Beiträge von SheltiePower

    Jeder Hund ist anders!
    Schimpfen finde ich jetzt auch nicht so gut. Wenn der Hund schon ein Nein kennen sollte, könnte man es damit versuchen und sofort den Hund hoch heben.

    Es gibt einige Hunde, die erst einmal aufhören und dann draußen zu Ende pinkeln. Andere pinkeln auf dem Arm weiter. Oft ist der Streß dabei auch größer beim Hund.

    Warum die drinnen machen?
    Viele haben noch nicht gelernt und verstanden, daß drinnen dies nicht so erwünscht ist.

    Was kann man dagegen machen?
    Einfach öfters zwischendurch raus und dort warten, bis der Hund gemacht hat. Und zwar so lange, bis drinnen keine "Unfälle" mehr passieren.


    Schöne grüße noch
    SheltiePower

    Und ich möchte mal einfach anmerken, dass dieses "Welpen können das noch nicht kontrollieren" sich irgendwie widerspricht. Immer wieder heißt es, wenn der Welpe draußen nicht machen will, dass er sich da halt nicht wohlfühlt und es deshalb danach dann in die Wohnung geht.

    Nicht ganz.
    Die "bewußte Kontrolle" vom Schließmuskel kommt erst viel später.
    Ich weiß nicht so genau, ab wann. Schätze mal, so ab dem 6. Monat könnte es damit losgehen.

    Angst kann auch dafür sorgen, daß der kleine Hund "vergißt", daß er eigentlich muß. Das wird dann nicht bewußt, sondern vom Körper eher unbewußt gesteuert.


    Außerdem hat meine kleine damals mit 9-10Wochen 2 h auf der Wiese eingehalten, nachdem sie drinnen schon angesetzt hatte :) Also insgesamt 4 1/2 h nicht gepinktelt.

    Da ist die Ablenkung einfach zu groß.
    Da wird nicht bewußt eingehalten, sondern durch Action einfach nur "vergessen".
    Da wird wohl vom Körper unbewußt, automatisch gesteuert, der "Hahn zugehalten", aber das ist halt nicht vom Welpen so "gesteuert".


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Eventuell würde es bei den Hunden, die noch auf diese dünnen Stiele kauen, helfen, die Stiele mit etwas zu umwickeln. Beispiel Tesafilm, oder dünner Lappen drum, oder so.


    Einen Trick habe ich mal auf einem Seminar gelernt, wie man einen Hund dazu kriegen könnte, nicht zu kauen, sondern nur festzuhalten.
    Kurz vorher das Objekt etwas hochziehen.
    Wenn der Hund dann reinbeißt, wird er doller festhalten, während der Mensch das Objekt nur noch leicht hoch zieht.
    Das könnte man dann bestätigen, weil der Hund da wirklich nur festhält.
    Würde der kauen, würde das Objekt wieder aus seinem Maul verschwinden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Na ja,
    ganz so einfach ist das dann leider doch nicht.

    Da fragst Du, sagen wir mal 5 Leute,
    davon sagen Dir drei Dies, und die anderen zwei Das.
    Es ist ja einfach so, daß jeder an was anderes glaubt, dies für "richtig" empfindet, und dieses "Wissen" auch so weiter trägt.

    Was dann "richtig" ist, könntest Du entweder am eigenen Hund "testen", oder einfach lieber das glauben, was für Dich besser anhört, Dir besser zum, nennen wir es mal Schema, paßt.
    Das wird dann auch eher, viel lieber umgesetzt, als das andere.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Das ist halb eben Beobachtungs- und Erfahrungssache. Geprüfte Menscheneltern wissen das: das Kind ist überdreht, weil die Eindrücke eines aufregenden Erlebnisses es überforderten und es Zeit braucht, wieder runterzukommen.Beim Hund(ekind) ist es nicht anders. Selbst wenn man keine Erfahrung mit kleinen Lebewesen hat, kann man es genau beobachten, wenn man sich die Mühe macht oder eben für Verhaltensweisen ein Auge hat.

    Ganz genau!


    Das Problem scheint irgendwie zu sein, daß die Menschen sich entweder nicht wirklich darauf einlassen (wollen), vielleicht sogar Schwierigkeiten haben, ihren Hund zu "lesen", um dann dementsprechend handeln zu können.

    Genau in solchen Situationen ist sehr schnell dann eher von einer "Unterforderung" die Rede.
    Kommt jemand mit "Überforderung" an und rät, mal bißchen Ruhe reinzubringen, so wird dies heftigs abgestritten, weil ja mit dem Hund nicht so viel gemacht wurde.

    Ganz gut zu beobachten, bei Halter mit sogenannten Gebrauchts- oder Arbeitshunden.
    Schafft sich jemand, mal als Beispiel einen Border, oder einen Mali an, so wissen anscheinend inzwischen viele, daß diese Hunde arbeiten wollen, sogar müssen und gefordert werden sollten.

    Dreht dann ein Junghund dieser Rasse völlig am Rad, heißt es dann oft, und dann noch von Außenstehenden, daß die Leute mit ihrem Hund noch zu wenig machen, und raten eher dazu, noch mehr, was auch immer, mit dem Hund zu machen, damit dieser mal endlich müde wird und schläft.

    Das mag nach einem einmaligen Test auch einmal so funktionieren, der Hund ist müde und schläft. Dann fühlt sich der Mensch ja schon darin bestätigt, es richtig gemacht zu haben.
    Und die nächsten Überdrehungen vom Hund sind nur ein weiteres Zeichen, daß es schon wieder zu wenig war.

    Irgendwie scheint kaum einer auf die Idee zu kommen, daß weniger oft mehr ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ja, eigentlich eher Unterwolle rauskämmen.


    Ich habe ja zwei Hunde, die unter anderem auch schwarzes Deckhaar haben.
    Wenn die Sonne da so richtig drauf knallt, dann wird das Fell da oben tatsächlich schon richtig heiß.
    Wenn man es mal ein bißchen zur Seite schiebt und dann die Haut darunter anfaßt, so stellt man fest, daß es dort nicht so heiß ist.

    Das Fell mit der Unterwolle schützt dann den Hund halt auch.
    Sowohl im Winter, als auch im Sommer.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower