Beiträge von SheltiePower

    So Ihr Lieben,

    wenn ich mir die letzten Beiträge so anschaue, so haben so manche von ihnen einen faden Beigeschmack.
    Das Ganze liest sich ein wenig nach: Ich kann was besser als du, du bist unfähig jenes zu tun, und so weiter ....
    Das muß doch jetzt wirklich nicht sein.


    Es wäre wirklich schön, wenn es wieder zurück zum Thema geht.
    Zur Erinnerung: Cesar Millan braucht Erlaubnis für Veranstaltung in Hannover.
    Das darf gerne auf die andere Städte ausgedehnt werden, wo er noch auftreten wird / soll / will.


    Gruß
    SheltiePower

    Hallo!

    Schön, daß Ihr Euch da viele Gedanken dazu macht!

    Ja, die 9,5 h lesen sich zu lang.
    Es gibt Hunde, die damit klar kommen, wenn es sich wirklich "nur" um die wenige Tage im Monat handeln, anderen ist es zuviel.


    Zitat

    Wir haben einen kleinen Garten an unserer Wohnung der auch zu unserer Wohnung gehört und nur von uns genutzt werden kann. Leider darf der Gärten nicht eingezäunt werden. Sodass man den Hund auch nicht über die Zeit im Freien (Hundehütte etc) lassen könnte.

    Selbst wenn Ihr es dürftet, wäre dies für mich keine optionale Lösung.
    Ihr habt es damit zwar gut gemeint, aber vergessen, daß der Hund dort trotzdem alleine ist, also ohne seine Bezugspersonen.
    Er könnte dann eine Menge Unsinn anstellen. Die Nachbarschaft zubellen wäre da wohl noch das geringste Übel, neben dem Garten "umdekorieren". Ausbüchsen und auf Wanderschaft gehen wäre wohl wahrscheinlicher.

    Und ich würde mir da Sorgen machen, ob nicht doch Hundehasser vorbekämen und vergiftetes Fleisch zu meinem Hund werfen. Oder Kinder, die mit dem Hund "spielen", indem sie ihn mit Steinen bewerfen.
    Muß alles nicht sein. Könnte aber sein.


    Zitat


    Meine Freundin meint sie hatte schonmal eine Franz. Dogge und der ging aufs Katzenklo nach Anlernen.

    Das wäre nicht meine Ideallösung für die Zeit. Zumal man sich damit auch die Stubenreinheit "kaputt" machen kann.

    Zitat

    Aber trotzdem erscheint mir die Zeit etwas lang.
    Nun meine Frage geht das 5 Tage im Monat oder sollten wir doch lieber von einem vierbeinigen Begleiter absehen?

    Geschrieben vom Iphone

    So manche Möglichkeiten habt Ihr außer Acht gelassen:
    - könnte einer von Euch den Hund mit zur Arbeit nehmen?
    - könnte man einen Gassigeher für die Zeit nehmen?
    - einen Betreuer kommen lassen? Familienmitglied zum Beispiel.
    - eine Hundetagesstätte in Anspruch nehmen


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Die meisten wollen wirklich nur helfen.

    Klar, ein junger Hund wir auch mit einem jungen Zweithund erwachsen.
    Meist geht es für den Menschen deutlich schwieriger voran, weil er zwei junge Hunde, die sich gegenseitig nur zum Unsinn animieren, erziehen muß, und quasi "gegen" seine Hunde arbeitet, und das immer wieder.


    Was die meisten meinen, wenn der erste Hund vom Kopf und in der Erziehung schon "fertig" ist, geht es etwas leichter, auch wenn die dann gerne mit einem weiteren jungen Hund im Haushalt gerne schon mal was "vergessen" :D


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Eigentlich waren diese Frage eher nur für Dich gedacht, damit Du weiß, worauf Du ein Auge haben solltest. ;)

    In Deinen bisherigen Antworten lese ich vermehrt "Spielen" heraus.
    Das hatte ich so nicht gemeint.
    Eher den Rest, was das Hundeleben ausmacht.
    Kommt Anju auch gut zur Ruhe, auch wenn andere Hunde da sind?
    Befolgt sie Kommandos, trotz Ablenkung?
    Und so weiter ....


    Zitat

    Bei Rüden ist es eher bei Mittelgroßen - Großen Hunden wo sie sich unterwürfig verhält, mit kleinen spielt sie eigentlich auch nicht. Schnuppert höchstens mal.

    Das ist für mich so eine Sache, wo ich denke, daß sich das noch ändern könnte, wenn sie etwas selbstbewußter wird. Und das wird definitiv auftreten, weil dies zum Erwachsenwerden gehört. Bei Hündinnen treten diese Schübe meist mit Läufigkeiten auf.
    Momentan scheint sie sich eher von der Größe der anderen Hunde beeindrucken zu lassen und wirkt dann eher "unterwürfig", als das sie es wirklich ist.
    Oder hat sie schon mal vor einem Yorkie (nur mal so als Beispiel, kann auch was anderes sein) "gekuscht", wenn dieser ihr was "gesagt" hat?


    Zitat

    Ich dachte sie könne Unverträglich werden weil sie mit einer Hündin, welche wir öfter treffen und welche ich auch betreue, im ersten Moment super spielt und im nächsten Moment Zicken die beiden total rum. Aber meistens ging es dabei eben um ein Spielzeug oder um Leckerlies. Wenn man aber den beiden aber klar macht das das so nicht geht oder man das Spielzeug weg nimmt, ist alles wieder ok und es wird gespielt.

    Das sind für mich keine Unverträglichkeiten sondern eher "Kampf" um die Ressourcen. Das ist eine ganz andere Nummer! Diese könnte auch ausarten, wenn man da etwas falsch macht. Aber das ist eine andere Geschichte.
    Hündinnen, die wirklich mit anderen Hündinnen unverträglich sind, brauchen so eine "Ausrede" nicht.

    Viele Hündinnen können auch nur so "zicken", je nach dem, in welchem Hormonstatus sie sich gerade befinden. Das wird dann jedes Mal um einer Läufigkeit herum auftreten. Kann man in regelmäßigen Abständen beobachten, und dann ist es auch wieder weg.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    mein erster Vorschlag wäre auch erst einmal gewesen: warte lieber noch ein bißchen.
    Aber Du hast ja schon betont, daß Du dies nicht hören willst.


    Zu Deinen Fragen:


    Zitat

    An der Entscheidung an sich, einen Zweithund zu holen zweifle ich nicht. Ich habe es gut durchdacht und wenn sich zeigt das Anju bis dahin unverträglich werden sollte, es mit der Wohnung nicht klappt oder anderes, werde ich natürlich auf einen Zweithund verzichten.

    Es ist schön zu lesen, daß Du auf Deinen Ersthund "hörst", bevor überhaupt ein zweiter einziehen wird.
    Du kannst jetzt schon "testen" (was Du ja auch teilweise wohl schon so machst), wie es ist, anderer Hund generell, anderer Rüde, andere Hündin, Alter vom anderen Hund, Größe, Rasse, Inkakt oder Kastrat, Welpe und Adult.
    Wie ist sie draußen?
    Wie verhält sie sich in der Wohnung / im Haus, wenn ein Besuchshund da ist?
    Und wie verhält sie sich, wenn der Besuchshund auch mal über Nacht, sogar für einige Tage bleibt?

    Da sieht Du schon mal, ob und wie Dein Hund reagiert.

    Bedenke bitte, daß sie mit ihren jetzigen 7 Monaten nicht so wirklich ausgereift ist. Das heißt, die Hormone fangen an zu "spinnen", ihr Wesen entwickelt sich so langsam, wird sicherlich im nächsten Jahr noch nicht komplett fertig sein, und so weiter.
    Gerade Hündinnen können heute eine andere Hündin "doof" finden, und morgen ist schon alles wieder gut.

    Was man auch bedenken sollte wäre der Altersunterschied der beiden Hunden, die später mal zusammen in einem Haushalt leben sollen. Besonders dann, wenn es sich dabei um das gleiche Geschlecht handelt.
    Es muß nicht notgedrungen so sein, daß zwei Rüden, bzw. zwei Hündinnen "sich bis aufs Blut bekämpfen". Es gibt wirklich tolle Hundefreundschaften.
    Aber die Möglichkeit, daß es zu "Kämfpen" kommen könnte, ist größer, wenn der Altersunterschied sehr gering ist. Da kommt eher die Konkurrenz-Geschichte auf.
    Das muß man dann händeln können.

    Wenn in einem Haushalt zwei Hunde unterschiedlicher Geschlechter leben sollen, sollte man sich überlegen, was man dann macht, wenn die Hündin läufig wird. Besonders dann, wenn beide Hunde intakt sind, und es auch bleiben sollen.


    Zitat

    Ich bin da eigentlich auch immer noch der Meinung. Mein Verdacht das sie mit Hündinnen unverträglich wird hat sich zwar (noch) nicht bestätigt und es ist sogar besser geworden mit Hündinnen, aber mit gefällt ihr allgemeiner Umgang mit Rüden einfach besser. Bei Rüden ist sie unterwürfiger und Respektvoller, Hündinnen tanzt sie gerne auf der Nase rum.

    Wie bist Du auf die Idee gekommen, daß Anju eventuell mit anderen Hündinnen "unverträglich" werden könnte?

    Zum anderen Rüden: verhält sie sich generell bei denen "unterwürfiger"? Egal, ob die Rüden groß oder klein sind? Oder trifft dies nur auf bestimmte Hunde zu?

    Das würde ich einfach weiter und vermehrt beobachten wollen.
    Und da Anju sich ja noch in der Pubertät befinden, auch mal beobachten, ob es so bleibt, oder ob sich das in nächster Zeit noch ändern wird.


    Ob es eine weiter Hündin, oder doch ein Rüde werden soll, wird etwas sein, was Du ganz alleine mit Dir selbst ausmachen mußt.


    Zitat

    Lange Rede kurzer Sinn - Wodurch entsteht das gerammel? Wie habe ich das ausgelöst? Es waren immer pubertärende Rüden, ich bin vorsichtig mit Begriffen wie Rangordnung und Dominanz, aber könnte es damit zusammenhängen?
    Ich frage deshalb, weil ich, wenn ich mich tatsächlich für einen Rüden entscheiden sollte, wissen möchte wie ich mit solchen Situationen umgehen muss beziehungsweise, wie ich sie verhindern kann.

    Rammelei kann auch durch Streß ausgelöst werden.
    Was für Ursachen das da war, kann man nicht sagen. Möglichkeiten wäre, zu lange und zu doll gespielt, zu lange draußen gewesen und was "gearbeitet", zuviel neue Infos aufgenommen, eine andere (läufige) Hündin in der Nähe, Frust - weil der Hund was wollte und nicht durfte, und so weiter.

    Ich würde dem Hund verbieten, mein Bein rammeln zu "müssen".


    Zitat

    Bei dem Gedanken vielleicht eine Zweite Hündin zu nehmen fühl ich mich wohl und unwohl gleichzeitig. Einerseits möchte ich keinen Zickenkrieg, andererseits komme ich mit Hündinnen besser zurecht.

    Zwei Hündinnen müssen sich nicht unbedingt bekriegen.


    Zitat

    Bei einem "Paar" müsste ich vielleicht auch früher oder später über eine Kastration einer der beiden nachdenken, je nachdem wie arg der Rüde reagiert, und ich bin kein Freund von Kastrationen.
    Dann hört man aber auch oft das ein Paar besser harmoniert als Zwei Hunde des gleichen Geschlechts.

    Dazu gibt es nicht unbedingt pauschale Aussagen.
    Bei einem "Paar" wirst Du anfangs viel Energie reinstecken müssen, damit der Rüde versteht, daß er trotz läufiger Hündin nicht unbedingt "wirr im Kopf" sein muß. Kann anstrengend sein.
    Kastration muß nicht zwangsläufig nötig sein.
    Aber trotzdem sollte man dann ein Auge darauf haben, nicht daß am Ende doch unverhofft Nachwuchs ansteht.

    Es gibt Haushalte mit zwei Rüden, wo es gut klappt.
    Es gibt Haushalte mit zwei Hündinnen, wo es gut klappt.
    Es gibt auch das komplette Gegenteil davon.


    Ich persönlich bin auch eher ein "Hündinnenmensch".
    Bei mir stand fest, daß auch mein zweiter Hund eine Hündin sein sollte.
    Meine Große war zum Zeitpunkt es Einzugs vom Zweithund bereits 6 Jahre alt.
    Mein "Glück" war, daß sie damals schon Welpen liebte und gerne mit ihnen gespielt hatte. Und auch so keine Probleme hatte, wenn ich mal einen Besuchshund, auch mal über Nacht, bei mir zu Hause hatte.
    Deshalb gab es damals, und gibt es auch jetzt keine Probleme mit meinen beiden, intakten Hundedamen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ab Montag müsste er dann schonmal 3 bis 4 Stunden allein bleiben. Ich gehe um halb 8 morgens aus dem Haus und gegen 11 oder 12 Uhr kommt mein Schwiegervater in spe und geht mit ihm Gassi und toben und bleibt bei ihm, bis mein Freund um 15 Uhr von der Arbeit kommt. Sky war bei seiner alten Familie oft 8 Stunden am Stück alleine, so dass ich hoffe, dass das mit den 3 oder 4 Stunden auch hinhaut...


    Auch wenn er es in seinem alten Zuhause konnte, könnte es sein (muß nicht notgedrungen), daß er in seinem neuen Zuhause noch nicht so gut alleine bleiben kann. Auch wenn es bei Euch nicht so lange ist, wie im alten Zuhause.
    Möglich, daß Ihr zumdindest für die Anfangsphase ein Plan B braucht, bevor sich das Ganze dann richtig eingependelt hat.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hm,
    ich weiß jetzt nicht so genau, was für Teilchen Du meinst.
    Meine Shelties hatten mal beim Toben über eine Wiesenfläche so kleine Kügelchen gehabt, die auch wie Klettdinger richtig schön fest im Fell hingen.

    Habe die sofort mit zwei Fingern abgezogen. Ging auch relativ leicht.
    Habe ich die etwas später entdeckt und dann daran gezogen, ging es etwas schwerer, aber es ließ sich noch auf diese Weise abziehen.


    Eventuell könnte Mähnenspray für Pferde helfen?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower