Beiträge von SheltiePower

    :lol:

    So einen Hund hatten wir auch mal im Verein gehabt.
    Immer irgendwie am Sitzen, und das ganz schön schnell.
    Also mußte das Frauchen schneller clickern.
    Und zwar, nachdem der Hund quasi "hochgefüttert" wurde (also mit dem Futter in die stehende Position "hochgezogen").
    Dann gab es direkt einen Click nach dem anderen.

    Zuerst hatte der Hund doof aus der Wäsche geguckt.
    Hatte sich wohl gewundert, daß es für "nichts" so viele Clicks gab.
    Hatte sie sich nach dem Click wieder hingesetzt, wurde sie wieder mit dem Futter "hochgezogen", bevor die bereits versprochene Belohnung gab.
    Irgendwann hatte sie gerafft, daß es wohl etwas mit dem "auf allen vier Pfoten stehen" zu tun hatte.

    Da muß man als Mensch wirklich schnell clickern.
    Und auch nicht die Bewegung vom Hund nach unten bestätigen.
    Das ist wirklich nicht so ganz leicht, wenn der Hund oft und gerne sitzt, und dabei noch recht schnell ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hat Dein Hund denn Probleme mit dieser Stellung?

    Wenn nein - würde ich mich einfach nur neben sie hinstellen, und wild drauflos clickern, daß sie "nur" neben mir steht, und auch beim Füttern darauf achten, daß sie eben dort steht.


    Wenn ja - dann arbeite doch in kleineren Schritten näher ran.
    Erst die Distanz "schön" füttern.
    Dann wenige Zentimeter näher ran, und dies mit dem Clicker bestätigen.
    Auch über einen längeren Zeitraum.
    Und so nach und nach etwas näher heran "arbeiten".


    Wenn sie sich anfangs noch hinsetzt, ist es ja nicht so ganz schlimm.
    Dann einfach beim Füttern sie mit dem Leckerchen "hochziehen".
    Für das richtige Verhalten ist sie ja schon vorher bestätigt worden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Vielleicht hing sie ja an dir und nicht an Mozart :D


    :verzweifelt:
    So etwas mag ich mir nicht mal ausdenken wollen :tropf:


    Ich denke mir einfach mal, daß eben Mozarts Fell in diesem Fall sehr von "Nachteil" sein kann.
    Ich suche meine beiden ja auch nach Zecken ab, weil ich diese Biester, wenn sie sich eventuell schon angedockt haben, nicht allzulange auf meine Hunde haben will.
    Da kann ich so gründlich sein, wie ich will, manchmal werden sie doch übersehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich finde, auf dem Video sieht es schon einmal richtig gut aus :gut:
    Sie hat das Prinzip verstanden und stupst sauber das Target an.


    Wenn Du allerdings willst, daß Dein Hund dabei wirklich neben Dir steht, dann bestätige doch erst einmal das richtig schöne "Neben Dir Stehen".
    Wenn das dann sitzt, kannst Du ja wieder mit dem Kreiseln anfangen.


    Was mir übrigens noch auffällt, und das könnte auch eine Erklärung sein, warum sich Dein Hund rückwärts bewegt, Du stehst ja doch in etwas Distanz zu Deinem Hund, und beugst Dich deshalb vor, damit Du das mit dem Kreiseln richtig aufbauen kannst.
    Dein erstes Problem dabei ist, daß dann Dein Target viel zu kurz ist, damit Du den richtigen "Winkel" für den Kreisel "aufbauen" kannst. Dein zweites Problem könnte sein, daß Du genau aus diesem Grund Dich sicherlich automatisch weiter vorbeugst, damit es dennoch klappt.
    Nur, viele Hunde mögen es ja nicht so gern, wenn etwas "drohend über sie gebeugt" steht.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Eine Frage:

    WARUM soll man den Hund mit dem Target nicht führen?

    Sagen wir mal so,
    es bleibt ja jedem selbst überlassen, wie er das aufbauen möchte.


    Der eigentliche Sinn beim Targettraining ist ja, daß der Hund selbstständig arbeitet.
    Das Target ist das Ziel, welches dem Hund anzeigt, dort muß du hin!
    Und das WIE sollte sich der Hund selbst erarbeiten.

    Will man ein ganz bestimmtes Ergebnis haben, wie einen Kreisel um die eigene Achse, sollte man die Trainingsschritte so aufteilen, daß der Hund die Aufgabe noch leicht lösen und als Halter zielorientiert arbeiten kann.

    Ist es einem "egal", was der Hund am Target macht, dann clickt man jede gute Idee vom Hund, kommt somit eventuell zu einem Trick, welches sich dann der Hund "selbst ausgedacht" und auch selbst erarbeitet hat.


    Wegen dem Führen des Targets:
    darin liegt nur der Grundgedanke, daß der Hund (quasi wie mit dem Führen der Leckerchenhand) sein "Gehirn ausschaltet". Er sieht nur noch das Target, will unbedingt hin, macht dabei eventuell Figuren, bekommt dafür den Click und seine Belohnungen und weiß oft am Ende nicht, WAS er da gerade gemacht hat.

    Auch wenn die "Erfolge" anfangs sich augenscheinlich schneller einstellen, als beim reinen Targettraining, so dauert es trotzdem länger, bis so ein Trick tatsächlich richtig gut sitzt.


    Der Nachteil:
    Wenn man mit Hilfestellungen führt, könnte unter Umständen Schwierigkeiten damit haben, die Hilfsmittel komplett abzubauen.
    Beim reinen Targettraining macht es dem Hund nicht sehr viel aus, wenn das Target mal "plötzlich weg" ist, weil zwischendurch beim Training nur noch die richtige Bewegungen bestätigt werden und nicht mehr das Berühren des Targets.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Eine Trickdog - Show hat doch keinen ähnlichen Aufbau wie Dog Dance, oder?
    Rhythmus ist gut, wobei Techno - Sound schnell nervig sein kann.
    Aber da Du ja darauf nicht tanzen willst, sondern nur Tricks vorführst, sollte es gehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich weiß, daß viele Menschen dies gerne als "Protest" bezeichnen, aber das trifft oft nicht auf die Hunde zu.

    Tatsache ist, daß, wenn irgendetwas, aus welchen Gründen auch immer, den Hund streßt, die Darmtätigkeit angeregt wird.
    Der Hund verschafft sich also im wörtlichen Sinne "Erleichterung", indem er sich von der inneren Anspannung löst.

    Bei Menschen ist es übrigens ähnlich.
    Wenn irgendein aufregendes Ereignis bevorsteht, sei es ein Auftritt, ein wichtiges Spiel, ein Vortrag, und so weiter, wird man nervös und muß komischerweise ziemlich oft zum Klo laufen, auch wenn man erst vor 2 min war.

    So ähnlich ergeht es dann auch dem Hund.


    Neben dem Pinkeln gibt es noch andere "Ausdrucksweisen" vom Streß.
    Manche Hunde fangen an zu bellen, andere brauchen dann etwas zwischen den Zähnen, was sie dann zerkauen können.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    eine dritte möglichkeit wäre noch das er aus protest hinmacht. kann man so jetzt aber schlecht sagen, da wir deinen hund nicht kennen


    Ehrlich gesagt, halte ich das eher für unwahrscheinlich. ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Kommt auch ein wenig darauf an, was Du persönlich als Wichtig einstufst.

    Meine Kleine hat als erstes ein NEIN gelernt.
    Auf ihren Namen hörte sie schon, da hatten die Züchter Vorarbeit geleistet. Ich habe das nur noch weiter verfestigt.

    Natürlich habe ich auch schon spielerisch mit dem Sitz und Platz angefangen.
    Aber das war mir noch nicht so wichtig, daß dies schon richtig sitzen mußte.


    Ob Du eine Schleppleine brauchen solltest, oder nicht, ist auch ein wenig davon abhängig, wie Dein Hund sich entwickelt.
    Ab einem gewissen Alter fängt die Pubertät an, da "überhören" Hunde schon mal gerne etwas.
    Und der Jagdtrieb wird auch irgendwann einmal erwachen. Wenn Du das ohne Leine abbrechen kannst, brauchst Du keine Schlepp. Sonst hilft Dir die Schlepp tatsächlich dabei, zu verhindern, daß der Hund sich selbst "belohnt", indem er hinter "der Beute" her rennt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower