Beiträge von SheltiePower

    aber wenn er da anderen Tiere oder mich anknurrt Und bei den Tieren sogar schnappt ist das für mich ein absolutes no go!

    Verständlich!

    Ich würde es auch nicht haben wollen.

    Dann wäre die erste Option, den erst gar nciht auf die Couch zu lassen :ka:

    Also, wenn man selbst nicht da ist, den Zugang verwehren.

    Wenn man vor Ort ist, und sieht, der Hund will rauf, dann vorher schon unterbinden.

    Auf die Couch darf er erst wieder, wenn er sich benimmt.


    Auf der anderen Seite, wäre die Frage: wenn er woanders liegen sollte, ganz egal wo, im Körbchen, in seinem Raum, in einer Ecke, wo auch immer, wird er oft gestört?

    Geht da immer ein Tier, oder gar ein Mensch ganz dicht an ihm vorbei?

    Eventuell braucht er tatsächlich ein Plätzchen, wo er mehr seine Ruhe hat :denker:

    Wenn der Hund allerdings sich entscheidet, lieber in der Nähe von Euch und den anderen Tieren zu bleiben, dann kann er auch lernen, daß er nicht immer knurren muß. Sprich, Du wirst ggfs den anderen Tieren beibringen müssen, daß der liegende Hund in Ruhe gelassen werden soll.


    Was Du zu Texas schreibst, ist richtig.

    Er scheint nicht wirklich (gut) zur Ruhe zu kommen.

    Dazu noch eine weitere Gedankenanregung: liegt er jeweils so, daß er auch den anderen Hund stets im Blick haben konnte?

    Eventuell wäre dies auch eine Möglichkeit, wieso Lui meint, alles markieren zu müssen. Es ist nicht nur für den Beobachter selbst ungesund, kaum zur Ruhe kommen zu können, sondern auch für den Beobachteten angenehm, ständig "im Visier" zu sein ;)

    Das hier:

    und Lui hat das unterbunden und ihn zurecht gewiesen

    sehe ich zum Beispiel anders.

    Klar, Texas darf die Katze nicht jagen. Punkt, da gibt es keine Diskussion drüber!

    Da hat der Lui zwar Recht damit, aber.....

    es ist nicht seine Aufgabe Texas zu erziehen und ihn diesbezüglich die Schranken zu weisen ;)

    Das ist DEIN Job.

    Lui soll sich einfach da raushalten und vertrauen, daß Du das regelst, bzw. regeln kannst.

    . Ich denke das es da auch besser ist wenn ich Texas nun immer zuerst lasse ? Und Lui dann als zweiten oder was meint ihr ? Damit es einfach da auch Struktur gibt.

    Ist ein bißchen schwer zu sagen.

    Klar, wenn man übt, geht es immer nur mit einem alleine. Und irgendwie muß man ja auch anfangen.

    Ich habe bei meinen Hunden stetst mit dem älteren Hund, da länger bei mir angefangen (zur Erklärung, all meine Hunde sind bisher als Welpe bei mir eingezogen!), und dann war die jüngere dran. Auch das gehört zum Training dazu, auszuhalten, wenn der jeweils andere Hund dran ist, und zwar für beide.


    Wenn ich mich nicht arg täuschen sollte, ist bei Dir Lui der ältere Hund, und Texas der jüngere - ansonsten liegen beide altersgemäß nahe beieinander. Und der zeitliche Abstand der Ankunft der beiden Hunde bei Dir liegen auch noch recht nah beieinader.

    Da ergibt sich einfach eine ganz andere Dynamik.

    Wenn es einen ruhigeren, geduldigeren Hund gibt, würde ich wohl den tatsächlich als zweiten ran nehmen. Ist aber halt Bauchgefühl - wozu sich selbst etwas schwerer machen, wenn es auch einfacher geht? Das kann man dann, wenn ein gutes Gefühl vorhanden ist, immer noch abändern, bzw. auch mal variable gestalten.


    Es ist echt schwierig Hunde zu lesen. Vor allem bei Lui tu ich mir hart.

    Jep!

    Kann es sein, weil Du eben diese Schwierigkeit hast, den Lui richtig zu verstehen, daß Du darüber auch etwas härter urteilst? Bzw. schneller damit einverstanden bist, daß dieser Hund "dominanter" sein mußt? ;)

    Also

    Am Hundeplatz durften alle Hunde sich mal beschnuppern das ist eine Gruppe aus vielen Welpen und paar Junghunden und Lui ist der älteste. Er ist so stolz über den Platz gegangen und wollte da auch jeden maßregeln und eben dominieren mit aufsteigen etc.

    Das kann auch aus einer Unsicherheit hervorgehen.

    Nicht bei jedem Hund ist das Aufreiten rein sexuell motiviert.

    Das "Stolzieren" kann auch als eine Art "Vertuschung" der eigene Unsicherheit angesehen werden. Kennt man sogar von Menschen dieses Verhalten. Bloß nicht zeigen, daß man sich unwohl fühlt, daß man unsicher ist, lieber zeigen daß man "Eier in der Hose hat", damit man hoffentlich von den anderen in Ruhe gelassen oder zumindest ernst genommen wird.

    Auch das "Maßregeln" der anderen Hunde kann durch die eigene Unsicherheit entstehen. Hund fühlt sich nicht wohl, kann die anderen schlecht einschätzen, oder mag das wilde Gerenne, Herumgehampel nicht, also wird dann versucht, den anderen Hunden den eigenen Willen aufzuzwingen.

    Er hat am Hundeplatz auch nicht gehört beim Training sondern ist dann immer weggelaufen und hat alles markiert

    Ich kenne so ein Verhalten auch. Da rennt der Hund plötzlich los und pinkelt erst einmal. Das passiert manchmal auch öfters.

    Hier ist ganz klar erkennbar gewesen, daß es für den Hund noch viel zu viel gewesen war und er seinen Streß erst einmal "rauspinkeln" mußte. Auch die Trainer hatten das so kommuniziert.

    Diesen Hunden wurde halt so geholfen, daß sie zwischendurch mal raus aus der Situation kommen durften, sprich, mal zusammen mit seinem Halter mehr von der Gruppe entfernen sollen, und auch keine direkte Interaktionen mit anderen Hunden haben mußten.

    Also kein Spielen, und auch keinen direkten Blickkontakt (statt in einem Kreis stellen sich alle mit Abstand in einer Reihe auf), und eben diese etwas größere Distanz.

    Daher bekommt er den „Stempel“ auch weil es einfach so ist und ich damit dann arbeiten muss. Mit so einem Hund muss man anders trainieren oder anders drauf schauen als

    Ich stimme Dir soweit zu, daß jeder Hund anders betrachtet und somit auch nach Bedarf und wie er es braucht anders trainiert werden muß.

    Gar keine Frage!

    Das Problem mit dem "Stempel" ist halt, daß dies oft so endgültig klingt. Wie in Stein gemeißelt.

    Was ist, wenn der Stempel den falschen Aufdruck hatte, und dies eigentlich korrigiert werden müßte?

    Das muß man halt auch erkennen, und dann sein Training auch entsprechend umdenken und anpassen.


    Ja, gute Trainer sind manchmal schwer zu finden, und manchmal auch nicht wirklich billig. In dieser Hinsicht kann man nichts raten.

    Ich bin bei Problemfällen ohnehin ein Fan davon, daß dies sich ein Trainer vor Ort anschauen sollte, denn meistens können sie am besten helfen.

    Wenn es wirklich gute Trainer sind, dann wird es auch.

    Doch, manchmal ist es halt so, daß manches zwar gut klingt, und das Training sich auch gut anfühlt, bzw. die Chemie zwischen den Menschen gut paßt, aber trotzdem leider die falschen Ansichten und / oder Trainingsmethoden haben, oder nur Schema F können und keinen Plan B, C und D haben, wenn man was nicht so funktioniert, wie es eigentlich laufen sollte.

    Nur, daß kann man am PC noch schlechter beurteilen. Da muß Dein Bauchgefühl ran.

    Worum ich Dich nur bitten möchte, ist, gib dem Hund mal eine Chance, und laß Dich mal darauf ein, daß eventuell der "Stempel" der falsche gewesen sein könnte. Was ist, wenn man manches unter anderen Gesichtspunkten betrachtet und somit zu anderen Vorgehsweisen mit dem Hund agiert?


    Zu dem hier:

    ähm ja, das klingt so nach einem uralten Modell.

    Vieles von dem stimmt nicht, ist schon längst wiederlegt, oder gar überholt worden.

    Und man darf auch nicht vergessen, daß die Interpretation zum Verhalten vom Hund auch eine Falsche sein könnte. Wenn dieser Punkt schon falsch ist, kann die Wahl der Trainingsmethode dann auch nicht passen.

    Ergebnis, der Hund hat wieder / erst recht / noch mehr Streß (als ohnehin schon) und die Situation hat sich für ihn gar nicht geändert, verbessert.

    Das wäre dann auch eine Erklärung, wieso er immer noch weiter "markiert" ;)

    Hm,

    ich weiß jetzt nicht, ob noch weitere Gedankenanregungen, bzw. Erfahrungswerte (die ich bei uns im Verein machen durfte, durch eigene Beobachtungen, und auch zu dem, was die Trainer dann zur jeweiligen Situation sagten) erwünscht sind.


    Wenn ja, dann bringe ich es noch hier rein.


    Ansonten wünsche ich Dir viel Erfolg und dem Lui alles Gute!

    Eines vorweg:

    Ich kenne das halt von Katzen wenn

    Hunde sind anders als Katzen! ;)


    Noch was zu dem, was Du unter "dominant" verstehst.

    Ich sehe den Hund nicht live, ich könnte mich also auch irren, es ist also nur ein Schuß ins Blaue ;)

    Das ist jetzt wieder nur eine Gedankenanregung!

    Denn das, was Du da in den wenigen Beispielen beschreibst, klingt eher nach einem unsicheren Hund.

    Gerade kleine Hunde brauchen mehr Schutz durch ihre Halter, wenn sie mit großen Hunden agieren "müssen". Das gleiche gilt manchmal auch mit gleichgroßen, aber deutlich wilderen Hunden. Eigentlich sollte die Halter das für ihre Hunde regeln, so daß es erst gar nicht in die Situation kommt.

    Lui hat wohl gelernt, daß er nicht auf Hilfe hoffen darf, deshalb ist sein "Schutzmodus" aktiv, sprich, er will sich alles vom Leib halten, und auch im Vorfeld schon klar machen, daß er eigentlich keine Lust hat.

    DAS ist wahrscheinlich das, was bei Dir so "dominant" rüber kommt.


    Dominanz ist keine Eigenschaft, auch wenn der Mensch gerne dazu neigt, dies so zu sehen.

    Dominanz ist immer ein Zusammenspiel von mindestens zwei Parteien in einer ganz bestimmten Situation. Bei einer anderen Situation kann das Ganze bei den gleichen Hunden wieder deutlich anders aussehen. So daß der Mensch dann plötzlich sich wundert, wieso der "ach so dominante Hund" "auf einmal so lieb ist".


    Nein, Du mußt nicht nachts stündlich raus.

    Eigentlich sollte Lui spätestens nachts seine Ruhe haben, so daß auch er runter kommen kann, und somit sich die stressige Situation für ihn auflöst.Bei einem Welpen wäre es wohl möglich, daß man ab und an noch mal nachts raus muß, aber nicht so oft.

    Ich mußte bei Cheyene nachts des öfteren raus, als sie Blasenentzündung, und später noch einen Tumor gehabt hatte.

    Da es einfach einige Hunde gibt die unter ihren Hormonen zu sehr gestresst sind.

    Ja,

    möglich ist es schon,

    aber meist doch eher im Zusammenhang mit läufigen Hündinnen.

    In Eurem Fall denke ich mir, daß diese "neue Zusammensetzung", plus der Verlust vom alten Zuhause für den Kleinen noch recht zu frisch ist. Es muß sich noch mehr einpendeln.

    Möglich ist auch, daß Du einiges vom "Zwiegespräch" der beiden Hunden nicht mitbekommst, und deshalb auch gar nicht erst eingreifst, und den Hunden hilfst.

    Welches Verhalten genau meinst du, wenn du von dominieren sprichst? Kannst du das genauer beschreiben?

    Das würde mich auch interessieren.

    Auch gerne im Zusammenhang mit Deiner Person. Du hast ja geschrieben, daß Luis sogar Dich "dominiert".

    Es wäre auch gut möglich, daß Du manche Zeichen falsch interpretierst ;)

    Ich muß gestehen, diesen Part hier

    für den Kastrationschip entscheiden

    verstehe ich nicht so ganz!

    Was genau soll der Chip denn bewirken? Bzw. was erhoffst Du Dir davon?


    Abgeben in eine andere Familie wäre natürlich eine Option, da er da ja dann keinen anderen Hund hat, allerdings find ich das einen schmarrn, da er ja schon 3 Vorbesitzer hatte, er soll ja endlich mal ankommen.

    Verständlich.

    Natürlich sollte der Hund endlich mal ein Endzuhause haben.

    Dieser Gedanke ehr Dich!

    Was ist nur, wenn dieser Hund als Einzelhund tatsächlich deutlich zufriedener wäre, als ein Leben mit einem weiteren Hund und Katze(n) zu haben?


    Ist jetzt nur ein Gedankengang!


    und je voller die Blase desto mehr auch die Tropfen beim markieren.

    Da mal eine Frage:

    wie oft hat er denn die Gelegenheit, zum Lösen nach draußen zu gehen?

    Möglich, daß er noch öfters muß?

    Streß (also allgemein, egal woher es auch kommen mag) sorgt dafür, daß die Blase schneller "voll" wird.

    Kennt man als Mensch auch. Hat man was Wichtiges zu tun, eine Rede vor vielen Leuten, einen Auftritt, muß was präsentieren, oder ......, und schon rennt man alle fünf Minuten auf dem Klo, und das, obwohl man doch erst schon war.

    Könnte also sein, daß ihn eventuell doch noch was arg streßt.


    Hat er denn auch mal seine Ruhe?

    Also quasi ein "stilles Örtchen" nur für sich, wo kein Mensch, keine Katze, kein anderer Hund hin kann?