Warum nicht ein Samojede?
Oder ein Eurasier?
Warum nicht ein Samojede?
Oder ein Eurasier?
Auf einen Campingplatz kann man normal so spät nicht mehr drauf fahren.
Da fehlen mir, zugegebenermaßen, die Erfahrungswerte. Ich bin noch gerne lieber vor der Dunkelheit vor Ort um zumindestens die wichtigsten Sachen aufzubauen. Rest kann man ja immer noch tags darauf erledigen.
Was mir allerdings bei der Suche nach Plätzen hier in Deutschland aufgefallen ist, daß man bei manchen Betreibern wohl auch außerhalb der festgelegten Zeiten einen Platz bekommen könnte. Das sollte man nur vorab mit dem Betreiber kommunizieren.
Deshalb würde ich lieber vor dem Urlaub entweder telefonisch, oder per Mail anfragen, erklären, wieso es so spät werden könnte, es möglich ist, auch dann noch einen Schlafplatz zu bekommen, und dann mit dem Betreiber auch einen festen Termin ausmachen.
Ansonsten weiß man halt eben, daß es keinen Sinn macht, bei xxx um Zeit y aufzuschlagen.
Ich finde den Trick auch voll süß, aber bin mir auch nicht sicher wie das bei einem großen Hund aussehen soll?!
Verständlich.
Zumal es auf dem Beispielvideo dies auch noch recht heftig aussieht.
Der Mann ziehtt ja auch noch in Erwartung über diesen Aufsetzer noch seinen Körper zusammen.
Eigentlich ist es ganz einfach.
Wenn man sich auf dem Boden setzt, dann brauchen die wirklich deutlich größeren Hunde ja vorab kein Männchen mit Verweilen auf den Schultern vom Menschen machen. Große Hunde können auch prima lernen, nur so hinter ihrem Menschen zu kommen, und können dann ganz einfach ihren Kopf auf die Schulter vom Menschen ablegen ![]()
Das wäre ja auch die Bedingungen vom Selfie abgesteckt.
Denn eigentlich bedeutet Selfie doch nur, jemand hält ne Kamera, bzw. heutzutage ist es ja das Smartphone, hoch, und alle, die mit drauf wollen, positionieren sich dazu, und blicken brav nach vorn.
Das geht dann auch prima im Sitzen, so muß der Hund nur sein Kopf auflegen lernen ![]()
Es sei denn, Du willst es wirklich, daß auch Dein Hund zu Dir kommt und mit den Vorderpfoten bei Dir drauf patscht. Müßtest Du dann nur aus einer erhöhten Position machen, wie zum Beispiel auf einem Hocker, auf einem Stein, auf einem Stuhl, .....
er ist einfach zu scheu.
Ich weiß jetzt zwar immer noch nicht so genau, wie Du es bei ihm probiert hast,
aber generell sind "höflichere Hunde" bei diese Art von Übungen ungern dabei.
Da der Mensch auch noch sich auf dem Boden befindet (worauf ich ja hoffe, denn ich arbeite stets so mit meinen Hunden) hat man oft dabei den Nachteil - gerade als Anfänger - daß man seinen Hund oft so direkt anschaut, auch noch erwartungsvoll.
Das setzt den Hund dermaßen unter Druck.
Ich würde diese Art von Übungen erst einmal etwas anders anfangen wollen:
Beispiel 1
wenn man auf einem Stuhl, Hocker oder was auch immer sitzt, geht der Hund mit den Vorderpfoten hoch, wenn man sich auf die Beine klopft? DAS dann natürlich erst einmal bestätigen, und zwar oft, mit vielen und vor allem auch sehr guten Leckerchen.
Das dann auch sauber unter Kommando setzen, so daß das Klopfen auf den Beinen entfällt.
Klappt dies gut, dann kommt das Generallisieren. Also auch mal an einem Stuhl probieren, an einer Stange oder einem Ast, wenn die Höhe ideal ist, auf einem Stapel Bücher, oder was anderes, was wie ein Podest aussieht (und auch recht stabil ist).
Klappt dies auch ganz gut, kann man versuchen, dies dann an einem ausgestrecktem Arm zu probieren.
Idealerweise für den Menschen, hält man sich am besten an irgendwas fest. Hund steht eher neben dem Rücken, mit gleicher Blickrichtung vom Menschen, als auf der anderen Seite.
Dann gibt man das Kommando, gerne mit dem aufmunterem Klopfer, der ja auch bei den Beinen schon gut geklappt hat.
Wichtig ist echt, NICHT den Hund direkt anschauen, wohl aber im Auge behalten und ALLES an richtigen Ansätzen zu bestätigen, auch wenn noch keine Berühung stattgefunden hat. Der Hund soll die Sicherheit bekommen, daß dies schon der richtige Weg ist.
Beispiel 2
Generell erst einmal an Gegenständen das Aufsetzen der Vorderpfoten üben.
Also, Stange, Podest, Stuhl, Hocker - egal was auch immer, wichtig ist nur, die Höhe für den Hund stimmt, und es darf nicht kippen!
Immer schön üben und gut belohnen.
Klappt es gut, dann gerne unter Kommando setzen.
Dann hält man die eigene Hände in der Nähe vom Podest, oder was auch immer Ihr am Anfang zum Üben genommen habt, und gibt das Kommando. Immer alles gut und schön belohnen!
Dann nimmt man sich einen Stab und hält es mit beiden Händen fest. Anfangs noch weit nach vorn gestreckt. Es könnte sein, daß man eventuell diesen noch mit einem Handtuch oder so umwickeln müßte. Weil Stange und Podest doch ein großer Unterschied ist. Muß man halt schauen, wie der eigene Hund so tickt.
Kommando geben und sehr gut belohnen.
Gerne dabei versuchen mit der Zeit den Stab immer näher am Körper zu halten.
Dann geht es auch hier mit dem ausgestreckten Arm weiter.
Möglich, daß man erst die Stange an der einen Seite irgendwo GUT fixiert, sich seitlich daneben setzt und sicher mit einer Hand festhält, und dann erst einmal vorsichtig immer mehr den anderen, freien Arm ausgestreckt in der Nähe der Stange hält.
Irgendwann "verschwindet" die Stange und es geht mit dem ausgestreckten Arm alleine weiter.
Rest dann wie beireits oben beschrieben.
Wichtig ist echt, schaut den Hund nicht direkt an!
Gib ihm die Zeit, die er braucht, und belohnt jeden richtigen Schritt bloß sehr, sehr gut.
Hat man den einen "Knackpunkt" prima umschifft, dann sollte es auch mit dem Rücken antatschen und halten kein so großes Problem mehr sein.
Für Hunde, die dabei sehr aufgeregt sind, helfen Leckerchen, die dieser kauen muß. Denn das beruhigt!
Was hast du bisher ausprobiert?
Noch eine Idee:
Beugst Du Dich über den Hund, also stehend?
Eventuell ist da - aus Hundesicht - viel zu viel "Druck" drin.
Dann knie Dich mal nieder. Also mach Dich mal so richtig klein, quasi auf "Augenhöhe beim Hund".
Und achte auch darauf, daß Du nicht zu hektisch, zu laut, zu viel was auch immer dabei bist. Möglich, daß er noch nicht so richtig in der Lage ist, alles richtig einzuschätzen, deshalb im Zwiespalt ist, und irgendwie nicht weiß, wie er die in diesem Augenblick stressige Situation meistern soll.
Habe mich schon gewundert! Fürs Festhalten gibt es so viele verschiedene Varianten, eins wird schon passen.
Der Aufbau fürs Stock / Schirm halten ist anfangs sogar recht einfach.
Das hatte ich mich nicht getraut zu fragen ![]()
Aber gut!
Problem ist gelöst!
Abgesehen davon, finde ich aber das Verhalten des Joggers haarsträubend und unter aller Kanone.
Hm,
was wäre aber, wenn dies der einzige Weg gewesen wäre?
Der Jogger konnte also nur auf den Hund zulaufen.
Da man halt auch wieder nur spekulieren kann (man darf nicht vergessen, daß nur Hörensagen wiedergeben wurde, und da kann schon der Inhalt von der betroffenden HH etwas "verschönigt" worden sein, bzw. einiges einfach nicht gesehen wurde), wieso der Jogger sich so verhalten hat und nicht anders, und wir eben nicht Augenzeugen in dieser Situation gewesen waren, finde ich es auch ungerecht, zu behaupten, daß sein Verhalten "unter aller Kanone" gewesen sein muß.
Möglich, wäre es ja. Schließe ich ja nicht grundsätzlich aus.
Aber möglich wäre auch, daß man ihm nun Unrecht tut, und der Fehler an einer ganz anderen Stelle zu finden ist.
Dieses "Umarmen" ist doch nur eine Interpretation der Halterin gewesen.
Einfachste Lösung als Jogger wäre ja gewesen, stehen zu bleiben und zu warten, bis die Halterin ihren Hund wieder bei sich gehabt hatte, oder, wenn genug Platz vorhanden, einen großen Bogen zu machen - wobei bei einem Junghund dies auch nur neugierigem Nachlaufen verleitet hätte können.
Wenn ein Mensch Angst, ja sogar Panik vor Hunden hat, denn auch das wäre ja immerhin möglich, der reagiert nun einmal nicht wohldurchdacht.