Hallo,
und willkommen hier!
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Hallo zusammen,
wir haben vor 4 Monaten einen kleinen Franz.Bulldogg Mix bekommen der nun 6 Monate alt ist und probleme macht.
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Unsere drei Probleme sind:
Wird nicht Stuberein!
Kann nicht alleine bleiben!
Nervt den ganzen Tag die Katze!
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Man hört schon öfters, daß die franz. Bulldoggen etwas länger brauchen, bis sie Stubenrein sind.
Es könnte also sein, daß Du jetzt auch einen "Spätzünder" erwischt hast.
Solange er noch nicht sauber ist, würde ich mit dem Junghund so vorgehen, wie auch mit einem Welpen. Also, nach jedem Fressen, Schlafen und Spielen raus. Und eventuell noch in den Wachphasen alle 2 Stunden, nur zur Sicherheit!
Bei einem Rüden würde ich auch etwas länger warten, wenn ich schon mal mit ihm draußen bin. Es könnte sein, daß es eine Weile dauert, bis er komplett "leer" ist.
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Wir bekommen ihn einfach nach 4 Monaten nicht Stubenbrein, er macht immer Pipi in der Wohnung und das auch über all in Betten, Teppichen, Laminat, er hat keine fetse Stelle.
Es liest sich ein wenig so, als ob er es noch nicht wirklich richtig verstanden hat.
Deshalb würde ich, wie bereits oben beschrieben, noch mit ihm vorgehen, wie bei einem Welpen!
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Zu dem kann er überhaubt nicht alleine bleiben habs ganz langsam angehen lassen und ich muss 4 std arbeiten er zerstört alles , bellt und Jankt was soll ich tun die Nachbarn meckern schon alle.
Er hat ganz klar Streß mit dem Alleine bleiben.
Auch wenn Ihr es langsam angegangen seid, so ward Ihr wohl noch für den Hund "zu schnell".
Er kommt noch nicht damit klar.
Und seinen Streß verarbeitet er dann, indem er auf Gegenstände kaut. Kauen beruhigt die Hunde! Ob es sich dabei um eigene Kauknochen oder um menschliche Wertgegenstände handelt, ist dem Hund in diesem Fall egal.
Auch Bellen und Jaulen sind dem Streß zuzuschreiben. Wenn ihm die Kauerei nicht geholfen hat, muß er sich wohl anders vom Streß befreien. Unsauberkeit gehört übrigens auch dazu.
All diese Dinge sorgen für kurze Zeit dafür, daß die innere Anspannung vom Hund abfällt. Das tut dem Hund gut!
Und weil es so "erfolgreich" ist, wird es auch des Öfteren angewandt.
Da wirst Du wohl noch etwas mehr Arbeit reinstecken müssen.
Beziehungsweise nach einem Plan B umschauen müssen.
Kannst Du ihn mit zur Arbeit nehmen?
Oder gibt es Freunde, Verwandte, die ein Auge auf ihn haben könnten, während Du abwesend bist?
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Dann unsere Katze, sie ist 10 Jahre alt und Tiquila transaniert die Katze den ganzen Tag zwickt sie und wenn sie schlafen will darf sie das nicht, er kontrolieruf sie schon richtig, ich muss ihn teilweise anbinden damit sie mal Ruhe hat, er folgt ihr auch überall hin auch auf den Tisch.
Wenn ich dazwischen gehe und ihn bei mir sitz oder platz machen lassen dauert es keine 3 min. dann sprintet er wieder los.
Du darfst nicht vergessen, daß Du noch einen Junghund hast. Er muß ja erst einmal die Regeln kennen lernen, die bei Euch herrschen. Kennt er ein NEIN? Ein AUS? Habt Ihr ihm das mal in aller Ruhe beigebracht, und nicht erst in so einer Situation ihm das an "den Kopf geworfen"?
Auch, daß er nicht lange Sitz und Platz machen kann, ist nicht ungewöhnlich! Er ist noch jung. Er kann sich noch nicht so lange konzentrieren. Du könntest eher versuchen, ihm andere Alternativen aufzuzeigen, die er statt dessen machen könnte.
Was Du auf jeden Fall brauchst, ist viel Zeit, viel, sehr viel Geduld und vor allem Konsequenz. Aber diese mit sehr viel Ruhe.
Alles Gute mit dem Junghund!
Schöne Grüße noch
SheltiePower