Beiträge von flying-paws

    Ich habe ja auch so die Vermutung, dass es weniger am Futterdummy liegt, sondern vielmehr an der Erwartungshaltung des Menschen an dieses Ding =)

    Oftmals kommt man beim Apportieren nicht weiter, weil der (Erwartungs)Druck recht hoch ist. Und beim Futterdummy ist der oft nicht in dieser Art da.

    Es gibt ja einige hier im Thread, die zischen "ernsthaften" Appport und "Spaß"Apport unterscheiden. Den Unterschied gab und gibt es für meine Hunde gar nicht. Alles ist ernsthaft-spaßig. Und ohne Druck. Was geht, dass geht.

    Ich habe damals meinem Bobby, der als Spitz mit Apportieren soviel am Hut hatte wie ein Pferd mit Höhlen graben, das Apportieren beigebracht und anfangs auch ein Futterdummie genutzt. Ich hätte es mir sparen können... und gleich mit einem normalen Anfangen können. Der Unterschied war auch für meinen Spitz nicht da. Apportieren fand er trotzdem cool - da gabe es immer soviel Spaß und Belohnung :lol:

    Üb schonmal tagsüber, dass sie nicht ins Schlafzimmer dürfen, wenn Du drin bist. Ich würde das mit offener Tür üben - also Verbot. Ist eben ab sofort eine Tabuzone, die man nur auf Aufforderung betreten darf. Sowas ist auch eine super Übung für Verbote generell. Ich rate sogar meine Welpengruppenbesuchern dazu sowas schon mit ihrem Welpe zu üben.

    Viele Grüße
    Corinna

    Wie sieht denn der Umgang mit den Kindern aus? Wissen die, dass man den Hund nicht einfach anfasst? Hat der Hund eine Ruhezone, die er kennt? Ist der Hund gesund?

    Verbiete ihm nicht das Knurren, Du schaltest Dir sonst ein wichtiges Warnsystem aus und er wird gleich beim Wegschnappen einsteigen müssen.

    Versuch besser herausfinden, warum der Hund versucht die Kinder durch Knurren von sich wegzuhalten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Was als Rasse im EU-Pass steht, ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass die Chip-Nummer zum Hund passt.

    Bei meiner Teak steht seit acht Jahren "Mischling" - hat das Tierheim damals so eingetragen. Sie ist ganz sicher ein reinrassiger Border Collie.

    Is mir doch wurscht =)

    Ansonsten würde ich auch sagen: Der Spitz ist gut zu sehen bei Deinem Wauz :smile:

    Nimm Dir eine bestimmte Decke und üb schon Zuhause, dass das Ruhezone ist. Ich würde den Zwerg wohl auch anleinen - und das auch schon Zuhause üben. So, dass die Verknüpfung entsteht: Diese Decke in Kombination mit Leine = Ruhezeit. Dann noch was zum Kauen draufschmeißen, einen Wassernapf daneben und Du kannst in Ruhe arbeiten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Das machen viele Hunde, wenn sie ersteinmal unsicher sind und dann ins Jagdverhalten fallen.

    Ich würd es ihm auch verbieten und ruhiges Verhalten bestärken. Pass aber auf, dass Du nicht das ruhige Anstarren belohnst, sonst geht der Weg in die falsche Richtung.

    Viele Grüße
    Corinna

    Lass das Auspowern weg. Das geht nach hinten los. Betrachte es eher als Aufpuschen. Wie wäre es, wenn Du Dir für in ein paar Wochen eine richtige Aufgabe stattdessen überlegst? Etwas, was den Hund nicht hochpuscht, sondern ihn wirklich denken lässt? Eine Aufgabe, die Du dann zwei bis drei Mal die Woche machst.

    Ich hatte mal Kundschaft, die sich auch seeeeeeeeeeeehr um den Hund bemüht hat. Der war auch aus dem Tierheim und sie wollten nur das Beste. Er drehte nach dem Abendgassi auch immer auf. Meinen Vorschlag, dass Abendgassi ganz wegzulassen (dafür aber zwei Mal über den Tag verteilt), nahmen sie ungern an, taten es aber. Und siehe da: Der Hund war plötzlich ruhiger!

    Viele Erfolg.
    Corinna

    PS: Bitte die Grafik aus der Signatur entfernen, sonst gibt's Ärger mit dem Chef ;)

    Zitat

    Hatte ich auch versucht - gefühlte 3 Jahre... :roll:
    Entweder war das alles viiiiiiiel zu langweilig oder das Rumflitzen mit dem Dummy war dann viel lustiger!

    Ich behaupte: Dann war Deine Bestätigung nicht korrekt getimt und: Wie kann ein Hund ander Leine abhauen?