Beiträge von SheltiePower

    Nicht direkt mit Geschirr, oder Leine,
    aber "Aufräumen" kennt meine Große schon.
    Ist ja so ähnlich.

    Aufbau ist ganz einfach, indem ich alles "rückwärts" gemacht habe.
    Die Distanz kommt viel später hinzu, wenn der Hund immer sicherer wird.
    Wenn dann verstanden worden ist, was der Mensch will, kommt das Wortkommando dazu.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Kommt wohl ein wenig auf die Belohnungsform an.
    Mit Futter in der Hand, würde ich schon eher sagen, ist wie "Bestechung", bzw. "Ablenkung".
    Tust Du aber vorher irgendwie bestätigen, mit einem Lobwort, oder Clicker und greifst dann erst in die Futtertasche, ist dies keine "Bestechung" oder "Ablenkung".


    Da wäre noch eine Frage:
    Wann fängst Du denn mit der Belohnung an?

    Hunde bekommen ja schon lange vorher mit, daß da was ist.
    Und viele haben eine entsprechende Körperhaltung drauf.
    Geht man dann weiter, ohne Ausweichmöglichkeiten, bzw. wenn man ausweichen könnte, aber das nicht nutzt, hat man irgendwann einen Hund der sich so weit reingesteigert hat, daß er das ganze Programm abfährt.
    Also, in die Leine springen, bellen, rumschnappen, hysterisch jaulen, was weiß ich noch.

    Was wäre, wenn man (im Training!) statt dessen einfach mal umdreht und wieder zurück geht.
    Ist der Hund noch ruhig, und zeigt auch nicht die ersten Anzeigen von Körperspannung, kann man DAS bestätigen.
    Sobald dieser sich verspannt, wäre es schon ein Tick zu spät. Also wieder raus aus der Situation.

    Wie gesagt, das funktioniert halt nur im Training, wenn die anderen Leute auch richtig mitmachen.
    Beim normalen Gassigang kannst Du nicht immer mit der "richtigen Reaktion" der Leute rechnen.
    Du kannst auch nicht verhindern, daß andere Hunde bellen.
    Wohl aber Amy "erklären", daß dies vielleicht nicht schön ist, aber trotzdem eine andere Möglichkeit gibt, zu reagieren.

    Und ich könnte mir vorstellen, daß dies im Einzeltraining etwas leichter ist, als wenn Du Dich auf zwei Hunde konzentrieren mußt.
    Wenn es einigermaßen klappt, muß eh mit zwei Hunden gleichzeitig "neu" trainiert werden, weil das ja wieder eine neue Konstellation ist.


    Wäre jetzt so meine Idee.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    In so einem Fall empfiehlt sich wohl, mit beiden Hunden einzelnd zu laufen und seperat zu trainieren.

    Bei Amy hast Du ja einen ganz anderen Grund, als beim Leo.
    Also wird die Arbeit dahinter auch eine andere sein.

    Wenn Du beide gleichzeitig mithast, schaukelt es sich ja nur hoch, dann kommt der Frust hoch und da kann es schon mal passieren, daß derjenige, der gerade in der Nähe ist, was einstecken muß, auch wenn dieser nicht gemeint ist.
    Das hast Du ja inzwischen schon erlebt.


    Wenn Du die Möglichkeit und Zeit hast, würde ich wirklich mit beiden alleine üben.
    Dann kommt eine Trainingsphase, wo Du mit beiden gleichzeitig übst. Das geht allerdings nur, wenn Du noch "Kontrolle" über die Situation hast. Sprich, in einem Trainingsmoment.


    Wie machst Du das mit dem Futter bei Amy?
    Ist es eher eine Ablenkung, also "Umlenken vom Feind"?
    Dann befürchte ich, daß sie nichts dabei lernen wird. Und Deine Schwierigkeiten werden größer solltest, Du einmal kein Leckerchen mehr haben!

    Kannst Du statt dessen große Bögen laufen.
    Wenn die Distanz zum Feind noch groß ist und sie ruhig bleiben kann, wäre eine gute Möglichkeit, sie für ihr gutes Verhalten zu bestätigen. Gern auch mit Futter.
    Nur eben nicht damit "ablenken", oder "bestechen".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Liest sich ein wenig so, als ob der Hund vorher schon die "Vokabeln" nicht richtig verstanden hatte.
    Wenn es anfangs noch recht wenige waren, war die Wahrscheinlichkeit, per Zufall den richtigen Treffer zu landen, doch recht groß.


    Hinzu kommt noch, daß ein Hund auch Verhaltensketten lernen. Das geschieht meist von Seiten des Halters aus total unbewußt.
    Wenn Du Pech hast, hast Du Deinen Hund soweit "umgepolt", daß er nun gelernt hat, daß er (um mal ein Beispiel zu nehmen), wenn er Sitz machen soll, erst den Diener machen "muß", damit Du ihn ins Sitz korrigieren und das anschließend sofort belohnen kannst.

    Darum würde ich darauf achten, daß bei einer Korrektur nicht hochwertig belohnt wird.
    Der Hund darf zwar ruhig wissen, daß es JETZT richtig ist, nämlich wenn er Sitz macht. Somit bleibt die Motivation, mit Dir zusammen zu arbeiten aufrecht erhalten.
    Aber die hochwertige Belohnung kommt nur dann, wenn tatsächlich nach einem Sichtzeichen oder Wortsignal sofort das Sitz kommt, und nicht erst über "Umwege".
    Wer immer nach einer Korrektur hochwertig belohnt, wird somit auch die "Umwege" gleich mitbestätigen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich tendiere eh dazu, solche Dinge zu unterbinden.
    Dann wäre die Frage, warum macht er es?
    Und wenn ich die Ursache gefunden habe, würde ich versuchen, den Streßauslöser zu minimieren, bzw. mit ihm üben, daß es auch anders geht.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ich habe die Zeit auch schon ausgedehnt, aber dann passiert mindestens ein Mal am Tag ein Unglück. Und ich denke mal, dass jedes Unglück nicht gerade zur Stubenreinheit beiträgt. Es ist aber gut zu wissen, dass sie das mit 15 Wochen auch noch nicht super beherrschen muss, die anderen WelpenbesitzerInnen vermitteln das in der Welpengruppe nämlich so. Ich habe schon versucht, die Zeichen besser zu lesen, aber es passiert einfach, wenn sie auf ihrem Bettchen sitzt und an etwas rumkaut, wenn sie auf dem Weg zur Wasserschüssel ist oder durch die Wohnung läuft, eine bestimmte Stelle hat sie dabei nicht. Das muss ich wohl noch genauer beobachten :/


    Genau!
    Wenn beim Pinkel - Zeiten langsam dehnen nichts passiert, machst Du was richtig.
    Passieren doch noch kleinere "Unfälle", warst Du einen Tick zu spät.


    Und ja, sämtliche Welpen von den anderen Halter sind Wunderwelpen :lol:
    Die können alles schneller und vor allem besser.


    Laß sie reden.
    Mag ja sein, daß beim aktuellen Welpen tatsächlich so ist.
    Kann auch sein, daß sie in den nächsten Tagen, oder Wochen, eine kleine Überraschung erleben.

    Für die Kleinen ist es halt wichtig, daß ihre Menschen nicht anfangen, den eigenen Welpen ständig mit den anderen zu vergleichen. Das bringt nichts!
    Laß sie so, wie sie ist. Sie entwickelt sich schon! Vor allem in ihrem Tempo ;)
    Genieße die Zeit!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Nein, mit Ignorieren kommt man wirklich nicht weiter.
    In diesem Fall, wo der Hund eh schon unsicher ist, muß er sich ja "alleine" gelassen fühlen.
    Da hilft man dem Hund eher, indem man ihm zeigt, welches Alternativverhalten statt dessen erwünscht ist!

    Aufbauen und Trainieren kann man das am besten, bevor der Hund dann so "negativ" reagiert! ;)
    Hat er bereits reagiert, wars Du schon einen Stück zu spät. Dann kannst Du nur noch agieren, bzw. managen.


    Zitat


    Aber ich muss sie aus der Situation rausholen. Mit ignorieren und cool bleiben hab ichs schon versucht das bringt gar nix, indem ich nichts tue verschlimmert sich das Verhalten sogar noch weil sie ja meint sie muss die Situation jetzt allein lösen.

    Genau so habe ich es auch gemeint!
    Den Hund nicht alleine lassen mit der Angst.
    Nicht überreagiern, aber rechtzeitig reagieren, bevor der Knackpunkt erreicht ist.

    Was ich mit dem Hund an der Leine heranziehen meine, ist nicht das, was Du nicht bist, nämlich unsicher oder ängstlich, sondern das, was beim Hund als "Signale" ankommen könnte.
    Das Straffen der Leine erzeugt eine Spannung beim Hund.


    Zitat

    Meinst du ich sollte sie dann eher freundlich ansprechen damit sie zu mir kommt statt die Leine zu verkürzen? Das wäre vielleicht ne Alternative.

    Im Trainingsmoment (geht ja leider nur, wenn die anderen Leute auch so mitmachen) könntest Du auch mit ihr aus der Situation herausgehen, indem Du Dich einfach umdrehst und den Weg wieder zurück gehst. Wenn sie sich wieder beruhigt hat, geht es wieder zum "Objekt" zu. Ist sie noch ruhig, kann bestätigt werden, wird sie unruhig, ist ihre aktuelle Wohlfühl - Distanz bereits erreicht.
    Von dort an wirst Du trainieren müssen, daß es halt auch näher ohne Probleme gehen kann.
    Dafür brauchst Du halt etwas Geduld, denn sie bestimmt ihr eigenes Trainingstempo.


    Zitat

    Es passiert auch schon mal dass sie mal wufft weil sie auf dem Balkon was gehört hat. Es ist wirklich nervig ständig "schht" zu sagen damit sie aufhört aber ignorieren bringt genauso wenig. Aber wenn man dann beruhigend auf sie einredet mit "ist alles ok" was einige vorschlagen, bestätigt man sie dann im wuffen? Das würde ich schon gern machen nur wird halt immer davon abgeraten.

    Ja, Shelties sind gute Aufpasser! :D
    Ignorieren würde ich das auch nicht.
    Vielleicht hilft es, wenn Du so eine Art "Danke fürs Aufpassen, ich habe es gehört, und jetzt ist es gut" daraus machst? Bzw., ja ich finde, "ist alles okay" ist auch gut!
    Du sollst ja nicht beruhigend auf sie einreden, sondern eher nur ruhig sagen können, "okay, aber jetzt ist es gut".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    Klappt oft gut aber wenn der Mensch zu nah dran ist den sie nicht mag (Nachbarin) dann lässt sie sich dadurch nicht beruhigen.

    Dann ist das schon viel zu spät!

    Was passiert denn (mit einem Nachbarn kann man sich ja leicht absprechen und trainieren), wenn die Nachbarin noch ganz, ganz weit weg ist, und Dein Hund bei Dir?
    DA würde ich ansetzen!
    Belohne sie für das gute Verhalten, dann sie ist ja bei Dir und rennt nicht bellend durch die Gegend.
    Wenn sie merkt, daß es sich lohnt, wird sie dieses Verhalten öfters zeigen.

    Zitat


    Nochmal das Beispiel beim baden. Heisst das ich hätte dann die Decke soweit wegrutschen müssen bis sie sich beruhigt? Da lag ja noch eine Frau etwas weiter entfernt von uns. Da ist sie dann munter hinspaziert und hat wieder gewufft sowie sie umkreist. Da frag ich mich dann schon warum sie nicht einfach dableibt?

    Das mit der Decke wegrutschen, habe ich nicht so wirklich verstanden.

    Was ich getan hätte:
    Du kannst ja nicht beeinflussen, wohin sich die Leute legen.
    Wenn ich weiß, daß meine Hunde abhauen und Rabatz machen werden, leine ich sie an. So kommen sie nicht zum "Erfolgserlebnis". Rennen und Bellen beruhigt nicht nur das eigene Nervenkostüm, es kann auch putschen und es ist zudem noch eine Selbstbelohnung.
    Also lasse ihr erst keine Möglichkeit, daß sie wegkann.
    Auch hier kannst Du sie für das ruhige Verhalten bestätigen.
    Wenn sie entspannt, oder kurz vorm Einschlafen ist, würde ich sie lassen. Erst gar nicht drauf eingehen.

    Was passiert denn, wenn Ihr alle auf der Decke liegt, und sie ganz dicht bei Euch ist, also Kontaktliegen?
    Beruhigt sie sich da. Kann sie, trotz "Ablenkung" fremder Leute dann langsam entspannen?


    Zitat

    Also in der Stadt oder draussen beim Spaziergang machen wir das so, sobald sie wen gruseliges sieht, nehm ich sie zu mir ran im Fuß, versuche natürlich dass sie sich nicht zu sehr anspannt, falls sie wufft, wird sie mit "schht" unterbrochen, schaut sie dann zu mir hoch wird sie gelobt und wir versuchen dann in einem Bogen darum zu laufen. Das hat eigentlich schon gut geklappt. Ich würde mir jetzt noch wünschen dass sie auch ohne Leine dann zu mir kommt wenn sie sich fürchtet und nicht darauf zu. Bei freilaufenden Hunden mach ich das auch so dass ich die Hunde dann abblocke und sie dann hinter mich nehme.

    Da wirst Du etwas aufpassen müssen.
    Wenn Du richtig Pech hast, könnte es sein, daß Du Deiner Hündin, natürlich aus Versehen, komplett das Falsche vermittelt hast.
    Nämlich, ui, da kommt was "Gefährliches", ja Hund, du hast Recht, komm in meiner Nähe ....

    Das heißt, DU bist angespannt.
    Dadurch ist sie es auch.
    Du machst unbewußt etwas "Besonders" aus der Situation!

    Willst Du, daß sie von selbst zu Dir kommt, auch wenn sie nicht gerade an der Leine ist, dann darfst Du bei solchen Aktionen sie erst nicht an der Leine zu Dir heranziehen.
    Denn damit bestätigst Du nur, daß da tatsächlich was "Böses" ist.
    Da Du offensichtlich auch Angst hast, übernimmt sie dann die "Beschützerrolle".

    Besser wäre, erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Laufe einfach, wenn möglich, diese Bögen, und sonst nichts. Für gutes Verhalten kannst Du sie bestätigen.

    Zitat

    Nur in dem Beispiel mit dem baden da kann ich mich ja schlecht entfernen, da dachte ich sie wird sich schon beruhigen nach ner Zeit, soll sie halt einfach auf unserer Decke bleiben und Ruhe geben.

    Dann wirst Du sie absichern müssen, sprich anleinen ;)
    Von alleine kommt sie nicht auf die Idee. Bisher klappt doch alles, was sie sich so hat einfallen lassen.
    Also wird diese Methode weiterhin gezeigt.

    Zitat

    Sie kann zuhause schon gut Ruhe halten aber draussen ist das schwierig. Im Restaurant stell ich mich auf die Leine und dann legt sie sich schon hin aber wenn sie bei meiner Mutter ist oder ohne Leine draussen da trottet sie lieber Stundenlang umher und ist nur mit Leine dazu zu bewegen sich hinzulegen. Wie kann ich denn sowas noch draussen üben?

    Wenn sie es zu Hause schon kann, so hast Du wohl mit dem Restaurantbesuch einen viel zu großen nächsten Schritt gemacht. Denn dort wird deutlich, daß sie es halt eben nicht kann.

    Nimm ein gutes Buch mit, eine Decke, dann geh irgendwo hin, wo zwar was los ist, aber doch weit genug entfernt.
    Dann setzt Du Dich auf die Decke und liest.
    Es kann auch eine Bank sein, wenn es Dir lieber ist. Es sollte nur nicht großer Besucherstrom dran vorbei kommen, also für den Anfang.
    Lasse sie angeleint und mach dann nichts.
    Sie kann ja nicht weg, also auch nicht andere Menschen und / oder Hunde belästigen.
    Irgendwann wird sie schon zur Ruhe kommen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!


    Das hier:

    Zitat

    Was nur auffällt ist, dass sie bei einem einzelnen Menschen dieses Verhalten zeigt, nicht z.B. in der Stadt sondern wenn uns ein Mensch auf einem Feldweg entgegenkommt z.B.

    ist normal, und auch ziemlich leicht zu erklären!
    Es fällt den Hunden leicht, sich nur auf ein Objekt, welches ihnen Angst einjagt, zu konzentrieren.
    Sobald es mehrere Objekte gibt, verfallen viele Hunde in die "Methode" Ich sehe dich nicht, also bist du nicht da, quasi als "Schutzmethode".


    Zitat

    Ist dieser dann nah genug bei uns, zieht sie neugierig zu ihm hin und will schnüffeln. Aber nur wenn dieser sich passiv verhält, will er sie z.B. streicheln dann zieht sie den Rückzug an.

    Zwar steht in der Rassebeschreibung drin, daß ein Sheltie recht "reservierter" Hund gegenüber von fremden Menschen ist, aber bei Euch scheint es etwas stärker ausgeprägt zu sein.
    Wenn ich mir jetzt so ihr Alter anschaue, könnte ihr Verhalten damit zusammen hängen, daß Deine Hündin eventuell in der sogenannten Unsicherheitsphase steckt.
    Da wird alles, was eigentlich als normal, bekannt und ungefährlich eingestuft wurde, plötzlich zum "bösen Feind".

    Da "hilfst" Du Deinem Hund nur, indem Du ihr zeigst, daß diese "bösen Objekte" in Wirklichkeit nicht so schlimm sind. Bei harmlosen Gegenständen, wie Mülleimer, Laternenpfahl, ist es recht leicht. Laß den Hund, in ihrem Wohlfühltempo, an diese Dinger dran, laß sie schnüffeln und ihre eigenen positiven Erfahrungen machen.

    Bei "unberechenbaren Objekten" wirst Du Dir was überlegen müssen. Notfalls laß sie erst gar nicht da ran, damit sie keine schlechte Erfahrungen sammeln kann.

    Zitat


    Meine Theorie ist nun dass sie unsicher ist, aber nicht ängstlich, und pöbelt andere Leute oder Hunde vorsorglich an damit diese sie in Ruhe lassen.

    Das machen viele Hunde.
    Wenn sie mit dieser "Methode" "Erfolg" haben, wenden sie diese auch immer wieder an.
    Und "Erfolg" haben sie ja, wenn das "böse Ding" tatsächlich auf Abstand bleibt, oder sich sogar entfernt.

    Zitat


    Sie ist auch momentan das erste Mal läufig vielleicht hat das auch was damit zu tun?

    Ja, so eine Unsicherheitsphase tritt bei Hündinnen gerne mit, bzw. während der Läufigkeit auf.


    Zitat

    Dabei möchte ich noch speziell auf einen Fall eingehen:
    Wir waren gestern das erste mal mit ihr baden an einem See. Hatten da unsere Decke und wollten eigentlich den ganzen Tag entspannt mit ihr entspannen und mal schwimmen gehen. Kein Mensch war da, bis dann nach ner halben Stunde ein Paar kam und sich relativ nah bei uns hingelegt hat. Von da an war sie total unruhig, hat die Leute angewufft, wollte um sie rum rennen. Das komische ist aber, sobald ich sie maßregle, kommt sie zu mir und meinem Freund und legt sich genau zwischen uns, leckt, kugelt sich auf den Rücken und tut so als wolle sie mit uns spielen, dabei schielt sie immer mal wieder zu dem Paar rüber. Steht dann wieder auf und das Spiel beginnt von vorne. Wie kann ich sie in dem Moment mal beruhigen? Ins Platz zwingen? Wir waren dort 4 Stunden und sie hat sich kein einziges Mal wirklich entspannt hingelegt. Auch nachdem sie nach 3 Stunden die Leute mal beschnuppern durfte war sie immer in Hab-Acht Stellung.

    Danke schon mal!

    Darf ich mal fragen, wie Du maßregelst?

    "Helfen" tust Du unsicheren Hunden, indem Du erst einmal aus der "unheimlichen" Situation herausgehst.
    Ist die Wohlfühl - Distanz erreicht, kann sich der Hund entspannen, und Du kannst auch mit ihr arbeiten.
    Du kannst Ihr ein Alternativverhalten zeigen, was sie dann machen könnte, sobald sie unsicher wird.
    Helfen tust Du ihr auch, wenn Du um "bösen Objekt" herum Bögen läufst. Am besten dies noch mit Deinem eigenen Körper "abschirmst".
    Zeig ihr, daß sie auf Dich verlassen kann, daß Du schon alles regelst.

    Das Hinlegen, Ankuscheln und Lecken ist kein Zeichen davon, daß sie spielen will. In diesem Zusammenhang, so wie Du es beschrieben hast, würde ich mal sagen, daß sie beschwichtigt.

    Und es liest sich ein wenig so, als ob sie nicht gelernt hat, zur Ruhe zu kommen.
    Kennt sie Ruhe, auch unter Ablenkung?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower