Du hast die Absurdität gut zusammengefasst. Ich hoffe, der zieht bald mal bei Euch ab. Und für mich bete ich, dass so schnell kein Wolf wiederkommt. Der im letzten Winter hat sich benommen und ist nun weg. War vermutlich ein Jungwolf auf Durchreise.
Beiträge von flying-paws
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Als bei meiner Hündin altersbedingt eine Schilddrüsenunterfunktion eintrat, war das erste Symptom ein Problem mit dem Verdauungstrakt. Ich habe bei Behandlungsbeginn mit den Hormonen eine Kotprobe zu Enterosan geschickt und deren Vorgehen befolgt. Nach wenigen Wochen war alles wieder stabil und blieb es auch.
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Was wurde denn diagnostisch gemacht?
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Bei einer ganzen Hundegruppe stelle ich mir das auch aufregend vor!
Spannend, danke für deinen Erfahrungsbericht. Das passt zeitlich genau.
Sie ist eine Deutsche Schäferhündin aus der Hochzucht, die aber auch erst 1,5 Jahre bei uns lebt. Ich nehme sie insgesamt auch vom Kopf her noch weniger weit entwickelt wahr, als vergleichbare Hunde in dem Alter, was an ihrem Aufwachsen (eher reizarm, Zwingerhaltung) liegen könnte. Jünger wirkt sie, anfangs geradezu welpenhaft. Ja, der Unterschied zur restlichen Zeit ist schon sehr stark, wobei sie nicht anderweitig auffällig wird. Also garstig ist sie zum Beispiel nicht. Ich empfinde sie als überfordert und iwie getrieben und reizüberflutet. Ich habe mich auch mal gefragt, ob hormonell mehr aus dem Gleichgewicht gerät, als es sollte. Unsere Trainerin findet es auch eher auffällig.
Was aber gut ist: mittlerweile greift Training auch in dieser Zeit. Also es ist Veränderung möglich. Es gibt auch eine Ansprechbarkeit und Lernfähigkeit, aber auf einem deutlich niedrigerem Niveau.
Ja, passt aber hormonell. Manche sind einfach unsicherer, andere garstiger in dieser Zeit. Ich würde in diesem Zeitfenster Sachen meiden, die den Hund stressen und die man meiden kann. Ich konfrontiere sie zum Beispiel weniger mit Fremdhunden etc ... ansonsten hilft Training in den Zeiten drumherum natürlich sich ein Grundgerüst für diese Zeit zu schaffen, damit der Hund da auch gut durch kommt.
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Das ist ja ein glatter Bruch, sollte also vernünftig heilen, wenn es passend zueinander verschraubt wurde.
Mein Lisko hatte ja auch mal einen Bruch am Vorderbein. War eine nervige Zeit, den Spitz auf Speed ruhig zu halten (war bei den Border Collies bisher immer viel einfacher) und ihn ständig zu schleppen. Da wurde mein leichtester Hund plötzlich doch ganz schön schwer. Aber geht auch rum irgendwann ...
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Ich denke aufgrund von Wannis viertem Geburtstag aktuell darüber nach, ab wann so ein Junghund-Stadium eigentlich mal abgeschlossen ist.

Ich finde das so spannend. Ich kann wirklich die Uhr nach stellen: 2 Monate nach der Läufigkeit (also wenn sie die Welpen bekommen würde?) habe ich hier für 4-6 Wochen einen anderen Hund sitzen, dann klingt es wieder ab. Mit anderem Hund meine ich: nervös, kaum Impulskontrolle und Frusttrationstoleranz. Im Gegenzug dazu ist sie den Rest der Zeit wirklich richtig toll geworden. Unkompliziert, ansprechbar und reguliert. Ich finde die Schwankung und die Regelmäßigkeit faszinierend.
Hat das wer Erfahrung? Bleibt das so? Also es gibt wahrlich schlimmeres, aber der Kontrast ist wirklich beeindruckend. Normalerweise kann ich sie auch mal entspannt mit in die Stadt nehmen (was ich nie vorausgesetzt habe), aber in diesen "Phasen" ist selbst unsere Standardrunde im Grünen eine Überforderung.
Das passt hormonell. Das ist die Zeit, wo die Welpen gesäugt würden und die Brut verteidigt. In der Phase sind nicht nur meine Mädels garstiger mit der Umwelt, auch der Rest der Gruppe passt sich da hormonell an. Bei jahrelang vier potenten Mädels war da also hormonell immer ordentlich was los hier. (Jetzt sind zwei gesundheitlich bedingt kastriert.) Aber es war nie in einem Ausmaß, dass es unser Leben eingeschränkt hätte. Was für eine Rasse ist denn Dein Hund?
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Ich habe damals zu meiner einjährigen Cooma versehentlich den halbjährigen Spitz dazu genommen. Nein, das brauche ich nicht noch mal so.
Versehentlich?

War eigentlich nur Pflegehund und sollte direkt wieder ausziehen. Das ist jetzt 16 Jahre her, er ist immer noch hier ...

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Macht keinen Sinn, die findet man nicht.
Echt nicht? Ich hatte ja während meiner Igelpflegezeit viel mit Lungenwürmern bei Igeln zu tun und die konnte man immer problemlos im Kot sehen (also unter dem Mikroskop). Ich habe ja damals selber die Kotproben untersucht.
Bei Hund sollte das auch mit Auswanderungsverfahren nachweisbar sein und es gibt mittlerweile sogar Antikörpertests dafür ESCCAP_2012_FS_Angio_D_final
Im Kot ist es wegen des Zyklus wie ein 6er im Lotto beim Hund. Bei dem Bluttest streiten die Experten auch noch ... Ich würde mir die Testerei sparen und lieber "einfach" entwurmen.
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Sie leben da ja nicht drinnen.
So isses. Daher würde ich da eher die Sicherheit in den Fokus rücken.