Beiträge von SheltiePower

    Ich weiß es nicht.

    Ich kannte halt nur diesen Rüden und konnte nur einen Vergleich zu meinem Leihhund ziehen, die ja beide das gleiche Alter hatten, und zufälligerweise noch eine ähnliche Größe und Statur.
    Die Hündin danach, war die gleiche Rasse wie der Rüde, und bei ihr weiß ich nicht, ob sie auch "schon kaputt" und demzufolge "in Rente" ist, oder ob sie noch aktiv Sport macht in ihrem Bereich.

    Ich muß gestehen, daß eben dies für mich der Punkt war, gerade was die extremen Dinge betrifft beim Sport, also richtige Sprünge, die steile Wand und enge Wendungen und so weiter, eben nicht von meinem Wepen, bzw. Junghund verlangt hatte.
    Führhilfe um eine Pylone herum war zum Beispiel für mich okay, aber mit dem Sprungtraining habe ich tatsächlich später angefangen.

    Jetzt ist meine Große schon 9, zwar eine kleinere Rasse als die beiden Beispielhunde oben, aber immer noch fit!
    Ob es nun ein "Beweis" ist, kann ich nicht sagen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Was macht man denn dann mit diesen 8-Jährigen Hunden, die ja def. noch keine Rentner in dem Sinne sind, dass sie nicht mehr können, dann im Alltag? Sprich werden die dennoch noch auf dem Hundeplatz bespaßt und auch mit richtigem Training oder kommt dann der Nachwuchs dran und die haben Pech gehabt?


    Ich habe es einmal miterlebt. Damals hatte ich noch meinen Leihhund gehabt. Dieser war da 8 Jahre alt. Er war fit und munter, und ich hätte mit ihm einen Agility Parcours ablaufen können. Er hat da noch alles mitgemacht. So mit 10 Jahren wurde er etwas ruhiger, hatte aber noch Kopfarbeit geliebt.

    Ein anderer Hund, dieser war im gleichen Alter wie mein Leihhund, war schon mit 6 Jahren "in Rente" geschickt worden. Konnte und durfte auch nicht mehr über die Hürden oder die steile A-Wand laufen, weil er was hatte. Das sah man ihm auch ganz gut an.

    Er war einer von den Hunden gewesen, die definitiv viel zu früh "aufgebaut" wurde, schon in Junghundzeiten die komplette Geräte nehmen mußte. Also nicht nur Führhilfen um Pylonen herum, sondern schon "kleine Sprünge", plus die Wand und so weiter.
    Ab und an war er auch auf dem Platz gewesen, durfte dann "Seniorengerecht" einiges machen, und ansonsten war der junge Nachwuchs dran gewesen, welche ebenfalls recht früh "fertig" gemacht wurde.


    Für mich war es da schon komisch anzusehen, zwei Hunde, beide im gleichen Alter, fast die gleiche Statur, und nur der eine war noch fit und konnte noch vieles machen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Sie macht doch Obedience oder nicht?
    Das dort geforderte Fußgehen ist für mich ein ganz anderes, als das lockere Fußgehen welches ich der Grunderziehung zu ordnen würde.
    Für mich sind das zwei paar Schuhe.
    Vielleicht habe ich das auch völlig mißverstanden :???: .
    .


    Ich unterscheide das in
    - Fuß (hochkonzentriertes Arbeiten, links von mir, mit Angucken)
    - Leinenführigkeit (locker neben oder vor einem her laufen, ohne zu ziehen, Umgebung darf erschnüffelt werden)
    - ohne Leine gibt es bei mir kein Fuß, eher eine Art "Nähe" Kommando, lockeres Laufen, ohne gucken, Umwelt darf erschnüffelt werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :???:

    Ich verstehe wirklich nicht, wieso das immer so extrem gesehen wird?
    Klar, es gibt genug Alltagsdinge, womit ein Welpe erst einmal voll ausgelastet ist.
    Es spricht auch nichts dagegen, manches spielerisch anzufangen, wenn die Welpen das von sich aus "anbieten" und offensichtlich Spaß daran haben.
    Erziehung ist eh ab dem ersten Tag zu Hause - geht nicht anders.

    Ich habe leider auch schon Leute sehen dürfen, die ihre wenige Wochen alte Welpen schon so weit haben, daß sie das komplette Schema der BH laufen konnten. DAS wäre meiner Meinung nach wirklich sehr viel für einen Welpen.
    Oder wenn ein Junghund schon den kompletten Agiltiyparcours ablaufen kann, komplett mit Sprünge, A-Wand, Steg und Co, und nicht mal nur eben so an den Pylonen vorbei schicken. Ich als Laie stelle mir so etwas in der Tat schädlich für den Knochenapparat vor :ka:


    Was aber nicht automatisch heißt, daß man absolut gar nichts mit dem Hund machen soll, und zwar so lange, bis dieser ein Jahr alt ist. Das muß ja ganz schön doll in die Hose gehen :lol: . Hund hat ein Jahr lang geradezu "Narrenfreiheit", und ab jetzt geht der Ernst des Lebens los.
    Das ist natürlich mit mehr Arbeit verbunden, als wenn man dem Hund von Anfang an Grenzen setzt.


    Ich muß sagen, beide Extreme lesen sich für mich nicht wirklich gut.
    Dann würde ich eher versuchen wollen, die goldene Mitte anzupeilen.

    Regeln aufstellen, bißchen Sitz, Platz, Leinenführigkeit, Anstupsen von Target, und Co. ist ja schon Training.
    Man hat gemeinsam mit dem Welpen Spaß, man beschäftigt sich miteinander, lernt einander kennen und lesen, kann Bindung aufbauen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Mir erscheint das als Nicht-Sportler irgendwie nicht richtig, mit 12 Wochen schon so ein Sportprogramm und relativ wenig Alltagsprogramm zu machen.


    Ich weiß nicht, ob ich zu den Sportlern gehöre, weil ja "meine Sparte" gerne eher als Spaß-Beschäftigung gesehen wird.
    Aber auch ich finde, daß manche mit dem "früheren, spielerischen Welpenaufbau" arg übertreiben :ka:. Wenn ich da so sehe, was mache Welpen schon leisten müssen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Im Grunde genommen lernt der Welpe ja schon vom ersten Tag an.
    Das sind Dinge, die wir so nicht mehr wirklich mitbekommen.
    Gerüche, Geräusche, Bodenbeschaffenheit, und so weiter.
    Dann die Umwelt, Lüftchen, andere Tiere, andere Menschen, Artgenossen, und so weiter.


    Was ich gerne recht früh anfange ist Name, NEIN und der Versuch der Leinenführigkeit, und natürlich der Rückruf.


    Aber, da ich weiß, daß so ein junger Hund sich nicht so lange konzentrieren kann, fordere ich diese Dinge nicht ständig. Das sind so kleine Momente, wo ich mal wirklich seine Aufmerksamkeit habe und dann diese "Vokabeln" üben kann.

    Dann ist tatsächlich viel Ruhe dran.
    Welpen schlafen ohnehin anfangs viel.
    In den Wachphasen gab es allerdings auch mal Momente, wo eben der kleine Hund nicht "der Mittelpunkt" war, also lernen durfte, auch mal so liegen zu bleiben, oder sich selbst mit eigenem Spielzeug zu beschäftigen. Für mich war das der erste Trainingspunkt, daß es im Hunde-Leben auch mal Frustsituationen gibt.


    Wegen dem Sport:
    Ja, ich habe tatsächlich gewartet, bis der Hund ein Jahr alt war, wo ich ihn bewußt über die Hürde habe springen lassen, oder Rolle, Rückwärts-Elemente oder enge Drehungen habe machen lassen.
    Wenn ein übermütiger Welpe mal eben über einen anderen springt, beim Toben, oder über einen Mini-Busch, habe ich das gelassen, ebenso, wenn er sich über den Boden wälzt, oder wie verrückt mal seinen Schwanz jagt.
    Aber ich habe es, weil es in manchen Sportbereichen ähnliche Bewegungsabläufe gibt, selbst nicht eingefordert.

    Die "Vorarbeit zum Sport" war bei mir eher Target Training, welches entweder mit der Nase angestupst oder mit der Pfote berührt werden soll. Hilft auch dem Hund, ruhiger zu werden.
    Es gibt sogar eine DVD "Vom Welpen zum Sporthund" (von der Claudia Moser), welches ich empfehlen kann. Denn so ähnlich gehe ich auch mit meinen Hunden vor.


    Im Grunde genommen findet bei mir nur die Vorarbeit zum Lernen statt.
    Wenn der Hund dann alt genug ist, wo ich gezielter mit ihm arbeiten und gewisse Dinge einfordern möchte, weiß er zumindest schon mal, wie er (weiter) lernen kann.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Wir haben keinen Zaun, aber der Hund soll täglich frei laufen können. Kann ich einen Hund dazu bringen, das er im Garten bleibt, aber nicht in den Wald?

    Es gibt Hunderassen, die eine sogenannte Hoftreue mitbringen.
    Wenn allerdings ein Jagdtrieb vorhanden ist, und sonst auf dem Grundstück eher "langweilig" ist, könnte ich mir vorstellen, daß er das "Angebot" die Rehe zu jagen, "annehmen" wird.
    Also auch weiter in den Wald hinein. Und zwar so lange, wie der Hund auch das / die Reh(e) sehen, bzw. der (frischen) Geruchsspur folgen kann.


    Zitat

    Wie kann ich ihm beibringen, nachts eine Runde im Garten zu drehen und Rehe erschrecken? Welche Rasse wäre geeignet? vielleicht ein Husky? Bin für jeden Rat dankbar.
    LG Thomas

    Ich stelle mir das schwer vor!
    Ein Hund wird niemals ein Reh nur "erschrecken" wollen. Wenn, dann richtig jagen. Der Reiz ist gegeben, und vielen Hunden fällt es schwer, diesem zu widerstehen. Da spielt die Größe der Hunde keine große Rolle.
    Und man sollte die Rehe auch nicht unterschätzen. Sie können auch schon mal gerne Hunde angreifen!

    Hm, wenn ich mich nicht arg irren sollte, hat ein Husky schon ordentlich Jagdtrieb.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich versteh schon, was Du meinst.
    Und von meiner Seite aus war es jetzt auch nicht böse gemeint.

    Ich muss gestehen, daß meine Hunde zwar als Welpen auch Unsinn angestellt haben, aber nicht so in diesem Maß, daß ich dann stets mit einem Abbruchkommando hinter ihnen her "rennen" musste.

    Ich habe damals zweierlei Weg eingeschlagen.
    Den Hunden nicht die Möglichkeit geben, etwas kaputt machen zu können, indem ich nichts liegen gelassen habe und bei anderen Dingen gleich ein Alternativverhalten gezeigt.

    Und in ruhigen Momenten dem Hund die Vokabel NEIN beigebracht.
    Als das verstanden wurde, dies dann auch mal in einer Situation eingesetzt.

    Natürlich mag das "Tagebuch" eher überspitzt gemeint sein. Kann mir nur vorstellen, daß es in manchen Haushalten Wirklichkeit sein könnte.

    Das wäre dann nicht so schön für einen kleinen Hund, der doch noch erst die Welt entdecken will.


    Nichts für ungut!

    Schöne grüße noch
    SheltiePower