Beiträge von SheltiePower

    Wenn Du es mit dem Leckerchen in der Hand das so geübt hast, klingt das schon mal gut.
    So habe ich es auch gemacht.

    Ob es verstanden wurde, kannst Du ja sehen, ob Du mit offener Hand direkt unter ihrer Nase halten kannst, ohne, daß sie es Dir klaut.

    Ich habe es auch viel bestätigt.
    Aber halt mit der anderen Hand.
    Manchmal bringt es auch viel, wenn man mit "schlechtem Futter" (=normales Trockenfutter) übt, und mit "guten Leckerchen", wie Käsewürfel, oder Fleischwurst belohnst, daß sie es nicht nimmt.

    Wenn die kurze Trainingseinheit um ist, kannst Du als "Superbelohnung" erlauben, daß sie das Futter aus der Hand fressen darf.


    Wichtig dabei ist auch, daß sowohl Du, als auch Dein Hund ruhig seid.
    Keine Ablenkung, und auch keine "schlechte Laune" oder so. Denn so läßt es sich am besten lernen.
    Und mit einem Supererfolg immer aufhören!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    So,

    ich habe noch mal eben schnell zurück geblättert!


    Dabei ist mir noch einmal das hier ins Auge gesprungen:

    Zitat

    Generell machen wir mit der Kleinen nicht so sehr viel. Ich übe mit ihr schon paar Mal am Tag einfach Tricks ("Pfötchen", "High Five" etc.).
    Unser Tag beginnt damit, dass sie zwischen 7 und 8 Uhr das erste Mal rausgeht. Dann wieder um 11, um 15, zwischen 18 und 19 und nochmal gegen 23 Uhr. Von diesen Runden sind nur 2 größer (so ca. 20min bis 30min). Alle anderen dienen nur zum Lösen, da wir keinen Garten haben...

    Leider habe ich jetzt ihr Alter nicht mehr gelesen, falls Du es irgendwo mal erwähnt haben solltest :ops:

    Also, für mich klingt dies schon relativ "viel", was Du da so mit der Kleinen machst.

    Du schreibst von zwei großen Runden von 20 - 30 min. Das ist für so einen Zwerg noch leicht viel zu viel.
    Ich würde da eher nur zu einer "großen" Runde tendieren, und alle andere Zeiten zu einer reine Lösezeiten in einer ruhigen Ecke machen. Und die Zeit würde ich am Anfang auch etwas kürzen. Vielleicht so 15 - max. 20 Minuten? Aber das ist auch etwas abhängig davon, was der Hund unterwegs an Eindrücke aufnimmt, die es dann zu verarbeiten gilt.

    Helfen, welche Zeiten es sein könnte, würde da die sogenannte "Fünf Minuten Regel". Die ist keine Pflicht. Ich würde sie eher als Richtlinie sehen, wenn man nicht so wirklich weiter weiß.
    Da wird gesagt, daß man pro Lebensmonat so an die fünf Minuten Gassi gehen sollte. Und zwar am Tag! Plus / Minus ein paar Minuten ist dann wieder vom Hund selbst abhängig.
    Ein Hund "zeigt" schon an, ob ihm irgendetwas zu viel geworden ist, oder ob er doch noch etwas mehr "verkraften" kann.

    Tricks sind zwar lieb und nett anzusehen, aber das braucht man im jungen Alter auch nicht so wirklich. Dafür ist später immer noch genug Zeit. Da wäre der langsame Aufbau vom Grundgehorsam, bzw. das Kennenlernen vom Alltag wichtiger.
    Ich würde da lieber in aller Ruhe das NEIN trainieren wollen. Ohne, daß der Hund da tatsächlich was "schlimmes" macht. Dies dient dann eher einem einfachen Vokabeltraining, weil wir Meschen auch für den weiteren Gebrauch beim Hund das Wort benutzen würden.
    Hier im Forum gibt es eine schöne Anleitung, wie man das dem Hund beibringen kann.

    Oder, den Anfang vom Abruf. Also Name, oder ein "Komm". Das kann man prima in der Wohnung üben. Und wenn es klappt, kann man die Ablenkung, sprich nach draußen gehen, langsam steigern.


    Zitat

    Danke für deine Antwort...

    Ruhig bleiben fällt mir, ehrlich gesagt, sehr schwer.

    Versuch es aber trotzdem.
    Dein Hund spürt auch Deine Stimmung.
    Vielleicht wird es für Euch etwas leichter, wenn es Dir irgendwie gelingt, das Ganze mit Humor zu nehmen?


    Zitat

    An sich kennt sie das Wort "Nein!" - hilft hier aber nichts. Das animiert sie noch mehr zum Beißen. "Pfui!" hilft auch nichts, führt auch dazu, dass sie sich mehr hineinsteigert.

    Das liest sich für mich schon etwas so, als ob sie es doch nicht verstanden hat.
    Du glaubst es zwar, daß sie es verstanden hat. Und erwartest dann automatisch, daß sie "das Richtige" tut.
    Mit dem Ergebnis, daß die Erwartungshaltung sie streßt.


    Zitat

    Egal was ich sage, sie überhört es... Egal wie ich es sage, sie überhört es dennoch. Ich kann ruhig bleiben, ernst, bestimmt, ich kann auch brüllen - alles hat den gleichen Effekt. Am Ende habe ich immer einen Hund, der unglaublich hochfährt und durch nichts runterzubringen ist. :(

    Das "wie" ist in der Tat egal, wenn sie das Wort alleine noch nicht richtig verstanden hat ;)
    Dann könnte es für den Hund eher so ausssehen, als ob Du in Deiner menschlichen Sprache mit "bellst". Klar, daß der Hund dann "das Spiel" toll findet, und weiter mit seinem Menschen bellt. Je lauter, desto besser!


    Weiß Du, wie man in Ruhe, ohne Streß, ein NEIN aufbaut?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ruhig Blut!

    Est einmal muß Du selbst ruhig werden ;)


    Zitat


    Heute früh komme ich in den Raum, ignoriere sie erstmal, da sie mich sonst immer gleich anfällt und beißt und nervt.
    Half aber nichts. Das gleiche Spiel wie immer. Sie wurde beim beißen wieder so dolle, dass es durch die Hose ging und ich überall Striemen hab.
    Ich dachte sie hört auf, wenn ich sie ignoriere, aber Fehlanzeige... Sie knurrte, schnappte, rannte rum, animierte mich zum "Spielen" (Po in die Luft, Kopf auf den Boden)...

    In diesem Fall würde ich mal so sagen, daß sie nicht so wirklich verstanden hat, warum Du sie nicht beachtest.
    Dein Verhalten war ja anders, als sie es sonst von Dir gewohnt ist. Und sie reagierte halt eben auf ihre Weise darauf.

    So, nun war sie schon etwas hochgepuscht, hing in Deiner Hose, und Du hast sie weiter ignoriert.
    Sie wußte ja nicht, welches Alternativverhalten von Deiner Seite aus gewünscht war. Und von Dir kam keine Reaktion. Also steigerte sie sich immer weiter da rein.

    Das Problem in diesem Fall war, daß Du sie mit dem Ignorieren indirekt in ihrem Verhalten "bestätigst" hast, wenn auch unbewußt. Sie stand ja ohnehin schon im Streß. Und ohne Deine Hilfe konnte sie sich nicht herunterfahren.

    Eigentlich kannst Du ruhig Deinen Hund beachten. Kontakte sind ja erwünscht. Und nur über Kommunikation kannst Du etwas klar machen.
    Zeige dann Alternativverhalten auf, die Du gerne vom Hund haben möchtest.
    Bring es ihr aber in aller Ruhe bei. Und verlange auch nur Dinge, die sie nicht überfordern.
    Hat sie es verstanden, kann sie es auch zeigen.

    Wenn sie zum Beispiel ein NEIN kennt, kannst Du es ihr ruhig sagen, sollte sie Dich anspringen. Hört sie auf, kannst Du das belohnen und ihr sofort zeigen, was Du statt dessen gerne von ihr hättest. Aber immer vorausgesetzt, sie kennt das schon und kann Deine Wünsche leicht umsetzen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    kommt ein wenig darauf an, was Du willst.

    Nur, weil der Kleine jetzt im Bett "gelandet" ist, muß man nicht gleich "Fehler" schreien. ;)


    Mein Welpe hat nachts auch schwer durchgeschlafen. Regelmäßig bin ich so zwischen drei und vier Uhr von ihr geweckt worden.
    Erst, als ich es mir mit einer Matratze auf dem Boden bequem gemacht hatte, und die Kleine bei mir schlafen durfte, hatte sie durchgeschlafen! Ohne Probleme!
    Also habe ich das mal für mehrere Tagen so durchgezogen.

    Jetzt schläft sie ruhig in ihrem Körbchen, und ich habe in meinem Bett meine Ruhe.


    Ich glaube nicht, daß Dein Hund Dich "vereimert", wie Du es bezeichnest.
    Ich denke mir einfach, daß er noch die Nähe "braucht".
    Beispiele hast Du ja schon selbst genug geliefert.

    Jetzt kommt es darauf an, ob es Dir gelingt, einen Weg zu finden, welcher sowohl Dir als auch für den Welpen angenehm ist ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    da hast Du ja schon einen recht extremen Fall!
    Stell ich mir auch recht schwierig vor!

    Ich bin auch kein Fan davon, dem Hund das Wasser zu entziehen.
    Vor allem erst recht nicht, wenn er tagsüber tatsächlich nichts Flüssiges zu sich aufnimmt.


    :???:
    Könnte man, also tagsüber, das gleiche "Spiel" mit dem Wassernapf machen, wie man es auch mit dem Futternapf macht?
    Also hinstellen, und nach 30 min wieder wegstellen. Vielleicht "merkt" er dann, daß es nicht so ganz verkehrt ist, auch tagsüber mal an den Napf zu gehen, und daß es für ihn auch komplett "ungefährlich" ist.

    Da er bisher ja tagsüber anscheinend eh nichts daraus trinkt, könnte man das eventuell mal ausprobieren?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo, erst einmal!


    So,
    jetzt habt Ihr seit kurzer Zeit einen Hund, und dazu noch einen jungen Hund.
    Warum er bisher noch keine, oder kaum Ruhe findet, liegt auf der Hand.

    Er hat, für ihn so ziemlich plötzlich, ein neues Zuhause bekommen.
    Und das ja bestimmt schon zum zweiten Mal (mindestens)!
    Warum, das weiß er ja nicht.

    Genauso wenig weiß er, wie lange er bei Euch bleibt!
    Klar, wenn es nach Euch geht, für immer. Aber das kann er ja nicht wissen. Für ihn könnte es morgen ja schon wieder zurück, oder ganz woanders hingehen ;)
    Schließlich hat er das ja schon einmal durchgemacht!

    Und er muß ja erst einmal mit der veränderten Situation klar kommen! Anderes Haus / andere Wohnung, andere Menschen, andere Regeln, andere Gerüche, und so weiter. Das muß ja erst einmal irgendwie verarbeitet werden! Dann ist schon klar, daß er die Nähe der Bezugspersonen sucht.

    Hinzu kommt noch, daß er aus einem Haushalt mit mehreren Kindern kommt. Könnte mir vorstellen, daß es relativ viel Trubel dort gab. So etwas kann Streß verursachen (was jetzt nicht negativ gemeint ist). Wenn es täglich "so" war, wird er wohl erst jetzt bei Euch so richtig zur Ruhe kommen können.
    Warum es nicht auf Anhieb klappen kann, ist auch klar! Schließlich darf man nicht vergessen, daß es mehrere Tage braucht, bis sich der Körper vom Streßlevel "erholt" hat und wieder richtig runter fahren kann.

    Das nun mal zur Erklärung vorab.


    Es könnte sein, daß es noch etwas dauern wird, daß sie auch dann zur Ruhe kommt, auch wenn Ihr "sinnlos" durch die Wohnung läuft.
    Vorerst wird es wohl ihre Verlassensängste dafür sorgen, daß sie quasi "immer auf Sprung" bereit ist.

    Wichtig ist jetzt, daß Ihr nicht ständig wie auf "rohen Eiern" läuft. Bleibt normal, und macht auch normal Euer Ding. Laß auch einfach den Hund in Ruhe, sollte er sonst nichts anderes "nerviges" machen.
    Mit der Zeit wird er dann merken, daß es nichts Besonderes ist, wenn Ihr durch die Wohnung läuft, und dann auch von selbst zur Ruhe kommen.

    Du hast schon Recht, so ein junger Hund sollte noch sehr viel schlafen.
    Das wird er hoffentlich auch tun, sobald er sich bei Euch etwas eingelebt hat.


    Zitat

    2. (das wird kürzer) sie leckt alles ab.... uns, den teppich, jedes papierchen auf der strasse, die tischbeine... ach, einfach alles

    Wegen dem Lecken:
    Dazu kann ich nicht viel sagen.
    Dazu könnte es mehrere Ursachen geben.
    Möglich, daß es von alleine wieder verschwindet und dies nichts Besonderes war.
    Aber es ist auch möglich, daß die Ursache für dieses Verhalten etwas tiefer geht.

    Wenn er ein NEIN kennt und es funktioniert, ihn mit einem NEIN zu unterbrechen, würde ich ihm auf diese Weise ruhig erklären, daß ich es nicht so schön finde.

    Ansonsten würde ich das mal im Auge behalten. Hält es sich alles noch im normalen Rahmen, würde ich dem keine so große Bedeutung beimessen und "nur" erzieherisch dagegen angehen.
    Kommt es Euch allerdings eher so vor, als ob dies "unter Zwang" geschieht, dann würde ich gucken wollen, warum das so ist und woher das kommt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :???:

    Wäre es möglich, daß Du noch etwas zu schnell vorgehst?
    Vielleicht noch einige Wiederholungen mehr machen, bevor es mit dem nächsten Schritt weiter geht?

    Du hast ja noch etwas Zeit.
    Die Challenge ist ja verlängert worden ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich denke mir mal, Du wirst bald eher ein anderes Problem haben!

    Zitat

    WENN, dann wäre eher ICH rücksichtslos, einen kleinen Hund, der sich nichts Böses dabei denkt und das als nettes Spiel ansieht (denn er greift weder an noch rennt er ins Rad oder sonstwas - ein paar Meter Rennen und Bellen und gut ist), kann man wohl kaum als "rücksichtslos" bezeichnen... :roll:


    Selbst wenn Dein Hund "nichts tut", nur "fröhlich neben den Radlern her rennt", so braucht sich nur jemand über Dein Hund erschrecken.
    Wenn dann deswegen jemand mal zu Fall kommen sollte, so könntest Du genau dafür belangt werden, auch wenn Dein Hund "nichts getan" hat.


    Das alleine wäre schon für mich ein Grund, meinen Hund abzusichern.
    Egal, ob sich die Radfahrer richtig, oder falsch verhalten.
    Ich sichere meinen Hund, so können sie mir nichts anhaben.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,


    das mit dem Maulkorb ist wirklich keine so schlechte Idee.
    Somit kannst Du vorerst verhindern, daß sich Dein Hund selbst belohnt.


    Zum Training:
    Mir fällt da eine Methode ein, die Du mal ausprobieren könntest.
    Nimm einen Napf und leg zu Anfang erst einmal "langweiliges" Futter rein, wie zum Beispiel das normale Trockenfutter.
    Stell den Napf auf den Boden.
    Nimm Deinen angeleinten Hund und bleibe im sicheren Abstand vom Napf stehen, oder geh von mir aus in einem wirklich sehr großen Bogen um den Napf herum.
    Anfangs wird Dein Hund wohl nur Augen und Nase für den Napf haben.

    Vergrößere dann lieber etwas die Distanz und dann warte.
    Wendet sich Dein Hund Dir zu, gibt es eine Belohnung aus Deiner Hand.
    Das machst Du immer wieder.
    Ab und an, kannst Du ihn auch, nachdem er Dich angeschaut hat, zum Napf schicken und erlauben, daß er den Inhalt fressen darf. Dann füllst Du den Napf wieder und entfernst Dich mit dem Hund an der Leine soweit, daß er sich wieder leichter auf Dich konzentrieren kann.

    Klappt das gut, kann der Abstand zum Napf verringert werden.
    Achte dabei aber ganz stark auf Deinen Hund. Er wird Dir zeigen, ob die Distanz so gut ist, oder ob es ihn noch zu nah und er somit leicht überfordert ist.
    Belohne ihn viel aus der Hand, und ab und an schick ihn zum Napf.

    Klappt dies sehr gut, auch mit ganz kurzer Distanz, ohne, daß er sich selbst belohnt, kannst Du die Schwierigkeit erhöhen. ;)
    Statt Trockenfutter gibt es jetzt nun Naßfutter. Königsdisziplin bei vielen Hunden wäre dann Katzenfutter.

    Wenn Du das machst, vergrößere am Anfang noch einmal die Distanz zum Napf und üben noch mal von vorne in kleineren Schritten.


    Auf diese Weise sollte er lernen, daß es viel schöner ist, sich auf Dich zu konzentrieren, und das es sich für ihn viel eher lohnt, als ständig nach dem Zeug Ausschau zu halten, was da so auf dem Boden liegen könnte.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Also, für mich kommen Deine geschilderte Situationen wie kleine Streßsituationen rüber.
    Ich werde mal ein paar Beispiele von Dir zitieren und dann darunter schreiben, was ich meine.

    Zitat

    Kurz bevor wir ihm Futter geben und er drauf wartet das es zubereitet wird (Wir machen sein Futter warm und geben noch was Fleisch hinzu) dann kommt es oft vor weil er wohl sein Futter nicht sofort bekommt er sauer wird und dann einfach in die Wohnung macht, was sollen wir dann machen?

    Da wird Dein Hund, meiner Meinung nach, nicht "sauer".
    Es wird sein Futter vorbereitet. Er vor lauter Erwartung total angespannt. Das ist eine Streßsituation für seinen Körper, wenn auch im positiven Sinne. Schließlich geht es ja um sein Futter.
    Aber die Anspannung tut seinem Körper nicht so ganz so gut. Die will er wieder loswerden.
    Dann kann es schon mal vorkommen, daß er es "laufen läßt".
    Er macht es also nicht mit Absicht, sondern eigentlich nur, um sich von der inneren Anspannung zu lösen.

    Zitat

    Wenn er Pinkelt zum beispiel nach dem Spielen wo er doch schon 30minuten vorher schon gassi war und gepinkelt hat

    Auch hierbei ist sein Körper wieder in einer Streßsituation.
    Das Spielen ist zwar schön für Hund und Mensch, puscht aber auch einen kleinen Körper so richtig auf.
    Aufregung (Streß) regt die Darmtätigkeit an.
    Und auch hierbei verschafft er sich Erleichterung von der Anspannung, in dem er sich löst.

    Nicht umsonst heißt es ja, nach dem Fressen, nach dem Schlafen und nach dem Spielen raus!
    Auch wenn er vorher noch Gassi war. Das spielt dabei keine Rolle.
    Er hat gespielt!
    Es ist leichter für uns Menschen, nach dem Spielen sofort wieder mit dem Hund raus zu gehen (kein Gassi! Nur zum Lösen in den Garten, oder an einer bestimmten Stelle), als zu denken, daß er schon war und eigentlich nicht mehr müssen sollte. Somit tut man sich selbst etwas Gutes, und für den Hund einen weiteren Schritt zum Erfolg für die Stubenreinheit


    Zitat

    dann macht er einfach aber verkriecht sich dann in die ecke da er weiß das er etwas was nicht richtig ist gemacht hat! Er meldet sich nicht,

    Das würde ich mir jetzt nicht so einfach machen!
    Er kann ja in seinem Alter noch nicht wirklich was dazu, daß er seine Blase noch nicht wirklich "im Griff" hat. Das kommt noch mit der Zeit.

    Das, was so viele gerne als "schlechtes Gewissen" interpretieren, ist eigentlich eine Reaktion auf die menschliche Körpersprache. Der Mensch sieht die "Bescherung", und wird dann eventuell sauer, gereizt, genervt, oder was auch immer. Das kann der Hund sehr gut an seinem Menschen wahrnehmen. Auch, wenn man so tut, als ob nichts wäre. Sobald diese Gefühle mit im Spiel sind, verändert sich unsere Körperhaltung und auch unser Geruch. Das nehmen Hunde wahr. Und nur darauf reagieren sie! ;)


    Zitat

    im allgemeinen ein Komischer Hund welcher kaum Bellt, oft Zittert, oft orientierungslos/verwirrt einfach drumrum läuft, er lässt sich wenn er normal ist nicht einfach so streicheln aber wenn man ihn auf den Arm nimmt dann ist das mit den Kuscheleinheiten kein Problem leckt uns auch ab manchmal kommt er auch von alleine dann leckt er uns ab

    Hm,
    ich muß zugeben, daß sich das irgendwie etwas komisch liest.
    Ich verstehe auch nicht alles, was Du damit sagen willst.
    Vor allem, was meinst Du mit dem "orientierungslos/verwirrt einfach drumrum läuft"?
    Könnte es sein, daß Dir die Hundesprache noch nicht so ganz geläufig ist, und Du Deinen Hund leicht "falsch liest"?

    Vielleicht magst Du ja noch etwas mehr schildern, wie genau Du das meinst?


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower