Ich hoffe, es wird nicht falsch verstanden,
aber das bekommt man öfters zu hören, bzw. auch hier zu lesen!
(Hauptbezugs-) Person ist 24 h für den Hund da, doch das Hundilein geht lieber zu der Person hin, die gerade erst von der Arbeit nach Hause kommt, und auch sonst "nichts für den Hund tut", diesen sogar nicht "mag", sondern nur duldet.
Das hat auch ein wenig was mit der "Verfügbarkeit" zu tun.
Die Leute, die nicht ständig um den Hund herum "wuseln", die Hunde sogar nach einem langen Arbeitstag eher ignorieren, weil sie eben noch KO sind, sind für die Hunde einfach einfach interessanter. 
Die Person, die ständig da ist, weil es der eigene Hund ist, die die Verantwortung für Erziehung des Hundes hat, ist halt eben für den Hund "unintressant" 
Der Hund meint es nicht böse.
Und es hat auch nichts, oder zumindest nicht immer, mit der "fehlenden Bindung" zu tun.
Man könnte es gleich setzen mit "die kenne ich schon, weiß schon, wie das Ganze abläuft". 
Hunde können schon sehr gut erkennen, wer "mein Mensch" ist, wer alles mit dem Hund macht, die Verantwortung hat. Trotzdem können andere Leute "spannender" sein, oder gar "beliebter", weil es dort ja auch oft was Leckeres gibt.
Das ist aber nicht automatisch gleichzusetzen mit "mein Hund mag mich nicht".
Jetzt bist Du aktuell gehandicapt.
Wärest Du es nicht, hättest Du Dir jetzt mal selbst eine bewußte "Auszeit" vom Hund nehmen können.
Also, wirklich einmal, wenn die Schwiegereltern kommen, ihnen den Hund "überlassen", und eine kleine Runde alleine spazieren gehen, mal "abschalten", oder Dich auf eine Bank im Park setzen, oder von mir aus auch nur im heimischen Garten.
Sehr oft sind dann die eigenen Menschen für ihren Hund wieder "spannender".
Schönen Gruß
SheltiePower