Beiträge von SheltiePower

    Hallo!

    Wie alt ist denn der Welpe?

    Ich bin der Meinung, daß die Kleinen sehr viel schlafen sollen.
    Raus zum Pipi und Haufen machen, und dann wieder ruhen.
    Bißchen spielen, ja, aber nicht zu viel und nicht zu wild.

    "Zeigen" kann man den Hund auch die Welt, wenn man anfangs sich erst einmal nur draußen im eigenen Garten aufhält. Später kommen so nach und nach die ersten Schritte nach draußen, in "die fremde Welt".
    Es muß nicht viel sein.
    Schon der Maulwurfshügel im eigene Garten kann eine spannende Sache sein, die den Kleinen müde machen können.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Manchmal wenn ich mit Fini Richtung Feld gehe, sehe ich auf der anderen Straßenseite eine Frau mit Sohn (Kindergartenalter) und Hund. Hund ist ein sogenannter Kampfhund, schön bullig, trägt immer ein fettes Lederhalsband und einen Ledermaulkorb, geht wie eine Eins an der Leine, aber die Frau hat immer ne lange dünne Peitsche in der Hand (wie zum Pferde longieren, aber ich glaub aus Holz oder so) und ich werd den Gedanken nicht los, dass das Ding auch mal für den Hund benutzt wird. :verzweifelt:
    (Nicht falsch verstehen, ich will niemandem was unterstellen, aber was macht die sonst mit dem Teil? Ist ja kaum für den Sohn...)


    Ganz ehrlich?

    Ich könnte mir sogar vorstellen, daß sie auf diese Weise versucht, andere Hunde von sich fern zu halten.
    Ihr Hund ist ja schon gesichert.
    Aber es gibt halt auch eben immer Leute, die ihre eigenen Hunden einfach weiter laufen lassen.
    Und wer schon einen sogenannten "Kampfhund" hat, will ja schließlich keinen Ärger haben, nur weil andere Halter ihre Hunde "einfach machen lassen" :ka:


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    Die Videos sind klasse.
    Was ich mich jetzt nur gerade frage: Bei mir gibt es die Belohnung immer direkt aus der Hand. Dort sehe ich aber bei beiden Trainerinnen, dass sie die Leckerchen auf den Boden werfen. Gibt es da einen Grund?


    Ja,

    in dem gezeigten Beispiel ist es ja wichtig, daß der Hund in Bewegung bleibt.
    Er bekommt ja nur einen Click, wenn er auf die Matte läuft.
    Damit das Verhalten allerdings immer wieder bestätigt werden kann, muß er ja von der Matte weg gefüttert werden.
    Da ist es in diesem Fall einfacher, die Leckerchen wegzurollen, damit der Hund nach dem Fressen wieder auf die Matte zusteueren kann. Du kannst natürlich auch weiterhin nur aus der Hand füttern, solltest halt nur darauf achten, daß Du eben weg von der Matte fütterst.


    Für den Hund ist es natürlich interessanter, wenn man mit der Belohnung geben variabel ist.
    Also, mal aus der Hand füttern, mal die Leckerchen wegrollen, und mal dem Hund die Leckerchen "bringen".
    Deshalb sollte man schon beim Trainieren überlegen, wie das Endziel aussehen sollte.

    Nehmen wir mal als Beispiel: Kreisel um den Menschen
    Da wäre ja Start- und Endpunkt direkt neben dem Menschen.
    Sagen wir mal, wir fangen mit der linken Seite an.
    Da das Endziel vorgegeben ist, würde ich den Hund immer dort füttern.

    Ich trainiere auch immer wieder gerne mit einem Target. Diese Dinger sind beim Clickern echt genial.
    Hund ist also neben mir, ich halte das Target ganz am Anfang nur leicht vor meinem Bein. Der Hund macht so zwei, drei Schritte und stupst das Target an.
    Dann kommt der Click.
    Während der Hund dort stehen bleibt, und ich das Leckerchen heraushole, drehe ich mich schon mal ein wenig, so daß wir uns wieder in diese Start-/Endposition kommen, und der Hund bekommt sein Leckerchen.

    So geht das immer weiter.
    Das Target wird Stück für Stück auf meine rechte Seite gebracht, bis irgendwann mein Bein das Target "versteckt". Der Hund weiß ja inzwischen, daß dort irgendwo ein Target ist, und der Übungsablauf ist ja auch bekannt. Bei Berührung des Targets gibt es wieder den Click, ich dreh mich, während ich das Leckerchen heraushole und der Hund befindet sich beim Füttern wieder auf meine linke Seite.

    Auf diese Weise "trickst" man, während man den Trick in aller Ruhe aufbaut.
    Denn der Hund merkt neben dem "ich muß um Halter herumlaufen und am Target stupsen, damit ich meinen Click bekomme" auch gleichzeitig, daß es erst was zu Fressen gibt, wenn die Start-/Endposition wieder eingenommen wird.
    Schlaue Hunde kommen dann sehr schnell darauf, und "denken" sich quasi "warum warten, wenn ich schneller an meine Belohnung kommen kann, indem ich selbst rasch neben dem Halter laufe".
    Und schon hat man das Ziel erreicht.


    Bei der Matte ist ja klar, damit der Hund immer wieder bestätigt werden kann, sollte dieser von der Matte weggefüttert werden.
    Bei Übungen, die aus der Distanz funktionieren sollen, ist es sogar gut, wenn der Hund dort stehen bleibt, wo er gebracht wurde. Dann sollte man als Mensch so eine Art "Pizzaservice" machen, und den Hund immer dort füttern, wo er auch bestätigt wurde. Ist der Hund mir inzwischen entgegengekommen, wird er einfach nur wieder "mitgenommen". Auch dabei kann eine Matte als Target funktionieren, nur, daß der Hund diesmal drauf "warten" soll.


    Darum würde ich bei jeder Übung vorher schon überlegen, wie man den Trick in einzelnen Schritten aufbauen will, und wie man die Übung am besten belohnen kann.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    da Du ja noch etwas Zeit hast, und die Box anscheinend auch schon vorhanden ist, würde die Zeit echt nutzen, und die Box schon in der Wohnung "schön reden".
    Füttere sie darin.
    Lege ihre Lieblingsdecke rein.
    Gib ihr, wenn sie drin ist, Kauknochen oder einen Kong.

    Du kannst ja die Box am Anfang noch offen lassen.

    Wer weiß, vielleicht machst Du auch mehr Aufhebens um "nichts", ;)
    und sie nimmt die Box komplett ohne Probleme an?


    Wenn es dann im Auto bald soweit ist, würde ich sie einfach nur da "reinpacken" und fertig.
    Dann kennt sie es ja schon.
    Und mit ihrer Lieblingsdecke wird es ihr bestimmt auch ganz gemütlich sein.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Wegen dem Zergeln und "Aus" fällt mir da noch was ein.

    Ich nutze ja auch nicht gerne ein "Aus", wenn es grad am Schönsten ist.
    Schließlich soll es ja weiterhin Spaß machen, und die Motivation hoch bleiben.
    Ich habe bei meiner Großen festgestellt, daß sie mit dem Ziehen aufhört, wenn ich ruhig stehen bleibe.
    Dann scheint das Ding "langweilig" zu sein, und der Hund gibt mir den Zergel freiwillig.
    Dieses Verhalten wurde dann auch von mir belohnt.

    Du kannst ja mal testen, ob Dein Hund so ähnlich drauf ist.
    Spiel mit dem Zergel, und dann bleib einfach ruhig stehen.
    Wenn Dein Hund dann tatsächlich den Zergel loslassen sollte, dann könntest Du es sofort so bestätigen, wie Shoppy es beschrieben hat. Wenn es für Dich machbar ist, eventuell kurz mit Futter belohnen, ansonsten mit einem weiteren kurzen Zerrspiel, oder mit einem rollenden Ball.
    Dann kommst Du nicht in Verlegenheit, nach kurzem Spielen ein "Aus" Kommando geben zu müssen, damit Du weiter Clickern kannst.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Klingt ein wenig so, als ob Du Deinen Hund mitten in der sogenannten Unsicherheitsphase bekommen hast.
    Das erklärt die starke Unsicherheit, und auch, daß die Mülltonnen und Co. "Feinde" waren. :D
    Ich finde, dieses Problem scheinst Du richtig gelöst zu haben.


    Jetzt müßte man sehen, was Zuhause für den Hund "komisch" ist.
    Du könntest ja ständig von einem Zimmer in das andere gehen, einfach so, ohne großen Grund.
    Vielleicht ist dies Deinem Hunde irgendwann einfach nur zu "blöde" und legt sich von selbst hin?
    DAS würde ich dann bestätigen.

    Sonst würde ich auch schauen, daß seine Ruheplätze keine strategisch gute Plätze sind, wo er alles im Blick hat.
    Dann kann er sich gar nicht entspannen. Und das sollte er ja. Er soll ja nicht alles kontrollieren "müssen".

    Und das Alleine bleiben würde ich wirklich in ganz langsamen Schritten aufbauen.
    So, wie Du sein Verhalten beschreibst, liest es sich für mich so, als ob er immer noch Streß damit hat.


    Aber das wird schon werden!
    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Zitat


    Zudem bin ich sehr neugierig was dieses Clickertraining angeht. Habe damit gar keine Erfahrung. Allerdings denke ich, ohne Leckerli fällt es flach für uns oder? :|


    Nicht unbedingt.
    Der Sinn hinter dem Clickertraining ist ja eigentlich der, daß man zielgenau bestätigen kann, und zwar noch während er Aktion vom Hund.
    Und der Click ist ein Versprechen auf eine Belohnung.
    Wie die Belohnung am Ende aussieht, ist jedem selbst überlassen, und auch ein wenig vom Hund abhängig, was dieser als Belohnung empfindet. ;)

    Also könntest Du tatsächlich rein theoretisch über das Spielen belohnen.
    Also, Click = eine kurze Runde zergeln, oder ein Spielzeug werfen.
    Wenn Dein Hund es mögen sollte, könntest Du ihn sogar über reine Streichelneinheiten nach dem Click belohnen.

    Zitat


    In der Wohnung folgt er mir auf Schritt und Tritt was ich versuche zu unterbinden indem ich die Tür einfach mal für einige Sekunden schließe... anderes Thema. Ich will nur sagen, in der Wohnung klebt er an mir, selbst wenn Besuch da ist. Frauchen darf am besten nicht mal allein auf Klo gehen, draußen allerdings bin ich-ob mit oder ohne Spieli in der Hand- der uninteressanteste Mensch des Universums :irre:
    Völlig ambivalent sein Verhalten.

    Da hätte ich zwei Fragen:
    Wie alt ist Dein Hund?
    Und, kann er auch zeitweise alleine bleiben?

    Irgendwie liest es sich so, als ob Du zu Hause einen "Kontrollfreak" hast.
    "Draußen" ist natürlich alles viel interessanter.


    Zitat

    Ich würde eben auch gern "mehr" mit ihm arbeiten. Wüsste aber im Moment noch nicht wie....

    Wenn Du tatsächlich mit dem Clicker arbeiten möchtest, dann versuch erst einmal herauszufinden, was Dein Hund als "Superbelohnung" mag. Ist es das Spielen? Sind es die Streicheleinheiten?
    Dann kannst Du ja mal alles, was er in Deinen Augen richtig macht, mit dem Clicker bestätigen und ihm die versprochene Belohnung geben.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :verzweifelt:

    Oh je,
    dann war das wohl diese berühmte "Ruhe vor dem Sturm" gewesen.

    Kati,

    bitte tu Dir, und vor allem den Hunden, den Gefallen, und mach Dir keine Vorwürfe.
    Du kannst ja nichts dazu. Und Du wirst von jetzt an viel Kraft brauchen.
    Und ich bin sicher, Dein Lenni versteht Dich, er ist Dir bestimmt nicht böse.


    Fühl Dich mal ganz dolle umarmt :cuddle:
    Natürlich bleiben die Daumen und Pfoten weiterhin für Heaven, und all die anderen Hunden, die es nötig haben, gedrückt!


    Gruß
    SheltiePower

    Hm,

    beim Erlernen von neuen Tricks bin ich dazu übergegangen, alles komplett ohne Kommando aufzubauen.
    Nur im reinen "Mach was" Modus. Davon bin ich inzwischen ein großer Fan geworden.
    Natürlich gibt es Tricks, die ein Hund schneller lernt, und bei anderen "ewig" braucht.

    Ich überlege mir halt nur die Hilfen, die ich brauche, damit mein Hund die Aufgabe ganz leicht lösen kann.
    Kleine Schritte sind dabei wirklich wichtig.
    Je mehr "Hilfe" und Erfolge der Hund hat, desto motivierter ist er bei der Sache, und probiert auch schon mal so gerne von sich aus etwas Neues aus.


    Wenn der Hund richtige Ansätze zeigt, aber noch Hilfe brauchen sollte, so wird dann nachgeholfen.
    Wie zum Beispiel beim Stapeln der Ringe: der Turm wird vom Halter festgehalten und "zurechtgerückt", während der Hund stapelt.
    Erst, wenn man merkt, daß der Hund sauberer und "ganz alleine" stapeln kann, wird der Turm immer statischer. Anfangs noch schräg gehalten, später immer gerader werden.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower