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Also es klingt nach dummer Ausrede, aber ich habe halt keinerlei Vorstellung davon, wie es mit einer läufigen Hündin ist und dazu kommt, dass ich mich dahingehend noch nicht einschätzen kann, ob ich beispielsweise Rüden einfach "abwehren" könnte. Wenn da so ein anderer Labrador, ein Rottweiler oder was ähnlich "schweres" ankommen würde, wüsste ich nicht, ob ich meine Hündin da schützen könnte, daher mache ich mir jetzt schonmal Gedanken dazu. Wahrscheinlich werde ich all das gar nicht benötigen, weil sich das dann schon einpendeln wird und meine Ängste unbegründet sind. Aber momentan ist bei mir einfach der Drang nach möglichst vielen Informationen da. 
Du hast da einige Möglichkeiten, wenn Deine Hündin mal läufig ist.
Wenn Du schon in der Ferne einen Halter mit einem (freilaufenden) Hund siehst, kannst Du "vorwarnen". Es bringt oft viel, wenn man einfach ruft "meine Hündin ist gerade läufig". Viele Halter reagieren dann, und leinen ihren Hund an. Sind deren Hunde bereits angeleint, können sie reagieren, indem sie Bögen laufen, oder was sie auch immer tun wollen, um den direkten Kontakt mit einer läufigen Hündin zu vermeiden.
In den Situationen, wo Euch ein Rüde direkt nähert, sei es denn, weil er irgendwo abgehauen ist, oder weil sein Halter ihn (nicht mehr) unter Kontrolle hat, oder wie auch immer, kannst Du Dich direkt vor Deiner Hündin stellen und den Rüden einfach abblocken. Bei vielen reicht es tatsächlich aus, wenn man denen die ausgestreckte Hand hinhält.
Es gibt auch welche, denen das nicht interessiert. Aber, da sie ja erst an Dir vorbei müssen, kannst Du sie locker am Halsband festhalten (falls sie einen haben sollte).
Was auch helfen könnte, wenn die Hündin dies mitmacht, laß sie einfach absitzen und stell Dich direkt hinter ihr.
Du kannst es Dir selbst etwas "leichter" machen, indem Du an den Tagen, wo sie läufig ist, die Gassizeiten etwas änderst.
Damit meine ich jetzt nicht, daß Du nur mitten in der Nacht raus darfst. Aber Du wirst schon an den "normalen Tagen" merken, zu welchen Zeiten Du relativ viele Hundehalter siehst, und wann weniger Halter mit ihren Vierbeinern unterwegs sind.
Das gleiche kannst Du auch mit den Gassistrecken machen. Eventuell gibt es bei Dir Gebiete, wo viele Hundehalter unterwegs sind, und andere, wo Ihr "alleine in der Pampa" seid?
Oft stellt man es sich als Hündinnenhalter etwas schlimmer vor, als es am Ende tatsächlich sein wird 
Schöne Grüße noch
SheltiePower