Beiträge von SheltiePower

    Dafür habe ich im Alltag ein "Stopp!"

    Das hatte ich früher auch mal für Cheyene gehabt.
    Sie lief ja schon mal gerne weit vor. An unübersichtlichen Stellen wollte ich nicht, daß sie dort einfach weiter ging.
    Also gab es dann ein lautes STOP!

    An einem Tag, wir gingen gemütlich spazieren. Der Weg gabelte sich, ich konnte die Stelle nicht überblicken. Rufe also mein STOP!, und als ich dann bei Cheyene ankam, standen auf dem anderen Weg zwei Mädchen, total verschreckt, guckten mich mit großen Augen an, muckmäuschenstill.
    Ich hatte mich erst noch gewundert.
    Dann fiel mir auf, daß sie sich wohl angesprochen gefühlt haben mußten, und das, obwohl ich die beiden ja gar nicht gesehen hatte.


    Also habe ich das wieder gelassen.
    Sinja läuft nicht so weit vor, und sie hat das Stop nun als Dog Dance Kommando bekommen (hat sich irgendwie beim Training aus Versehen so eingependelt, und ich lasse es nun, weil es zuverlässig funktioniert :D ).
    Und für Bonnie muß ich mal schauen, was ich da zukünftig nehmen könnte.

    Ich glaube, WARTE würde freundlicher klingen :lol:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ja, ich habe schon Unterschiede für den Alltag und, nennen wir es mal "Platzkommandos".
    Bestimmte Kommandos dürfen meine Hunde nicht auflösen.
    Will ich nicht ständig ein Auge auf sie haben und sie stets korrigieren müssen, und somit unnötigen Streß für uns alle aufbauen, gibt es im Alltag eher so lässige, nennen wir es mal "Bitten".

    Leg dich hin
    Geh mal zur Seite
    Du darfst dich setzen
    und halt so weiter.


    Will ich, daß nichts aufgelöst wird, sondern so bleibt, bis ich ich was anderes sage, gibt es eben Platz, Sitz und so weiter.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Wie genau hast du das aufgebaut, gerade für einen kleinen Hund bewegt sich das Bein ja eigentlich sehr stark um mit der Schulter dran zu bleiben.

    Dann wäre ein Knie-Auge-Target auch noch eine Möglichkeit.
    Gerade bei ganz kleinen Hunden würde sich dies anbieten.

    Ich habe davon nur gehört, und auch mal gesehen, wie der Aufbau empfohlen wird.
    Aber selbst das (noch?) nicht gemacht.


    Bonnie übt noch aktuell Sitz und Platz.
    Mit Hilfe geht es noch.
    Als nächster Schritt, wäre jetzt unser neuer Übungsziel, alles nur auf Kommando durchzuführen, ohne das Handzeichen als Hilfe.
    Und, daß man Sitz und Platz auch im Wald, auf der Straße, auf Schotter, und so weiter machen kann.


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Ich hoffe, es wird nicht falsch verstanden,
    aber das bekommt man öfters zu hören, bzw. auch hier zu lesen!

    (Hauptbezugs-) Person ist 24 h für den Hund da, doch das Hundilein geht lieber zu der Person hin, die gerade erst von der Arbeit nach Hause kommt, und auch sonst "nichts für den Hund tut", diesen sogar nicht "mag", sondern nur duldet.
    Das hat auch ein wenig was mit der "Verfügbarkeit" zu tun.
    Die Leute, die nicht ständig um den Hund herum "wuseln", die Hunde sogar nach einem langen Arbeitstag eher ignorieren, weil sie eben noch KO sind, sind für die Hunde einfach einfach interessanter. :ka:

    Die Person, die ständig da ist, weil es der eigene Hund ist, die die Verantwortung für Erziehung des Hundes hat, ist halt eben für den Hund "unintressant" :ka:
    Der Hund meint es nicht böse.
    Und es hat auch nichts, oder zumindest nicht immer, mit der "fehlenden Bindung" zu tun.
    Man könnte es gleich setzen mit "die kenne ich schon, weiß schon, wie das Ganze abläuft". :ka:

    Hunde können schon sehr gut erkennen, wer "mein Mensch" ist, wer alles mit dem Hund macht, die Verantwortung hat. Trotzdem können andere Leute "spannender" sein, oder gar "beliebter", weil es dort ja auch oft was Leckeres gibt.
    Das ist aber nicht automatisch gleichzusetzen mit "mein Hund mag mich nicht".


    Jetzt bist Du aktuell gehandicapt.
    Wärest Du es nicht, hättest Du Dir jetzt mal selbst eine bewußte "Auszeit" vom Hund nehmen können.
    Also, wirklich einmal, wenn die Schwiegereltern kommen, ihnen den Hund "überlassen", und eine kleine Runde alleine spazieren gehen, mal "abschalten", oder Dich auf eine Bank im Park setzen, oder von mir aus auch nur im heimischen Garten.

    Sehr oft sind dann die eigenen Menschen für ihren Hund wieder "spannender".


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Erst einmal gute Besserung!


    Was ich kurz noch anmerken möchte:
    Da die Hündin noch sehr jung ist, könnte auch die erste Unsicherheitsphase passen. Das Alter vom Hund paßt dazu.

    Ist ein bißchen "unglücklich erwischt", daß Du Dich dabei so schwer verletzen mußtest.
    Wäre dies nicht passiert, hätte sie wohl einen Baum, eine Straßenlaterne, oder die Mülltonne als "Feind" gehabt.


    Schönen Gruß
    SheltiePower