Beiträge von flying-paws

    Herbert,

    die Frage ist ja ersteinmal, ob der Hund tatsächlich Epilepsie hat!

    Luminal macht die meisten Hunde sehr müde und träge in der Anfangszeit. Mangelnde rote Blutkörperchen würden das wohl noch begünstigen.

    Ich würde ich mit dem Hund in dieser Zeit nirgendwo hin fahren :wink:

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Andrea,

    es gibt viele Krankheiten, die unter anderem Krampfanfälle als Symptom zeigen können. Daher mein kritisches nachfragen.

    Epilespie wird immer mittels "Auschluss"verfahren ermittelt. Das heißt, man kann eigentlich nur alle möglichen Krankheiten mittels Untersuchung ausschließen, um dann bei Epilepsie "hängen zu bleiben". Und selbst dann gibt es noch diejenige ohne erkennbaren Auslöser und eben die mit.

    Da der Auslöser oft nicht erkannt wird, ist es ratsam ein Anfallstagebuch zu führen. Ich habe schon von den "interessantesten" Auslösern gehört. Von Düngemittel auf dem Feld, über die Wetterlage (Hochdruck, Tiefdruck) bis hin zu zuviel Spiel.

    Mittel, die epileptische Anfälle verhindern sollen, sind meist nur wenig wirksam (Glück für diejenigen Hunde, die die Ausnahme sind) und wirken stark schädigen auf die Leber.

    Ich habe mich für meine Hündin gegen diese Medikamente entschieden und sie mit der richtigen Lebensführung, wie auch homöopathischer Behandlung seit bald 1,5 Jahren anfallsfrei.

    Viele Grüße
    Corinna

    Meinst Du das bilogische Alter?

    Das kann man neben Deinen Angaben nur anhand von Faktoren bestimmten, die Du hier nicht angegeben hast, wei z.B. Trainingszustand, Krankheitsgeschichte etc...

    Viele Grüße
    Corinna

    Amen.

    Ok, damit ich nicht wieder mecker bekomme... hier noch was sachliches :wink:

    Bin ich froh, das Trumler geboren wurde. Stellt Euch mal vor, das wäre nicht so... unsere armen Hunde... eieiei...

    Zitat

    1) Hunde sind von Ihrer genetischen Veranlagung Raubtiere.

    Und?

    Zitat

    Wenn mein 8 J. Irish Setter Rüde genug vom spielen mit meiner 2 J.
    Labrador Hündin hat, macht er ihr das durch ein Knurren klar.
    Da sie es in der Regel nicht akzeptiert kommt prompt der Nackenbiss
    mit leichtem Schütteln.

    Mal wieder ein schlichter Beweis dafür, dass bei Retrievern in dieser Hinsicht züchterisch mal etwas unternommen werden müsste.
    Meine Strafen sich auch. Aber noch nie habe ich dabei einen Schütteln beobachten können. Auch in unseren Hundegruppen habe ich soetwas noch nicht gesehen.


    Zitat

    Kleine Tiere wie Mäuse werden durch den so genannten
    Mäuselsprung auf den Boden gedrückt und gebissen.

    Meine Hunde erlegen Mäuse auf eine andere Art.

    Zitat

    Junghunde lernen über negative Erfahrung ("nicht über positive
    Bestärkung" Eberhart Trumler), alles andere ist Vermenschlichung.

    Mmh. Interessant. Ich nenne "negative Erfahrung" und "alles andere" schlicht Lerngesetze.

    Und das, ohne irgendeinen Guru zu zitieren (was aber durchaus möglich wäre *kicher*).

    Zitat

    Er war Freund des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz. Der der Urvater
    aller tierischen Verhaltensforschung ist.

    Dessen Beobachtungsergebnisse in vielerlei Hinsicht (nicht nur im Bezug auf Caniden) vielfach widerlegt bzw. korrigiert wurden.

    Zitat

    Und jetzt haltet Euch fest:

    Tschuldigung... jetzt muss ich mal kurz... :lach:

    Zitat

    Denn wenn ein Hund nach dieser Methode
    erzogen wird, wobei man eher von Beziehung sprechen muss,
    kann man ihn überall mit hinnehmen ohne dass er sich stranguliert.

    Seltsam. Meine Leben noch... haben sich folglich noch nicht zu Tode stranguliert.

    Zitat

    Ich kann nur versichern das mit dieser Sch.... Leckerlimethode der Hund nur dann hört wenn keine Ablenkung da ist. Und das müsste auch der
    entschiedenste Gegner eingestehen(wenn er sich selbst gegenüber ehrlich ist).

    Nö.

    Ganz ungeistige Grüße
    Corinna

    Caniviton - sorry, der Zusammensetzung nach würde ich dafür keinen Cent ausgeben.

    VPM - da habe ich trotz Nachfrage beim Hersteller nie genau herausgefunden, was das genau für ein Zeug sein soll. Und ich habe die Angwohnheit meinen Hunden nur Dinge zu füttern, bei denen ich weiß was drin ist...

    Arthritis? Das heißt, Dein Hund hat einen Dauerhaft entzündlichen Prozess im Gelenk? Dann würde ich etwas zufüttern, dass eben auch diesen bekämpft und zusätzlich den Knorbel aufbaut/Arthrose hemmt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Schon Hahnemann als Gründer der Homöopathie hat beobachtet, dass manche Krankheitsbilder aus gleicher Ursache heraus immer gleich ablaufen; er nannte dies "festständige Krankheiten". Diese könne man immer mit dem gleichen Mittel behandeln, stellte er fest.

    Hier ist die Rede von einem Mittel.

    Zitat

    Später haben Ärzte weitere Krankheitsbilder, so genannte Syndrome, herausgearbeitet, bei denen sich immer das gleiche Mittel oder die gleiche Mittelkombination bewährt hat.

    Hier ist die Rede von Mittelkombinationen.

    Zitat

    Dabei werden gerne auch Komplexmittel eingesetzt, also Mittel, die aus mehreren, aufeinander abgestimmten Einzelkomponenten zusammengesetzt sind.

    Komplexmittel gab es bei Hahnemann (und gibt es bei den Klassischen Homöopathen) nicht. "Wer" hat diese Mittel aufeinander "abgestimmt"?


    Zitat

    Für diese Komplexmittel kann – anders als bei den Einzelmitteln - eine Indikation angegeben werden, zum Beispiel "akute fieberhafte Zustände" oder "grippaler Infekt". Diese Komplexmittel haben einige Vorteile: Wenn der Patient seine Beschwerden nicht genau beschreiben kann oder seine Krankheitszeichen sehr vielfältig sind, zum Beispiel bei einer Erkältung, deckt ein Komplexmittel ein breiteres Spektrum ab als ein Einzelmittel.

    Warum sollte der Patient seine Beschwerden nicht beschreiben können? Oder anders herum: Warum findet der Arzt die Beschwerden - oder noch besser: Gegebenheiten - nicht heraus?

    Zitat

    Daher sei ein Krankheitszustand durch ein Mittel zu heilen, das bei Gesunden diesem Zustand ähnliche Symptome hervorruft: similia similibus curentur („Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“).

    Hier nocheinmal: Das Mittel ruft beim Gesunden ähnliche Symptome hervor. Nun gehen wir mal von einem Komplexmittel aus, in dem zwei Mittel tatsächlich "passen" und zwei nicht. Was passiert jetzt? Diejenigen, die nicht passen, rufen Symptome hervor. Die anderen beiden "bekämpfen" genau diese. Und nun?

    Wenn man Glück hat, wird man gesund. Wenn man Glück hat, passiert nichts. Wenn man Pech hat, führt man (unfreiwillig) eine Arzneimittelprüfung durch.

    Hier nocheinmal eine Definition des Begriffes Klassische Homöopathie

    Zitat

    Der Begriff „Klassische Homöopathie“ entstand aus der Not, sich vom großen Spektrum der als „homöopathisch“ bezeichneten Heilmethoden abzugrenzen. Grundlagen der Klassischen Homöopathie sind die Lehre Hahnemanns und die sich daran orientierenden Weiterentwicklungen der Heilmethode (zum Beispiel durch Bönninghausen, Hering, Kent u. a.). Im Gegensatz zu vielen anderen Richtungen der Homöopathie wird in der Klassischen Homöopathie immer nur ein Mittel auf einmal verabreicht, meistens in einer mittleren oder hohen Potenz. Arzneimittel werden nach gründlicher Anamnese grundsätzlich nach dem individuellen Symptombild des Kranken ausgewählt.

    Klassische Homöopathen behandeln sowohl akute Krankheiten als auch chronische Leiden (konstitutionelle Behandlung).

    Und hier die sogenannte "Wissenschaftlich-kritische Homöopathie"

    Zitat

    Die sogenannte „wissenschaftlich-kritische“ Homöopathie ist eine Richtung der Homöopathie, die auf der Grundlage der schulmedizinischen Lehre homöopathische Arzneimittel als Ergänzung zu anderen Therapieformen einsetzt. Häufig werden niedrige Potenzen bis D12 verwendet, in denen noch ein chemisch nachweisbarer Rest der Arzneisubstanz vorhanden ist. Arzneimittel werden außerdem nicht nach dem oft sehr komplexen gesamten Symptombild des Kranken, sondern nach Pathologie (Krankheit) verordnet. Das erleichtert besonders die Findung des passenden Arzneimittels, weil zum Beispiel für eine Erkältungskrankheit nur noch aus einer Liste von wenigen Mittel ausgewählt werden muss. Beliebt ist auch die Verwendung von „Komplexmitteln“, d. h. einer Vermengung von verschiedenen Mitteln, die für eine bestimmte Krankheit zusammengestellt wird.

    Die Therapie mit Komplexmitteln widerspricht jedoch grundlegend dem Wesen der ursprünglichen Homöopathie; Hahnemann selbst schreibt in seinem Organon:

    „§ 273: In keinem Fall von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige, einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sey, nur einen einzelnen, einfachen, wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren, verschiednen. In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal einzugeben.“


    Quelle: Wikipedia: Homöopathie

    Viele Grüße
    Corinna

    Aber wie ist denn der Schäferhund zu einem "guten Arbeitshund" geworden?
    Oder: Warum kannst Du Dir so sicher sein, dass er bei richtiger Beschäftigung zu einem "fähigen Exemplar seiner Art" wird?

    Oder andersherum: Wenn jahrelange, jahrzehntelang... jahrhundertlang nur auf Gesundheit geachtet wird, sonst nichts, was kommt dann dabei heraus?

    Viele Grüße
    Corinna