Beiträge von SheltiePower

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    Das ist ja auch alles nicht so schlimm. Nur ist es eben jetzt so, daß sie ankommt dich auffordernd anguckt und dann direkt vor die Füße pinkelt. Und da ist es egal ob sie geschlafen hat, ob sie grad gefressen hat, ob sie wach war, ob wir davor schon ein bißchen gespielt haben. Es ist einfach immer.

    Hey, das ist doch toll!
    Bitte jetzt nicht falsch verstehen.
    Natürlich ist es nicht schön, wenn der Hund ins Haus macht.
    Aber, ich finde, Deine Hündin "sagt" doch schon, daß sie muß ;)
    Werte doch einfach das aufforderne Angucken direkt nach dem Fressen (wo man eh raus gehen sollte), nach dem Spielen oder nach dem Schlafen als ihre Art zu "sagen" Hey, ich muß mal!

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    Tagsüber gehen wir schon fast stündlich raus, weil es länger einfach nicht annähernd funktioniert. Solange ich ruhig irgendwo rumsitze kann ich auch mal länger warten, aber sobald ich aufstehe und durch die Wohnung laufe, muß ich mit ihr los.

    Das klingt doch ganz gut!
    Und es bestätigt ja auch etwas von dem, was ich geschrieben habe.
    Aktion regt die Darmtätigkeit an. Dann muß Hund halt mal öfters.

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    ..., aber sonst ist sie unzufrieden.

    :???:
    Wie kommst Du da drauf?
    Magst Du was dazu schreiben?

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    Sie zeigt auch sehr deutlich wenn wir zu spät aufhören (meist kommt es nichtmal annähernd in die Richtung).

    Klingt nach einem klugen Hund.
    Es gibt so einige Hunde, die Wiederholungen "ätzend" finden.
    Da würde ich einfach die Einheiten viel kürzer halten, und immer dann aufhören, wenn es grad am Schönsten ist.
    Hat auch den Vorteil, daß der Hund nicht aufgeputscht werden kann.


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    Hilfe, der Hund hat doch Ruhe und zwar ca. 21h am Tag (die anderen 2h sind Fressen und in den Garten gehen) Und nachdem sie nachts ca. 10-12 h mehr oder weniger am Stück schläft, schläft sie Vormittags, mittags, nachmittags und auch wenn sie wach ist, geht nicht sofort die Action los. Und in der Wohnung wird z.B. schon mal gar nicht gespielt, das passiert alles draußen und da ist es mal Spiel mit dem Nachbarshund, mal ist es ein paar min Kopfarbeit, wie die ersten Kommandos beibringen, mal ist es ein Spaziergang, größtenteils ohne Leine, einfach nur ein bißchen laufen.

    Das klingt für mich jetzt mal gut!


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    Und was die Dominanz betrifft...wir sind bei einem Hundetrainer, der tatsächlich dafür auch Hundepsychologie studiert hat (also das nicht mal eben so macht, sondern auch Ahnung hat), der meinte, mit ihr müssen wir unheimlich aufpassen, was das angeht.

    Ich würde Dir nur mal raten, mich etwas mehr mit dem Begriff "Dominanz" auseinanderzusetzen.

    Tatsache ist nun einmal, daß kein Hundewelpe auf die Idee kommt, morgen schon die Weltherrschaft an sich zu reißen ;)
    Eher sind sie noch damit genug beschäftigt, die Welt zu erkundigen, zu sehen, wie diese funktioniert, und wo der eigene Platz ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo, erst einmal!

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    Hallo, ich brauch mal dringend einen Rat.

    Unser 13 Wochen alter Welpe war schon mal zwei Wochen so gut wie stubenrein, bis auf die kleinen Freudentropfen, die aber zu verschmerzen waren, konnte es eben nicht einhalten.

    Eines vorweg:
    Mit 13 Wochen ist KEIN Welpe stubenrein.
    Erst mit vier, fünf Monaten fangen sie so langsam an, ihre Blase zu "kontrollieren".
    Das muß erst erlernt werden.
    Und das dauert halt so seine Zeit.

    Wenn vorher nichts in die gute Stube geflossen ist, dann hattet Ihr Glück und gutes Timing beim Rausbringen des Welpen gehabt. ;)

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    Jetzt ist es aber so, seit ein paar Tagen, daß Frida, wenn sie gerufen wird, gemütlich angetrottet kommt Beine breit macht und vor unseren Füßen hinpinkelt. Man weiß gar nicht, wo sie es herholt, denn das passiert auch direkt nachdem wir aus dem Garten (in dem sie sich gelöst hat) wieder reinkommen.
    Auch wenn wir irgendwo in der Küche stehen (sie hat eh einen Hang zum kontrollieren und zum dominieren) und wir ihr nicht die Aufmerksamkeit geben, die sie möchte pinkelt sie einfach neben unseren Füßen los.

    Jetzt wird es interessant!
    Was hat sie denn im Garten gemacht?
    Viel gespielt?
    Mußte sie "arbeiten", also Sitz, Platz lernen?
    Hatte sie die Welt "entdecken" dürfen?

    DAS ist alles aufregend!
    Aufregung regt die Darmtätigkeit an.

    Und nein, ein 13 Wochen alter Hund will sicherlich nicht Euch "dominieren".
    Da hat sie doch tatsächlich was besseres zu tun!

    Sie hat ganz einfach Streß!
    Streß regt, ähnlich wie die Aufregung, die Darmtätigkeit an.


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    Und daß sie einhalten kann, wissen wir, denn nachts kann sie es ja auch (selbst da hat das schon wesentlich besser geklappt, denn wir haben jetzt immer eine Pfütze vor dem Bett, wobei ich mir immer noch gedacht hab, oh es ist einfach wirklich dringend, aber wie gesagt, die paar Aufregungstropfen sind das einfach nicht mehr, sondern wesentlich mehr) und sie konnte es auch tagsüber, aber plötzlich nicht mehr.

    Hierbei ist die Erklärung einfach!
    Der Hund schläft. Da "muß" sie nicht. Alles im Körper läuft auf "Minimalfunktion". Da wird nichts "produziert", was dann raus muß.
    Ist sie wach, ist Aktion um sie herum, lernt sie was Neues hinzu, wird auch die Darmtätigkeit angeregt. Das ist ganz normal!


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    Kann es sein, daß sie aus Langeweile pinkelt (sie wird für ihr Alter schon ordentlich ausgelastet) um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn sie es manchmal anders nicht schafft (ja wir ignorieren sie viel daheim)?

    Da muß ich ganz klar NEIN sagen!
    Sie pinkelt nicht aus "Langeweile".
    Oder kannst Du aus Langeweile 10 x innerhalb einer halben Stunde pinkeln?

    Mich macht das "sie wird ordentlich ausgelastet" eher stutzig!
    Möglich, daß Ihr eventuell etwas zu viel mit ihr macht?
    DAS kann dafür sorgen, daß der Körper des Hundes in einem Streßlevel gebracht wird.
    Und, wir wissen bereits, daß Streß (egal ob positiv oder negativ) die Darmtätigkeit anregt!

    Und, auch das ignorieren streßt sie.
    Ja - natürlich!
    Sie weiß ja nicht, was Ihr von ihr wollt!
    "Sag" ihr das doch, was sie tun darf - zum Beispiel auf ihrer Decke einen Kauknochen kauen!
    Dann gerät sie auch nicht in einem Streßzustand.
    Zeige ihr Alternativverhalten, was sie machen darf.
    ABER, erwarte nicht von ihr, daß sie mit 13 Wochen schon alles so schnell lernt!
    Sie ist wie ein Kind im Kindergarten! Da ist die Konzentration sehr schwer für eine lange Zeit aufrecht zu erhalten!

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    Hilft dann auch in so einem Moment ignorieren und einfach wischen oder hat irgendjemand einen anderen guten Rat für uns, denn wir wissen gerade nicht mehr weiter und wissen auch ehrlich gesagt nicht, wo sie es herholt, sie trinkt zwar recht viel, aber auch nicht so viel, daß man sich Sorgen machen müßte....

    Wenn Du sie in flagranti erwischt, kannst Du sie hochnehmen und raustragen.
    Die wenigsten Hunde pinkeln dann weiter. Allerdings gibt es auch Ausnahmen!
    Wenn der "Unfall" schon passiert ist, kannst Du, außer Wegwischen, nichts machen!

    Ansonsten, bringe mehr Ruhe rein.
    Mach nicht zu viel mit ihr.
    Die Welt entdecken ist schon anstrengend und vor allem spannend genug!
    Damit ist sie in den nächsten Wochen voll ausgelastet.
    Spielen, gut und schön, aber nur sehr kurz!
    Dann laß sie ruhig schlafen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Wurde deine Hündin kastriert oder sterilisiert? Da gibt es ja einen Unterschied. Bei der Kastration werden die Organe nur "abgeklemmt", bei der Sterilisation vollständig entfernt.


    :???:

    Also,
    das habe ich irgendwie anders gelernt.
    Sterilisation = abklemmen, oder durchtrennen der "Leitungen".
    Kastration = komplette Entfernen der Organe


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!


    Eine Möglichkeit wäre:
    Du schreibst was von Kommando noch einmal geben, bzw. das Handzeichen.

    Das klingt für mich schon ein wenig danach, als ob Du das Kommando viel zu früh eingeführt hast.
    Jetzt hat der Hund gelernt, Wort-, bzw. Signalkommando bedeutet: nur 2 Schritte rückwärts gehen. Er wird wohl gar nicht mehr auf die Idee kommen, daß man noch mehr Schritte machen könnte, weil ja das Kommando schon zum Trick gibt, und er bisher auch immer eben dafür bestätigt wurde.
    Wenn das zutreffen sollte, dann liegt der Fehler bei Dir.

    Ich würde dann die Übung "von vorne" anfangen, aber ohne dabei mit dem Hund zu reden.
    Laß ihn alleine "denken". Bestätige mit dem Clicker nur für das richtige Verhalten.
    Und erst, wenn der Hund tatsächlich über eine längere Strecke rückwärts laufen kann, gibst Du das Wortkommando dazu.


    Sollte es nicht einfach so klappen, dann kannst Du eine Stange (auf dem Boden legen) oder eine Fußmatte, oder ähnliches, als "Begrenzung" auf den Boden legen.
    Der Hund wird dann so lange laufen "müssen", damit die Bestätigung kommt.
    Die Distanz aber am Anfang noch gering halten.
    Der Hund muß merken, daß da was ist und die Pfoten entweder dahinter, oder komplett drauf sein müssen.
    Wurde das verstanden, kann an der längeren Distanz gefeilt werden.


    Möglich wäre auch, also bei Deinem Problem, daß Dein Timing eventuell falsch war.
    Auch wenn Du das Gefühl hattest, daß Du noch die Bewegung vom Hund beclickert hattest, könnte es sein, daß Du das Stehen aus Versehen beclickert hast.

    Sollte das nicht der Fall sein, und Du tatsächlich das Gefühl haben, daß der Hund die Übung im Prinzip verstanden hat, dann warte einfach ab. Sag nichts, schaue quasi das Hinterteil vom Hund an, bzw. ein Stückchen dahinter, und warte.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Was mich halt wundert: es war 4 Jahre kein Thema das sie so bellt wenn jemand nach Hause kommt. Und schlagartig fing das an. Es hat sich auch nicht langsam hochgesteigert sondern es fing von heute auf morgen an.

    Dann wirst Du wohl genau da ansetzen müssen.
    Was war da anders?
    Was war da vorgefallen?
    Eventuell gibt es sogar eine medizinische Ursache?


    Zitat

    Sie hatte früher panische Angst vor anderen Hunden und hat losgeschrien wenn sie nur auf 500m Entfernung einen gesehen hat. Auf dieses Geschrei haben alle Hunde sehr extrem reagiert. Ach Balu ist da regelrecht ausgetickt. Mittlerweile ist es eine Mischung aus Angst und blöd machen bei ihr. Ich unterbinde es so gut ich kann und meistens klappt das auch, sofern der Hund nicht wirklich groß ist und direkt auf sie zu kommt. Wenn ich mich dann aber erfolgreich dazwischen stelle gehts auch. Am Zaun ist es einerseits ein bisschen Angst vor dem anderen Hund, aber gröstenteils einfach geprolle weil sie genau weiß das der Zaun dazwischen ist. Würde man den entfernen wäre der Hund ganz klein mit Hut. Vielleicht zu menschlich gesehen, aber so kommts mir immer vor.

    Klingt ein wenig nach einem unsicheren Hund.
    Haben sie in solchen Situationen keine "Hilfe", "helfen" sie sich oft selbst, indem sie sich größer, stärker machen und vor allem laut werden.
    Merken sie, daß sie damit "Erfolg" haben, wird natürlich diese Methode weitergeführt, und eventuell sogar noch auf andere Bereiche übertragen.

    Es wäre möglich, daß Eure bisherigen Trainingsansätze und Methoden eben für sie "falsch" waren.
    Das sie sich bisher immer "alleine", "hilflos" und "ungeschützt" gefühlt, und eben ihren eigenen Weg aus der "Gefahr" gefunden hat.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

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    Mit welcher TroFu Marke hattet ihr gute Erfahrungen?

    LG


    Dein "Problem" wird dann sein, daß, nur wenn meine Hunde, oder ein Hund vom User xy ein bestimmtes Futter z sehr gut verträgt und auch gerne frißt, dies nicht unbedingt auch auf Deinen Hund zutreffen würde.
    Das wirst Du dann "testen" müssen.


    Platinum wurde hier gut vertragen, auch das GranataPet.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Im Fall 1 klingt es ein wenig so, als ob da ein "falsches" Kommando benutzt wird.
    RUNTER ist ja schön und gut, wenn er auf etwas ist, wo er nicht hin soll. Egal, ob nun ein Stuhl, die Decke, Eure Couch, oder was auch immer.


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    Allerdings scheint er einfach nicht zu verstehen das er auch am Rand nicht drüber laufen soll wenn ich z.B. auf dem Sofa sitze und er mir sein Spielzeug bringen soll. Ich schicke ihn dann runter und er geht sofort zu seinem Platz (was er ja eigentlich nicht muss). Ich glaube also nicht das er es verstanden hat.

    Das ist für den Hund eine völlig andere Situation.
    Er will ja nicht da "drauf", in Form von BLEIBEN, sondern nur überqueren. Da es anscheinend der kürzeste Weg zu Dir ist.
    Das er nach Deinem RUNTER sofort zu seinem Platz geht, könnte sein, daß dies anfangs so konditioniert wurde.
    Wenn nicht, dann könnte es sein, daß es Frust ist. Er tut etwas für Dich, will Dir was bringen, und Du "schimpfst" mit ihm RUNTER.

    Eventuell solltest Du, damit er diese Tabuzone erst gar nicht betritt, einen Zwischenschritt trainieren?
    Zum Beispiel lege die Decke hin und zeige Deinem Hund, daß er diese umrunden soll.
    Wenn er zu Dir kommen soll, und die Decke liegt "im Weg", so kann er diese umrunden. Aber, das wirst Du ihm anscheinend zeigen müssen.
    Dafür brauchst Du das Kommando RUNTER nicht. Zeige ihm einfach, daß außen rumlaufen schön ist und sich lohnt.
    RUNTER kannst Du dann nutzen, sollte er sich mal tatsächlich auf der Decke richtig bequem machen.


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    Das Kommando "runter" kennt er aber grundsätzlich. Bin da grad ein bisschen ratlos wie ich ihm das besser verdeutlichen kann. Ich habe in dem Fall nun wirklich nicht den EIndruck das er es einfach immer wieder probiert sondern das er es wirklich nicht verstanden hat.

    Ich kann es mir echt vorstellen, daß es für ihn eine komplett andere Situation, und somit Dein Kommando "falsch" ist.


    Zum 2. Fall:

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    Meine Hündin war schon immer ein kleiner Kläffer. Sie liebt es zu wuffen. Bis zu nem gewissen Rahmen haben wir das immer toleriert, sie wusste aber auch was ok ist und was nicht mehr.

    Da wirst Du ein heraushören müssen, wie sie wufft.
    Und auch schauen müssen, warum sie wufft.

    Zitat


    Wenn sie bellt und mein Mann kommt heim dann wurde sie grundsätzlich immer ignoriert.

    Bellt sie dann weiter?
    Steigert sie sich regelrecht hinein?
    Und, auch hier, wie bellt sie?

    Mit ignorieren ist da nichts getan.
    Bellen an sich ist schon selbstbelohnend!
    Ist zum Beispiel Streß der Auslöser für ihre "Bellattacke", so beruhigt sie sich auf diese Weise noch selbst.


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    Ich hab sie geschimpft, ich hab sie auf den Platz geschickt, ich hab versucht sie mal kurz zu erschrecken (sie ist eigentlich recht ängstlich). Es hilft alles nix. In dem Moment duckt sie sich dann teilweise auf den Boden, bellt oder wufft (allerdings sehr laut) dann einfach weiter.

    Wenn sie ein unsicherer Hund ist, könnte das auch eine Erklärung für die Bellaktion sein.
    Irgendetwas "stimmt" da nicht, sie weiß nicht, wie sie reagieren soll.
    Und von Deinem Mann kommt auch keine "Hilfe", weil er sie ja ignoriert.
    Da werdet Ihr ihr eine Alternative anbieten müssen. WAS soll sie denn tun?

    Ich persönlich wäre vorsichtig damit, einen unsicheren Hund zu "erschrecken". Das kann ordentlich nach hinten losgehen. Und zum zusätzlichen Streßabbau könnte dann weiter gebellt werden.

    Zitat

    2. Problem bei ihr ist die Bellerei am Garten. Nachbars haben Hunde und sie tickt total aus. Allerdings nur wenn wir im Haus sind (im Sommer habe ich die Gartentür immer auf). Wenn wir dabei sind ist sie schon seit etwa einem Jahr ruhig. Sie lässt sich von drinnen dann auch reinrufen (sie wird konsequent seit über einem jahr jedes Mal reingerufen wenn sie im Garten bellt) aber es hilft einfach nix. Nun im Sommer deshalb die Tür zuzulassen und den Hund ins Haus zu sperren ist für mich übrigens keine Lösung.

    Es ist auch kein wirkliches Problem, da sie sich ja "abstellen" lässt, aber nervig ist es für uns trotzdem.

    Da wirst Du Dich entscheiden müssen.
    Entweder bleibt der Hund drinnen, kann so nicht bellen, und kommt nur in Eurer Gegendwart mit in den Garten, oder Du ziehst Deine Konsequenz, wenn sie im Garten bellt, jedes Mal "neu" durch.
    Eventuell reicht es auch, den Garten irgendwie abzustecken, Grenzen zu ziehen, so daß sie zwar raus kann, aber es keinen "Kontakt" zu Nachbars Hunden gibt.

    Sonst wirst Du irgendwie schauen müssen, ob Du da nicht doch etwas "falsch" machst.
    Grundsätzlich ist es ja richtig, daß, wenn der Hund draußen bellt, als "Strafe" ins Haus gerufen wird.
    Möglich ist es, daß der Hund dies nicht als "Konsequenz" zum Bellen ansieht. Wenn dies nicht als "Strafe" aufgefaßt wird, wird Dein Hund ihr Verhalten auch nicht ändern.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Hat jemand so etwas auch schon erlebt? :hilfe:
    Liebe Grüße von einer etwas verzweifelten Kathrin
    .


    Ja :ja: ,

    oft passiert das, wenn man (meist unbewußt) viel zu viel Druck ausübt.
    Da ist die Musik - man will im Takt bleiben - Hund kennt eigentlich die Tricks - und nix will funktionieren.
    Dann kommt oft dieses "MENNO!" Gefühl auf.
    Es MUß doch klappen!!!!!

    Als Mensch kannst Du Dich selbst unter Druck setzen.
    Schließlich bekommst Du ja schon mit, wieviel Du davon "vertragen" kannst, und wie Du damit umgehst.

    Aber für den Hund ist das "Gift".
    Deine Körpersprache ist dann vielleicht "falsch", Hund weiß nicht, wie er Dich "lesen" soll.
    Er spürt Deine innere Anspannung (die man als Mensch nicht immer unbedingt mitbekommt), und reagiert darauf mit Schnüffeln, mit Weggucken - das sind alles Beschwichtigungssignale.
    Selbst das "schauspielen" - ich tu mal so, als ob nichts ist - wird nicht funktionieren. Denn der Hund bekommt ja mit, was in Dir vorgeht!

    Das Problem dabei ist, daß es eine Art Teufelskreislauf ist.
    Es funktioniert nicht - Mensch wird "komsich".
    Hund reagiert dann darauf, und ab jetzt will will gar nichts mehr funktionieren.
    Mensch ist im Streß (wegen dem Turnier im Blick) und so weiter und so fort.


    Du wirst diesen Teufelkreislauf unterbrechen müssen!


    Du schreibst, Du bist als Beginner in Dormagen gemeldet.
    Rechne lieber damit, daß eh alles nicht so gut funktionieren kann.
    Nicht, weil Ihr zwei "neu" auf dem Gebiet seid.
    Sondern, weil die Platzanlage unbekannt ist.
    Die Gerüche, die vielen Menschen, die anderen Hunde, die man bellen hört.
    Versuch Euren Start als reinen Training anzusehen - vielleicht entspannst Du Dich dabei etwas besser (wobei ein Turnierstart eh schon aufregend genug ist :D ), und kannst dann Deinen Hund etwas lockerer führen.


    Wir werden uns auf jeden Fall in Dormagen sehen. :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Aber wie machst du denn dann hier mit? Übst du die Tricks dann einfach mit deinen Hunden und stellst kein Video rein, also so wie ich bei dem letzten Trick?
    ganz liebe Grüße


    Viel mitmachen tu ich dann doch nicht.
    Im Augenblick ist wieder Choreo - Training für das Dog Dance Turnier angesagt. Da werde ich nicht viel für die Trick Challenge (mit-) machen können. :ka:

    Manche Tricks kann meine Große.
    Andere Tricks werde ich dann einfach nur still für mich alleine üben.
    Und die Kleine wird ja langsam aufgebaut. Werde, nach dem Turnier, wohl mit dem Kreiseln um die eigene Achse anfangen.

    Sonst macht es mir einfach nur Spaß, mir Anleitungen zu überlegen, wie man einen neuen Trick aufbauen könnte, sollte ich nicht schon eine parat haben ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower