Nein, Tannenhäher stimmt schon.
Ich kenne das auch mit einer abgedunkelten Box.
Wasser kann auch nicht schaden.
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Nein, Tannenhäher stimmt schon.
Ich kenne das auch mit einer abgedunkelten Box.
Wasser kann auch nicht schaden.
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Wenn Hunde noch nicht kennen, oder verstanden haben, daß sie erst mit einer selbstständigen Aktion den Click auslösen können, gibt es so Möglichkeiten, dem Hund zu "helfen".
Bleiben wir bei Deiner Kiste.
Du kannst Dich ganz nah bei der Kiste hinsetzen.
Schau die Kiste an, nicht den Hund! Viele Hunde fühlen sich verwirrt, wenn sie angestart werden.
Dann bestätige jedes Zucken vom Hund, selbst wenn es nur eine Zufallsbewegung, oder Gewichtsverlagerung war.
Mit der Zeit kommt dann die Idee, daß der Hund selbst was "ausprobieren" kann.
Wenn es dann beim Hund selbst "Klick" gemacht hat, sind sie meist nicht mehr aufzuhalten.
Aber bis dahin brauchen sie diese Hilfestellung von Dir und winzigschrittige Bestätigung, auch wenn es nur "Unsinn" ist.
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Ohne es böse zu meinen,
aber Du stehst da wirklich auf verlorenen Posten ![]()
Der Hund geht nach den drei Wochen wieder zu Deiner Oma zurück, jedenfalls habe ich nichts anderes herauslesen können. Also wird alles wieder beim Alten sein.
Du kannst nur Management in Deiner eigenen Wohnung machen, indem Du bei diesem Hund so vorgehst, wie bei einem Welpen. Also alle paar Stunden raus, zusätzlich noch nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen.
Wenn während des Gassiganges nicht, oder nur wenig gemacht wurde, dann beim nach Hause kommen draußen an einer langweiligen Stelle etwas länger warten. Könnte sein, daß sie dann noch mal macht. Auch gerne mit dem Kommandowort, welches sie wohl Deiner Oma schon kennt.
Wenn dort gemacht wurde, auch loben. Denn sie scheint bisher nicht gelernt zu haben, daß es drinnen nicht so dolle ist, wie draußen.
Sie wird dann vielleicht lernen, daß bei Dir eben nicht in der Wohnung gemacht werden darf.
Das geht aber nur, wenn sie drinnen keinen "Erfolg" (mehr) hat, sprich pinkeln konnte.
Draußen kannst Du den Hund nur absichern, damit andere Leute, deren Kinder und auch andere Hunde nicht belästigt werden von Bonnie.
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Zitat
Er hat mir alles so genau erklärt, aber ich weiss schon wieder nix mehr. Bin doch alles andere als ein Mediziner.
Und für den Rest sorgt irgendwie die Aufregung, innere Anspannung.
:cuddle:
Ich kann mir auch nicht immer alles merken, wenn der Arzt mal was sagt.
Was Ihr nun vorhabt, klingt doch schon mal nach einem Plan.
Rest wird sich zeigen.
Alles Gute für Schara!
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Hm,
da wirst Du wohl etwas schlechte Karten haben, dies in den drei Wochen "weg" zu bekommen.
Zumal sich dieses Verhalten in den letzten 6 Jahren sehr gut verfestigen konnte.
Und auch nach der Zeit bei Dir wieder alles wieder beim Alten sein wird.
Da bleibt nur Management.
Also, Hund bleibt an der Leine, und kann erst so gar nicht zu den "Opfern" hin.
Aber, das müßte schon Deine Oma so machen.
Sollte sie ihren Hund ständig wieder frei laufen lassen, nach der "Strafe", so hat der Hund nichts gelernt, da er ja immer wieder zu seinen "Erfolgserlebnissen" kommt ![]()
Ist der Hund bei Deiner Oma auch "unrein"?
Denn da wirst Du ja auch noch was machen müssen, damit Du diese "Unfälle" auf der Couch nicht mehr hast.
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Oh je,
hier liest sich so vieles schlimm. Da scheint einiges schief gelaufen zu sein. ![]()
Erst einmal, ich konnte es nicht so richtig herauslesen
, wie alt ist Bonnie denn jetzt?
Auch so ein knappes halbes Jahr alt?
Und von welcher Rasse reden wir denn überhaupt? "Qualzucht" sagt jetzt nicht so viel aus.
Zum Rest:
Könnte es sein, daß Bonnie keine, bis eher wenig Erziehung genossen hat?
Und, wenn die (versuchten) Beißvorfälle losgehen, was war da im Vorfeld?
Und was macht die Oma, bzw. ihr, wenn der Hund bei Euch ist, um andere Hunde und vor allem die Kinder zu schützen?
Ist Bonnie an der Leine? Oder kann sie frei zu jedem hin?
Zeigt ihr jemand, wo ihre Grenzen sind? Denn diese scheint sie zu brauchen!
Eines gleich vorweg: Trotzpinkeln gibt es nicht.
Hunde, die Streß haben oder unsicher sind, machen schon mal unter sich.
Was noch wichtig ist: Du hast den Hund "nur" drei Wochen.
Danach ist sie wieder bei Deiner Oma.
Würde sie denn weiterhin so mit dem Hund arbeiten wollen, wenn Du da was an Erziehung anfängst.
Wenn nicht, oder so, wie sie es bisher getan hat, wird sich dann nicht so viel am Verhalten vom Hund ändern.
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Hier ist auch alles gedrückt!
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Nicht unbedingt.
Beim "Einparken" gibt es verschiedene Varianten:
1) Hund kommt auf Halter zu, dreht sich um 180° und "parkt" ein, indem er unter dem Halter steht oder wahlweise hinsetzt
2) Hund kommt auf Halter zu, dreht sich und "parkt" ein, läuft aber anschließend sofort weiter durch, wieder ganz raus
3) Hund dreht sich schon auf der Distanzsposition um 180° und läuft die ganze Strecke rückwärts, bis er unter seinem Menschen "einparkt"
4) oben genannte Übung, nur daß der Hund dann nicht unter dem Halter stehen bleibt, oder absitz
Sucht Euch doch selbst aus, was Euch lieber ist.
Im Grunde genommen ist das "Einparken" ja meist etwas mit Drehen und Rückwärstlaufen. Wie es am Ende aussehen soll und ob der Hund unter dem Halter stehen bleiben soll, sind dann halt individuelle Geschmäcker, auch was die Strecke laufen und der "richtige" Zeitpunkt der Drehung betrifft.
Ich mag auch Denises Weg bei den Übungen, da der Hund da nicht zu sehr bedrängt wird und selbstständig den Trick erarbeiten kann.
Für diejenigen, denen es nicht "schnell genug" geht, gibt es noch eine andere Möglichkeit, die bei uns im Verein auch oft angewandt wird.
Ausnahmsweise mal ein Leckerchen in die Hand nehmen, sich in kurzer Distanz vor dem Hund stellen und dann den Hund kurz einen Schritt vorlocken. Danach einen Halbkreis beschreiben, und sobald der Hund gerade vor einem steht, aber mit dem Hinterteil zum Menschen hin (der die ganze Zeit über breitbeinig stehen sollte), wird das Leckerchen direkt unter dem Kinn, leicht zur Brust hin gehalten.
Das sorgt dafür, daß der Hund automatisch rückwärts läuft.
Aber selbst darauf achten, daß das Leckerchen sehr, sehr schnell wieder abgebaut und durch ein Handtarget führen ersetzt wird.
Wer das so aufbaut, erhält automatisch die "Einparkvariante" 1, die ich oben geschildert habe.
Für Hunde, die keine der genannten Bewegungsabläufe kennen, empfiehlt es sich, zwischendurch schon mehrere Belohnungshäppchen zu geben.
Achtung!
Wer einen ziemlich großen, und dementsprechend langen Hund besitzt, könnte etwas Schwierigkeiten haben, mit dieser Art von "Führen". Niemand hat so lange Arme, oder kann sich weit genug vorbeugen.
Und Hunde, die es nicht mögen, wenn der Halter sich über sie beugt, werden mit dieser Variante auch so ihre leichte Probleme haben. Da empfiehlt es sich, als Zwischenschritt, einfach mal nur so durch die Beine laufen lassen, mal von hinten nach vorne (wegen dem Blick vom Menschen), und auch mal von vorn nach hinten. Einfach nur immer wieder durchlaufen lassen.
Schöne Grüße noch
SheltiePower
Ich will auch keine Angst machen,
aber Bekannte aus unserem Verein haben auch mal mit plötzlichen Aggressions-Anfälle von ihrem Hund "kämpfen" müssen. Sie sind dann zum TA gegangen.
Zitat
Bei ihm stellten die Tierärzte einen Tumor im Kopf fest, der genau aufs Gehirn drückte und wodurch diese Aussetzer zustande kamen..
Genau das war dann bei ihrem Hund der Fall gewesen ![]()
Gruß
SheltiePower
Hallo!
Erst einmal Glückwunsch zum neuen Familienzuwachs!
Zitat
- Ich brauche für den Anfang auf jeden Fall Geschirr und Halsband, weil ich nicht riskieren möchte, dass er entwischt. Da er ja auch noch wachsen wird dachte ich evtl. an ein verstellbares Geschirr. Könnt ihr da ein relativ ausbruchsicheres empfehlen?
Wirklich ausbruchsicher sind wohl die sogenannten Dreibein-Geschirre.
Sie sehen ein wenig wie die Norweger aus, nur, daß sie noch einen zweiten Bauchgurt haben, zur sicheren Befestigung.
Ob es auch ein "normales" Führgeschirr, oder Norweger reichen würde, hängt wohl vom Hund ab.
Zitat- Soll ich gleich am Anfang auch mit dem Schleppleinentraining anfangen und welche Länge wäre da gut? Und ist das normal, dass ich mir jetzt schon totale Sorgen darum mache, wenn ich ihn das erste mal ableine, dass er abhaut? Ich hoffe, das gibt sich dann wenn ich erstmal merke das Hundi und ich uns gegenseitig vertrauen.
Man kann nicht einfach so eine Schleppleinelänge empfehlen.
Da kommt es ein wenig auf den Hund an, was für ein Endgewicht er bekommen könnte, und ob es eine dünne, oder doch eher etwas breitere Schleppleine werden soll.
Und es hängt auch ein wenig von einem selbst ab, welche Länge man wählt.
Manche Menschen können super gut mit einer, mal als Beispiel, 20 m Schleppleine (gibt es sowas?
) umgehen, andere sind schon mit einer 10 m Schleppe total überfordert.
Zitat
- Ich bin zwar nicht ganz so unerfahren was Hunde angeht, aber dies wird der erste sein wo ich für die Bezugsperson bin und für die Erziehung zuständig. Ich denke ich bin schon relativ gut informiert, aber so ein wenig fehlt mir der rote Faden. Ich möchte den armen Kerl ja auch nicht gleich überfordern, aber auch natürlich am Anfang nicht zu nachlässig sein und dann hinterher Probleme haben bestimmtes Verhalten wieder korrigieren zu müssen. Gibt es da vielleicht Empfehlungen für ein gutes Buch oder Internetseite? Ich habe mir jetzt mal "Das Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde" rausgesucht, da gibt es zwar auch wie bei allem positive und negative Meinungen, aber vielleicht kennt hier ja jemand noch ein besseres.
Ganz ehrlich?
Ist ja schön und gut, daß Du Dich informierst. Und sicherlich auch nicht verkehrt.
Aber, zu viel lesen, ist auch nicht immer hilfreich.
Laß mal mehr Deinen Bauch "sprechen" und handele danach.
Stell für Dich die Regeln auf, die Dir wichtig sind, und handele danach.
Zitat
- Mit 4 Monaten befindet er sich ja dann schon am Ende der Sozialisationsphase, muss ich dann schon mit argen Problemen kämpfen, wenn er noch nicht viel kennengelernt hat? Wir haben auch kaum Kinder in unserem Bekanntenkreis, wie kann ich ihn dann da am besten noch dran gewöhnen?
Das hängt immer vom jeweiligen Hund ab.
Vorab planen kann man da nichts.
Eher kann man ganz am Anfang für alle Fälle total auf Nummer sicher gehen und schauen, wie der Hund sich dann präsentiert. Erst danach weiß Du, was Du tun kannst, oder was Du ganz besonders üben mußt.
Zitat- Eine Hundeschule möchte ich auch besuchen, aber Welpengruppe ist dann sicher schon zu spät?
Ist es evtl. auch sinnvoll sich die Hundeschule vorher ohne Hund anzusehen? Ist das üblich oder wird man dann eher doof angeschaut, wenn man anfragt ob man sich mal eine Stunde vorher ansehen kann ohne Fellnase?
Ich würde eher ohne Hund gehen wollen. Da kann man in Ruhe gucken, doofe Fragen stellen und der eigene, noch unbekannte Hund (in Deinem Fall) kann dann nicht "stören".
Ich kenne es vom Verein eher so, daß man sogar Probestunden mitmachen kann.
Zitat
- Dann ist noch die Frage bzgl. des Transports im Auto. Wir haben nur einen kleinen VW Lupo, also fällt der Kofferraum für den Transport schon mal weg. Macht es Sinn eine Box auf die Rückbank zu stellen, oder sollte man doch eher mit dem nicht ganz so sicheren Anschnallgeschirr arbeiten?
Machbar ist es mit der Box auf dem Rücksitz.
Aber, was Du am Ende nehmen willst, mußt Du ganz für Dich alleine entscheiden.
Zitat
Bin einfach jetzt schon so aufgeregt und möchte möglichst viele Anfängerfehler vermeiden.
Ist zwar verständlich, aber schwer umsetzbar
JEDER macht Fehler!
Daraus lernt man nur, und zwar gemeinsam, also auch der Hund.
Nachteil: Du setzt Dich somit zu sehr unter Druck. Laß doch einfach mal alles auf Dich zukommen. Dann gehst Du etwas entspannter an die Situation heran und weiß, was Du tun mußt.
Vorab alles einplanen, ausschließen und "wegtrainieren" geht nicht.
Viel Spaß mit dem Neuzugang,
und schöne Grüße noch
SheltiePower