Beiträge von SheltiePower

    :???:


    Sind das etwas ältere Threads?


    Eine Möglichkeit wäre, wenn die User ihre Bilder über einen externen Bilderspeicher hochladen und hier einstellen, diese dann irgendwann mal dort löschen, oder der Betreiber der Galerie selbst nach einer Zeit "aufräumt".
    Dann sind die Links zum externen Bilderspeicher zwar noch da, aber eben das betrefende Bild nicht mehr vorhanden, weil gelöscht.

    Das wäre für mich eine Erklärung.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    erst einmal.

    Puh :tropf: , nicht gerade wenig, was Du da geschrieben hast.
    Ich versuche es mal Schritt für Schritt. Picke mir dann einzelne Stellen von Dir als Zitate raus.

    Zu der Trainerin werde ich jetzt auch mal nix sagen :mute:


    Zitat

    Tagesablauf : Da unser Hund ja viel Bewegung braucht, gehe ich 4x täglich raus. 2x eine Stunde, 1x zwei Stunden und Abends vorm schlafengehn nur noch mal kurz (1/2 Std), damit er sich lösen kann. Wenn ich Zuhause bin, spiele und schmuse ich mit ihm. Abends kriegt er seinen Ball ( den kann man mit Leckerchen füllen ). Mit dem beschäftigt er sich dann ca eine Stunde oder er zieht seine Schmusedecke durch die Wohnung.

    Meine Frage dazu:
    Habt Ihr das von Anfang an so gemacht?

    Warum ich das frage?
    Gerade ein Border Collie sollte im ersten Jahr sehr viel Ruhe kennen lernen.
    Und auch jetzt, für einen zweijährigen Hund, finde ich den täglichen 4,5 h Gassi (habe ich es richtig gerechnet?) recht viel!
    So wie es sich liest, ist der Hund ständig auf Achse, oder mit etwas beschäftigt. Und das hält den Streßpegel im Körper hoch, läßt ihn schwer zur Ruhe kommen.

    Sicher, ein Border Collie sollte beschäftigt werden. Das ist inzwischen allgemein bekannt. Und gerade Kopfarbeit brauchen die Hunde.
    Aber, alles sollte in Maßen, wohldosiert kommen.


    Zitat

    Probleme : 1. Max liegt nur vor der Wohnungstür und sobald sich was im Hausflur tut, fängt er an zu bellen. Genauso wenn es bei uns klingelt. Ich komme nicht zur Tür !!! Er lässt mich überhaupt nicht vorbei. Damit er nicht als vor der Tür liegt, habe ich ihn immer wieder zurück gerufen und versucht ihn dazu zu bewegen in seinem Körbchen zu bleiben. Aber ich glaube eine Wand hört mir eher zu. Ich Pfeiffe, Hund kommt, ich sage "geh auf deinen Platz", Hund geht, stellt sich in seinen Korb und bevor ich ihn loben kann, rennt er wieder in den Flur. :sad2:

    Hierbei habe ich das Gefühl, daß der Hund sich als Aufgabe, das "Bewachen" ausgesucht hat.
    Er hat, von diesem selbst gewählten Platz aus, die Kontrolle.
    Ich würde ihn erst gar nicht dort liegen lassen, sondern als Ruhestelle einen Platz suchen, wo er eben nicht alles gut im Blick hat.
    So kann er sich auch mal zu Hause entspannen, und wirklich zur Ruhe kommen.


    Zitat

    2. Das Gassigehn wird für mich zu einem Kraftakt. Wenn Max zieht, liegen 26kg an der Leine. Also bei uns heißt es immer: Hund geht mit Frauchen raus. Das nervt mich schon. Ich habe schon versucht immer wenn er zieht die Richtung zu wechseln, aber das scheint nicht zu fruchten. Ich habe, seitdem er ein Welpe ist, darauf bestanden das er an einer kurzen Leine geführt wird, um zu lernen nicht zu ziehen. Aber mein Schwiegervater sah/sieht das anderst und ging/geht immer mit einer 8m Schleppleine raus. Ich drehe mich somit immer im Kreis.

    Was heißt bei Dir kurze Leine?
    Denn, eine zu kurze Leine kann auch "hinderlich" sein.

    Wie ich das meine?
    Der Hund sollte ja lernen, sich selbst zu korrigieren.
    Das kann er nur, wenn er mehr "Spielraum" hat, und nicht an ihm "herumgezerrt" und "zurecht gerückt" wird.
    Hat er zum Beispiel eine 3 m Leine, so kannst Du in aller Ruhe an die Leinenführigkeit arbeiten. Die Leine ist nicht ständig auf Zug, und Du kannst jedes richtige Verhalten vom Hund sofort belohnen.

    Bisher scheint der Hund gelernt zu haben "nur Ziehen bringt mich schnell zum Ziel".
    Deshalb wird er das auch nicht unterlassen, weil er es so "gelernt" hat. Es ist für ihn also "normal".
    Erst recht, wenn vom Menschen immer zurückgezogen wurde.
    Trifft das bei Euch zu?


    Zitat

    3. Max lässt sich nichts aus dem Maul nehmen. Das problem besteht auch schon immer. Ich muss aber dazu sagen das er das nur bei Erwachsenen macht. Wenn mein Patenkind da ist, kann sie alles machen mit ihm. Sogar sein Futter kann sie ihm wiederstandslos aus dem maul nehmen. Auch schlafen die beiden zusammen in seinem Körbchen. Aber wehe mein Mann oder ich kommen seinen Korb auch nur zu Nahe wenn er ein leckerchen oder Futter da drin hat. Dann fletscht er die Zähne und knurrt uns richtig tief und böse an. Was ich da machen soll, weiß ich nicht.

    =)
    "Mutig", daß Du das Kind mal eben so "machen" läßt.
    Wenn der Hund schon bei Erwachsenen knurrt.
    Oder, macht er es nur bei Dir und Deinem Mann?
    Wie sieht das bei anderen Erwachsenen aus, wenn Ihr es schon "getestet" habt?


    Zitat

    4. Wenn Besuch kommt, bellt er wie bescheuert und im schlimmsten Fall löst er sich dabei auch.

    Hierbei würde ich vermuten, daß Dein Hund ziemlich stark unter Streß steht.

    Zitat

    Was ich dagegen schon versucht habe : Ich habe "aus" und "nein" gebrüllt und gepfiffen aber das stösst auf taube Ohren.

    Kennt er denn das NEIN und / oder AUS?
    Weiß er, was das bedeutet?
    Wenn ja, dann brauchst Du nicht zu brüllen.
    Wenn nein, dann kannst Du so viel brüllen, wie Du willst, es wird dann trotzdem immer noch nicht verstehen!
    Eher sorgt dies dafür, daß im Hund erst Recht durch Druck von Dir Streß aufgebaut wird.

    Zitat

    Nehme ich ihn dann an dem halsband, schnappt er nach mir. Fazit : Wir kriegen nun überhaupt keinen Besuch mehr

    Ich würde ihn erst gar nicht ans Halsband fassen.
    Du unterschreitest zum einen sein Individualdistanz, und zum anderen nutzt Du das Halsband, um am Hund zu "manipulieren".
    Das mögen viele Hunde nicht.
    Logische Konsequenz nach einem Knurren wäre dann das Schnappen.

    Dabei wäre es für Dich sicherer, wenn der Hund eine Art Hausleine umhat (dünne, lange Leine am Halsband), damit Du im Notfall auf den Hund einwirken kannst, ohne selbst in Gefahr zu geraten, und er sich nicht von Dir bedroht fühlen muß.


    Zitat

    5. Ohne Leine geht draußen nichts. In der Wohnung hört er eigentlich schon, wenn ich ihn rufe. Ich würde so gerne mit ihm aufs Feld gehn und einfach nur Toben und spielen, aber es geht einfach nicht. Sieht er einen andern Hund oder hört er ein Auto oder was anderes, kriege ich keine Aufmerksamkeit mehr und zack, weg ist er. Auch so ist es verdammt schwer ihn zurück zu rufen wenn er keine Leine mehr hat. Seitdem er mir zweimal weggelaufen ist ( er ist einem Auto auf dem Feldweg nachgerannt ) lasse ich ihn nicht mehr ohne Leine laufen. Damit tue ich ihm aber keinen Gefallen, weil er ja viel Bewegung braucht. Auch da weiß ich mir keinen Rat mehr. Wir haben einen Schrebergarten und nur da lasse ich ihn ohne Leine toben. Aber selbst da jagt er am Zaun den Autos nach und bellt die Männer an, die bei uns vorbei gehn.

    Solange der Rückruf draußen nicht funktioniert, würde ich den Hund mit der Schleppleine sichern und dann das üben!
    Dabei ist aber wichtig, daß die Schleppleine nicht als "normale Leine" benutzt wird. Diese dient nur zur Sicherung, damit sich der Hund nicht selbst "belohnen" kann, also hinter einem Auto herjagen.

    Für mich liest es sich ein wenig so, als ob der Hund Beschäftigung braucht.
    Was macht Ihr denn mit ihm?
    Außer lange Spazieren zu gehen! Denn das alleine lastet diesen Hund nicht wirklich aus.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    ... und auch die Möglichkeit mit dem Stehenbleiben und wenn sie sich mir zuwendet, ausgiebig zu loben, klappt irgendwie nicht so richtig.

    Dazu hätte ich dann mal eine Frage!
    Lobst Du sie sofort, wenn sie zu Dir gekommen ist?
    Oder gehst Du auch schon zwei, drei Schritte mit ihr an der Leine, ohne daß sie dabei zieht, bevor Du sie lobst?

    Warum ich das frage?
    Wenn Du Pech hast, hast Du unabsichtlich eine Verhaltenskette aufgebaut.
    Der Hund könnte dann das so verstanden haben: "ich muß erst ziehen, warten bis sie stehen bleibt, und DANN zu ihr kommen, damit ich mein Lob bekomme". ;)
    Gewünscht ist ja eher "ich soll überhaupt nicht erst an der Leine ziehen".


    Versuch mal folgendes:
    Wenn der Hund wieder bei Dir ist, gehst Du los.
    Direkt beim ersten Schritt bestätigst Du den Hund.
    Ist sie immer noch bei Dir, oder zieht zumindest nicht, dann kommt sofort die nächste Bestätigung.
    So lernt der Hund, daß Ziehen nicht erwünscht ist.
    Später bestätigst Du sie erst, wenn Du zwei, drei Schritte, ohne Zug an der Leine zu haben, gehen konntest.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Unser Problem liegt ja nicht in der Nähe an der Straße, sondern in weiter Entfernung. Oder sogar so, dass Autos schon gar nicht mehr sichtbar sein brauchen und er sie nur noch hört.

    Dann setze genau da an.

    Zitat

    Wie soll ich da die Entfernung am Anfang soweit ausbauen, dass er nicht zu sehr abgelenkt ist?

    Wenn Du von dieser Stelle aus einige Schritte rückwärts weggehst, dann "muß" der Hund ja mit Dir mitkommen.
    Irgendwann guckt er Dich an. Das ist die Stelle, wo Du ihn belohnen kannst.
    Dann geht es, Schritt für Schritt, wieder nach vorn.
    Ist er bei Dir, ist alles gut.
    Dreht er auf, dann geh wieder aus der Situation heraus.

    Das wäre mein Ansatz.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :ka:

    Na ja,
    rein theoretisch könntest Du das Ganze auch über das reine Meideverhalten aufbauen.


    Wenn Du in einer Hundeschule, oder gar in einem Verein bist, dann kannst Du dort auch die Trainer befragen.
    Eventuell können sie Dir noch zeigen, wie Du in dieser speziellen Situation mit Deinem Hund umgehen kannst.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Welche "Methode" Du nimmst, bleibt Dir überlassen.
    Ist ja auch ein wenig vom Hund abhängig und womit Du Dich am wohlsten fühlst.

    Aber ja, das "Zeigen und Benennen" kann ein erster Schritt sein.

    Wähle ganz am Anfang noch eine große Distanz zu den "Objekten".
    Dann üb mit ihm.
    Ist er entspannt, und konzentriert er sich auf Dich, gibt es eine Belohnung. Ob es in Form von einem Leckerchen, oder ein kurzes Spiel ist, bleibt Euch überlassen.
    Dreht er zu sehr auf, dann seid Ihr noch zu nah dran. Geh aus der Situation heraus, indem Du dich umdrehst und die Distanz vergrößerst.
    So merkt er, daß es sich für ihn viel eher lohnt, ruhig bei Dir zu bleiben.

    Klappt dies gut, kann man dann langsam die Distanz zu den "Objekten" Schritt für Schritt verkleinern.
    Wichtig dabei ist nur, daß er sich nicht selbst "belohnen" kann.
    Behalte ihn im Auge, und reagiere sofort, wenn Du merkst, daß er sich zu stark für etwas anderes interessiert.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    es mag ja sein, daß man das Gefühl hat, daß man mit dem "Ablenken" einen guten Schritt nach vorn gemacht hat.
    Das Problem dabei ist allerdings, daß der Hund dadurch nichts lernt.
    Du wirst ganz gezielt trainieren müssen, daß "Autos nachzujagen" nicht erwünscht ist.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    :ka:

    Ist doch ein wenig so wie mit kleinen Kindern :D


    Geh da mit Deinem Bauchgefühl ran.
    Dann wirst Du schon wissen, ob Du da was "machen" sollst, oder ob Du den kleinen Mann einfach mal "sein Ding machen lassen" kannst.


    Wegen dem "nicht Pipi machen":
    Manche Hunde lassen sich schnell, leicht und gerne von "draußen" ablenken. Besonders, wenn da grad was ist, was sonst nicht da ist. Muß in Deinen Augen noch nicht einmal etwas "Besonderes" sein, aber für den Hund ist es schon spannend genug.
    Sie "vergessen" dann geradezu, daß sie eigentlich mal müssen.
    Da würde ich einfach etwas länger an einer "langweiligen Stelle" warten, ohne gleich spazieren zu gehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo,

    das liegt daran, daß der Kleine selbst "bestimmt", wann es zuviel für ihn wird, und wann nicht.
    Die Kleinen brauchen nicht unbedingt eine "Gassirunde". Für den Anfang reicht tatsächlich erst einmal der eigene Garten, oder eine Stelle vor dem Haus.

    Mit der Zeit wird ein Welpe neugieriger und auch "mutiger", dann wollen sie mehr von der Welt entdecken.
    Am Anfang fühlen sie sich nur in der Nähe von ihrer "Höhle" wohl, und wollen nicht weg.
    Zumal auch die Eindrücke in der Nähe der Höhle richtig verarbeitet werden wollen.


    Gib ihm doch etwas mehr Zeit. ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower