Beiträge von SheltiePower

    Darf ich mal fragen, wie Du arbeitest?

    Wenn Du zum Beispiel clickern würdest, dann könntest Du das aufmerksame Schauen in Deine Richtung bestätigen.
    Angefangen von wenigen Sekunden, bis hin zu einigen Minuten.
    Gerade für die Platzablage wirst Du das ja schon brauchen.

    Das hat weder mit "Bestechung", noch mit "Leckerchenfuchteln um Aufmerksamkeit zu erhaschen" zu tun.
    Dein Hund würde dann lernen, daß das aufmerksame Schauen in beiden Positionen auch zum Training dazu gehört, und es mit der Zeit von sich aus anbieten.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :ka:

    Ich fürchte, ich werde Dir da wenig helfen können, da ich tatsächlich über das reine Wortkommando arbeite.


    Allerdings war es bei meinem Leihhund so, daß ich das einparken quasi nur mit einem Finger gezeigt habe. Da wurde ein halber Kreis, plus Richtung unter meine Beine gezeigt.
    Beim Drehen um die eigene Achse habe ich dann die ganze Hand genommen.
    Wobei der Hund schon unterschieden hatte, ob er vor mir steht und ich den Finger an meinem Körper habe, oder neben mir steht und ich mit der Hand "wegwedele".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Wenn Du nur Informationen sammeln möchtest, ganz wertfrei,
    wie wäre es, wenn Du Dich in das Thema ein wenig einliest?

    Soweit ich weiß, gibt es zwei Bücher auf dem Markt.
    Eines davon habe ich mir mal ausgeliehen und gelesen.
    Das andere kommt auch noch dran.

    Eventuell kannst Du noch etwas über die sogenannte "Bielefelder Studie" was finden, wenn Du es googlest?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    ich würde mal sagen, wie eine Statue sollte der Hund wirken.

    Beim Sitz, möglichst gerade sitzen, und Blick zum HH.
    Beim Platz, möglichst in Sphinx-Stellung, Kopf hoch, und Blick zum HH.

    Der Hund sollte schon die ganze Zeit über aufmerksam sein.


    Hunde, die zu abgelenkt wirken, sich kratzen, könnten (noch) ein kleines Problem mit irgendetwas bei der Übung haben.
    Das kommt mir eher wie Übersprungshandlungen vor.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Was habt ihr denn für Lösungsvorschläge zum "Nein" trainieren?
    Ich hab es erstmal mit leckerchen aus der Hand anbieten geübt. Wenn ich die Hand geschlossen habe, hab ich "Nein" gesagt und sie aus der anderen Hand belohnt. So hat sie es schnell begriffen.

    Ich habe es mit meinem aktuellen Junghund ähnlich aufgebaut.
    Nur mit einem einzigen Unterschied: meine Hand war offen, das Leckerchen sichtbar auf die Handfläche zu sehen.
    Hund sieht es, und will da ran.
    Ich sage NEIN - Hund will aber immer noch da ran.
    Die Hand wird DANN ruhig geschlossen.
    Guckt der Hund mich dann an - gibt es die Bestätigung und die Belohnung von der anderen Hand.

    Offene Handfläche wieder zum Hund.
    Hund sieht dies, will wahrscheinlich noch da ran.
    Ein NEIN - Hund geht nicht ran, schaut mich eventuell sogar an.
    Belohnung von der anderen Hand (Belohnung kann ruhig anfangs "besser" sein, als das Leckerchen auf der Übungshand).

    Damit gebe ich meinem Hund ja die Chance, das NEIN richtig einzusetzen.
    Die Gelegenheit ist ja da, wird aber nicht genutzt, sobald das Wort kommt, obwohl rein theoretisch die Möglichkeit besteht.


    Klappt dies gut, kann man das Leckerchen vor dem Hund auf den Boden legen und NEIN sagen.
    Dann sollte man dies auch auf andere Gegenstände übertragen können.
    Es hilft dem Hund, wenn dies in der Übungsstunde simuliert wird.
    Nicht immer erst darauf ankommen lassen, daß so eine Situation entsteht.
    Denn dann neigen die Menschen oft wieder dazu, hektisch zu werden.
    Das NEIN sollte schon so ruhig kommen, wie beim Training auch.
    Teilweise spielen sogar die Betonung bei der Aussprache eine Rolle ;)

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    ich habe mir mal so meine Gedanken dazu gemacht.

    Erst einmal fällt mir auf, daß es so wirkt, als ob Dein Hund gerne etwas bekauen möchte.
    Kauen wirkt beruhigend, ähnlich, wie, wenn wir Menschen einen Kaugummi kauen, oder gar eine Zigarette rauchen.
    Ich würde Deinem Hund schon etwas geben wollen, worauf dieser kauen darf.
    Sei es ein Kauknochen, oder ein Kauseil.


    Dann habe ich so das Gefühl, als ob Dein Hund das NEIN nicht so wirklich verstanden hat.
    Da wäre die Frage, ob und wie das NEIN überhaupt aufgebaut wurde.


    Dann ist mir am Schluß noch eine, eventuell etwas verrückte Idee gekommen:
    Hund will spielen - Du nicht.
    Hund nimmt sich dann etwas - und schon ist Aktion im Haus.

    Mir ist klar, daß Du nur die Teile aus der Schnauze vom Hund nimmst, eventuell sogar noch NEIN sagst, oder sonstwie versuchst, den Hund dazu zu bringen, daß er etwas nicht soll.

    Es könnte allerdings sein, daß genau das nicht beim Hund ankommt, bzw. er dies komplett "falsch" versteht.
    Kurz gesagt, Du bietest Deinem Hund grad Kino vom Feinsten.
    Es macht ihm Spaß, weil er ja Deine Aufmerksamkeit bekommt.
    Genau das, was er ja eigentlich von Dir wollte.


    Zitat

    Was will Sie mir damit sagen bzw. was ist ihr Antrieb das zu tun und wie kann ich das abstellen? Nimmt Sie mich nicht ernst? Was kann ich tun damit sie mich ernst nimmt?

    Danke schonmal

    Wenn es noch nicht geschehen ist, würde ich das NEIN erst einmal komplett neu aufbauen.
    Sei konsequent, aber bleibe dabei ganz ruhig.
    Je mehr "Theater" Du machst, desto interessanter wirst Du für Deinen Hund.
    Er versteht dann Deine "Strafe" nicht als solche (da Hunde die menschlichen Laute ja eh nicht verstehen können), sondern nimmt dies als "Belohnung" (Du beschäftigst Dich mit ihm, machst Aktion) auf.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Also,

    ich habe meinen damals in einem 1 € Shop gekauft.
    Die sind recht klein.
    Das war bei mir allerdings auch Pflicht, weil mein Sheltie den Ball ja in die Schnauze nehmen können sollte.
    Korbgröße - da paßt bequem ein Tennisball rein, bzw. ein Ball in Softballgröße (ähnlich geformt wie Baseball, nur etwas größer).
    Größere Bälle gehen nicht.

    Für unsere Ansprüche reicht das.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    versuch mal bei der 6 Uhr Position mehr Wiederholungen einzufügen.
    Wenn da die Trefferquote, also Hund dreht sich nach rechts weg und berührt den Stab, recht hoch ist, dann fange an, die Bewegung an sich zu bestätigen, und zwar, kurz bevor der Hund das Target berührt.

    Diese 7 Uhr Position braucht man eigentlich nicht mehr.
    Denn, wenn man angefangen hat, die reine Drehbewegung zu bestätigen, dann wird das Target langsam abgebaut, indem man es nur in der gleiche Richtung hinten, aber hochhält.
    Der Hund dreht sich, bekommt den Click und dreht sich weiter, wegen dem Leckerchen neben dem Halter.

    Und schon hat der Hund die komplette Drehung gemacht.
    Zwischendurch dann noch ab und an das Target berühren lassen, und dann mal wieder das Target "schwebend" in der Luft halten.

    Dann die "Target berühr-Phase" weniger machen, und immer mehr mit der "Target in der Luft Phase" arbeiten.
    Dann erst das Kommando einführen.
    Merkt man, daß der Hund beim Nennen des Kommandos schon losläuft, kann man das Target quasi ganz weg lassen, eventuell nur noch zwischendurch mal kurz zur Erinnerung benutzen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower