So eine ähnliche Begegnung hatte ich vor zig Jahren auch mal. Vor mir auf dem Feldweg eine Familie mit Kindern. Ich bin schon seit einer Weile dicht hinter ihnen und will dann überholen. Teak bei mir, Bobby wollte auf dem Grünstreifen vorbeigehen. Weil die ganze Zeit keiner auf meine Hunde reagiert hat, ging ich davon aus, dass es kein Problem wäre mit den Hunden einfach so vorbeizugehen - zumal diese einige Meter Abstand hatten. Normalerweise erkennt man ja, wenn Menschen wirklich Angst haben - die lassen die Hunde in der Regel nicht aus den Augen. Das war da nicht so.
Plötzlich springt der Vater wie eine Furie auf meine Bobby los, schreit, fuchtelt mit den Armen und beschimpft uns. Bobby war zum Glück immer eine recht coole Socke und ist immer weggewichen vor dem Verrückten. Teak hat sich aus Angst an mich gepresst.
Seitdem weiß ich, dass Menschen unberechenbar sind und man besser Abstand zu ihnen hält im Feld. Wobei ich es noch immer so handhabe und meine Hunde unbehelligt vorbeilaufen lasse, wenn ich keine Angst bei den Leuten erkennen kann. Meine Hunde dürfen aber nicht zu den Spaziergängern hin - haben diese zu ignorieren. Zu 99,9% funktioniert das auch, ohne das ich an einem unberechenbaren Spaziergänger vorbeikomme.
Viele Grüße
Corinna