Beiträge von flying-paws

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    Hallo, in diesem Alter fangen die Rüden an erwachsen zu werden, wollen sich behaupten. Dafür fangen sie mit den rangniedrigsden an, die Kinder.Hinzu kommt, der Hund ist neu bei Euch, muß sich in allem neu orientieren.Wenn Hund und Kinder zusammen kommen, nur unter Aufsicht, dann könnt Ihr sofort einschreiten und Ihm verständlich machen was er darf und nicht.Gibt ihm die Zeit sich auf alles einzustellen, ansonsten braucht Ihr einen Fachmann.Ausgewachsener Hund und Kleinkinder ist nicht zu unterschätzen, vor allendingen wie war sein Vorleben?
    Gruß Sigrid

    Klar, der Hund lebt seit ein paar Tagen in der Familie und hat nichts anderes im Sinn die Familienherrschaft und dann die Weltherrschaft an sich zu reißen.

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    "Nein" habe ich auch mit Leckerlies im Wohnzimmer bis zum erbrechen geübt, solange, bis ich einen Becher Trockenfutter überm Boden verteilt habe und das Zimmer für den Rest des Tages verlassen habe. Und abends konnten wir es noch komplett einsammeln.

    Wobei ich auch andere Abbruchkommandos habe, weil ein "nein" ist wirklich ein ganz "heftiges" Kommando. Ich nutze z.B. "Weiter", wenn sie an was schnuffelt, was ich nicht möchte. Z.B. wenn sie an einem Hasenklo schnuffelt oder an nem Haufen Pferdeäpfeln. Da möchte ich, dass sie weitergeht, und da nicht weiterschnuffelt und es nicht frisst. Aber dafür nutze ich nicht "nein". Sondern "weiter". Das ist in dem Moment ja letztlich auch ein Abbruch - aber für mich irgendwie noch mal nen ticken anders. Weiss grad nicht, wie ich das erklären soll.

    Warum nutzt Du die Chance zum Generalisieren nicht? Sie liegt ja förmlich auf der Straße... :???:

    :2thumbs: Sehe ich genauso, baue ich genauso auf und setze ich pingeligst durch!

    Als ich meinen damals 12wöchigen Welpen der Besitzerin übergab, konnte der zwei Dinge: Herankommen und das Abbruchkommando. Ich hatte irgendwie nur vergessen Letzteres der Käuferin zu sagen. Die rief mich abends an und fragte etwas irritiert, ob ich schon "Nein" geübt hätte... :D Hat der Knabe wohl sehr gut verstanden und sogar schon generalisiert gehabt.

    Ich stimme Dir auch zu, dass das setzen von Tabus und Grenzen wichtig ist. Schon in der Welpengruppe erlebe ich viele Hunde, die sich wie die Axt im Walde benehmen. Für mich ist das nur die verzweifelte Suche nach Grenzen.

    Wie Du weißt, arbeite ich ja auch viel mit Belohnung. Aber in bestimmten Bereichen eben auch viel mit Abbruch.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Also ich habe bobachtet wenn meine Tochter oder die tochter von meinem Bekannten ihn streicheln möchten fängt er an zu Knurren, obwohl die Kinder ganz sachte also ohne aufdringlig zu wirken an ihn ran gehen.

    Wie schon gesagt: Das ist sehr bedrängend für den Hund. Gerade ein unsicherer Hund sollte immer von sich aus Kontakt aufnehmen können und bestimmen können, wann der Kontakt zuende ist, indem er geht oder der Besitzer den Hund frühzeitig aus der Situation bringt.

    Ihr solltet unbedingt einen anderen Weg einschlagen, sonst wird er nach dem Knurren nicht mehr anders weiterwissen als zu schnappen, damit er in Ruhe gelassen wird.

    Ich rate Euch außerdem zu professioneller Hilfe, damit ihr den Hund lesen lernt! Das ist das A und O, damit Du weißt, wann was getan werden muss.

    Viele Grüße
    Corinna

    Meine Teak hasst "Sitz" auch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie wegen ihrem Rücken beim Sitzen Schmerzen hat. Sie setzt sich auch im Alltag nie hin, im Gegensatz zu meinen anderen Hunden.

    Ist sie gesund?

    Wenn ja, dann würde ich die Übung so aufbauen, dass es nicht zur Korrektur kommt. Also gerade immer so lange, bis der Zeitpunkt erreicht ist, dass... Und dann eben kurz davor belohnen.

    Viele Grüße
    Corinna

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    hab mich hier zwar nicht dazu geäußert, aber auch bei mir gibt es einen Unterschied
    zum einen Gibt es den "ernsten" Teil, also die Arbeit: ich arbeite nru mit Dummys, erwarte von Kira wirkliche gehorsam etc. (natürlich macht auch das Spaß)
    und dann gibts den Spaß (quasi als Happy-Dummy), wo ohne Kommando losgejagd werden darf, um den Dummy zu erwischen und zurück zu bringen, hierbei wird auch mal anderes apportiert

    Da ist doch eigentlich kein Unterschied. Wenn ich meinem Hund z.B. beibringe, dass er nur auf Kommando losdarf, dann ist es doch auch ein Kommando, wenn ich das Kommando auflöse :nixweiss: Also doch Gehorsam...

    Off-topic: Das ein oder andere Satzzeichen wär hilfreich. Ganz ehrlich, es ist mir zu mühsam Deine Beiträge zu lesen. Denn die muss man dann ersteinmal "ins Reine" schreiben, sonst versteht man den Sinn nicht.

    Man muss keine perfekte Rechschreibung abliefern, aber ich denke immer, wenn sich schon andere mit dem eigenen Problem abmühen, dann sollte man sich wenigsten die Mühe machen seine Texte vor dem Klick auf den Button "Absenden" nocheimal zu lesen und zu korrigieren.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Wenn sie beide draußen sind - oder sie uns Bad geht - schnappt er nach ihr - sie gibt ihm keine Spielaufforderung - sowie rex Füße oder hose sieht gleich ran zerren und knurren :ops:

    Sorry, ich versteh nur Bahnhof? :???:

    Naja, der Wachinstinkt ist ja schon spitztypisch...

    Wobei man auch etwas weitläufiger sagen könnte: Da ist bestimmt ein Urtyp-Hund drin. Welcher genau, wirst du eh nie rausfinden.

    Ich hatte auch einen Spitzmix. Was da noch drin war - ich weiß es bis heute nicht und es ist mir auch egal. ;) So wie er war, war er genial und der beste Hund der Welt.