Beiträge von SheltiePower

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    Also in der Regel clicker ich so über den Tag verteilt 15-20 Minuten.

    =)

    Wow!

    Das ist ja ganz schön lang!
    Auch wenn eine Trainingseinheit "nur" 10 Minuten dauert.
    So liest es sich schon recht lang.

    Da würde ich echt noch kürzere Einheiten machen. ;)
    So zwei Minuten, in seltenen Fällen auch maximal mal fünf Minuten.


    Wie sieht denn Deine Klickerrate aus?
    Kommst Du in einer kurzen Zeit auf sehr, wirklich sehr viele Klicks?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    , aber wenn er dann wieder alleine ist, ist der Knochen wieder gänzlich unbekannt :(

    Das ist auch wieder normal in einer Streßsituation!

    Zitat

    Hast Du einen Tipp wie ich das üben könnte? Habe es langsam probiert gehabt die Zeit wo er alleine ist etwas zu verlängern von mal zu mal ... aber nach 10 Minuten geht es schon los und er randaliert wieder .

    Das heißt, daß seine persönliche "Grenze" im Augenblick knapp unterhalb der 10 Minuten sind.
    Wie ist er denn so drauf, wenn Du nur den Raum wechselst?
    Bleibt er liegen?
    Oder kommt er Dir da schon nach?


    Zitat

    Gibt es vielleicht Tabletten zur Beruhigung oder so?
    Bin langsam echt fix und fertig.

    Das Problem ist, daß das Alleine bleiben ihn fix und fertig macht ;)
    Geh mal aus der Sicht des Hundes.
    Er hat noch nicht verstanden, daß Du ja wieder zurück kommst.
    Er ist im Augenblick total alleine, hat niemanden, und dann sind da noch diese komischen Geräusche, wenn Fenster offen ist, sogar noch komische Gerüche.

    Dein "Pech" ist auch, daß ungefähr mit einem halben Jahr, kann auch etwas früher oder später sein, die sogenannte Unsicherheitsphase losgeht.
    Da werden sogar altbekannte Gegenstände, wie der Mülleimer in der Küche, plötzlich zum bösen Feind!
    Da wird das unheimliche Gefühl beim Alleine bleiben eher noch verstärkt.

    Da ist wirklich nur viel Geduld gefragt.
    Übe dies weiter.
    Aber in seinem Tempo.
    Setzt Dich und vor allem ihn nicht unter Druck, indem Du sagst, bis zum Tag X sollte das klappen.
    Denn das wird in den seltesten Fällen tatsächlich funktionieren.
    Überlege Dir lieber, ob Du andere Alternativen hast, wie zum Beispiel zeitweilige Betreuung durch Dritte.


    Ich persönlich würde auch nicht mit Medikamenten den Hund "ruhig stellen" wollen.
    Denn somit "bekämpfst" Du ja nur die Symptome, aber nicht die eigentliche Ursache.
    Und da er dann dabei nichts lernen kann, ist somit dann keinem geholfen!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    "Sitz" - das Leckerlie dem Hund über den Kopf nach hinten führen...aha...und was machen, wenn Hund hochspringt, oder sich dreht oder einfach mal total querschlägt und aufdreht? :lol:

    Oft wurde dabei das Leckerchen zu hoch über den Kopf gehalten. ;)
    Das animiert die Hunde oft zum Springen.
    Wenn die Halter dann noch anfangen, lustig ihre Hände dabei hochzuziehen, sobald ihr Hund springt, wird dies auch so weiter beibehalten.


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    "Platz" (gerade am üben) geht auch nur komplett ohne Leckerlie (also nicht währenddessen in der hand, erst danach von i.wo rausgekramt) und indem ich ihm aus dem Sitz heraus die Vorderpfoten sanft nach vorn ziehe, danach gleich eine Hand auf die Schulterblätter damit er nicht gleich wieder aufsteht.

    Kann funktionieren.
    Kann aber auch, wenn Du Pech hast, dazu führen, daß der Hund sein Leben lang ungern Platz machen wird.

    Zitat

    Mit Leckerlie üben geht überhaupt nicht, da er so geirig auf das Fressie ist, dass er abschaltet und nicht mitmacht. Bei uns funktionieren Leckerlies nur beim Treppensteigen üben.

    Man muß ja auch nicht unbedingt mit Leckerchen in der Hand üben ;)
    Wenn man es dennoch so machen will, sollte man überlegen, ob man für den eigenen Hund einen "Trick" dabei anwendet.
    Ansonsten ist eigene Ruhe dabei gefragt.
    Je mehr ein junger Hund aufdreht, desto ruhiger sollte der Halter dabei werden.
    Die meisten neigen dazu hektischer zu werden. ;)

    Zitat

    Sorry, aber ich habe festgestellt, dass einige Sachen nicht so funktionieren, wie sie in Lehrbüchern beschrieben sind. Daran sieht man mal wieder...jeder Hund ist anders. :D

    DAS stimmt.
    Deshalb sollte man auch immer für den eigenen Hund schauen, und ggf. seine eigene Trainingsansätze abändern.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich hätte da eine Frage!
    Hast Du das Alleine bleiben irgendwie mit ihm geübt / trainiert?
    Wenn ja, wie hast Du dies aufgebaut?


    Daß er Deine Bude zerlegt, ist ein Zeichen dafür, daß er mit dem Alleine bleiben Streß hat.
    Er weiß nicht, was los ist und er weiß auch nicht, was er tun soll.
    Durch das Kauen bringt er Ruhe in seinem Inneren rein, zumindest versucht er es.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Aber sie kann es eigentlich, .....


    Das ist das "Hauptproblem" ;)
    Eine Trainerin meinte mal zu mir, daß es "eigentlich" gar nicht gibt.
    Wenn man genauer darüber nachdenkt, benutzt man diesen Begriff immer dann, wenn der Hund etwas macht, womit der Halter nicht rechnet.
    Und da wird deutlich gezeigt, daß der Hund es dann doch (noch) nicht richtig kann.


    Ich würde es an Deiner Stelle neu aufbauen.
    Wirklich von klein anfangen, erst in der Wohnung, bei Raumwechsel.
    Dann kurze Einheiten, indem die Post geholt, oder der Müll rausgebracht wird.
    Und dann wird das Ganze langsam gesteigert.

    Ritual kann nicht schlecht sein.
    Manche Hunde brauchen das. Andere kommen besser damit klar, wenn der Halter seinen Weggang nicht vorher "ankündigt".
    Schau auch, ob der Hund in einem begrenzten Raum mit "Rückzugshöhle" etwas besser klar kommt, oder ob sie doch eher mehrere Zimmer zur freien Verfügung "braucht".
    Je nach dem, wie der Hund veranlagt ist, können beide Bedingungen entweder den Streß fördern, oder reduzieren.


    Zitat

    Hallo,
    Ich wollte mich mal mit anschliessen, unser Rüde 8 Monate alt macht das selbe mit unseren Wänden, und er frisst es auch und zwar nicht wenn er alleine ist sondern auch wenn alle zu Hause sind..... Bin auch verzweifelt..... :hilfe: :hilfe: :hilfe:

    Wenn Ihr zu Hause seid und dies mitbekommt, dann könnt Ihr es doch einfach verbieten.
    Wenn Euer Hund ein NEIN kennen sollte (Anleitung kann man hier im DF nachlesen), dann sagt es ihm und bietet ihm statt dessen ein Alternativverhalten an, was er dann machen darf.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Das sie an der Tapete rupft, sobald sie "nur" alleine ist, könnte ein Zeichen dafür sein, daß sie Streß damit hat.
    Sie kommt damit nicht klar, daß Ihr nicht in ihrer Nähe seid.
    Kauen hilft den Hunden beim Streßabbau.

    Wenn es vorher kein Problem war, aber jetzt erst zu einem geworden ist, könnte damit zusammenhängen, daß sie in die sogenannte Unsicherheitsphase reingerutscht ist.
    Da fangen sogar altbekannte Gegenstände, oder gar Umgebungsgeräusche an, plötzlich zu wahren "Monster" zu mutieren.
    Da hilft es nichts anderes, als dem Hund noch einmal "neu" beizubringen, daß alleine sein okay ist.

    Wenn vorher in dieser Richtung nichts geübt wurde, würde ich dann langsam damit anfangen.


    Zum Wasser: manche Hunde mögen es halt nicht.
    Andere lieben es von Anfang an und hatten keinerlei "Berührungsängste".
    Mehr als "anbieten" kann man nicht. Entweder treibt die Neugier den Hund dazu, doch noch reinzusteigen, oder sie bleibt lieber eine "Landratte".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :ka:

    Es geht sogar noch viel einfacher.
    Und auch diese "Hand unter dem Hund" fällt dann weg, was einige Hunde eh nicht gut abhaben können.

    Was braucht man?
    Klar, wenn SheltiePower schon schreibt :D - ein Target ;)
    Genauer gesagt, aus Menschensicht einen Stock, und aus Hundesicht ein Nasentarget.

    Wenn man dann zielgenau bestätigt, und auch keine allzu hektischen Bewegungen macht, ist dies ganz schnell aufgebaut.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower