Beiträge von SheltiePower

    Da jede Situation und auch der Hund anders ist, mußt natürlich jede Situation für sich betrachtet und dann erst entschieden werden.
    Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

    Es gibt welche, die lassen ihre Hunde lieber intakt, bis halt etwas eintrifft, was eine Kastration notwendig macht.
    Andere sagen, Hündin nur kastriert.
    Beide Seiten haben ihre (guten) Gründe, und es gibt auf beiden Seiten natürlich Vor- und Nachteile.


    Viele lassen ihre Hündinnen als "Vorsorge" kastrieren, damit es erst nicht zu einem Gebärmutterkrebs kommen kann.
    Ich persönlich hätte damit so meine Probleme, denn schließlich gibt es noch andere Organe, die befallen werden könnten.

    Wer sagt, daß er nicht immer aufpassen mag, damit seine Hündin nicht ungewollt gedeckt wird, okay, dann kann es halt nicht zu einem "Ups-Wurf" kommen.

    Was man nicht vergessen sollte, ist, daß eine Hündin mit den ersten drei Läufigkeiten tatsächlich so "Schübe" durchmachen, die bewirken, daß die Hündin sich ändern, "erwachsener" wirken.


    Du erwähnst als "Nachteil" Inkontinenz.
    Diese sollte man natürlich nicht außer Acht lassen. Besonders, wenn man einen großen Hund hat.
    Allerdings gibt es noch andere "Nachteile".


    Am besten ist es, Du liest Dich in das Thema rein.
    Mittlerweile gibt es Bücher zum Thema.
    Und sogar ein Seminar, oder besser gesagt ein Abendvortrag.
    Es lohnt sich auf jeden Fall.


    Danach kannst Du für Deinen Hund die beste Entscheidung treffen, denn schließlich kennst Du Deinen Hund besser, als alle anderen ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Die Wand von einem Raum oder einer Mauer, eine große Kiste, eventuell sogar eine Couchrückwand.
    Dem Hund wird dann beigebracht seine Seite an das Wandtarget zu lehnen.

    Manche üben damit das Seitwärts vom Halter weggehen. Andere Hunde fangen auf diese Weise mit der "Pinkel-Haltung" an, also das Bein an der Wand zu heben.


    Schöne grüße noch
    SheltiePower

    Mal eine kleine Hilfestellung von mir (wer mag):

    Haben einige von Euch diese Buchstaben - Zahlen - Matten?
    Wenn nein, eine normale Fußmatte tut es auch.
    Wichtig ist am Anfang, daß die Fläche groß genug ist, daß der ganze Hund drauf passt.

    Erster Schritt: Hund auf die Matte bringen, gerade, und der Halter befindet sich vorn.
    Anfangs nur bestätigen, daß der Hund auf der Matte steht.

    Zweiter Schritt: Futter ein Stück weg von der Matte auf dem Boden legen. Abstand wird von der Größe vom Hund angepaßt.
    Ideal ist, wenn der Hund nur halb mit einer Pfote runter von der Matte geht. Da es vorher viele Clicks und Belohnung gab, wenn alle vier Pfoten auf der Matte sind, wird er schnell zurück wollen.
    Das wird bestätigt!

    Dritter Schritt: Distanz zur Matte langsam erhöhen. Wenn der Hund komplett von der Matte runter kommt und diese zuverlässig wieder mit allen vier Pfoten beim Rückwärtslaufen berührt, geht es mit dem nächsten Schritt weiter!

    Beim vierten Schritt wird die Mattenfläche kleiner gemacht und auch langsam erhöht. Bitte darauf achten, daß nichts rutschen kann.
    Wieder wird die Futtergabe Sache vor der Matte auf dem Boden gemacht.
    Der einzige Unterschied ist, daß der Hund ab jetzt nicht mehr unbedingt mit allen vier Pfoten auf die Matte zurück muss.

    Schritt 5:
    Die Matte wird langsam immer höher gemacht.
    Ab jetzt kann man sehen, daß der Hund mit dem Tasten anfängt.
    Dies ist genau das, was für diesen Trick gebraucht wird.


    Alternativ könnte man auch mit einem Wandtarget arbeiten. Ich stelle es mir für die meisten leichter vor, wenn sie mit einem langsam höher werdenen Bodentarget arbeiten.

    Schöne grüße noch
    SheltiePower

    Es ist gut, daß Du Dir vorher so viele Gedanken machen willst, bzw. machst.

    Ich habe in meiner hundenlosen Zeit schon so Unterrichtsstunden auf dem Platz angesehen, doofe Fragen gestellt.
    Habe sogar die Möglichkeit gehabt, mit drei Leihhunden zu arbeiten, und konnte mir auch gewisse Vorkenntnisse ansammeln.

    Auch Gassi gehen mit Tierheimhunde könnte helfen.


    Aber, laß Dir eines gesagt sein:
    Lesen könnte zwar helfen, gewisse Vorstellungen zu entwicklen, was getan werden muß.
    Kann aber auch dafür sorgen, daß zuviel an Infos eher nach hinten losgeht und Du nicht mehr weiß, was "richtig" oder "falsch" ist. Du Dir selbst also viel zu viel Druck aufbaust.

    Fehler gehören im Leben dazu. ;)
    Egal, wie sehr Du das vermeiden willst, ist ja auch alles toll von Dir gemeint.
    Aber Du wirst automatisch einige Fehler machen, weil es nicht ausbleibt.

    Dafür lernst Du zusammen mit Deinem Hund, wie Ihr gemeinsam in Eurem Leben vorankommen werdet.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    ... oder aber sie werden jetzt versaut, in dem sie die Interaktionen zwischen Welpe und Althunden völlig falsch korrigieren. =)

    Ne, ich glaube, ich stelle mir das lieber nicht vor...


    Wenn ich die ganzen Erklärungsversuche so richtig verstanden habe, ist ja dann alles "korrekt" und muß demnach nicht "korrigiert" werden, weil es ja sofort, und auf der Stelle funktioniert, wegen der vorab klar eingeteilten, bzw. angeborener Rudelstellung.


    Was ich mich jetzt gerade so frage, weil ich das beim Überfliegen nirgends so richtig rauslesen konnte, ist die Sache mit den Geschlechtern der Hunde.
    Ich lese nur was von Stellung XY.
    Ist diese einmal festgelegt, paßt es automatisch mit X, Y und Z zusammen, und so weiter.

    Aber was ist mit dem Unterschied Rüde und Hündin, Kastrat und Intakt?
    Wird darauf auch noch Rücksicht genommen, wenn eine Gruppe Hunde neu eingeschätzt werden?
    Kann es einen sogenannten Doppelbesatz geben, wenn in einem Haushalt (mal als Beispiel) zwei N2 Hunde leben, aber von einem Rüden und von einer Hündin gebildet werden?


    Neugierigen Gruß
    SheltiePower

    Zitat

    Wegen der Rente: Das ist nichts anderes wie bei den menschlichen Sportlern. Wieso spielt ein Lahm mit gerade mal 30 Jahren nicht mehr in der Nationalmannschaft? Das bedeutet ja nicht, dass er nun gar nicht mehr spielt ;)
    .


    Nee, der ist ja noch gesund, und auch einigermaßen fit.


    Bei meinem Beispiel war es halt so gewesen, daß der Hund tatsächlich irgendwas hatte. Ich habe nur vergessen, was es war.
    Ob es mit dem frühen Einstieg in den Sport etwas zu tun hatte, weiß ich nicht. Könnte sein, oder auch nicht. :ka:

    Ich fand es damals nur ein bißchen erschütternd, und das hat mich mit Sicherheit etwas geprägt.

    Und ich muß noch betonen, daß ich meine Hunde jetzt, und auch damals den Leihhund, nicht auf höchster sportlichen Ebene führe und an vielen Turnieren teilnehme.
    Wir machen zwar etwas, was uns allen Spaß macht und Geist und Körper fit hält, aber das war es auch schon.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower