Beiträge von flying-paws

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    Bei unserm Großen wäre es alles was mit "Druck" zu tun hat, sei es Leinenruck an der Leine/Schleppleine, etwas hinterher werfen, selbst ein Bodyblog mit zu weit vorgelehnter Körperhaltung oder etwas lautere Stimme reicht bei den schon aus, das er nichts mehr macht und zusammenklappt wie ein Taschenmesser.

    Der Kleine ist da unempfindlicher.

    Sind das nicht schlicht aversive Reize?

    Auch wieder wahr... Trotzdem würd mich die Farben im Stammbaum der Hündin interessieren... und warum die Züchter so vorgehen. Man hätt ja auch nen anderen Rüden wählen können. Hübsch aussehen tun doch viele. Oder hab ich da noch ein Zuchtkriterium überlesen :hust:

    Es geht Dir beim Labrador Retriever um die optische Erscheinung?

    Ich denke, Du solltest Dir unbedingt die Hunde mal bei richtiger Arbeit anschauen, denn die Arbeitslinie ist schon was anderes... Ich selbst bin ja ein Fan davon, aber für einen (Erst)Hundehalter ist das schon eine Aufgabe...

    Aber, wenn Du Dich an seriöse Züchter wendest, werden die Dir eh keinen unpassenden Hund verkaufen ;)

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    Die meisten, die ich gefunden habe bekommen die Welpen aber genau am Ende der Zeit. Also muss ich mir eine Alternative einfallen lassen, denn bis zu den nächsten Semesterferien zu warten ist ja dann auch keine Lösung

    Du findest ein halbes Jahr Wartezeit auf den passenden Hund, der Dich bestenfalls fünfzehn Jahre Deines Lebens begleitet, zu lang?

    Ich hatte Käufer, die haben ein Jahr gewartet...

    Viele Grüße
    Corinna

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    Dieses "Programm" habe ich nicht vom einen auf den anderen Tag begonnen, sondern ganz langsam gesteigert, weil ich hoffte dadurch irgendwann den Punkt zu erreichen an dem sie ausgelastet ist. Ich vergleiche sie immer mit einem Border Collie, denn genauso lernwillig und klug ist sie. Und (besonders) bei den Bordern sagt man doch immer das sie dringend geistig ausgelastet sein müssen, damit sie keinen Mist machen.

    Interessanter Vergleich. Weiß Du wie das Leben eines Arbeitshundes in diesem Alter eigentlich aussieht? Ziemlich langweilig. Nehmen wir mal einen Border Collie in seinem Aufgabengebiet. Mit zehn Monaten fängt der Schäfer gerade mal an den Hund an den Schafen anzutrainieren. Das heißt, bis dahin ist der Hund vielleicht alle zwei Wochen mal um die Schafe gelaufen für zehn Minuten. Das dürfte es aber an Beschäftigung auch gewesen sein. Ansonsten bekommt der Border Collie bis dahin an Beschäftigung genau: Nichts. Ein bisschen Grunderziehung, das war's. Kein Schäfer macht sich Gedanken über die Auslastung seines Hundes. Und auch im Jagdhundebereich sieht es bis dahin nicht viel anders aus.

    Die Hunde sind daraufhin selektiert.

    Und ich muss sagen: Die Hunde, die von ihren übereifrigen Besitzern bis dahin zu Dauerbespaßung-Süchtigen trainiert wurden, sind für ein Training in ihrem Bereich nicht zu gebrauchen.

    Wenn Leute mit einem jungen Border Collie oder Aussie zu mir kommen und ihn an den Schafen antrainieren wollen und der wäre so drauf wie Deiner, würde ich den Hund nicht an die Schafe lassen. Sie müssten ihren Hund ersteinmal entstressen, weil diese Hunde erfahrungsgemäß gar nicht mehr denken können, so durchgestresst sind die. Das ist bei Jagdhunden nicht anders.

    Insofern hinkt Dein Vergleich nicht nur, der hat nur ein Bein ;)

    Meine Border Collies machen im Haus genau dies: Schlafen.

    Sonst nichts.

    Beschäftigung ist im Schnitt: Drei Mal die Woche an die Schafe.
    Für Cooma noch ein bis zweimal Dummytraining und für Teak einmal die Woche Spurensuche.

    Das war's.

    Und meine Hunde sind herrlich ausgeglichen. Vorletzte Woche hatte ich einen Hexenschuss und konnte daher gar nichts machen außer krumm auf dem Sofa liegen. Meinen Hunden war's egal. Die haben sich eben für mehrere Tage daneben gelegt und sich mit einer Gassi-Runde am Tag zufrieden gegeben.

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    Da Luzie ständig umher läuft und Spielattacken gegen Nelly und die Katze startet oder sich Sachen zum Zerstören sucht müßte ich sie eigentlich immer in der Wohnung anleinen oder in den Kennel stecken. Das hat bei uns also nichts mit Aus- oder Ruhezeiten zutun. Aber ist diese komplette Bewegungseinschränkung der richtige Weg?

    Ja, im Augenblick schon.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich würde das Finanzamt informieren. Wenn sich alles im Rahmen einer "Hobby"-Vermehrung bewegt, hat er ja nichts zu befürchten. Geht es darüber hinaus, muss er eben ein Gewerbe anmelden... und vermutlich Steuern nachzahlen. Damit ergibt sich dann ja automatisch, dass das Vet-Amt einen Blick drauf werfen muss.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hier mal zwei Bilder - das erste im Sommer entstanden, das Zweite gestern:

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    Sie ist in der Wohnung ständig auf Achse, nötigt Nelly und die Katze immer wieder zum Spielen, was in lautstarkes Gebelle ausartet.

    Das würde ich nicht zulassen.

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    Nichts in der Wohnung ist vor ihr sicher. Sie wandert in der Wohnung umher und klaut alles was nicht niet- und nagelfest ist. Ihr Klaugut wird dann in alle Einzelteile zerlegt. Um es ganz deutlich zu machen... Ich kann nicht mal aufs Klo gehen, ohne das wieder irgendwas ihr Interesse weckt. Inzwischen nehme ich sie daher sogar mit auf's Klo und lasse sie dort absitzen. :hust:

    Sie hat Dich gut im Griff. Wenn ich meine Ruhe haben möchte - und das möchte ich im Haus eigentlich immer - dann kommt der unerzogene Jungspunt irgendwo hin, wo er nix anstellen kann. Box z.B...

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    Sie schläft tagsüber nur, wenn ich sie in den Zimmerkennel "sperre"

    Ist doch super. Wo ist dann das Problem?

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    Sie findet auch nicht nach geistiger Arbeit, Spielen mit mir oder anderen Hunden, ausgedehnten Spaziergängen oder dem Fressen Ruhe. Selbst wenn ich sie mit in die Stadt nehme... Sie ist dort zwar nicht gestreßt, aber die ganzen Eindücke müßten sie ja eigentlich müde machen.

    Sie ist vermutlich überreizt. Dann führt sowas ja nicht zum Ruhen, sondern genau zum Gegenteil, weil der Hund mit der Verarbeitung all dieser Dinge nicht klarkommt.

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    Machen sie aber nicht! Sie döst auf meinem Arm im Bus auf der Rücktour die 20 Minuten und wenn wir wieder zu Hause sind ist sie wieder topfit und sprüht nur so vor Tatendrang.

    Im Bus hast Du ihr offensichtlich gut beigebracht, dass Ruhe angesagt ist. Stopf sie doch Zuhause nach sowas gleich mal für ein paar Stunden in ihre Box, damit sie das alles verarbeiten kann.

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    Sie wirkt immer ruhelos und auf der Suche. Ich würde es wirklich schon hyperaktiv nennen. Ein solches Verhalten kenne ich weder von Püppi oder Nelly, auch nicht als sie noch so jung waren. Ja, ich weiß jeder Hund ist anders, aber findet ihr Luzie's Verhalten noch in einem normalen Rahmen?

    Nein, das ist nicht normal, das ist ein hausgemachtes Problem.

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    Ausgelastet müßte sie meiner Meinung nach eigentlich sein. Ich gehe 2 mal am Tag (morgens und abends) 1 bis 1 1/2 Stunden mit ihr und Nelly raus. Dabei mach ich Grundgehorsamstraining, Apportier- und Schnüffelspiele und wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet lasse ich sie gerne mit anderen Hunden spielen.

    Das allein ist schon ein strammes Programm für einen so jungen Hund. Ich würde das deutlich reduzieren und das Beschäftigungsprogramm auf drei Mal pro Woche reduzieren.

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    In der Wohnung dann noch jeweils über den Tag verteilt je eine Einheit (ca. 15 Minuten) Clickertraining, Bällchen- und Zerrspiele.

    Das würde ich ersatzlos streichen. In der Wohnung ist Ruhezone. Punkt.

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    Außerdem beteilige ich sie an der Hausarbeit. Zum einen um sie dabei unter Kontrolle zu haben und zum anderen um sie zu beschäftigen.

    Und dann wunderst Du Dich, dass sie den ganzen Tag rastlos durch die Wohnung wandert?
    Auch dieses Programm würde ich völlig streichen.

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    Ich weiß wirklich nicht mehr wie ich damit umgehen soll. Ich kann sie ja nicht ständig in den Kennel sperren, nur um mal kochen oder putzen zu können.

    Ich würde, bis sie verstanden hat, das in der Wohnung zukünftig gar nichts mehr passiert, grundsätzlich in den Kennel sperren, so dass sie endlich mal richtig schlafen kann. Das Ganze wird aber mehrere Wochen dauern, bis sie heruntergefahren ist.

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    Und was mir auch besonders wichtig ist... ich möchte ein glückliches Pudelmädchen haben! :sad2:

    Ein dauerbespaßert, künstlich aufgedrehter Hund ist nicht glücklich. Ich denke, Du musst Deine Sichtweise ändern. Mit Deinem Dauerprogramm machst Du ihr den Stress, den sie dann ausbaden muss.


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    Kann bei einem Hund eine Störung der Schilddrüse angeboren sein?

    Soetwas gibt es. Allerdings würde ich nach Deiner Schilderung davon ausgehen, dass sie damit kein Problem hat, sonst würde sie in der Box und in der Bahn auch nicht herunterfahren können. Eure Probleme sind antrainiert.

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    Sollte ich die also auch jetzt schon, obwohl sie erst 10 Monate alt ist, untersuchen lassen?

    Das Geld würde ich mir sparen, weil die meisten Labore keine passenden Referenzwerte für so junge Hunde haben. Abgesehen davon sind die Werte ganz sicher im Augenblick nicht im Normalbereich, weil ein hochgeputschter Hund eben keine normalen Schilddrüsenwerte haben kann! Die Stresshormone beeinflussen nämlich eben auch in anderer Richtung die Werte.

    Viele Grüße
    Corinna