Beiträge von SheltiePower

    :ka:

    Mein Weg wäre,
    ICH checke zunächst die Lage, spreche ggf. mit dem anderen Halter, ob es okay ist.
    ICH erwarte schon, daß mein Hund nicht sofort hinrennt, sondern erst "Rücksprache" mit mir hält.
    ICH leine meinen dann lieber ab. (Ob es bei Dir funktionieren wird, wirst Du selbst entscheiden müssen.)
    ICH gebe meinen Hund zum Spielen frei.
    oder WIR gehen weiter, weil es halt nicht gespielt wird (warum auch immer)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    für mich liest es sich auch so, als ob Dein Hund unter positiven Streß steht.
    Sie freut sich, und zwar so sehr, daß sie "platzen" würde, wenn sie ruhig sitzen bleiben sollte.
    Die Geräusche, und das Unruhigsein im Auto sprechen dafür.


    Ich habe zum Beispiel einen Hund, der wirklich nicht gerne Auto fährt.
    Sie springt zwar rein, weil sie weiß, daß sie muß.
    Aber, wenn sie könnte, würde sie eher einen Bogen um den Wagen machen.
    Früher hat sie noch während der Fahrt vor lauter Streß gesabbert.


    Dein Hund liest sich da echt anders.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ich beschreibe solche Trainingsschritte immer in Phasen:

    1. Phase: Leine in der Hand halten

    2. Phase: Leine schleifen lassen

    3. Phase: Leine ausschleichen


    Okay,
    verstanden.


    Wenn Du konsequent bleiben willst, wirst Du das schon so lange machen müssen, bis Dein Hund das in Deinen Augen "richtig" macht.
    Gibt es "Rückschläge", dann kommt die Schleppleine wieder dran, bzw. es geht wieder einen Schritt zurück.
    Der Rest geht nach Deinem Bauchgefühl.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Ganz kurz noch: Die einzelnen "Phasen" mach ich so lange bis Paul sie anstandslos macht!?

    :???:
    Welche "Phasen" meinst Du denn?


    Zitat

    Zu der Sache mit dem Ausschleichen: Die Leine Wochenweise immer ca. einen Meter kürzen?

    Das kann man leider nicht so pauschal sagen.
    Ich persönlich würde es vom Hund selbst abhängig machen.

    Wie gesagt, es gibt Hunde, da kann man die Schleppe von heute auf morgen abmachen, und die "nutzen ihre Freiheit" nicht sofort wieder aus. Und andere Hunde nehmen diesen Unterschied angeleint, abgeleint, eben als extrem großen Unterschied wahr. Da ist dann das Kürzen der Schlepp ein weiterer Schritt für den Halter.

    Und, in welchem Zeitraum mit welcher Länge gekürzt werden soll, ist wiederum vom Hund abhängig.
    Bei manchen kannst Du sofort auf die jeweils halbe Länge kürzen, bei anderen geht das "nur" Zentimeterweise voran. Und auch, ob es nun Tage, oder gar Wochen dauert. Das ist dann halt auch ein wenig von der eigenen Konsequenz abhängig.

    Da hilft es Dir nur, indem Du auf Deinen eigenen Hund achtest. Du wirst ihn eh Lesen lernen müssen, damit Du ihn in bestimmten Situationen besser einschätzen kannst. Der Rest ist Vertrauensverhältnis.
    Ist Dein Vertrauen in Deinem Hund groß, gehst Du anders an die Sache heran, als wenn da immer noch Restzweifel vorhanden ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Sag mal, funktioniert das denn bei Euch inzwischen ganz gut?

    Zitat

    Hallo !

    Estandia
    Kannst du mal erklären wie du diesen "Negativmarker"aufgebaut hast.Ich habe vor einer Weile angefange ein leises,tief gesprochenes "NÖÖÖ" zu benutzen und mich dann wie du schriebst weg zu drehen.Aber wie gesagt sehr sehr vorsichig.Ich glaub auch nicht das er Das schon verstanden hat.Ich mach das eher beiläufig

    Sonst hätte ich da noch einen Vorschlag für Dich.
    Ein NÖÖ, und dann noch tief ausgesprochen, ist ja einem NEIN nicht ganz so unähnlich, und die tiefe Stimmlage ist ja oft eher so, daß diese "eine Strafe ankündigen".

    Wie wäre es, wenn Du statt dessen etwas anderes nehmen würdest?
    Ich kenne einige Dog Dancer, auch Trickser, die ein "Schade" eingefügt haben. Und das ist noch nicht einmal "negativ" belegt, wie zum Beispiel mit tiefer Stimmlage gesprochen.
    Es wird nur als Feedback für den Hund verwendet, daß man mitbekommen hat, daß der Hund da was (Schönes) gezeigt hat, aber es halt nun mal nicht das ist, was man haben wollte.


    Ansonsten,
    würde ich mal versuchen, etwas mehr auf die eigene Körperhaltung zu achten.
    Eventuell gibst Du schon während der Grundstellung total unbewußt das "Signal" für einen Kreisel rückwärts.
    Es könnte ein geknicktes Knie sein, welches man oft hat, sollte der Hund rückwärts herum laufen. Oder man hält die Hand in einer bestimmten Haltung, welches dem Sichtzeichen für den Rückwärtskreisel sehr ähnlich ist.

    Solche "Fehler" passieren mir manchmal auch noch.
    Dann sage ich meinem Sensibelchen, daß sie es schön gemacht hat, wirklich super. Aber einen Click und eine Belohnung bekommt sie von mir dafür nicht. Auf diese Weise schaffe ich es, ihre Motivation aufrecht erhalten zu können, und ihr trotzdem zu "zeigen", daß ich das nicht wollte.
    Und gleichzeitig verschaffe ich mir Zeit, mich selbst "richtig" für den Hund zu verhalten, bzw. vorzubereiten.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    in solchen Momenten empfehle ich wirklich die Schleppleine.
    Dein Hund soll ja lernen, daß er keinen Erfolg hat, wenn er nicht auf seinen Halter hört!
    Aber genau das hat er ja!
    Er läuft und läuft, belohnt sich die ganze Zeit über selbst dafür, daß er nicht zu Dir kommt, und das, obwohl Du genau das von ihm möchtest.


    Zur Schleppleine:
    Welche Länge Du nimmst, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig.
    Einmal muß Du Dich selbst damit wohl fühlen. Es ist so, daß man als Mensch ab einer bestimmten Länge "überfordert" ist. Dann lieber eine kürzere nehmen.
    Man sollte aber auch den eigenen Hund im Hinterkopf behalten. Ab einer bestimmten Größe, und Gewicht, kann eine zu lange Schleppleine auch "nachteilig" wirken. Denn im schlimmsten Fall hat der Hund die doppelte Anlaufsstrecke zur freien Verfügung, und dann ruckt es ordentlich, bzw. als Mensch kann man dann seinen Hund eventuell nicht mehr halten.
    Handschuhe sind dabei sowieso ratsam!

    Dann fängst Du "klein" an.
    Das heißt, Du hältst die Schleppleine in der Hand fest. Läßt diese noch nicht schleifen.
    Bitte achte selbst darauf, daß Du die Schleppleine nicht "aus Versehen" als eine überlange Leine benutzt, sprich, es ist ständig Zug am Hund vorhanden. Stoppe den Hund, bevor er das Ende der Schlepp erreicht, indem Du ihn zum Beispiel zu Dir rufst, oder gar eine Art "Warte / Pause" Kommando einfügst.
    Der Hund soll ja lernen, den von Dir vorgegebenen Radius selbstständig einzuhalten.


    Klappt das gut, und funktioniert auch der Rückruf immer besser, kannst Du anfangen, die Schleppleine schleifen zu lassen. Aber auch dabei solltest Du darauf achten, daß der Hund den von Dir vorgegebnen Radius einhält. Ruf ihn also zurück, oder er soll auf Dich warten, was Dir lieber ist.

    Je nach dem, was für einen Hund hast, könnte es sein, daß Du die Schleppleine "langsam ausschleichen" lassen mußt, sprich, die Leine Stück für Stück kürzen.
    Bei manchen Hunden kann man diese sofort abmachen.

    Wichtig ist dabei auch, daß Du darauf achtest, daß der Hund den von Dir vorgeschriebenen Radius einhält.
    Macht er das nicht, dann kommt als Konsequenz die Schleppe wieder dran, und es muß weiter trainiert werden.
    Wichtig ist, daß der Hund in der Zeit zu keinem "Erfolgerlebnis" anderer Art kommt. Er darf nach einem NEIN von Dir nicht mehr jagen können, oder zu anderen Hunden oder gar anderen Menschen können.
    Wenn dies dann doch mal passieren sollte, fängst Du mit dem Training wieder von vorne an.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Im Grunde genommen steckt da ein kleiner Denkfehler drin.


    Wenn der Hund das "Zuppeln" tatsächlich als "unangenehm" empfindet, so will er sich so schnell wie möglich von diesem "Zwang" befreien. Sprich, er geht schneller, damit er schneller wieder heim kommt, und das unangenehme Zuppeln endlich wieder aufhört.
    Und sein bisheriger Erfolg gibt ihm dabei Recht.


    Der Trick ist, daß man seinem Hund beibringt, an die Leine zu gehen, ohne zu Ziehen.
    Also, wenn Zug auf der Leine ist, bleibt man stehen.
    Entspannt sich die Leine, kann man weiter gehen.
    Sobald wieder Zug darauf ist, bleibt man abermals stehen.
    Der Hund wird also nur noch für die entspannte Leine "belohnt". Denn es geht genau dann weiter, vorher nicht.

    Gerade für den Anfang, ist das eine recht langwierige Sache.
    Da braucht man als Mensch viel Zeit und noch mehr Geduld!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    mit sieben Monaten kommt Dein Hund in die Pubertät.
    An für sich also nichts Ungewöhnliches.
    Das sind dann so Phasen, wo ein Hund seine Ohren schon mal gerne "auf Durchzug" gestellt hat.
    Menschen nennen diese Phase gerne "Hund testet seine Grenzen".

    Das kann irgendwo schon irgendwie hinkommen, auch wenn dies nicht so in der Form geschieht, wie Mensch es gerne dem Hund unterstellen will.


    Zu Deiner Situation:
    Könntest Du diese eventuell etwas genauer schildern, was sich da so abgetragen hat?
    Irgendwie bin ich da nicht so mitgekommen.


    Soweit ich das jetzt so verstanden habe, könnte es so sein, daß das Schnappen in die Leine, oder auch zu Deiner Hand hin, eine Übersprungshandlung war.
    Er stand, warum auch immer, unter Streß. Wußte nicht, wohin mit seiner überschüssigen Energie, und er mußte eventuell noch (länger) warten, bis Du mit dem fertig warst, was Du mit der Leine auch immer so genau gemacht hast, und dann ist es eben etwas "ausgeartet".

    Dann ging es ja noch weiter:
    Dein Hund war schon auf dem hohen Streßlevel, und jetzt kommt noch Deine, aus menschlicher Sicht verständliche, Reaktion hinzu. Dein Hund war noch nicht "heruntergefahren", und konnte es so schnell auch wohl nicht. Eventuell hast Du Dich dann noch sogar aus Hundesicht "falsch" verhalten. Er hat es Dir mit einem Knurren deutlich gemacht.


    Bitte unterlasse es, an dem Hund "herumzuzuppeln".
    Stelle Regeln auf, an die Du Dich auch selbst konsequent hältst.

    Und diese "Chef - Sache" würde ich jetzt auch nicht mal so wörtlich nehmen. Ein Jungspund hat bestimmt einiges im Sinn, gerade, wenn die Hormone anfangen, "verrückt" zu spielen. Aber den Chefstuhl erobern, ich glaube, das gehört nicht dazu.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Da muß ich zustimmen!

    Das muß ja wirklich nicht sein!
    Schon gar nicht fremdes Eigentum!

    Wenn es der eigene Zaun, das eigene Tor, oder auch die eigene Haustür ist, von mir aus. Ist ja nicht mein Problem!
    Aber doch nicht das von fremder Leute!

    DA hört für mich auch jede Art von Verständnis auf.
    Und ich bin selbst Hundehalter!!!!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower