Beiträge von SheltiePower

    Ich verstehe schon, was Du meinst, wenn Du "Rücksicht" einforderst,
    schließlich ist ein Auslaufgebiet für alle da.
    Insofern hast Du schon Recht.

    Allerdings muß man betonen, daß Rücksicht keine Einbahnstraße ist!


    Das Auslaufgebiet wird ja wohl nicht recht klein sein. Keine Ahnung, wie gut das Gelände besucht ist.
    Dann ist da gerade jemand, der seine, oder auch fremde Hunde bespaßt.
    Diese Person steht bis dato alleine in weiter Flur, muß also keine Angst haben, daß fremde Hunde in die ihre reinrennen, oder ihre diejenigen von anderen Haltern belästigen.
    Die Hunde untereinander kennen das, und tun sich nichts. Also kann sie es sich auch leisten, die Hunde zu bespaßen.

    Jetzt kommst Du mit Hund.
    Natürlich, das ist wirklich Dein gutes Recht, denn schließlich ist dieses Auslaufgebiet ja wirklich für alle da!
    Dein Hund sieht das da drüben bis vor kurzem noch gespielt wurde und rennt los.

    Drüben könnte das große Spiel aber längst abgebrochen worden sein, als die Halterin Dein Näherkommen gesehen hat. Eventuell war es viel zu spät für Deinen Hund gewesen, da Ihr doch etwas zu nah an der Gruppe gewesen ward?
    Und, wenn die Halterin der anderen Hunde Angst gehabt hatte, daß Deiner was tun würde, oder sogar weiß, daß einer ihrer Hunde etwas tun könnte, hat sie schon richtig reagiert, indem sie Deinen Hund von der Gruppe abgelenkt hat.


    Was wäre denn jetzt, nur um aus Rücksicht für eben diese Halterin / Sitterin, so schlimm daran gewesen, einen etwas größeren Bogen um diese Gruppe zu machen?
    Oder, wenn man unbedingt an dieser Stelle an den See zu wollen, nur etwas gewartet hätte?


    Genauso würde ich es handhaben, würde ich unterwegs beim Gassi spielen.
    Bin ich mit meinen Hunden unterwegs, und ich habe eine schöne Stelle, wo erst einmal niemand ist, und wir auch genug Platz haben, könnte ich meine Hunde mit Ballwerfen bespaßen.
    Würde jemand kommen, würde ICH sofort aufhören wollen, da ich nicht will, daß meine Hunde Streß mit anderen Hunden bekommen.
    Allerdings habe ich keine Hunde, die "ihre Beute" verteidigen würden. Würde also ein Hund zum "klauen" kommen, ist dies nicht schön, aber meine machen den anderen Hund nicht fertig deswegen.
    Aber ich hätte auch einiges getan, um den Ankömmling von uns abzulenken. Notfalls mit Futter auf dem Boden werfen, was ich bisher noch nicht tun mußte.

    Aber, ich bin ehrlich.
    Wenn ich schon seit einer Weile an einem bestimmten Fleckchen mit meinen Hunden aufhalten und mit ihnen spielen würde, würde ich es vom Neuankömmling nur nett finden, wenn dieser entweder um uns einen Bogen läuft, oder zumindest so lange wartet, bis ich diese Person mit Hund bemerke und den Ball in aller Ruhe wegräumen könnte.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Natürlich kannst Du gerne bei Deinem Weg bleiben.
    Ich will da jetzt nichts umstimmen, oder so.

    Nur zur Info:

    Zitat

    Ich werde die Variante mit Hundekopf unter dem Bein durchführen machen. hatte das schon mal versucht ihr mit Nasentarget beizubringen, hat aber null geklappt, da sie immer sofort Platz macht und irritiert ist, wenn ich die Hand unter ihren Bauch halte (dann steht sie direkt wieder auf).

    Nach meinen bisherigen Beobachtungen war dies meist so, wenn
    1. Nasentarget noch nicht wirklich verstanden wurde
    2. die Trainingsschritte viel zu groß waren (erst Hand oben an der Nase, dann plötzlich schon unterhalb vom Bauch)
    3. "falsche" Körperhaltung vom Menschen (Mensch "drückt" Hund ins Platz)
    4. "falsches" Timing beim Clickern

    Gerade am Anfang, würde ich nicht so viel fordern und wirklich in winzigen Schritten arbeiten.
    Also Hand vor Nase, dann etwas tiefer, so daß der Hund "nickt".
    Dann wieder etwas tiefer, immer schrittweise anpassen.
    Folgt die Nase zuverlässig, kann man die Hand auf Bauchhöhe halten.
    Wenn der Hund da schon etwas "runterarabeitet", also sich leicht neigt, mit Vorderpfoten, erfolgt da schon der Click, damit die Hunde merken, daß es nichts mit dem Kopf, sondern mit dem Oberkörper zu tun hat.

    Klappt dies zuverlässig, wird die Hand wieder ein Stückchen tiefer und gleichzeitig ein wenig Richtung Brust (kurz unterhalb davon) gehalten, ohne den Hund dabei zu berühren.
    Das sorgt dafür, daß der Hund nach hinten "wegkippt", was man für die Verbeugung braucht.

    Einige Halter machen den Fehler, daß sie ihre Hand nach unten und gleichzeitig nach vorn, also zu sich selbst hin ziehen. Da wird der Hund sehr oft ins Platz gehen.
    Deshalb immer eher zum Hund hin, als vom Hund weg nach vorn.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Verstehe ich das richtig?
    Erst verweigerst Du ihr das Leckerchen in der Hand, danach erlaubst Du es ihr, genau das Leckerchen zu nehmen?

    Ich könnte mir vorstellen, daß dies etwas verwirrend für den Hund ist.
    Sie lernt dann eventuell, ein NEIN bedeutet nur, daß sie fünf Sekunden später doch darf.


    Ich habe das etwas anders aufgebaut.
    Zwar auch mit Leckerchen in der Hand,
    aber die anschließende Belohnung kam von der anderen Hand, mit einem anderen Leckerchen.
    Denn ein NEIN sollte ja auch ein NEIN bleiben.


    Aber, wenn es bei Euch funktioniert, auch gut.

    Du merkst dann schon, ob das NEIN verstanden wurde.
    Nämlich, wenn der Hund dann von sich aus sofort abläßt, sobald Du das Wort gesagt hast.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Kennt sie denn schon ein NEIN?

    Sonst ist Deine Vorgehweise nicht so verkehrt. Aber nur für den Anfang!
    Achte nur darauf, daß Du keine sogenannte Verhaltenskette aufbaust.
    Das wäre in Deinem Fall: Hund geht erst recht hinter die Couch, und provoziert damit ein NEIN, damit sie hervorkommen und ihr Leckerchen abholen kann. :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Da sind wir wieder draußen :(


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    Weil Dein Hund das schon kann?

    Wie wäre es dann als Alternative mit einer kleinen Steigerung?
    Dein Hund verbeugt sich, und muß dann auf dem Hinterteil einen Becher balancieren.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower