Beiträge von SheltiePower

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    Das würde mich auch mal interessieren! Denn was mir bei Buddy auffällt, ist, das er ohne Leine prima Fuß läuft. Aber an der Leine geht es nur für so 5-10m gut und meist auch nicht so nah am meinem Bein. Ohne Leine klebt er mir nahezu am rechten Bein... Und ich verstehe einfach nicht, wieso es da einen unterschied gibt, das Kommando bleibt doch das gleich...

    Interessierte Grüße

    Tania


    :ka:

    Das kann man schwer so pauschal sagen.
    Es können viele Gründe eine Rolle spielen:
    - Du bist aufmerksamer und "strenger", wenn der Hund ohne Leine ist
    - die Leine schlackert dem Hund ständig ins Gesicht
    - vielleicht gibst Du "komische" Signale mit der Leine, unbewußt?
    - eventuell läufst Du ein anderes Tempo ohne Leine, als mit?
    - vielleicht wurde "Fuß" ohne Leine "freundlicher" aufgebaut, als mit Leine?


    Ich glaube, für Dich wird es leichter werden, wenn Du das Ganze mal filmst.
    Schau es Dir dann mal in aller Ruhe an.
    Eventuell siehst Du die Unterschiede selbst sofort ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Danke und noch eine Frage...wenn ich merke sie möchte schlafen und geht aber nicht freiwillig, zwinge ich sie dann mehr oder weniger dazu oder wie seid ihr da vor gegangen.

    Das kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein.
    Manche kauen vorher gerne ein Stück Knochen, bevor sie einschlafen.
    Andere suchen die Nähe vom Menschen, und schlafen gerne beim Körperkontakt ein.

    Zitat

    Und noch was.... ab Januar hat mein Mann zwei Monate frei und wäre dann zwei Monate bei Ihr zuhause. Ab März müsste sie dann 4 Stunden am Tag alleine bleiben können. Ab wann und vor allem wie fange ich das alleine sein an?

    Rein theoretisch könntest Du jetzt schon damit anfangen.
    Wenn Du merkst, daß Dein Hund deutlich ruhiger geworden ist, könntest Du im Haus / in der Wohnung, wenn Du nur mal eben kurz in einem anderen Zimmer mußt, die Tür zumachen.
    Später, kannst Du mal versuchen, etwas länger in dem anderen Zimmer zu verweilen. Zum Beispiel, wenn Du putzen mußt, oder in Ruhe duschen willst.
    Dann könntest Du "richtig" rausgehen, indem Du die Post herein holtst, oder den Müll wegbringst.
    Eine weitere Steigerung wären kurze Einkäufe.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Ich würde noch in einer ruhigen Minuten, wo nichts ist, und die Aufmerksamkeit Deines Hundes am größten ist, in aller Ruhe ein NEIN beibringen wollen.


    Also, zum Beispiel:
    Du hast ein Leckerchen in der Hand und hältst es dem Hund hin.
    Sobald der Hund da dran gehen will, sagst Du nur ruhig NEIN, und machst eine Faust um das Leckerchen.
    Wendet sie sich von Deiner Hand ab, kannst Du sie dafür belohnen.
    Nimm dafür lieber die andere Hand, und hole die Leckerchen aus der Tasche, oder ähnlichem, hervor.
    Das machst Du ein paar Mal, und dann erst einmal Pause.

    Das kannst Du gerne täglich wiederholen, aber wirklich nur sehr kurz.
    Du kannst dann ganz leicht erkennen, wenn sie das NEIN wirklich verstanden hat.

    Klappt dies, läßt es sich auch langsam auf andere Situationen übertragen.


    Der Rest liest sich wirklich gut! :gut:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat


    Und noch was. Alle schreiben ich mache zuviel und der Hund soll nicht so oft und so lange raus, aber bitte wie soll ich sie denn dann sozialisieren bzw. auf ihre Umwelt prägen.
    nehmen wir mal das beispiel bahn fahren. das dauert mit zur Bahn hinfahren, auf die bahn warten, in die Bahn ein und wieder aussteigen und wieder nach hause fahren doch länger als 10 minuten.

    Natürlich ist es auch wichtig, gar keine Frage.
    Allerdings eben alles zu seiner Zeit!
    Ein Hund lernt sein ganzes Leben lang. ;)
    Und das Lerntempo bestimmt nun einmal Dein Hund.

    Ich würde das auch lieber in kleineren Schritten machen, und eben nicht zu früh damit anfangen wollen.
    Wie gesagt, Dein Welpe "zeigt" Dir ja schon, ob es zuviel für sie wird, oder nicht. Indem sie zum Beispiel eben nicht mit Dir an die Leine weiter geht.
    Wenn sie sich hinhockt und "guckt", dann tut sich ja schon was in ihrem Köpfchen. Das muß ja erst einmal verarbeitet werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Dann habe ich mal eine Frage!

    Wie bist Du denn so drauf, wenn es ums Fußlaufen geht?

    Ich meine es echt ernst.
    Oft liegt es an der eigenen Einstellung vom Menschen, wenn der Hund "schlecht" läuft.
    Das habe ich an mir selbst gemerkt, und auch schon des Öfteren bei anderen beobachten können ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Na ja,

    es liegt noch daran, daß der Körper eine Weile braucht, bis der hohe Streßlevel "verarbeitet" wurde.

    Wegen dem "alles anknabbern".
    Ich würde meine Hände und Möbel "schützen" wollen, indem der Hund eben Kauknochen, Kauseil, oder von mir aus auch Papprollen zum Zerreißen, bekommt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Und die für mich wichtigste Frage....Ist es schon zu spät oder kann ich das Verhalten noch umlenken?
    Wenn ich jetzt die nötige Disziplin an den tag lege, kann das dann noch was werden oder ist das Kind schon in den Brunnen gefallen?

    Aber klar kannst Du es noch ändern! ;)
    Dein Hund reagiert nur auf das, was um sie herum ist.
    Und Ihr braucht beide eine Weile, bis Ihr Euch aneinander gewöhnt habt, und jede die "Macken" des anderen kennt :D

    Wegen dem Rest:
    Hör auf Dein Bauchgefühl, und beobachte Deinen Hund.
    Siehst Du eine Verbesserung (in Deinem Sinne), machst Du alles richtig!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    das hier:

    Zitat

    Mit Futter in der Hand geht es immer, aber das ist ja nicht Sinn und Zweck der Übung, er soll es ja auch machen wenn ich nichts in der Hand habe. Hat jemand einen Tipp wie ich es ihm beibringe?

    hört man immer wieder.
    Grad von Leuten, die es vorher überwiegend mit Futter in den Händen aufgebaut haben.
    Fällt es auf einmal weg, sinkt der Hund in einem Motivationsloch.


    Ich weiß nicht, wie Du sonst arbeitest, wie Du Deinen Hund speziell bestätigst.
    Ich tendiere immer gerne dazu, alles in kleinen Schritten aufzuteilen.

    Also, wir machen die Grundstellung.
    Hund guckt mich an.
    Ich gehe einen Schritt nach vorn.
    Hund guckt mich immer noch an, und folgt mir schön.
    DAS wird belohnt.

    Dann geht es mit drei Schritten weiter, mit fünf, mal wieder mit einem, und so weiter.
    Das wird langsam, und beliebig gesteigert.
    Und vor allem schön variable Belohnen.
    Immer für den Hund spannend sein.
    Aber halt eben ohne die Leckerchen, oder das Spielzeug in den Händen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Noch einmal ich!

    Hier lese ich etwas heraus, was ich persönlich ganz, ganz wichtig finde:

    Zitat


    Draußen brauchen wir leider auch Futter, das sie sonst keinen CM an der Leine geht und ich sie dauernd locken muss.

    Ich bin ein Mensch, der dazu neigt, auf seine Hunde zu "hören".
    Die Hunde "sagen" uns ganz deutlich, wann es ihnen zuviel wird.

    So ein junger Hund möchte noch nicht das vertraute Nest verlassen. Sondern lieber sich in der Nähe aufhalten.
    Und er wird ja "draußen" mit vielen neuen Dingen konfrontiert, die ja irgendwie auch verarbeitet werden wollen.
    - Gerüche
    - Geräusche
    - andere Tiere
    - "unheimliche" Gegenstände

    Darum empfehle ich auch gerne, daß man die junge Hunde nur zum Lösen rausläßt, und nicht wirklich "richtig" mit ihm Gassi geht. Das kommt später.
    Auch wenn es Dir jetzt im Augenblick komisch vorkommt, daß Dein Hund kein Gassi gehen will, so würde ich darauf eingehen. Laß sie erst einmal ihre Welt in ihrer Nähe entdecken. Wenn sie alles "kennt", wird sie neugierig auf mehr werden, und dann wird sie auch von sich aus laufen wollen.

    Wenn Du darauf eingehst, wirst Du auch einen Welpen haben, der abends ruhiger ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hm,

    für mich liest es sich ein wenig so, als ob Du noch etwas zuviel mit dem Hund "gehst", also Gassi.
    Daß die Kleinen raus müssen, zum Lösen, ist klar.
    Aber das sollte dann wirklich reine Löseplätze sein, ohne viel zu gehen.
    Einmal am Tag kannst Du dann "eine Runde" gehen.

    Da Deine noch etwas zu sehr aufdreht, wäre es bei Euch vielleicht nicht so verkehrt, sich an diese sogenannte "Fünf Minuten Regeln" zu halten.
    Das bedeutet: pro Lebensmonat darf die Kleine fünf Minuten "Gassi gehen".


    Auf Deiner Arbeitsstelle scheint es zu funktionieren.
    Da ist sie noch ruhig.

    Wenn sie allerdings sofort aufdreht, kaum daß Ihr Zuhause seid, dann kann es zweierlei bedeuten:
    - sie hatte tagsüber auf der Arbeit doch so viel zu verarbeiten gehabt
    - sie ist es gewohnt, daß Ihr sofort Aktion macht, sobald Ihr Zuhause seid
    Eventuell sogar eine Kombination vom Beiden?


    Ich an Deiner Stelle würde zur Bürozeit die Kleine nur zum Lösen raus bringen. Noch keine größere Runden laufen.
    Wegen dem Spielen, müßtest Du mal selbst schauen, ob es vielleicht zuviel ist? Was würde passieren, wenn Ihr weniger, bis gar nicht spielt? Oder das Spielen erst auf Abend verlegt, wenn Ihr wieder Zuhause seid?


    Weil, das hier:

    Zitat


    Aber sobald wir nach Hause kommen ist die Hölle los. Sie schläft nicht und rennt nur rum und beißt und knabbert alles an. Auch uns beißt sie. Ich kann nicht den Raum verlassen ohne das sie jault und mir hinterher rennt. Ich bin nur damit beschäftigt mit "NEIN", "AUS", "PFUI". Manchmal gebe ich ihr dann einen Pansen oder Knochen damit ich wenigstens ein paar Minuten Ruhe habe.
    Abends geht es dann richtig los. Sie will absolut nicht ins Bett und ist nicht zu bändigen.
    Was kann ich tun bzw. nicht tun?

    liest sich schon nach Streß.

    Hunde, die unter Anspannung (Streß) stehen, würden gerne diese wieder loswerden. Weil es halt kein schönes Gefühl ist, ständig so "hochgepuscht" zu sein. Schließlich will man ja auch zur Ruhe kommen.
    Kauen hilft denen dann, zur Ruhe zu kommen.
    Manche Hunde fangen an zu Jaulen, oder zu Bellen.
    Andere "machen" in die Wohnung.
    Was auch immer, das verschafft ihnen gerade Erleichterung.

    Ich würde dann wirklich etwas mehr Ruhe reinbringen und weniger mit dem Hund "Gassi gehen".
    Eventuell auch das mit dem Spielen erst einmal sein lassen, zumdindest vermindern.

    Das Problem, warum NEIN, PFUI und AUS nicht funktionieren, ist folgendes:
    Der Hund kennt diese Wörter nicht. Für ihn ist es eine fremde Sprache.
    Bevor Du diese Begriffe benutzen kannst, wirst Du es ihr erst einmal in Ruhe "erklären" müssen, was diese Wörter in ihrem zukünftigen Hundeleben bedeuten.

    Wenn sie grad sowieso schon hochgedreht ist, bringt es nichts, ihr diese "komischen Wörter" an den Kopf zu knallen. Der Lerneffekt ist dann auch gleich Null, und sowohl Mensch als auch Hund sind dann frustriert, daß nichts mehr klappt.

    Wie man einem Hund am Besten ein NEIN beibringt, steht hier im Forum irgendwo sehr schön beschrieben.
    Das kannst Du mal in einem ruhigen (!) Moment üben.
    Wenn sie sowieso schon aufgepuscht ist, hilft Dir wirklich nur noch, Alternativen anzubieten, an denen sie knabbern darf. Das beruhigt den Hund, und auch Deine Nerven, und schont auch deine Möbeln.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower