Hallo!
Im Grunde genommen ist es immer eine eigene Definition
und wie man das mit dem eigenen Hund übt.
Die Wörter sind da ja "egal", bzw. man könnte auch statt dessen Marmelade und Nutella sagen.
Wichtig ist nur, daß Du selbst konsequent bist.
Bei uns ist:
AUS - hör damit auf, was du da gerade tust.
NEIN - denk nicht mal daran, das umzusetzen, was dir grad durch den Kopf geht
Klingt also ähnlich, wie bei Deiner Beschreibung.
Zum Rückruf, bzw. Heranruf:
Eine Überlegung vorweg. Solltest Du später mal in einem Verein Hundesport machen und mal die BH machen "müssen", bzw. wollen, dann würde ich an Deiner Stelle nicht das HIER jetzt schon für das "normale" Herankommen verwenden, weil in der Prüfung meist das HIER schon anders definiert ist.
Was ich nicht machen würde, ist, den Hund vorab mit Leckerchen zu locken.
Es gibt zwar Ausnahmen, meine Große war so eine, aber die meisten Welpen haben schon einen sogenannten Folgetrieb. Diesen kann man zu Hause, ohne große Ablenkung gut ausnutzen.
Ruf Dein Rückrufwort, mal so als Beispiel KOMM, wenn Du Dir sicher bist, daß Deine Kleine auf jeden Fall zu Dir kommen wird. Wenn sie bei Dir ist, gib ihr was ganz Tolles zu fressen. Leberwurst, Käse, von mir aus auch mal etwas Katzenfutter.
Das gibt es auch nur, wenn sie zu Dir gekommen ist.
Dann lernt sie recht schnell, daß es sich auf jeden Fall lohnt, auf KOMM zu Dir zu rennen.
Wenn es dann drinnen recht gut klappt, kann man dies auch mal draußen üben. Anfangs mit geringer Ablenkung, was beim Welpen / Junghund etwas schwieriger ist, da sie sich ja noch leicht von einem Grashalm, welches vom Wind in Bewegung gesetzt wurde, ablenken lassen.
Da würde ich auch erst nur rufen, wenn absolut sicher ist, daß der Hund kommt. Und beim Ankommen auch sofort wieder das supertolle Futter geben.
Schöne Grüße noch
SheltiePower