Ich weiß nicht, wie es in anderen Vereinen so abläuft. 
Ich habe bisher nur die Vorbereitungen bei uns im Verein mitgemacht.
Meine Trainerin ist eine andere, als der Trainer, der die Prüfungsvorbereitung macht.
Deshalb kann ich schon verstehen, daß er unseren aktuellen Trainingsstand sehen will 
Kalle ist das Schema zb zum ersten Mal in der Prüfung gelaufen.. ich hätte das nur sehr sehr ungern x-mal nem fremden Trainer vorgeführt, damit der sich sicher sein kann, dass ICH das Schema laufen kann..
Hier ist ein Mißverständnis, schätze ich mal.
Nur, weil der Prüfungsleiter sich den Trainingsstand anschauen will, heißt ja nicht automatisch, daß wir stupide das Schema laufen werden, und zwar jedes Mal.
Dies darf gerne der menschliche Part vom Prüfungsteam machen, gerne immer wieder, wenn er ein Problem damit hat, sich das Schema zu merken.
Aber die Hunde nicht!
Die machen vor er Prüfung nur ein einziges Mal das komplette Schema, nämlich bei der Generalprüfung. Da schon mit dem zweiten Team, mit dem auch am Prüfungstag gelaufen wird.
Nein, da werden ganz einfache Dinge abgefragt, kurz. Und bei Bedarf noch bißchen geübt, bzw. nachjustiert.
Bißchen Fuß.
Mal ein Sitz aus der Beweung.
Platz, egal ob aus der Bewegung oder Ablage.
Und überwiegend wird auch am Menschen selbst gearbeitet, denn manche merken nicht, daß sie zuviel Körperhilfe gehen, wie zum Beispiel beim Angehen einmal kurz zu "knicksen", oder mit ihrem Körper zu "drücken", wenn der Hund ins Platz soll, und so weiter.
Aber das reicht ja schon, um zu sehen, ob jemand was kann, oder ob echt die Basics fehlen! 
Durch gefallen sind übrigens in Kalles Prüfung drei Teams aus dem ausrichtenden Verein, die auch dort trainiert haben - mit wirklich absolut grotten schlechten Vorführungen.
So hätte ich meinen jungen Hund NIE in eine BH geschickt..
Genau.
Ich auch nicht!
Manche Menschen können es schlecht abschätzen, oder neigen echt zum überschätzen.
Egal, ob die Prüflinge vom eigenen Verein sind, oder Fremdstarter.
Ich glaube, würde ich Prüfungen ausrichten wollen, würde ich es auch so machen
Ich schicke niemanden in die Prüfung, wo ich weiß, daß es nichts bringt.
Da waren eben die eigenen Trainer, oder der Prüfungsausrichter gefragt gewesen.
Ich bin auch froh um einen ehrlichen Trainer, der mir sagt, ob es sich lohnt, weil der Hund das prima kann, oder ob wir noch sehr viele Defizite haben, und es sich nicht lohnt.
Dein Agility und Obedience Beispiel fällt deshalb weg, weil die Teams ja schon mindestens die BH bestanden haben 
Denn, wäre dies doch anders geregelt, so könnte ich mir vorstellen, daß auch in diesen Sparten enie Art "Vorkontrolle", oder so stattfinden könnte.
Leider werden diese "ich will unbedingt jetzt die BH laufen, egal ob mein Hund es auch wirklich kann" Menschen immer mehr, so wie es scheint. Auf den Trainer hören? Nö, niemals! "Ich laufe, basta!"