Beiträge von SheltiePower

    Hallo!

    Mit einem so jungen Hund kannst Du zu Hause eine ganz einfache Übung machen.

    Leine den Hund an, und Du gehst soweit zurück, daß sich die Leine anspannt.
    Nicht den Hund dabei ziehen. Einfach nur die Leine straffen.
    Geht der Hund auf Dich zu, so daß die Leine sich lockert, bestätigst Du das.

    Später kannst Du dies, auch zu Hause, unter Ablenkung in Form eines Napfes machen.
    Du stellst den Napf mit ein paar Leckerchen auf den Boden, gehst mit dem angeleinten Hund auf Distanz zum Napf. Dann laß den Hund schauen, während Du die Leine straffst.
    Dann warte einfach.
    Macht der Hund irgendetwas, wobei sich die Leine entspannt, bestätigst Du das. Mit Leckerchen aus Deiner Tasche.
    Klappt dies gut, darf der Hund später auch zum Napf, ohne Ziehen ;) , und dort die Leckerchen fressen.

    Wenn Dein Hund Dich noch anschaut, während er neben Dir hergeht und die Leine dazu noch schön herabhängt, kannst Du ihn auch dafür bestätigen.
    Da lernt er, daß es sich lohnt, selbst darauf zu achten, daß die Leine nicht zu angespannt ist.


    Allerdings muß man auch sagen, daß es in seinem Alter noch etwas zuviel verlangt ist, dies jetzt schon beim Gassi komplett einzuhalten. So junge Hunde können nicht lange ihre Konzentration aufrecht erhalten.
    Da würde ich das aufteilen wollen. Im Trainingsschritt, für wenige Minuten, wo das gezielt geübt wird, und in einem Gassigang, wo er ziehen "darf".

    Ich gebe zu, daß es sich etwas kontraproduktiv anhört. Ist aber sowohl für den Menschen als auch für den Hund streßfreier.
    Wie gesagt, ein so junger Hund kann sich noch nicht so lange konzentrieren.
    Und wenn die Ablenkung im Alltag an der Straße recht groß ist, wird es auch recht schnell "vergessen", daß ein Hund ja auch gesittet an der Leine gehen könnte.
    Dann auf die noch nicht fertig angelernte und verstandene "Leinenführigkeit" zu pochen, ist für beide Seiten mit viel Streß verbunden. Und eigentlich sollte ja ein Gassigang auch etwas Spaß machen.

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    hast Du irgendwo eine ruhige, extrem langweilige Stelle in der Nähe?

    Ich würde noch nicht so weit weg gehen wollen.
    Auch nicht dort hingehen, wo relativ viel los ist, was einen Hund doch extrem "ablenken" kann.

    Wenn Du so eine Stelle hast, würde ich dort einfach mal abwarten wollen.


    Viel Glück!
    Geduld ist manchmal alles, was man braucht! ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Das einige Welpen noch nicht so weit weg von der "sicheren Höhle" laufen wollen, ist normal!
    Mach nicht so weite Strecken.
    Vor allem nicht, wenn schon die ersten 15 cm von der "Welt" für den Welpen so spannend ist, daß er sich das alles erst einmal in Ruhe anschauen und später noch verarbeiten muß.
    Mit der Zeit werden sie "mutiger" und erkundigen dann mehr von der Gegend, als es uns manchmal lieb ist.

    Auch hier, mach nicht zu viel:
    - Hund geht zum Pinkeln und Koten raus, da darfst Du ihn gerne bis zur Lösestelle tragen.
    - Hund "lernt" die Welt kennen. Aber dann in seinem Tempo!!!! Wenn er gucken will, dann laß ihn doch gucken!


    Dann: Vergleiche niemals Deinen Hund mit einem anderen!
    Damit setzt Du vor allem ihn unter Druck. Ein Welpe muß nicht DAS schon können, nur weil ein anderer Welpe schon so zeigt.
    Wenn Du die Vergleiche weg läßt, sinkt Deine Erwartungshaltung und Dein Hund kann Dich nicht mehr enttäuschen!
    Und genau DAS ist wichtig!


    Es ist wirklich schön, daß Du so einiges gelesen hast.
    Jetzt ist Dein Bauchgefühl gefragt.
    Schau Dir Deinen Welpen so an.
    Er "sagt" Dir schon, was er braucht.
    In dem jungen Alter ist es meist viel Ruhe.
    Mit der Zeit werden sie schon munterer.


    Legst Du Dich denn schon mal auf den Boden?
    Einfach nur so?
    Kommt er zu Dir?
    Du kannst ihn kraulen, oder einfach nur mit Körperkontakt bei Dir liegen lassen.


    Ja, laß ihn ruhig schnuppern.
    Das so junge Hunde gerne alles in den Maul nehmen, ist normal. Damit lernt er die Welt begreifen.
    Bring ihm ein NEIN bei, und dann "erklär" ihm, daß es vielleicht besser ist, nicht alles ins Maul zu nehmen.


    Wegen der "Toilettenzeiten":
    Als Mensch sollte man seinen Hund jedes Mal nach dem Schlafen, nach dem Fressen und nach dem Toben raus tragen.
    In den Wachphasen, je nach Ablenkung, so alle 1,5 - 2 h raus.
    Sollte es dennoch zu "Unfällen" kommen, dann geh lieber noch etwas früher raus.
    Die Zeiten kannst Du erst wieder anfangen zu "dehnen", aber langsam, wenn die "Unfälle" aufgehört haben.


    Hunde "melden" sich schon.
    Nur nicht so, wie ein Mensch das gerne hätte.
    Denn die meisten Hunde "reden" nicht, wenn sie müssen, also jaulen, bellen. Sie gehen auch nicht immer zur Tür, oder kratzen noch daran.
    DAS ist Wunschdenken vom Halter.

    Wenn die Hunde müssen, werden sie unruhig. Laufen viel durch die Wohnung, fangen an zu schnüffeln.
    Das wirst Du beobachten und seine Anzeichen "lesen" lernen müssen. Wenn Du die Anzeichen erkennst, dann wirst Du SOFORT mit ihm raus müssen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Dein "Problem" ist, daß das Lerntempo vom Hund bestimmt wird.
    Es wird nichts, wenn Du meinst, daß in vier Wochen der noch viel zu junge Hund 4 - 5 h Alleine bleiben können "muß".

    Im Gegenteil!
    Meist geht dies in die Hose, weil durch den Druck, den Du Dir selbst und vor allem dem Welpen aufbaust, vieles kontraproduktiv ist.

    Du kannst sichererlich jetzt schon das Alleine bleiben üben, das ist nicht verkehrt.
    Wenn Du Glück hast, hast Du mit Deinem Welpen einen Hund erwischt, der damit gut klar kommt.
    Wenn Du Pech hast, hast Du einen Welpen, der damit überhaupt nicht klar kommt! Da ist Feingefühl angesagt.

    Es könnte sein, daß es mit richtigem Training doch noch klappen wird.
    Es könnte ebensogut sein, daß Du Dir eine Alternative überlegen mußt.
    Manchmal sogar in Kombination vom Beiden.

    Alternative wäre Tagessitter.
    Das können Familienmitglieder, die nicht mehr arbeiten (müssen) sein, oder halt jemand, der damit sein Geld verdient.
    Du kannst den Hund dort stundenweise hinbringen.
    Du kannst auch eine andere Abmachung treffen, daß jemand den Hund von Deiner Wohnung abholt (ist eine Vertrauenssache).
    Du kannst Gassigeher beauftragen.


    Oder, wenn möglich, Du nimmst ihn mit zur Arbeit. Da aber vorher mit dem Chef reden!

    Zu Deiner anderen Frage:
    Meine haben zwei Räume zur freien Verfügung.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nee, so denke ich auch.
    Es ist einfach schöner, wenn die Hunde sich auf den Menschen konzentrieren.
    Wenn dies nur "funktioniert", wenn man es schafft, rechtzeitig das Zeug aus der Tasche zu holen, dann liest sich für mich eher nach Ablenkung.

    Wenn man über Futterbelohnung arbeiten will (ist ja kein Muß), dann kann man den Hund ja schon vorher für sein richtiges Verhalten bestätigen. Da muß das Leckerchen nicht schon vorher aus der Tasche sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Was genau meinst Du mit "rückwärts" :???: ?

    Gruß Silke


    Beispiel:
    Hund soll aufräumen.
    Objekte liegen um eine Box herum, weit verstreut.
    Der Hund rennt los, sammelt die Objekte einzelnd ein und packt sie in die Box.


    Da wäre es sinnvoll, dem Hund erst einmal zu "erklären", daß er etwas in die Box packen soll.
    Wurde das verstanden, darf der Hund das Objekt aufheben und in die Box packen.
    Wurde das verstanden, darf der Hund das Objekt einige cm weiter von der Box entfernt aufheben und in diese packen.
    Wurde das verstanden, kann man die Distanz erhöhen.
    Wurde das verstanden, kann man ein weiteres Objekt mit einfügen.
    Wurde das verstanden, erhöht man die Zahl der Objekte langsam.

    Wurde DAS alles verstanden, kann man das Kommando (als Beispiel) "Aufräumen" einführen.


    Das ist dann ein "rückwärts" Aufbau vom Trick.
    Dies ist empfehlenswert, sobald ein Trick etwas komplexer ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich könnte mir vorstellen, daß mit seinem Alter so manche "Macken" in Erscheinung tritt.
    Es könnte damit zusammen hängen, daß er eventuell etwas schlechter sieht. Darauf muß er sich ja erst einmal neu einstellen.
    Ebenso ist es mit dem Hören. Wenn es nachgelassen hat, oder die normalen Geräusche nun "verzerrt" klingen, kann das schon einen Hund arg verunsichern.
    Oder es könnte auch eine ganz andere Ursache, oder eine Kombination mehrer Ursachen sein.


    Bei meinem Leihhund war das ähnlich gewesen.
    Er wurde auch immer "komischer", in manchen Situationen etwas unsicherer.
    Wir haben festgestellt, daß er selbst nicht mehr so gut hören konnte.
    Aber manche Geräusche hatte er doch noch mitbekommen, meist so Knallgeräusche. Das hatte er nicht so gemocht und sich dann auch am liebsten verkrochen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Reichen die tausend, oft nutzlosen,
    angebotenen " Hund&herrchenbespassungsorgien" nicht mehr aus ?

    Grüße

    Ich könnte mir vorstellen, daß inzwischen bemerkt wurde, daß der Border tatsächlich ein Spezialist ist und viel eher mit der eigentlichen Arbeit, wofür er ja auch gezüchtet wurde, richtig glücklich und somit auch ausgelastet werden kann.

    Sicherlich geht es auch mit den anderen "Bespaßungsorgien".
    Dabei sollte man als Halter, das gilt übrigens für alle Hunde, eben darauf achten, welche Sportart überhaupt gewählt werden soll und wie man das dann auch richtig aufzieht.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower