Beiträge von flying-paws

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    Ich persönlich kann diese Rasse nur empfehlen Border Collies haben einen tollen Charakter und sind tolle Familien und Hofhunde!

    Ein Hofhund... ist sowas wie der Spitz, der Hovawart, Sennhund, Pinscher etc... aber ganz sicher gehört der Border Collie nicht dazu!

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    Ja, denn der macht das Ding jetzt zu. Ich denke, das ist im Sinne der Thread-Eröffnerin, denn sie wird wohl keine Antworten mehr finden.

    Viele Grüße
    Corinna

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    1. habe jetzt von jemandem gehört, die meinte die borders die sie kennt wären alle total hektisch und könnten keinen augenblick ruhig sein... ist das wirklich so schlimm bei denen (ich habe nicht so die erfahrung gemacht, aber kenne auch nicht allzu viele)?

    Ja.

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    2. auch eine bekannte meinte ein border wär eine aufgabe fürs leben, wenn man einen border hat kann ma n im prinzip keine anderen hobbies mehr haben. stimmt das so?

    Ja, das stimmt auch. Du wirst Deine freie Zeit damit verbringen müssen Schafezäune zu bauen, zu entwurmen, scheren....


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    3. kann man dementsprechend einen border nicht so lang allein lassen??

    Ein Border Collie benötigt - wie alle anderen Hunde auch - ca. 16 Stunden schlaf täglich. Wenn er davon 5-6 Stunden allein verbringt, nachdem er es gelernt hat, hat er damit bestimmt kein Problem.

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    @beate-timmi: naja, hätte 1. keine möglichkeit hütearbeit zu machen, ausserdem hab ich bisher von vielen (erfahrenen) leuten gehört, dass ein hüte hund nicht zwingend hüten muss, solange er andere beschäftigungen bekommt. oder macht jeder hier der hütehunde hat auch hütearbeit???? und borders gefallen mir einfach total von charakter etc schon seit jahren und je mehr ich lese,, desdo toller finde ich diese rasse....

    Ja, man kann einen Hund mit Agi & Co. beschäftigen. Aber ein BC braucht Arbeit. Die kann er nur auf eine Weise bekommen.

    Diesen tollen Charakter haben diese Hunde aber nur, weil es Spezialisten in ihrem Gebiet sind. Schreib doch mal genauer was Du so toll an ihnen findest!

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    Also ich würd mal sagen, die brauchen jeden Tag mehrere Stunden intensive Beschäftigung - vor allem geistige. Also wenn du bspw. an einem Tag "nur" Gassi gehst und joggst, wird ihm das wohl zuwenig sein.

    Sowas nennt man hyperaktiv. In der Regel selbstgemacht. Meine BCs haben kein Problem damit mal mehrere Tage hintereinander mit simplem Gassi durchzupennen.
    Wer seinem Hund antrainiert 24 Stunden täglich unter Strom zu stehen, der braucht sich nicht zu wundern, wenn die Sicherung mal durchbrennt.


    Ich schließe mich Christine an: Wenn Du wirklich ernsthaftes Interesse an einem solchen Hund hast, solltest du den Trialtermin als DIE Gelegenheit nutzen ganz viel Informationen über diese Rasse zu bekommen. Dort werden auch viele Menschen sein, die Dir über falsche Haltungsweise und daraus entstehende psychische Krüppel etwas erzählen können.

    Viele Grüße
    Corinna

    Mein Ratschlag, wenn Du wirklich umschwenken möchtest: Mach ersteinmal eine Pause mit dem Üben von mindestens drei Monaten!

    Dein Hund muss dafür ersteinmal "Luft" ins Köpfchen bekommen, sonst wird er nicht "frei" und locker arbeiten können, denn das ist Grundvoraussetzung für das Üben ausschließlich über positive Bestärkung.

    Das ist meine eigene Erfahrung (ja - unglaublich, ich habe mal einen Hund über Leinenruck ausgebildet und bin dann "umgeschweckt").

    Wenn Du durch diese "Übergangsphase" hindurch bist, dann wirst Du merken wieviel mehr Spaß es dem Hund macht! Aber der Weg dahin ist hoprig - vor allem, wenn Du einen Trainer hast, der es Dir madig machen möchte :wink:

    Viele Grüße
    Corinna (die vor wenigen Wochen mit Chill eine BH abgelegt hat, deren Vorbereitung absolut ruckfrei war...)

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    n
    so ein quatsch! es ist jawohl ein unterschied von gewalt die wehtut, bis den hund ein bisschen in eine richtung lenken. ausserdem will ich in meinem fall gar nicht von gewalt reden.

    Der Begriff Gewalt ist nicht mit "Schmerz zufügen" gleichzusetzen. Es gibt verschiedene Formen - physischer (von der Du sprichst) und psychischer Art.

    Zitat

    es geht darum dass die übungen so tatsächlihc verinnerlicht werden, und mein hund nicht nur arbeitet weil ich leckerlies in der tasche hab. der hund wird zu gar nichts gezwungen, ihm wird gezeigt was er tun kann, um lob zu kriegen.

    Das ist ja genau der Trugschluss an der Sache. Genau so ist es nicht. Dein Hund versucht einer unangenehmen Situation zu entgehen, die Du so gestaltest, dass sein Entzug daraus das erwünschte Verhalten ergibt. Das ist keine Glaubensfrage oder ähnliches, sonder ganz schlichte Lerntheorie. Wenn Eurer Trainer Euch darüber nicht aufklären kann und es als "positive" Lehrstrategie verkauft, dann hat er entweder keine Ahnung oder führt seine Kunden wissentlich hinters Licht.

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    wenn ich leine anziehen sage, dann meine ich, dass ich sie nicht locker an meiner seite halte, sondern über ihm. das tut nicht weh!!!!!!!

    Genau, das ist das praktische Beispiel für mein oben geschriebenes: Der Hund verspührt Druck am Hals und weicht dem aus, ergo setzt er sich um dem zu weichen. Das ist ein ganz simples Beispiel für negative Verstärkung.

    Es gibt zwei Methoden den Hund mittels "unangenehmen" Reizen auszubilden (es ist unerheblich, ob Du es Schmerz nennst oder nicht - Du kannst gar nicht wissen, wann Dein Hund Schmerz empfindet).

    Einmal die oben genannte Technik - also: Es ist unangenehm und er Hund weicht weg.

    Dann die andere Version: Der Hund tut etwas und es wird unangenehm. Er unterbricht.

    Der einzige Unterschied ist , dass man bei der ersten den Hund in das erwünschte Verhalten zwingt - also die Auflösung des Drucks das erwünschte Verhalten ist, und bei der anderen, der Hund unangenehmes erfährt, wenn er etwas tut, was nicht erwünscht ist.

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    und so ist es sein natürlichees bedürfnis sich hinzusetzten, frauchen freut sich, und beim nächsten mal macht ers, weil er weiss frauchen findets klasse.

    Nein, beim nächsten Mal macht er es, weil er weiß, dass er so dem Druck entgehen kann.

    Der Hund verspürt nur das natürliche Bedürfnis sich hinzusetzen, wenn er müde ist, die Gegend beobachten will usw.
    Wenn Frauchen ihn an einer (sehr unnatürlichen) Strippe hat und in einer (für den Hund) völlig unlogischen Situation "Sitz" sagt, dann könnte es unnatürlicher kaum noch sein.

    Das sind alles Fakten. Was daran Du Dir wie einreden möchtest oder nicht, ist Deine Sache.

    Übrigens: Unsere Schüler werden über den unterschiedlichen Einsatz von Strafe und Belohnung realistisch aufgeklärt! Aber ich habe ja auch nicht den Druck dahinter "meine" Methode vermarkten zu müssen :rolleyes:

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat


    mein 15 monate junger DSH humpelt seit heute mittag. wie ich aber sehe hat er dabei keine schmerzen.

    Ist das sowas wie eine tote Leiche? Oder ein runder Kreis? :gruebel:

    Sachen gibt's die gibt's gar net... *kopfschüttel*