Beiträge von SheltiePower

    Ich glaube, das ist das Hauptproblem, was man im Netz hat.

    Man kann mit sehr viel Geduld und wenn man geschickt ist, sehr gute Homepages basteln, die einem vermitteln könne, daß man doch der beste Trainer / die beste Trainerin der Welt ist.

    Früher war das Papier geduldigt, heute ist es das WWW.

    Es gibt Leute, die haben von nichts eine Ahnung, sind aber so gut darin, sich zu verkaufen, daß man denen alles abkauft.

    Andere, die echt was auf dem Kasten haben, aber halt eben keine so große Worte schwingen können, denen hört man doch nicht mehr zu.


    Manches, was vielleicht gut und billig klingt, aber erst zum Ende hin plötzlich sehr, sehr teuer wird, oder man erst weiter "lernen darf", wenn man bereit ist einen Betrag X zu zahlen, nun ja, das klingt schon mal nicht so seriös.

    Auf der anderen Seite, wieso sollen die wirklich gute Trainer alles umsonst machen? Auch sie müssen schließlich von was leben können, brauchen dazu nun einmal Geld.


    Hinzu kommt auch noch, daß nicht jede Philosophie einem selbst zusagt.

    Was nützt es denn, wenn der Trainer xy so gute Bewertungen hat, aber man selbst mit dem Schema F der Philosophie nichts anfangen kann, ja einem nicht zusagt.

    Der Trainer yz paßt besser, aber, nun ja, die Bewertungen .......


    Ich kann mir vorstellen, daß es immer besser ist, mit einem Trainer live vor Ort anzufangen. Gerade bei speziellen Problemen. Kennt man sich dann besser, und auch die Philosophie paßt, so könnte man ja - falls es auch im Angebot vorhanden ist - ja immer noch auf online Kurs ausweichen.


    Auf der anderen Seite, gerade als Hundeanfänger ist es besser, direkt live dabei zu sein. Dann versteht man auch mehr (immerhin gibt es oft sehr viel selbst zu lernen und zu verstehen, bevor man dies seinem Hund "erklären" kann), was gemeint ist, und man wird sofort korrigiert.

    Bei Videos zeigen, da ist ja der Fehler schon längst passiert, und wenn man Pech hat, hat sich da was eingeschlichen, was sich schwer löschen läßt.

    Für einen Fortgeschrittenen in der Hundeausbildung dürfte das schon funktionieren, weil man ja die Grundprinzipien in der Ausbildung schon verstanden hat.

    Hm,

    ich habe keine GoPro, sollte wohl eigentlich auch nicht hier antworten,

    aber ich weiß von anderen Geräten, daß es für eine Aufnahme in den Einstellungen eine Option geben sollte, bei der man festlegt, wie schnell, bzw. langsam geht ja auch, die Aufnahme sein sollte.

    Dann müßte es bei der Geschwindigkeit auch ein "Normal-Modus" geben, oder, in Zahlen angezeigt, eben "0" möglich sein.

    Du kriegst in der BH keine Punkte.

    Der Richter erwähnt es, dass der Vorsitz gefehlt hat und gut

    Ja, nicht mehr genannt.

    Aber für den Zettel muß er ja irgendwelche Zahlen notieren, damit er ja weiß, ob jemand noch besteht, weil 43 Punkte hat,

    oder halt mit weniger durchgefallen ist :ka:

    Ohne Punkte ist es doch Mist, sorry... Absolut nicht vergleichbar und rein Richter-abhängig, somit unfair

    Ich hatte bei Bonnies Prüfung tatsächlich einen Richter gehabt, der uns Prüflingen die erreichte Punktzahl gesagt hatte..

    Aber die meisten machen das nicht.

    Eher kommt ein bestanden, gerade noch so eben bestanden, oder durchgefallen.

    Soweit ich weiß bekommst du dann eine 0 für die Übung „Vorsitz“, also „nicht gezeigt“

    ich glaube, wenn man direkt ins Fuß ruft, was ja so einige von der Obedience Ecke gerne machen, gibt es noch ein paar Pünktchen. Besser als 0 :ka:

    Außer, man ruft ins Hier, denn das ist ja ein ganz klar definiertes Kommando!

    Auf diesen neuen Wegen wäre mir ein kleinerer Radius - zumindest beim ersten Mal - einfach lieber

    Das neue Wege interessanter sind, und der Radius deswegen größer werden könnte, ist normal.

    Eigentlich.

    Macht aber natürlich keinen Sinn, wenn er sich dann die ganze Zeit über nur darauf konzentrieren müsste, keinen Fehler zu machen und in dem kleineren Radius zu bleiben

    Du beschreibst es schon ganz richtig! Wenn Du eigentlich willst, daß er sich selbst konzentriert und alles "ohne Fehler" machen soll, ist es entfernt vom entspannten Mitgehen mit Schnüffelneinheiten.

    Wenn, dann geht es entweder nur im hochkonzentrierten Zustand beim Hund, oder unter ständigen verbalen Kontrollen von Deiner Seite aus.

    Rest sind Kompromisse.

    Entweder beim Hund, daß er nicht weiter weg soll in neuen Gebieten, was eben zu mehr Konzentration führt, oder bei Dir, so das Du den großen Radius akzeptierst, dafür aber einen Hund hast, der gut hört und sofort auf ein Kommando von Dir hört.

    Dann wirst Du halt mehr die Umgebung scannen müssen, was Du vielleicht ohnehin schon ein bißchen tust.

    Das ist nämlich der Knackpunkt: Sobald ich ein Kommando gebe, lässt er dann seine Hobbies links liegen. Und das soll er ja eben nicht über einen längeren Zeitraum.

    Das ist ja echt für alle nervig.

    Verständlich!


    Liest sich allerdings auch ein bißchen so, als ob beim Training vom Wunschziel etwas "falsch" gelaufen ist.

    Wenn Du verstehst, wie ich es meine :denker:


    Darf ich mal fragen, wie Du belohnst - wenn überhaupt?

    Nur für ein Kommando die Hobbies "links liegen" zu lassen, und zwar über einen längeren Zeitraum, das ist schon etwas ungewöhnlich. Wenn es auch fürs Hundeplatz Training ein idealer Zustand ist.

    Möglich, daß Du da wohl im Freilauf zu sehr draufgeschaut hast, und ein "ignorieren" (und hierbei bitte das nicht falsch verstehen, das ist jetzt nur situationsbezogen gemeint, zu Deinem Endziel hin) eventuell besser gewesen wäre?


    EDIT: mal so ein einfaches Beispiel.

    Wenn ich auf Hundeplatz bin, heißt PLATZ schönes Liegen in Sphinx Stellung, und das gilt solange, bis ich was anderes sage, oder auflöse.

    Im Alltag nutze ich das nicht. Dann heißt es einfach nur "hinlegen", oder "leg dich hin" - und da ist es mir egal, wie der Hund liegt, ob er mal die Position ändert, oder gar auflöst. Das darf der Hund.

    So was ähnliches müßtest Du es auch als "Radius halten-Gammel-Kommando" haben.

    z.B. weil der Weg sehr kurvig und nicht einsehbar ist.

    Da nutze ich schlicht und einfach ein WARTE.

    Der Hund hat dann stehen zu bleiben, bis ich angekommen bin.

    Oder, für den Fall der Fälle, daß da wer kommen könnte, und ich nichts riskieren will, rufe ich den Hund zu mir heran.

    Fuß laufen gibt es bei mir im Alltag nicht, das nutze ich nur im Sport.

    Wohl aber ein relativ nahes bei mir, Position vom Hund zu mir ist dabei egal.