Beiträge von SheltiePower

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    Also mit dann "extra" mehr Bewegung kann ich mal probieren. Sie ist halt absolut unmotiviert, dachte bisher eher, dass ich sie dann in Ruhe lasse (ähnlich wie bei uns, uns gehts dann ja auch mal nicht gut, deshalb habe ich es ihr eingestanden - jaja, menschlich gedacht) . War aber auch das erste Mal "so schlimm".


    Ich weiß, was Du meinst.
    Die Hündin wirkt dann irgendwie so "depressiv".
    Aber Ablenkung hilft da wirklich.

    Ich mache mit meiner dann extrem lange Spaziergänge.
    Das genießen wir beide.
    Und sie läuft auch immer gut mit.

    Sie will sogar mit mir "arbeiten". Ich kann sehr gut mit ihr im Garten an neue Tricks arbeiten, oder UO machen. Sie ist dann voll der "Streber"-hund.
    Lasse ich sie dann wieder in Ruhe (soll ja auch keine 24 h Dauerbespaßung werden), legt sie sich wieder hin und schläft.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    habs mit lio heut mal probiert ... wird das zu einem problem, er setzt sich auf der decke immer gleich hin ... das heißt er geht nen schritt zurück und dann geht der popo gleich runter ...

    ich glaub dennoch dass er es etwas verstanden hat bin dann bissl zurück und er hat schon 2 tippel gemacht bevor der popo runtergegangen ist ...

    will nur fehler frühzeitig erkennen ...


    Bestätige das ruhig schneller.
    Am Besten noch im Rückwärts Bewege Modus.
    Eventuell zwischendurch einfach nur mal das reine Stehen bleiben bestätigen.
    Dann kommt der Hund vielleicht nicht mehr auf die Idee, sich so schnell hinzusetzen?


    Wegen den Welpen:
    Da muß es jede(r) selbst wissen, was er da macht.
    Mit meiner habe ich es nicht gemacht.
    Ich habe da einfach viel zu viel Schiß wegen dem Wachstum.

    Klar, viele Hunde laufen schon von sich aus rückwärts, so wie sie sich auch auf dem Boden kugeln, wild durch die Gegend rasen und über Gegenstände hüpfen.
    Aber, für mich ist da doch ein Unterschied, ob ein Hund es mal eben "einfach so" macht, oder ob man dies gezielt antrainiert.
    Da warte ich doch lieber, bis sie 15 Monate alt ist.


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    warum willst du dir denn keinen Account bei Youtube machen,wenn ich fragen darf?

    Ehrlich gesagt,
    kann ich das verstehen!
    Ich habe auch keinen Account bei YouTube.
    Facebook würde bei mir auch nicht in Frage kommen.
    :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Das wäre auch erst einmal mein Vorschlag gewesen.


    Ansonsten,
    schau mal, worin sich die Futtersorten "gleichen".
    Eventuell gibt es da etwas, was dem Hund nicht schmeckt?


    EDIT:
    Nachtrag - hast Du es schon mal mit halbfeuchtem Futter versucht?
    Platinum gehört zum Beispiel dazu.
    Eventuell könntest Du mal eine Probepackung bestellen?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich gestehe meinen Hunden schon zu, daß ihnen manche Futtersorten nicht schmecken.
    Das erkennt man auch irgendwie.
    Bei einem Mäkler sieht das Ganze ja doch etwas anders aus.

    In Deinem Fall ist es allerdings so, daß sie schon abnimmt.

    Jetzt solltest Du Dir selbst die Frage stellen, woran das liegen könnte.
    - bisher die "falschen" Sorten an Futter gekauft?
    - oder liegt es am Trockenfutter generell? (irgendwo ist es verständlich, weil dies ja doch unnatürlich ist)
    - gesundheitliche Probleme? Zähne, Gaumen, Halsschmerzen, .....


    Wegen dem Naßfutter.
    Es ist natürlich schon "normal", daß Hunde, die bisher kein Naßfutter bekommen haben, dadurch etwas "matschigen" Stuhlgang bekommen. Das könnte sich ändern, wird das Futter über einen längeren Zeitraum gegeben.
    Auch hierbei ist es möglich, daß erst einmal das "richtige" Futter gefunden werden muß.


    Wenn es überhaupt nicht besser werden sollte, wirst Du wohl, Deinem Hund zuliebe, etwas umdenken müssen.
    Vielleicht bekommt ihr BARF oder gar frisch gekochtes Futter viel besser?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Vor den Hund stellen und einen Schritt nach vorne machen. Weicht der Hund nach hinten aus, sofort Marker und Belohnung.
    Das solange üben, bis man den Hund rückwärts "vor sich hertreiben" kann.

    Wie man jetzt allerdings die massive Körperhilfe in Form des Treibens abbaut habe ich auch noch nicht so ganz raus.... :???:


    Es geht auch komplett ohne das "Treiben".
    Ich persönlich habe oft die Erfahrung gemacht, daß viele Hunde genau diese Art vom Trainingsaufbau nicht so toll finden. Sie beschwichtigen dann auch oft, und stehen unter Streß.


    Einfacher Aufbau, wobei der Hund selbstständig mitdenken muß:
    Du stellst Dich breitbeinig vor Deinem Hund.
    Der Hund sollte noch nicht allzu weit weg sein, aber auch nicht zu nah bei Dir.
    Einfachshalber kannst Du den Hund absitzen lassen.
    Dann legst Du ein Leckerchen zwischen Deine Füße.
    Wo genau, ist vom eigenen Hund abhängig. Bei kleineren Rassen liegt dann das Leckerchen eher weiter vorne, bei den Großen etwas weiter hinten.
    Wichtig dabei ist, daß das Leckerchen nicht zu weit hinten liegt.

    Dann darf der Hund sich das Leckerchen holen.
    Der Mensch macht nichts, wartet nur einfach.
    Wenn das Leckerchen an der richtigen Stelle liegt, passiert dann folgendes:
    Der Hund will seinen Halter wieder ansehen können. Damit es klappt, wird er einen Schritt zurück gehen müssen.
    Genau DAS wird dann bestärkt.
    Geht der Hund doch einmal komplett durch und umrundet den Menschen, dann war das Leckerchen doch noch viel zu weit hinten zwischen den Füßen abgelegt worden.
    Hunde neigen dazu, immer den kürzesten Weg zum Ziel zu gehen.

    Anfangs wird dies oft wiederholt.
    Klappt es gut, wird die Distanz vergrößert.

    Manche Hunde arbeiten "besser", bzw. tun sich leichter damit (auch der Mensch), wenn sie zusätzlich noch ein Bodentarget haben.
    Das kann in Form von einer Stange, wo auch die Vorderpfoten hinter müssen, sein, oder man arbeitet mit einer Matte, wo alle vier Pfoten zu stehen kommen müssen.
    Bestätigt wird dann auch genau das: Alle Pfoten müssen auf die Matte, bzw. hinter der Stange.
    Deshalb sollte man grad am Anfang die Distanz noch recht kurz halten.
    Erst einmal sollte der Hund das verstehen lernen.

    Wer mit dem Target als "Start" und als "Ziel" für das Rückwärtslaufen arbeitet, sollte dann seinen Hund auch so füttern, daß er die Stange sehen kann, eine Matte müßte er spürren können. Also, die Leckerchen werden quasi in Bodennähe vergeben.

    Anfangs würde ich immer mit einem Leckerchen zwischen den Beinen arbeiten wollen, und mich langsam an die Distanz herantasten, daß der Hund immer längere Strecken rückwärts laufen kann.
    Die Matte, die Stange mitsamt dem Hund bleiben am Platz. Sollte die nächste Distanz erarbeitet werden, so geht der Mensch ganz einfach einen Schritt weiter zurück.
    Merkt man, daß der Hund verstanden hat, daß es darum geht, rückwärts zu laufen, kann das Kommando dafür eingefügt werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Da Du ja bereits in einer Hundeschule bist, könntest Du nicht mal Deine(n) Trainer(in) fragen, ob er/sie Zeit hat, Euch mal bei einem Gassigang zu begleiten.
    Mir scheint so, als ob Du genau in diesen Situationen mehr Hilfe brauchst.


    Zitat

    Warum ich hier schreibe, was mein größtes Problem ist....ich habe einfach keinen Spaß mehr mit dem Hund spazieren zu gehen, so langsam kriege ich auch Angst vor ihn, da wenn ein anderer Hund, ein Mensch oder ein Pferd uns begegnet dreht er total ab. Ich muss sagen das er in der Hundeschule mit jedem Hund super klar kommt und sich sogar jedem unterlegt. Allerdings sieht dies in der freien Wildbahn komplett anders aus. Das schlimme ist das ich meinen Hund so schlecht einschätzen kann, da er immer anders reagiert. Begegnet uns ein Wanderer kläfft er ihn bös an....tut aber nichts (hoffe ich zumindest). Bei Hunden egal ob Rüde, Weibchen, kastriert dreht er am Rad ....er kläfft böse und will zu dem Hund, er hat mittlerweile so eine Kraft das ich ihn kaum noch halten kann und das ist meine größte Sorge! Ich kann meinen Hund auch nicht einschätzen wie er reagiert wenn er bei dem anderen Hund ist, da er sehr böse bellt, möchte ich dies auch nicht darauf ankommen lassen.

    Mir scheint es so, als ob Du nicht gelernt hast, Deinen Hund richtig zu "lesen".
    Nur weil er an der Leine "Theater" macht, heißt es nicht automatisch, daß er aggressiv ist.
    Es kann auch Frust sein. Gerade beim Treffen mit den anderen Hunden.
    Es kann Unsicherheit sein. Begegnungen mit anderen Menschen und anderen Tierarten können dies auslösen.

    Da sollte Dir lieber ein Trainer vor Ort zeigen, wie Du grad im Alltag mit ihm umgehen sollst.
    Wie hilft Du ihm, wenn er unsicher ist.
    Wie bringst Du ihm bei, daß er auch mal Frust aushalten soll.
    Und so weiter.


    Zitat


    Kann mir hier jemand einen Tip geben wie ich dieses aggressive Verhalten anderen gegenüber abtrainieren kann

    Über das Internet, wo niemand Dich mit Deinem Hund in Natura sehen kann, ist das schwer.
    Es könnte tatsächlich Aggression sein, wie Du es gerne glauben möchtest.
    Aber, es kann halt auch etwas anderes sein.
    Dann ist die Trainingsmethode auch eine ganz andere.

    Ein Trainer vor Ort sollte Dir da wirklich besser helfen können.
    Du lernst dann, Deinen Hund richtig einzuschätzen und auch richtig in den jeweiligen Situationen zu handeln.

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    .....bin mittlerweile echt ratlos. Auch das ich ihn besser festhalten kann....bringt da ein Halfter etwas? Ich bin 1,70m groß und habe auch Kraft aber durch den Hund habe ich mich schon zweimal bös hingelegt.

    Wenn Du Dich mit dem Umgang eines Haltis überhaupt nicht auskennst, wirst Dir so ein Halti auch keine wirklich große Hilfe beim Training sein. Die Gefahr, daß Du etwas falsch machst, ist groß.

    Zitat

    Ich kann auch sagen das ich Hundeerfahren bin, da wir vorher 16Jahre zwei Hunde hatten.

    Jeder Hund ist anders.
    Egal, was Du vorher von Deinen anderen Hunden gelernt hast, der jetzige Hund ist halt eine neue Herausforderung für Dich.
    Laß Dir lieber von einem Trainer vor Ort helfen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Also es ist ein regelrechtes anfordern zum Spielen mehr ist das nicht wenn er dann spielen darf ist er ruhig!


    Ich will ja jetzt nicht unhöflich erscheinen,
    aber es wäre schon nett, wenn Du Satzzeichen verwenden würdest.
    Dann macht das Lesen für mich etwas leichter.


    Und es klingt schon so, als ob der Fehler bei Euch liegt.
    Er bellt - will spielen, also Aufforderung.
    Belohnung - er darf spielen.

    Warum soll er dann also mit dem Bellen aufhören?
    Sein Weg ist doch recht erfolgreich ;)


    Bring ihm bei, daß er eben nicht fordern soll.
    Ist er ruhig, bekommt er die Belohnung.
    Fordert er, wird halt nicht gespielt :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Inzwischen gibt es sogar Startmöglichkeit in den offiziellen Klassen mit zwei Hunden. Nennt sich dann "Klasse Trio".

    Es gibt so einige Hundehalter die mit zwei Hunden gleichzeitig tanzen.
    Das möchte ich irgendwann, wenn meine Kleine mal soweit sein sollte, auch mit meinen beiden Shelties machen.


    Eine sehr bekannte Heelwork to Musik Tänzerin aus England tanzt sogar mit mehr als zwei Hunden ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower