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so ein quatsch! es ist jawohl ein unterschied von gewalt die wehtut, bis den hund ein bisschen in eine richtung lenken. ausserdem will ich in meinem fall gar nicht von gewalt reden.
Der Begriff Gewalt ist nicht mit "Schmerz zufügen" gleichzusetzen. Es gibt verschiedene Formen - physischer (von der Du sprichst) und psychischer Art.
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es geht darum dass die übungen so tatsächlihc verinnerlicht werden, und mein hund nicht nur arbeitet weil ich leckerlies in der tasche hab. der hund wird zu gar nichts gezwungen, ihm wird gezeigt was er tun kann, um lob zu kriegen.
Das ist ja genau der Trugschluss an der Sache. Genau so ist es nicht. Dein Hund versucht einer unangenehmen Situation zu entgehen, die Du so gestaltest, dass sein Entzug daraus das erwünschte Verhalten ergibt. Das ist keine Glaubensfrage oder ähnliches, sonder ganz schlichte Lerntheorie. Wenn Eurer Trainer Euch darüber nicht aufklären kann und es als "positive" Lehrstrategie verkauft, dann hat er entweder keine Ahnung oder führt seine Kunden wissentlich hinters Licht.
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wenn ich leine anziehen sage, dann meine ich, dass ich sie nicht locker an meiner seite halte, sondern über ihm. das tut nicht weh!!!!!!!
Genau, das ist das praktische Beispiel für mein oben geschriebenes: Der Hund verspührt Druck am Hals und weicht dem aus, ergo setzt er sich um dem zu weichen. Das ist ein ganz simples Beispiel für negative Verstärkung.
Es gibt zwei Methoden den Hund mittels "unangenehmen" Reizen auszubilden (es ist unerheblich, ob Du es Schmerz nennst oder nicht - Du kannst gar nicht wissen, wann Dein Hund Schmerz empfindet).
Einmal die oben genannte Technik - also: Es ist unangenehm und er Hund weicht weg.
Dann die andere Version: Der Hund tut etwas und es wird unangenehm. Er unterbricht.
Der einzige Unterschied ist , dass man bei der ersten den Hund in das erwünschte Verhalten zwingt - also die Auflösung des Drucks das erwünschte Verhalten ist, und bei der anderen, der Hund unangenehmes erfährt, wenn er etwas tut, was nicht erwünscht ist.
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und so ist es sein natürlichees bedürfnis sich hinzusetzten, frauchen freut sich, und beim nächsten mal macht ers, weil er weiss frauchen findets klasse.
Nein, beim nächsten Mal macht er es, weil er weiß, dass er so dem Druck entgehen kann.
Der Hund verspürt nur das natürliche Bedürfnis sich hinzusetzen, wenn er müde ist, die Gegend beobachten will usw.
Wenn Frauchen ihn an einer (sehr unnatürlichen) Strippe hat und in einer (für den Hund) völlig unlogischen Situation "Sitz" sagt, dann könnte es unnatürlicher kaum noch sein.
Das sind alles Fakten. Was daran Du Dir wie einreden möchtest oder nicht, ist Deine Sache.
Übrigens: Unsere Schüler werden über den unterschiedlichen Einsatz von Strafe und Belohnung realistisch aufgeklärt! Aber ich habe ja auch nicht den Druck dahinter "meine" Methode vermarkten zu müssen 
Viele Grüße
Corinna