest Deinen Hund ja für sein Fehlverhalten quasi "belohnen" und mit dem Weitergehen auch noch "bestägtigen".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Hufu ist ja eine Wissenschaft für sich :/

    :D

    Da sagst Du was.


    Ehrlich?
    Mach es nach Gefühl.
    Wie würde es Dir ergehen, wenn Du tagtäglich das Gleiche essen müßtest?
    Auch wenn alles total hochwertig ist und komplett auf Dich abgestimmt wurde?
    Ich könnte mir vorstellen, daß es Dir irgendwann einmal aus dem Hals raushängen würde.
    Dieses Gefühl gestehe ich auch meinem Hund zu.

    Das andere ist:
    Auch wenn manche Trockenfuttersorten vom Inhalt wirklich relativ hochwertig sind, so darf man nicht vergessen, daß dies eigentlich eine unnatürliche Art von Fütterung beim Tier ist.
    Oder könntest Du Dir vorstellen, daß Du jeden Tag rote, gelbe und grüne trockene Kügelchen essen sollst? ;)


    Und wenn Du Pech hast, kann es sein, daß die Futtersorte, die Du Dir extra für Deinen Hund ausgesucht hast, leider vom Hund nicht vertragen wird. Dann bleibt Dir halt eben nichts anderes übrig, als doch noch nach einer anderen Futtersorte Ausschau zu halten.


    Wenn es Dein Hund vertragen sollte, nimm ruhig verschiedene Sorte Futter.
    Ich würde es nur nicht unbedingt untereinander mischen wollen.
    Füttere, als Beispiel, morgens Sorte A und abends Sorte B.
    Oder einen Tag lang Sorte A und am nächsten Sorte B.
    Oder wechsele nur alle zwei, drei, vier Tage.
    Und achte darauf, ob Dein Hund es verträgt.


    Wegen dem Trockenfutter und Naßfutter mischen:
    Manche Hunde vertragen diese Art von Mischung nicht, weil beide Futter vom Hund unterschiedlich verdaut wird.
    Es soll auch Hunde geben, denen das nichts ausmacht.
    Wirst Du dann wirklich "testen" müssen bei Deinem Hund.
    Oder, Du gehst auf Nummer sicher und gibst Morgens, Mittags Trockenfutter und Abends Naßfutter.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Wenn's zu doll wurde: Flurtür auf, Hund gepackt und in den Flur gesetzt, Flurtür zu. Halbe minute schmoren lassen, gewartet bis sie beim Winseln mal Luft hlt, Tür wieder auf. Das ging bis zu drei Mal und mußte öfter wiederholt werden.

    :???:

    Also,
    ich muß schon ehrlich sagen, daß ich darin irgendwie keinen richtigen Sinn sehe.
    Und, wenn ich es schon nicht verstehe, gehe ich mal stark davon aus, daß so ein Hundekind noch viel weniger verstehen wird.


    Zitat

    Am ärgsten war'sWeihnachten bei meinen Eltern. Da hatte ich keinen kleinen langweiligen Flur und hab sie draussen auf der Terasse angebunden. (Sie hatt mir so sehr in den Fingergebissen, dass es geblutet hat :-/)

    :verzweifelt:

    Ein Hundekind im Streß - schließlich war es ein fremdes Haus, fremde Leute drum herum, die Feierstagsstimmung hat die Menschen sowieso schon aufgedreht, so etwas puscht nun einmal einen kleinen Hund.
    Und dafür wird er draußen angebunden?

    Tut mir Leid, aber das kann ich erst recht nicht verstehen!

    Es geht wirklich auch anders.


    Schönen Gruß noch
    SheltiePower

    :???:

    Ich habe so das Gefühl, daß Dir nicht so wirklich bekannt ist, wie Dein Hund mit Dir kommuniziert.
    Bzw. Du verstehst es nicht, was sie Dir "sagen" will.


    Mal so zur Erklärung:
    Für Hunde sind unsere gesprochene Sprache nichts anderes als Fremdwörter.
    Hunde sind in der Lage, einige Begriffe, die wir dann Kommandos nennen, verstehen zu lernen. Aber, das müssen wir ihnen auch erst beibringen, wie wir es meinen.
    Das geht dann in den Übungsstunden. Diese sollten frei von Druck sein, weil Streß nun mal bekanntlich ein schlechter Lehrmeister ist.

    SITZ, PLATZ, AUS, NEIN - das sind für die Hunde alles erst einmal sinnlose Wörter, ohne jegliche Bedeutung.
    Genausogut könnte ich BANANE, SPLIT, DUMPFBACKE sagen, und wollen, daß der Hund sich setzt, sich hinlegt, etwas ausgibt oder sogar von etwas abläßt.
    Das heißt, willst Du, daß Dein Hund diese Begriffe "versteht", wirst Du erst einmal Vokabeltraining mit ihm machen müssen.

    Später wirst Du Deinem Hund noch beibringen müssen, daß ein SITZ im Wohnzimmer auch in der Küche Sitz bedeutet. Aber, das wird "neu" beigebracht.
    Ebenso wenn es sonst immer Punkt 16 Uhr SITZ hieß, ist es auch um 12 Uhr, oder 18 Uhr machbar.
    Hunde lernen orts- und situationsgebunden. ;)


    Es ist ein wenig so, wie wenn Du jetzt ganz plötzlich in China wärst, und die Leute dort alle auf Dich einreden.
    Du verstehst kein Wort.
    Verstehst noch nicht einmal ihre Gesten.
    Merkst nur, daß es wohl was dringendes sein müßte, weil alle so aufgeregt sind.
    Wirst nervös, willst nur weg.
    Die Menschen werden lauter, weil Du was "falsch" machst.
    Deine Unsicherheit steigt nur weiter an.


    SO fühlt sich jetzt auch Dein Hund ;)
    Bringe ihm die Wörter, die er später mal brauchen wird, in aller Ruhe bei.
    Gib ihm die Zeit dabei, denn der Hund ist noch jung. Konzentration kann noch nicht lange aufrecht erhalten bleiben.
    Lerntempo bestimmt auch Dein Hund. Setzt Dir und ihm erst kein Ultimatum "bis dann muß die Übung sitzen", denn das geht eher nach hinten los. Du wirst nur noch gestreßter werden, baust Druck auf, und machst damit Deinen Hund unnötig nervös.

    Wenn Dein Hund Unsinn macht, dann zeige ihm, was Du lieber von ihm hättest.
    Und belohne das auch. Dein Hund wird das, wofür er toll bestätigt wurde, öfters wiederholfen wollen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    darf ich mal fragen, ob Dein Hund ein NEIN überhaupt kennt?
    Wie hast Du das NEIN aufgebaut?
    Oder, benutzt Du es immer nur erst der Situation?


    Das "Nachbeißen" kann aus einer Unsicherheit heraus entstehen.
    Du sagst was, und der Hund weiß nicht, was er tun soll.
    Gerät in Streß, fängt dann mit dem Kauen an.
    Du wirst lauter, und der Hund dann noch gestreßter - ein Kreislauf!

    Das Gleiche passiert dann auch, wenn Du zur Strafe ignorierst.
    Hier fehlt auch die Hilfestellung vom Halter für den Hund.
    Was soll sie statt dessen machen?
    Hast Du ihr ein Alternativverhalten angeboten?


    Versuch mal ruhiger zu werden.
    Übe, wenn ihr in einer Lernphase seid, erst einmal ein NEIN.
    Wenn Du meinst, daß sie es eigentlich schon kann, dann kann es vielleicht nicht schaden, wenn Du es noch einmal neu übst. Möglich, daß es "vergessen" wurde, oder Du es sogar "falsch" aufgebaut hast.


    Einfache Übung:
    Lege ein Leckerchen in der Hand und halte es dem Hund hin.
    Will der Hund daran, sagst Du nur ruhig NEIN.
    Hund will trotzdem ran, dann machst Du einfach nur eine Faust. Nichts weiter.
    Und warte ruhig ab.

    Kann sein, daß der Hund einiges versucht. Entweder mit der Pfote oder mit dem Maul.
    Wenn es nicht heftig ist, laß ihn machen.
    Wenn es doch etwas zu heftig ist, dann entziehe ihm sanft die Hand, ohne schubsen.

    Schaut Dich der Hund an, belohnst Du ihn!
    Bitte dafür ein anderes Leckerchen nehmen und mit der anderen Hand füttern.
    Die Faust öffnet sich wieder, und das Spiel beginnt von vorne.

    Irgendwann wird Dein Hund merken, daß NEIN bedeutet, daß er nicht darf.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat

    Wenn ich den kleinen bekomme, dann werde ich wohl das Futter weiterfüttern, welches ich vom Züchter mitbekommen habe.

    Das wäre sicherlich nicht verkehrt!


    Zitat

    Aber dann... muss ich dann wechseln?

    Nö,
    das bleibt wirklich Dir selbst überlassen.
    Du kannst wechseln, ja.
    "Müssen" tust Du es nicht ;)

    Zitat


    Und wann stelle ich auf Erwachsenen-Futter um?

    Das kann man nicht so pauschal beantworten. Man kann schon bei Junghunden, wenn sie so sechs, sieben Monate alt sind, auf Adult umstellen.

    Zitat


    Und wie finde ich das richtige? Ich möchte gerne ein Hochwertiges Futter mit viel Fleisch, aber am liebsten Nassfutter und zwar in so kleinen Schalen (kleiner Hund). Was ist da Empfehlenswert?

    Da würde ich mich an Deiner Stelle hier etwas einlesen:
    https://www.dogforum.de/link-sammlung-…ter-t61358.html

    Zitat

    Fragt mich nicht wieso ich Nassfutter will, aber für mich ist irgendwie klar das mein Hund Nassfutter bekommt.

    Das ist doch vollkommen in Ordnung.
    Es ist eh Deine Entscheidung.
    Ich würde, egal, für welches Futter Deine Entscheidung gefallen ist, anfangs immer den Hund beobachten. Verträgt er es gut? Ansonsten wirst Du Dich eventuell für etwas anderes entscheiden müssen.

    Zitat


    Habe allerdings gehört das der Hund dann mehr riecht, stimmt das?

    Nicht unbedingt.
    Das ist von vielen Faktoren abhängig, unter anderem auch von Futter.
    Du kannst vom "falschen" (jetzt nur auf Deinem Hund bezogenen) Naßfutter ebenfalls "Nebenerscheinungen" haben, wie bei Trockenfutter und sogar BARF auch. Also stupfes Fell, trockene Haut, müffelnder Geruch....

    Zitat


    Und auch bei den Kausnacks, was gebt ihr dem Welpen da?



    Ich habe meine immer gerne Rinderkopfhaut, oder Ochsenziemer gegeben.


    Zitat

    Und mit was belohnt ihr eigentlich eure Welpen wenn ihr sie erzieht? Ein Stückchen Wurst? Oder ein Frolic oder sowas?

    "Belohnung" ist immer das, was der Hund am schönsten empfindet ;)
    Meine haben Käse als "Superleckerchen", sie stehen einfach darauf. Fleischwurst ist auch toll, aber Käse ist megatoll. :D

    Andere Hunde stehen auf "Hundewurst", viele lieben Leberwurst.

    Viele Hunde mögen auch gerne Frolic ganz gerne. Da solltest Du nur Dir selbst überlegen, ob Du es wirklich verfüttern willst, oder nicht. Eventuell könnte dann das Platinum eine bessere Alternative für Dich sein, oder noch ein anderes Futter?


    Schöne Grüße noch
    und viel Spaß mit dem Welpen
    SheltiePower

    Hallo,

    kennt Fibi den Clicker schon?

    Damit meine ich nicht nur die Konditionierungsphase = abgeschlossen,
    sondern tatsächlich schon weiter, zum Beispiel beim freien Shapen von Tricks?


    Denn das, was Du da beschreibst, ist für mich wirklich reines Streßverhalten.
    Sie war wohl noch im "Arbeitsmodus", Du hattest vergessen, den Hund "auszuschalten" (ich weiß, doofe Wortwahl - mir fiel nichts besseres ein).

    Jedenfalls dachte sie wohl, daß sie etwas tun sollte, und von Dir kam keine Reaktion, und auch keine Hilfe.
    Das kann zu Frust führen.
    Die Rammelei sollte ihr nur dabei helfen, den Streß abzubauen, den sie dabei hatte.


    Ich an Deiner Stelle würde wirklich so eine Art "Ausschalt" - Wort, oder Geste einführen.
    Dieses wird immer am Ende der Clicker Stunde gesagt. Dann weiß der Hund, daß es endgültig vorbei ist.
    Dann überlegt der Hund nicht "umsonst" weiter, was er noch ausprobieren könnte, um einen Click zu bekommen. Das erspart den Streß, und kann somit auch nicht in einer Übersprungshandlung ausarten.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower