Hallo,
dieses Problem kann man von drei Seiten anpacken:
1. Ignorieren - vermutlich am effektivsten, aber auch am nervenaufreibensten
Warum? Weil das Verhalten sozusagen schon dermaßen toll trainiert ist, dass die Hündin es mit viel Durchhaltevermögen sehr lange und vehemt probieren wird. Sie bekommt ihre Bestätigung ja immer irgendwann. Und durch das bisherige vorgehen, wurde sie ja immer dafür bestätigt, je länger sie durchhält. Heißt: Sie hat gelernt, dass man einfach durchhalten muss, dann funktioniert es irgendwann.
2. Verbieten
Das wiederrum setzt seitens der Besitzerin voraus, dass sie sich unter professioneller Anleitung beibringen lässt, wie man einem Hund richtig "Nein" sagt. Ist das der Fall, sollte es bei konsequenter Anwendung Erfolg bringen.
3. Belohnen ruhigen Verhaltens
Dürfte schwierig werden, da sie (wenn ich es richtig verstanden habe) in den besagten Situationen wohl keine Pause macht und es somit zu wenig belohnungswürdigen Momenten kommt.
Ich rate dazu, einen Weg zu wählen und nicht mischen - sonst wird es für den Hund zu undurchsichtig und für den Mensch auch schwer umzusetzen.
Übrigens ist es völlig unerheblich wie sich der Hund bei der Oma oder einer anderne Person benimmt. Hunde lernen personenbezogen. Meine lassen z.B. gern "die Sau raus", wenn sie bei meinen Eltern sind... Is mir Wurscht - bei mir hüppen die trotzdem net auf die Tische :wink:
Viele Grüße
Corinna