Beiträge von SheltiePower

    Hallo!


    Im Grunde genommen ist eine Belohnung immer das, was derjenige, dem es gilt, auch tatsächlich als Belohnung empfindet.
    Würden wir von einem Hund reden, der auf Futter steht, kann man ihm diesen während der Übungen kleine Futterbrocken geben.

    Es gibt aber auch Hunde, die finden ein Zergelspiel mit ihrem Halter viel, viel schöner. Diese würdest Du mit Futter "strafen", auch wenn er es nimmt.


    Finde heraus, was Dein Hund wirklich mag und auch als Belohnung empfinden würde.


    Zum Training:
    Ich würde immer schauen, was er in welcher Situation und unter welchen Bedingungen leisten kann.
    Klappt ohne Ablenkung alles gut, und es ist gerade keine da, kannst Du etwas mehr "fordern", wobei ich auch mal da kleinschrittig belohnen würde.
    Ist Ablenkung vorhanden, dann baue ich mein Training etwas anders auf. Dann wird die Distanz zur Ablenkung erhöht und komplett kleinschrittig belohnt. Wenn es verstanden wurd, kann man dann die Distanz langsam verkleinern und später auch wieder etwas anders belohnen.

    Zum Training selbst: Oft ist weniger mehr.
    Kleine, aber wirklich kurze Einheiten, und zwischendurch mal ruhig etwas längere Pausen, oder mal komplett was anderes machen.


    Ich selbst habe das Fuß über die Grundstellung aufgebaut. Immer wieder die Grundstellung eingenommen. In Winkel vom Hund weg bewegt und mich neu aufgestellt, dann wieder die Grundstellung vom Hund neu einnehmen lassen.
    Wurde das verstanden, konnte ich mal mit einem Schritt anfangen. Darauf wurden so nach und nach die weiteren Schritte aufgebaut.
    Aber das "Finde die Grundstellung" mache ich auch heute noch mal so zwischendurch immer wieder.


    Das Schema kannst Du natürlich so oft üben, wie Du willst, nur damit Du Dir selbst darin sicher wirst. Aber, ich persönlich würde das nicht mit dem Hund machen wollen, da es doch recht langweilig werden kann für den Hund.
    Beim Training mit Hund nur bestimmte Dinge aus dem Schema üben, und das komplette Schema dann ohne Hund.

    Es reicht, wenn der Hund das Schema bei der "Generalprobe" abläuft und dann in der Prüfung selbst.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Meist gibt es da nur eine Möglichkeit: den eigenen Hund "lesen" lernen.
    Dann kommt es mit der Zeit, daß man die Anzeichen erkennt und schnell handeln kann.


    Solange dies noch nicht klappt, gibt es nur die Möglichkeit, alle paar Stunden raus, und sofort raus nach dem Schlafen, Spielen oder Fressen.
    Finden keine "Unfälle" statt, hat man es richtig gemacht.
    Passiert doch noch mal was, so war man doch noch einen Ticken zu spät.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Stop!

    Wir wollen jetzt hier mal nicht persönlich werden!
    Also bitte unterlaßt solche Kommentare!


    Zum Welpen:
    Es ist ein kleines Wesen, im Grunde genommen noch ein Baby, welches die Welt gerade entdeckt.
    Hunde nutzen in der Tat ihre Zähne.
    Jedes Wegschubsen kann als "Spiel" aufgefaßt werden, und die Welpen doller machen, weil er ja genauso körperbetont "mitspielen" will.
    Ignorieren kann dem jungen Hund nicht helfen. Wie auch? Er weiß ja nicht, was er statt dessen machen soll. Kann also nur nach hinten losgehen, indem der Hund tatsächlich doller wird. Nach dem Motto "Mensch hat mich noch nicht bemerkt, also muß ich mir mehr Mühe geben".

    Wer nicht will, daß Welpenzähne Klamotten und Haut kaputtmachen, bzw. verletzen, der sorgt halt dafür, daß der Hund etwas anderes zum Kauen bekommt. Und zwar vorher!

    Ich kann mir zwar vorstellen, was Günsel mit "Belohnung" meint. In der Tat gibt es Hunde, die diese Art von Verknüpfung herstellen. Aber, wer es richtig macht, den richtigen Zeitpunkt erwischt (muß man halt mit der Zeit lernen), dann passiert genau das eben nicht.

    Viele Hunde hören tatsächlich auf, wenn sich die "Beute" nicht mehr bewegt. Natürlich gibt es Ausnahmen. Meist sind es diejenigen, die gelernt haben, daß sich die "Beute" eh wieder weiter "bewegt", wenn Hund lang genug nachsetzt. Da gilt es den Kreislauf zu unterbrechen, einen anderen Ansatz zu finden, und etwas geduldiger zu sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich muß zugeben, daß ich mich da jetzt doch etwas gewundert habe.

    Ich habe es nämlich mal ausprobiert, Hund kurz vorher mit einer Wasserpumpe etwas feucht zu machen, mit dem Ergebnis, daß ich da gar nicht mehr bürsten konnte.
    Auch, wenn wir vom Regen wieder klatschnaß zurückkommen, würde ich sie nicht bürsten können, weil das Fell da echt komisch ist.

    Ich kann meine nur dann bürsten, wenn die trocken sind.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!


    Der Hund ist 9 Wochen alt, laut der Vorstellung ;)


    Man muß es sich so vorstellen, da kommt so ein junges Lebewesen in eine komplett andere Umgebung, und muß sich erst einmal zurecht finden. Das kann eine Weile dauern.

    Dann ist es so, daß die Menschen schnell mit einem NEIN dabei sind, um etwas zu unterbinden. Aus menschlicher Sicht verständlich. Aber es wird gerne vergessen, daß für den Hund die gesprochene Sprache eine Fremdsprache ist. NEIN muß erst einmal "erklärt" werden, was das bedeutet. Solange das ein Hund nicht weiß kann er auch nicht "richtig" reagieren.


    Zum Schluß: ICH persönlich würde mit einem Border-Mix nicht so lange am Stück rausgehen. Lieber eine "große" Runde von 10 - 15 min (je nach Hund) und viele kleinere (Garten-) Pinkelpausen machen.


    Ihr könnt Euch selbst "schützen", indem Ihr ihm einfach Dinge, wie Kauseil, Rinderkopfhaut oder ähnliches zum Kauen gebt. Denn Kauen beruhigt und hilft dem Hund "runterzufahren".
    Wenn Du Dich bewegst, entweder beim Spielen mit den Händen, oder beim Gehen, und der Hund dann in die Hände oder Füße / Hosenbein reinbeißt, dann hilft es oft, mit der Bewegung inne zu halten, eventuell AU zu sagen. Viele Hunde hören meist auf, wenn die "Beute" sich nicht mehr bewegt.

    Ist ein Hund allerdings schon etwas zu sehr hochgeputscht und / oder fühlt sich in der aktuellen Situation leicht überfordert, kann er dabei erst recht "durchstarten", das heißt, die "Attacken" könnten etwas wilder werden.

    Da hilft es oft, zu erkennen, wann es soweit sein könnte und schon vorher mit dem, was man gerade tut, aufzuhören.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich finde, der Anfang liest sich doch ganz gut! :gut:

    Zur Tagesmutter: ich wüsste jetzt auch nicht, was dagegen sprechen sollte. Meine sind tagsüber auch bei Sitter. Die lieben sie auch. Trotzdem bin ich DIE Bezugsperson für meine Hunde.

    Man sollte sich halt vorher nur absprechen, was gemacht werden soll und was nicht. Da sollte ein gemeinsamer Nenner gefunden werden und beide sich daran halten.


    Zum Urlaub: das ist wohl etwas blöd gelaufen.
    Kannte Euer Hund das schon? Also, das Ihr mal generell wegfahrt?

    Ich glaube nicht, daß Du unfähig bist, Deinen Hund verstehen zu lernen. Du brauchst nur etwas Zeit dafür, damit Du ein Gefühl dafür entwickeln kannst. Setz Dich nicht zu sehr unter Druck, denn das ist contrapaoduktiv!


    Alles Gute, denn Du wirst das schon schaffen!


    Schöne grüße noch
    SheltiePower

    Loben ist gut.
    Wenn er davon etwas zu sehr abdrehen sollte, dann lobe ihn etwas anders.
    Du siehst ja schon, ob das Lob ankommt. Dann eben nur das Maß finden, wo er nicht automatisch überdreht.

    Ich kann Dein "Ausnutzen" zwar verstehen, aber was und im welchem Tempo ein Lebewesen lernen kann, zeigt nur der Lernende selbst.
    Wo es an Konzentration fehlt, kann auch nichts Neues aufgenommen werden.

    Alles kann nur nach und nach, wenn die Zeit dafür gekommen ist, gelernt werden.
    Sonst könnte man ja auch verlangen, daß ein Schulkind, welches erst gestern frisch eingeschult wurde, schon im nächsten Jahr das Abitur macht.
    Ist ein bißchen zuviel verlangt.


    Schöne grüße noch
    SheltiePower

    Was dann eine Erklärung für sein Verhalten sein könnte.


    Die andere Frage ist, wie bist Du so drauf, wenn Du ihm Deine Aufmerksamkeit schenkst?
    Sprichst Du viel in hohen Tönen?
    Schlackerst Du viel mit den Armen?
    "Hampelst" Du mal herum?

    Das alles kann einen jungen Hund dazu animieren zu "überdrehen".


    Ein so junger Hund lernt eigentlich die ganze Zeit über.
    Wenn draußen mal ein Schmetterling vor seiner Nase hinweggeflogen ist, ist es was Neues.
    Wenn er, anstatt mal auf Gras zu gehen, auf Kies- oder Schotterweg läuft, ist es was Neues.
    Wenn er mal nicht Deine Aufmerksamkeit hat, kann schon mal Frust entstehen - muß erst einmal lernen, damit klar zu kommen.


    Was passiert denn, wenn Du Dich einfach mal nur so auf den Boden setzt? Von mir aus auch mal hinlegst?
    Was passiert, wenn Du ihn dann nur kraulst, sonst nichts anders machst?
    Leckerchen kannst Du ja gerne bei Dir behalten, aber nicht so offensichtlich bereit liegen. Verstecke es, oder nimm etwas, was er eh zum Futter bekommt, also "langweiliges Trockenfutter" anstatt Käse (nur mal so als Beispiel).


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower